Thema: Paladin (Gewandung/Rollenspiel/Rüstung)
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Tias
Alter: 28 Anmeldedatum: 16.12.2011 Beiträge: 171 Wohnort: Schneverdingen
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:19 Titel: |
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| Hmm denkst du ernsthaft das die damals mehr Aushalten/Trainieren musste als unsere Modernen "Ritter"? |
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inLarp

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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:21 Titel: |
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Ich denke es nicht, es belegen Funde. Ich denke, dass der Trainingsumfang ca der gleiche ist, nur sind die Aufgaben anders. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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Tias
Alter: 28 Anmeldedatum: 16.12.2011 Beiträge: 171 Wohnort: Schneverdingen
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:26 Titel: |
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Biss weilen ist es echt schwierig mit euch Pseudohistorikern im Forum umzugehen. Ich bin mir sicher das es da ein paar Funde gab die dies oder jenes Belegen , und ganz sicher kannst du mir auch eine passende Internetseite dazu liefern, ich persönlich glaube jedoch NICHT das jeder Waffenschwinger der letzten 3000 Jahre eine Mordsmuskelkampfmaschine war.
Und ich glaube auch kaum das es DEN Fund gibt der das belegt oder mir da wieder sprechen kann.
pax Tias
p.s. wollen wir wieder zurück zum Thema Paladin gehen ? |
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:29 Titel: |
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Den Pseudohistoriker gebe ich dir gerne zurück. Nur weil du etwas nicht weißt, brauchst du nicht gleich andere beleidigen. Und von jedem Waffenschwinger war ja auch nicht die Rede.
Deinem Glauben kann sicher nichts widersprechen, deswegen heißt es Glaube.
Aber ja, zurück zu Thema. Wenn Glaube auf Wissenschaft trifft, ist jede Diskussion vergebens. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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inLarp

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Tias
Alter: 28 Anmeldedatum: 16.12.2011 Beiträge: 171 Wohnort: Schneverdingen
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:31 Titel: |
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Entschuldigung, das war nicht als Beleidigung gemeint (auch wenn man es gar nicht anders auffassen konnte). Das war nicht meine Absicht.
-entschuldigende Grüße
Tias |
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 16:55 Titel: |
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| Awatron hat Folgendes geschrieben: | | Na gut, dann helfe ich dir mal auf die Sprünge. Denkst du ernsthaft, dass das Belastungsspektrum eines mittelalterlichen Kämpfers identisch mit dem eines heutigen SEKlers ist? |
SEK keine Ahnung, für moderne Soldaten gilt das in jedem Fall; ebenso wie ihre antiken oder mittelalterlichen Kollegen ist die wichtigste körperliche Fähigkeit die, möglichst große Mengen Ausrüstung (inkl Schutzkleidung/Rüstung) mit sich zu schleppen; auch Soldaten sehen nicht alle wie Arnie aus... _________________ So long
Justav |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 17:22 Titel: |
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Ich habe eigentlich keine Ahnung was bei solchen Diskussionen immer Arnie zu suchen hat (der ist nichtmal sonderlich stark...zumindest nicht in Höchstform). Werfen wir doch einfach mal einen Blick auf entsprechende Einheiten BFE,KSK ,Swat. Was wir sehen sind Bilder die schon rein optisch stark vom typischen Bürotäter abweichen und bei denen man durchaus den entsprechenden Trainingszustand sieht. Aber...btt.:
| Zitat: | | Ich bin mir sicher das es da ein paar Funde gab die dies oder jenes Belegen , und ganz sicher kannst du mir auch eine passende Internetseite dazu liefern, ich persönlich glaube jedoch NICHT das jeder Waffenschwinger der letzten 3000 Jahre eine Mordsmuskelkampfmaschine war. |
Jeder nicht. Ein Paladin als Fantasyklischee vom Elitekrieger sieht aber (zumindest im Klischee) sicher nicht aus wie "Jürgen, Sachbearbeiter bei der AWO" "Hans-Jörg, Informatiker" oder "Jan, Rechtsreferendar".
| Zitat: | | Und ich glaube auch kaum das es DEN Fund gibt der das belegt oder mir da wieder sprechen kann. |
Der Fund nennt sich gesunder Menschenverstand.
