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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 29.12.2010, 16:31 Titel: |
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Ich bin da ziemlich mit dir auf einer Linie Chevalier. Nur zwei Dinge dazu.
Auch die Polizei weiß inzwischen dass Visierhelme, Kampfanzüge, Polizeihunde und ähnliches provozieren können. Deshalb wird heute häufig (nicht unbedingt immer) auf deeskalierende Beamte gesetzt. Ein gutes Beispiel hierfür sind Frankfurter Polizeipsychologen die eigentlich bei jeder größeren Demonstration in Frankfurt eingestzt werden. Hierbei handelt es sich um (nicht offensichtlich bewaffnete) Beamte die Versuchen eine Situation eher mit einen Augenzwinkern zu retten. Ich persönlich habe den Eindruck dass für diese Stelle oft Beamte gewählt werden welche schon körperlich recht dicht an die typische Vaterfigur kommen (groß, ein wenig beleibter....sehr ruhige Menschen). Zumindest der richtige Beamte kann da mit Sicherheit extrem viel retten.
Auch gibt es bei der Bundespolizei teilweise versuche auf die typischen Skimasken zu verzichten...ja sogar die Beamten zu kennzeichnen. Bisher ist mir noch kein Beamter bekannt der an diesen Punkt von negativen sozialen Folgen berichtet hätte.
Andererseits..jegliches Sicherheitspersonal setzt seine Gesundheit aufs Spiel damit eine Gesellschaft funktioniert. Der eine eben eher für den Straßenverkehr..der andere damit man abends in Ruhe feiern kann. Dennoch ist es bei vielen privaten Sicherheitsdiensten welche in Diskotheken oder auf Großveranstaltungen arbeiten inzwischen üblich das Personal mit Namensschildern zu versehen.
Die Zahl der Anzeigen ist seid dem nach der subjektiven Empfindungen vieler mir bekannter Vollzeitangestellter enorm gestiegen. Die Zahl der Verurteilungen eher nicht. Warum sollte das bei der Polizei anders sein? |
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inLarp

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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 03:36 Titel: |
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Zumal ihr hier schön ignoriert, dass es nicht um Namensschilder geht, sondern um eine allgemeine Kennzeichnung. Aber wenn man direkt davon ausgeht, dass jeder Polizist für alle erkennbar seinen Namen tragen muss, lässt sich daraus natürlich viel leichter ein Horrorszenario entwickeln.
Also nochmal: Es geht ausschließlich darum die Polizisten so zu kennzeichnen, dass nach einer Demonstration überhaupt die Möglichkeit besteht einen Beamten anzuzeigen. Wie soll ich denn sonst jemandem klar machen, welchen der 1000 Beamten in genau gleicher Dienstkleidung ich gesehen habe?
Die Person hinter der Kennung wäre natürlich nur intern bekannt und kann ja sogar täglich wechseln. Wichtig ist nur, dass man einen Beamten daran festmachen kann, damit die Möglichkeit der Strafverfolgung prinzipiell gegeben ist. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Chevalier

Alter: 31 Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 3557 Wohnort: Wiesbaden
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 04:41 Titel: |
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Es wurden weiter oben explizit Namensbeschilderung gefordert. Kennzeichnung mit Ziffern und Buchstaben kenne ich aus Hannover und den da alljährlich stattfindenden Demos und Chaostagen sowieso schon. _________________
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Avarisches Ritterlager 21. bis 24.06.2012
DSA-GG&P2012 - Die große Kabinettstjoste 31.8. bis 02.09.2012
Das graue Land 3 - Boryarts Herz 12. bis 14.10.2012 |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 11:44 Titel: |
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Nur um ein wenig Klarheit reinzubringen, die "Codierung" die man heute für gewöhnlich kennt hat nichts mit einer Identifizierung zu tun. Damit kennzeichnen sich (im Regelfall) einzelne Einheiten der Beamten damit die sich wieder finden (kein Witz jetzt..versucht mal einen Bekannten wiederzufinden wenn plötzlich jeder ähnlich aussieht). Zumindest nach Aussage der Polizei und eines (in meinen Augen vertrauenswürdigen) Staatsanwaltes ist es damit noch nicht möglich die Identität eines Beamten zurückzuverfolgen.
Und Chaostage in Hannover sind doch längst out  |
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inLarp

