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Thema: Quelle(n) von Magie und Göttlichkeit


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<< Chaosgott-Archetypen Die Lust und das große Fragezeichen >> 
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 15:37    Titel:

@Chevalier: Ich fürchte, Du denkst da noch zu sehr an das subjektive Erleben eines bestimmten Magiekundigen. Die "Naturgesetze" wären aber tatsächlich für alle IT-Belange unbekannt bzw. unerforschbar. Außer eben vielleicht durch "Zufall": Falls sich ein Spieler die tatsächliche Gesetzmäßigkeit dahinter als persönliche Magieerklärung hernimmt. In dem Fall kann aber niemand, inklusive ihm, wissen oder nachweisen, daß er derjenige ist, der Recht hat.


Vielleicht erkläre ich es mal mit Gravitation. Im Mittelalter sind die wahren Gründe dafür noch unbekannt. Dennoch hindert es niemanden daran, die Tatsache, das Dinge von alleine runterfallen, zu seinen Zwecken zu nutzen, und sicherlich die verschiedensten Erklärungen dafür zu finden.

Wir selbst befinden uns in der Situation, unter anderem auch "Mittelalter" zu spielen, doch im Gegensatz zu echten Menschen aus dem Mittelalter wissen wir (nunja, die, die in Physik aufgepasst haben), die Gesetzmäßigkeiten dahinter. Würden wir nun IT im Spiel unsere Theorien darüber aufstellen, warum und wie Gravitation funktioniert, müssen wir nicht im Dunklen herumstochern und gelangen womöglich versehentlich zu widersprüchlichen Ideen (oder versehentlich zu plausiblen) - nein, wir können gezielt sowohl plausible als auch nicht plausible Theorien für Gravitation aufstellen, je nachdem, welche Reaktionen wir damit erzielen wollen. Das schöne daran: Unsere Mitspieler, auch moderne Menschen, können das erkennen und so wie vorgesehen darauf reagieren.


Es geht also nicht darum den Personen in der Spielwelt eine bestimmte Theorie für Gravitation vorzuschreiben, sondern lediglich darum, den Spielern zu sagen, daß Gravitation tatsächlich die Anziehung von Massen ist, daß sie so und so wirkt, etc. Was der Spieler im Spiel mit dieser Erklärung macht ist völlig ihm überlassen.
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Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 15:48    Titel:

Hmmm..find ich nicht gut. Magie ist etwas dass in meinen Augen nicht objektivbar ist. Die Magie von Magier A läuft eben ganz anders wie die Magie von Magier Z..und beide sind unmöglich unter einen objektiv theoretischen OT-Hintergrund zu bringen.

Wenn die Mitellande einen eigenen Hintergrund für Magie wollen müssen sie eben einen Magiehintergrund festlegen und durchsetzen. Dass wäre dann ähnlich wie eben feste Hintergründe alla DSA oder DnD. Damit wäre aber auch das Con für viele uninteressanter (so wie eben nicht jeder auf ein DSA-Con geht).

Grüße

Gerwin
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Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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Kelmon



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 15:57    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Hmmm..find ich nicht gut. Magie ist etwas dass in meinen Augen nicht objektivbar ist. Die Magie von Magier A läuft eben ganz anders wie die Magie von Magier Z..

Nochmals: Aus Sicht der Magier ändert sich nichts.
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Turis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:17    Titel:

Die Theorie vom Gelehrten A bezüglich Schwerkraft sieht natürlich ganz anders aus, als die Theorie vom Gelehrten B, dennoch schafft es die Natur beide unter einen theoretischen Hintergrund zu bringen. Wie nebenbei auch noch heute in der modernen Forschung Wink

Leider fehlt uns im Larp aber diese Natur-Instanz, da es unsere Larp-Magie eben nicht OT gibt. Daher wäre es Interessant eine solche Instanz zu erfinden.