| Zitat: | | Hmm denkst du ernsthaft das die damals mehr Aushalten/Trainieren musste als unsere Modernen "Ritter"? |
Das denke ich nicht. Das weiß ich. Während ich ohne jegliche Probleme sämtliche Musterungsprogramme durchlaufen habe und sogar eine T1 Musterung erhalten habe (heute gar nicht mehr so häufig) hätte ich in meinen damaligen Trainingszustand auf einem historischen Schlachtfeld keine 2 Minuten überlebt. Heute sind, gerade durch technische Hilfsmittel, andere Fähigkeiten wichtiger als damals.
| Zitat: | | Gerwin geht es seinen Aussagen(oder dem was ich daraus ziehe) nach vor allem darum das ein Paladin ein Hüne von einem Mann sein muss/soll um zu wirken |
Dass kann ich so nicht stehen lassen. Ich sage dass es einen Hünen von einen Mann leichter fällt. Von mir aus auch deutlich leichter. Mag sein dass hier auch irgendwie ein Beissreflex aufgrund der gerne verbreitenden Vorurteile "so Leute haben doch dann nichts im Kopf" mit reinspielt.
Ein kleiner Paladin ist für mich in etwa das gleiche wie eine 164 große Zwergin. Nicht die Idealbesetzung, aber mit deutlichen Aufwand zu retten so dass das Ergebnis stimmt.
| Zitat: |
Also ich finde es wahrlich komisch das so manche einen ROLLENSPIEL Charakter wirklich zu einem Großteil über ihre Rüstung/Arschteure Gewandung ausmachen. |
Genau darum geht es doch aber beim Larp. Wenn du deine Rolle nicht durch den ersten Eindruck (welcher vor allen durch Rüstung und Gewandung geprägt wird) erfüllst, kannst du ein noch so toller Schauspieler sein. Wer in Carbonehose, Billigplatte und schlecht sitzenden Helm vor steht ist kein Paladin. Selbst wenn er mit der Rhetorik eines Julius Cäsars gesegnet ist oder seine Zunge mit Jeanne d´Arcs Orginalblut eingerieben hat. Eine solche Person ist (für mich persönlich) einfach nur lächerlich, und würde ignoriert werden (bei penetrant aufdringlichen Spiel auch mal einfach umgehauen). Wenn es sein muss kann man einen Paladin auch schön als Kettenträger mit deutlich weniger finanziellen Aufwand darstellen. Der 400 Euro Paladin mit Dingen aus den entsprechendne Larpshops geht aber nicht.
Ums kurz zu machen: Fehlende rollenspielerische Fähigkeiten können bei einen Paladin die beste Ausrüstung zerstören. Super rollenspielerische Fähigkeiten sind aber nicht in der Lage über eine miese Ausrüstung hinwegzutäuschen. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Besserwisserboy
Alter: 38 Anmeldedatum: 01.03.2009 Beiträge: 342
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 17:29 Titel: |
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Da ich schon bei dem Vergleich Hitler/Paladin nicht ganz mitgekommen bin (bin alt und habe mal das eine oder andere Bierchen getrunken), kann mir mal jemand erklären was SEK-Leute mit Paladinen zu tun haben?
Paladine (wie sie in einer Fantasy-Welt wie D&D beschrieben werden) gab es nie, deshalb wohl auch keine Ausgrabungen von ihnen.
Wenn man sie mit historischen Rittern vergleicht, sollte man in betracht ziehen, daß diese eher selten gekämpft haben. Es gab damals wohl nicht jedes WE einen Con,...ähhh eine Schlacht. Tuniere wurden auch nicht im Wochentakt abgehalten. Die meisten Ritter dürften wohl mit der Verwaltung ihrer Ländereien beschäftigt gewesen sein.
Einen ausgewogenen Ernährungsplan und Fitness-Studios sind nach bisherigen Ausgrabungen meines Wissens nach nicht belegt...
Wenn man einen Paladin-Spieler, so wie Gerwin, nach dem ersten Eindruck einschätzen kann, sehr gut.
Wenn sich Gerwin daraufhin von dem Paladin fernhalten würde, bin ich mir sicher, daß der Paladinspieler auch keinen großen Verlust hätte.