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Chevalier

Alter: 31 Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 3557 Wohnort: Wiesbaden
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 13:27 Titel: |
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Wohne ja auch länger schon nicht mehr in Hannover...ein Schelm wer böses dabei denkt.  _________________
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 13:38 Titel: |
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| Chevalier hat Folgendes geschrieben: | | Es wurden weiter oben explizit Namensbeschilderung gefordert. Kennzeichnung mit Ziffern und Buchstaben kenne ich aus Hannover und den da alljährlich stattfindenden Demos und Chaostagen sowieso schon. |
Dem ist bei den auf Demonstrationen besonders eingefsetzten Einsatzhunderschaften nicht so; hier ist durch Kennzeichnung höchstens die Einheit zuordbar, aber eine individuelle Indetifierzierung ist nicht möglich. MWn gilt das für as gesamt Bundesgebiet. _________________ So long
Justav |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 16:06 Titel: |
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Was Justav und Gerwin sagen.
Auch weiter oben wurde schon einmal gesagt, dass man die Polizisten lediglich identifizieren können soll. An die ernsthafte Forderung nach Namensschildern kann ich mich nicht erinnern, habe aber auch nicht nochmal nachgelesen. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8166
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Direktlink | Verfasst am: 30.12.2010, 16:35 Titel: |
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Wobei die Kennzeichnung (auch mit Namen) im Ernstfall auch nicht sooo viel bringen würde. Ich will nur noch einmal anmerken dass wir in Deutschland mit der Polizei wie auch mit der Justiz im allgemeinen eigentlich meistens recht viel Glück haben. Natürlich ist eine Gefängniszelle klein. Vergleicht man sie aber mit Zellen in Portugal oder (soweit ich weiß) auch Italien ist es ziemlicher Luxus.
Völlig ohne Frage gibt es Polizeigewalt. Manchmal wohl auch "geplante Gewalt gegen Demonstranten". Sicher wird es auch vereinzelt Polizisten geben die über die Stränge schlagen. Gut ist dass nicht. Es wäre besser wenn derartige Fälle mit besonderer Intensität verfolgt werden (für mich macht es noch einmal einen Unterschied ob ein Privatmensch Steine wirft oder ob ein fiktiver Polizist jemanden halb tot prügelt, zumindest in der Theorie macht unser Strafrecht da auch einen Unterschied). Sicher gibt es Staatsanwälte die auf diesen Augen, vorsichtig formuliert, manchmal nicht ganz so genau hinsehen. Genauso gibt es aber gerade auf Demonstrationen auch Beamte die zweimal hinsehen...die nicht jeden gleich festnehmen oder die sogar etwas zu trinken bei Hitze abgeben. Man könnte nun davon ausgehen dass derartiges Verhalten lediglich institutionalisiert im Rahmen eines "guter Polizist/Knüppelpolizist" Spieles ist. Aber irgendwie denke ich dass nicht. Ein Polizist ist ein Mensch wie du und ich (auch das wiederholt sich glaube ich) und somit eben in seiner Persönlichkeit verschieden. Mit Sicherheit hat nicht jeder den sadistischen Trieb Menschen leiden zu sehen.
Man beachte hier dass es sogar von Kollegen eingeleitete Dienstaufsichtsbeschwerden nach Akten der Polizeigewalt gibt. Mit Sicherheit ist eine derartige Dienstaufsichtbeschwerde dem Werdegang des sich beschwerenden nicht gerade förderlich. Meiner Ansicht nach kann man aber unsere Gesellschaft weitgehend zumachen wenn jeder (gerade im Staatsdienst) nur an seine eigene Karriere denkt. Leider..tun das wohl die meisten.
Gruß
Gerwin
Namen wären da eh Unsinn. Merkt man bei Bundeswehrsoldaten. Was denkt ihr denn wie viele Müllers auf einer Demo mitlaufen würden? |
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inLarp

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