Dieses Gelaber über fiktive Magietheorie-Ideen sind auf die Dauer doch ziemlich öde. Jeder hat Recht und Unrecht zugleich und man ist vor der Diskussion genauso schlau wie danach. Ich besuche schon seit Jahren keine Magietheorie-Vorlesungen mehr auf Akademiecons, weil entweder kennt man das schon, oder irgendwer steht am Anfang auf und ruft "das gilt bei uns aber so nicht!" und entfacht eine stundenlange sinnlose Diskussion, die überhaupt nicht in die Vorlesung gehört.

Eine Akademie, wo man echte Versuche macht - sowohl welche die erfolgreich sind, als auch welche wo man OT schon weiß, dass sie schief gehen werden - wäre wirklich mal etwas spannendes. Erst hält jemand eine Vorlesung z.b. über Ballistik und dann gehts auf Expedition um das ganze mal praktisch zu testen.

Grüße
Turis
*der mittlerweile irgendwie Lust bekommt einen Gelehrten zu spielen, der die Schwerkraft erforscht ^^*
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Zuletzt bearbeitet von Turis am 18.01.2012, 16:22, insgesamt einmal bearbeitet
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Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:22    Titel:

Naja..aber die Schwerkraft funktioniert eben objektiv überall gleich, egal ob ich nun Erklärung A oder Erklärung B habe. Der Feuerball von Patty Powerplayer unterscheidet sich aber schon in seiner Wirkung vom Feuerball des Jörgi, Low Power Schamane. Während erstere will dass ihr Feuerball Ronny den Ritter stoppt, benutzt letzterer einen Feuerball um eine Kerze zu entzünden.

Sprich man müsste erst einmal gewisse Dinge katalogisieren und wie Naturgesetze festschreiben. Dann..und erst dann...wird die Sache interessant.
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Turis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:26    Titel:

Das ist schon sinnvoll, dass der Feuerball von Patty stärker ist als von Jörgi.
Das Katapult vom Noob-Ballistiker A wird sicherlich schlechter treffen, als das vom Profi B.

Ja, letztlich wäre eine Katalog notwendig, aber der würde für ziemlich viel Wut und Tränen sorgen, wenn er denn plötzlich allen aufgezwungen werden würde...
Also könnte man das nur wieder für seine eigenen Cons machen, wo man sein eigenes Magieregelwerk verwenden kann. Das wäre dann allerdings mächtig dick, wenn der Katalog da noch dran hängt Very Happy
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Zuletzt bearbeitet von Turis am 18.01.2012, 16:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:26    Titel:

Wie kommst Du darauf, daß Schwerkraft überall gleich funktioniert? Weiß doch jeder, daß ein Stein schneller fällt als eine Feder! Und im Wassser funktioniert sie richtig schlecht!

Und der Feuerball von Patty funktioniert meinetwegen anders als der von Jörgi, weil Jörgi eben "weniger Power" gibt.

Aber sagen wir's mal so: Mein ursprünglicher Vorschlag wäre relativ Problemlos umzusetzen, würde IT eben nichts großartiges verändern. Wenn man natürlich die "Experimentelle Physik" der Magie gründen will, und das verbindlich, sieht die Geschichte gleich schon massiv kompliziert aus.

Aber das war ja nicht, worum es mir ging. Wink
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Turis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:31    Titel:

Nebenbei bemerkt: Ich finde es deutlich kreativer, wenn jemand eine in sich schlüssige Theorie zur Schwerkraft vorstellt, die ganz bewusst zum Scheitern verdammt ist, aber dies erst offensichtlich wird, wenn man den Versuch macht, als wenn jemand die X-te Magietheorie aus dem Hut zaubert. Aber mit der Meinung stehe ich wahrscheinlich eher einsam dar.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:31    Titel:

@Turis: Nö. Wink
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Aeshma
Moderator


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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 16:33    Titel:

Schwerkraft ist auch nur da, weil Gott sonst im Müll schwimmen müsste

Grüße
Aeshma
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Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 17:56    Titel:

Ich mag die DSA-Metaphysik (Götter, Magie, Dämonen etc. pp.) sehr gerne; könnte ich mir theoretisch durchaus als "allgemeinen Magie-Hintergrund" für die Mittellande vorstellen... aber eben nur theorethisch; es wird sich die Mehrzahl nicht darauf einlassen wollen.