Ich selber beurteile Spieler auch auf den ersten Blick hin. Mir ist dabei aber nur wichtig, daß ich erkenne, was derjenige darstellen will. Erkenne ich einen Ritter, Zauberer oder was auch immer auf den ersten Blick reicht mir das.
Natürlich habe ich auch einen gewissen Standart bzw. eine gewisse Vorstellung, wie etwas für mich aussehen sollte. Diesen Anspruch stelle ich aber nur an mich selber und vielleicht noch die Gruppe mit der ich spiele.
Nicht jeder betreibt das Hobby LARP mit der gleichen Hingabe oder dem gleichen Eifer. Für wen Larp nur ein Dritt-Hobby und keine Lebenseinstellung ist, für den kommt es gar nicht in Frage sich mit der Sache so zu befassen wie es andere evtl. machen.
In früheren Tagen wurden dicke Elfen belächelt und von manchen Spielern gemieden.
Wenn ich jetzt auch nicht mehr mit menschlichen Charakteren spielen würde, die vielleicht für eine menschliche Kämpferrolle zu dick sind, dann wird es bei der LARP-Elite recht einsam. _________________ Ich sage: "Die Realität lügt....!"
Zuletzt bearbeitet von Besserwisserboy am 11.01.2012, 18:09, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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inLarp

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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 18:29 Titel: |
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| Zitat: |
Nicht jeder betreibt das Hobby LARP mit der gleichen Hingabe oder dem gleichen Eifer. Für wen Larp nur ein Dritt-Hobby und keine Lebenseinstellung ist, für den kommt es gar nicht in Frage sich mit der Sache so zu befassen wie es andere evtl. machen. |
Völlig ohne Frage. Genau wie bei anderen Hobbies kann ich aber auch beim Larpen auswählen welche Rolle zu den betriebenen Aufwand passt. Selbst wenn ich nun aus finanziellen/körperlichen/geistigen Voraussetzungen keinen Paladin spielen kann steht es jeden frei einen Wikinger/Normannen/Landsknecht/Spießer oder sonstiges (mit geringeren Anforderungen) zu spielen. Nur weil ich früher ein paar mal zum Krafttraining an der Kletterwand war bin ich eben auch noch lange nicht in der Lage die Eiger Nordwand zu durchsteigen. Dadurch macht das Hobby nicht weniger Spaß. Beim Larpen ist ja für jeden ne Rolle vorhanden (sogar für Blinde)..nur eben der Paladin geht nicht immer. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Schwannis Moderator

Alter: 16 Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 4508 Wohnort: Wo man über spitze Steine stolpert.
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 19:51 Titel: |
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Muss Gerwin beipflichten. Paladine sind für mich die Creme de la Creme der Kämpfer und sollten dementsprechend auch so aussehen. Das muss kein Arnie sein, aber ein gewisser Körperbau sollte vorhanden sein um die optimale Wirkung auf mich zu entfalten. _________________ Schwannis vult!
| Voiceless der Niedliche hat Folgendes geschrieben: | | Ein Holzgriff kann sich bekanntermaßen um den Hals des Gegners wickeln! |
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 20:09 Titel: |
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Wobei nach D&D ein Kämpfer oder gut gebauter Barbar einen Paladin locker fertig macht.  _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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Besserwisserboy
Alter: 38 Anmeldedatum: 01.03.2009 Beiträge: 342
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 20:50 Titel: |
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Na gut, dann scheinen unsere Meinungen da ein wenig auseinander zu gehen. Ich bin der Meinung um eine menschliche Rolle zu spielen braucht man keine besonderen körperlichen Merkmale.
Sicherlich ist ein dickerer Paladin oder ein Barbarenspieler mit etwas weniger Muskeln nicht der Idealfall, aber für mich nicht von elementarer Wichtigkeit.
Es sind halt Menschen die Menschen spielen.
Was die Rolle des Paladins für mich zur "Creme de la Creme" unter den Kriegercharakteren macht ist die Beschränktheit in seiner selbst auferlegten Handlungsweise.
Ein Krieger, Söldner oder auch Ritter kann sich feige verhalten, sein Wort brechen und in der Schlachtreihe neben einem Ork und einem Drow stehen. Ein Paladin, wie ich ihn spielen würde nicht.
Prinzipientreue und Unbeugsamkeit der eigenen Moral machen es schwieriger solch einen Charakter zu spielen als z.B. einen normalen Söldner.
Die Erwartungshaltung der anderen Mitspieler dürfte recht groß sein.
Ist eine Spielergruppe in einer Dämonenebene gefangen und einer muss zurückbleiben, um das Tor zu schließen und den anderen die Flucht zu ermöglichen, so ist das natürlich der Paladin.
Flieht der Söldner und lässt den Magier sich opfern, schaut ihn niemand klagend an. Flieht der Paladin als erster, wird er schon blöde angeschaut, weil man das von seiner Rolle nicht erwartet. _________________ Ich sage: "Die Realität lügt....!" |
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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2865 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 21:39 Titel: |
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| Besserwisserboy hat Folgendes geschrieben: | Was die Rolle des Paladins für mich zur "Creme de la Creme" unter den Kriegercharakteren macht ist die Beschränktheit in seiner selbst auferlegten Handlungsweise.
Ein [...] kann sich feige verhalten, sein Wort brechen und in der Schlachtreihe neben einem Ork und einem Drow stehen. Ein Paladin, wie ich ihn spielen würde nicht.
Prinzipientreue und Unbeugsamkeit der eigenen Moral [...] |
Ja, sein Glauben und das bedingungslose Einstehen für diesen und dessen Werte machen für mich den Paladin aus. Nicht, dass er alleine quasi eine ganze Armee aufhält.
Körperliche Größe hilft natürlich - bei jeder Rolle, die im Spiel "herausragen" soll, hilft es, von der reinen Länge nach oben herauszuragen (okay, außer bei Zwergen ). Größe hilft, als Kämpfer imposant zu wirken.
Für einen Paladin sind meiner Meinung nach aber bedingungslose Ergebenheit seinem Glauben und seinen Werten gegenüber, Fanatismus und Tatkraft deutlich wichtiger als nach möglichst starker Krieger zu wirken.
Den Paladin macht nicht seine Kampfkraft unbezwingbar, sondern sein Glaube. _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Tiron

Anmeldedatum: 21.06.2009 Beiträge: 211 Wohnort: H.O.A. City
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 23:03 Titel: |
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Größe hilft nur bedingt , wenn man z.b. groß und gertenschlank ist ...
Meine Güte , hier wird ja ein Ideal propagiert als wenn ein Model mit BMI 15 als fettleibig bezeichnet wird... so wirkt das zumindest auf mich, der sich nicht an Standard PC Spiele orientiert...
Für mich ist ein Paladin wie ein Ritter gut gerüstet und ein professioneller Kämpfer, aber was ihn vom Ritter unterscheidet ist seine religiöse Verblendheit... ( daher wird auch von Hitlers Paladinen gesprochen für deine treuesten Gefolgsleute im 3. Reich ) .
Die religion ist das ein und alles für den Paladin, das beste Beispiel sind die Tempelritter, das waren echte Paladine.
Aber für heutige (Mode)Paladine reicht deren Ausrüstung nicht mehr aus...
Auch günstige AUsrüstung mit richtigem Spiel reicht völlig aus um glaubhaft eine Paladin darstellen zu können, dafür muß man nur wahnsinnige Aktionen in Namen seines Galuben zu machen und keine Furcht zeigen ( a la "Gott will es!" als Beispiel.) _________________
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 09.01.2012, 23:18 Titel: |
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| Zitat: | Na gut, dann scheinen unsere Meinungen da ein wenig auseinander zu gehen. Ich bin der Meinung um eine menschliche Rolle zu spielen braucht man keine besonderen körperlichen Merkmale.
Sicherlich ist ein dickerer Paladin oder ein Barbarenspieler mit etwas weniger Muskeln nicht der Idealfall, aber für mich nicht von elementarer Wichtigkeit.
Es sind halt Menschen die Menschen spielen.
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Dem stimme ich zu! Wenn einer nicht als perfekter Paladin rumläuft, dann ist er halt nicht der perfekte Paladin. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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Thema: Paladin (Gewandung/Rollenspiel/Rüstung)
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