Mal als Beispiel: In Aventurien gibt es sechs Elemente (mit der magie sogar sieben); die meisten anderen Hintergründe orientieren sich an einer Vier-Elemente-Lehre (bzw mit Magie manchmal fünf). Wär der DSA-Hintergrund im LARP allgemein üblich, hätten alle, die von 4 Elementen ausgehen, ein Problem.
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So long

Justav
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 18:10    Titel:

Zitat:
Mal als Beispiel: In Aventurien gibt es sechs Elemente (mit der magie sogar sieben); die meisten anderen Hintergründe orientieren sich an einer Vier-Elemente-Lehre (bzw mit Magie manchmal fünf). Wär der DSA-Hintergrund im LARP allgemein üblich, hätten alle, die von 4 Elementen ausgehen, ein Problem.

Ich wiederhole es abermals: Nein, hätten sie nicht, da es nicht um IT-Erklärungen geht. IT-Erklärungen, also die subjektive Sicht des Magieanwenders auf die Funktionsweise der Welt, bleiben unverändert. Wie auch im Ausgangsposting deutlich beschrieben.
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 18:33    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Ich wiederhole es abermals: Nein, hätten sie nicht, da es nicht um IT-Erklärungen geht. IT-Erklärungen, also die subjektive Sicht des Magieanwenders auf die Funktionsweise der Welt, bleiben unverändert. Wie auch im Ausgangsposting deutlich beschrieben.


Tut mir leid, aber die aventurische Metaphysik funzt mit 4 Elementen nicht; wenn es eine solche OT-Übereinkunft gibt wäre es sinnlos anzunehmen, dies hätte keine Auswirkungen auf das ITZ-Geschehen. Es gibt in Aventurien nun mal Elementargeister der Elemente Humus, Eis, Erz, Feuer, Luft und Wasser. Wie erklärt sich das ein "4-Elemente-Magier"?

Der Vorteil geschlossener Hintergründe ist die Einheitlichkeit, der Nachteil, dass man in gewisser Weise festgelegt ist.
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So long

Justav
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Rufus




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 18:54    Titel:

Justav hat Folgendes geschrieben:
s gibt in Aventurien nun mal Elementargeister der Elemente Humus, Eis, Erz, Feuer, Luft und Wasser. Wie erklärt sich das ein "4-Elemente-Magier"?


Humus und Erz sind ein Element, und Luft und Eis sind ein Element. Schon ist man bei den 4 Elementen Erde, Wind, Feuer, Wasser.

Die Frage wäre eher, was es bringt gerade die Elemente zu regeln.

Was hingengen toll wäre, wäre eine Grundlegende Magie-Theorie (Woher kommt die magische Kraft) und eine grobe Vorlage für die Götter und "den Bösen".

Wie toll das funktioniert zeigt ja DSA, wo es nachweislich bestimmte Götter gibt, und Widersacher mit ähnlicher Macht.
Da kann man dann ewig diskutieren welche Götter "echt" sind, und welche "böse". Man kann wunderbar drüber mythologisieren (Sind es Götter oder Giganten? Echsengötter oder Menschengötter? Haben sie Väter wie Los/Sumu oder Rur/Gor? Ist Rastullah ein Gott, Gottesvater oder eine Konstrukt "des Bösen"?)

Man kommt also mit vergleichsweise wenigen Vorgaben recht weit, ohne in grundlagenloses Geschwurbel zu verfallen.
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Kelmon



Alter: 32
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 7468
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 18.01.2012, 18:55    Titel:

@Justav: Ich fürhte, Du verstehst es leider nach wie vor nicht. Nicht nur bleiben IT-Ansichten bestehen, sie bleiben auch korrekt. Alle gleichzeitig.

Ich rede hier allerdings von einem - sagen wir - mittelländischen Magier, der sich auf 4 Elemente beruft. Aventurien hat bereits magische Naturgesetze und benötigt keine neuen. Vielleicht erinnerst Du Dich, daß ich Aventurien als Beispiel für eben solch eine Erklärung herangezogen habe.
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