Thema: Quiriner Kriegerakademie
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Jonas

Alter: 21 Anmeldedatum: 13.01.2008 Beiträge: 387 Wohnort: Waldbrunn bei Würzburg
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 22:12 Titel: Quiriner Kriegerakademie |
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Moin Inlarp Gemeinde,
Eigentlich war für dieses Jahr (nach längerer Zeit) wieder eine Quiriner Kriegerakademie geplant. vor längerer Zeit gab es schonmal nen ganzen Haufen dieser Akademien ... inzwischen aber nicht mehr.
Das Problem war dieses Jahr dass es schlicht keine Anmeldungen gab, also wurde die Akademie zugunsten eines kleinen Abenteuercons abgesagt (The Fog)
Allgemein wurde bei uns die Vermutung laut dass "heutzutage" einfach niemand mehr Lust habe sich ausbilden zu lassen, weil alle denken würden sie könnten es eh schon. [überspitzt formuliert]
Jetzt würde mich aber doch interessieren was ihr davon haltet. Was haltet ihr von einer LARP-Kriegerakademie bei der ein Mindestmaß an militärischem Drill vorhanden ist, bei der die Ausbilder mit "Ausbilder" angesprochen werden müssen und bei der auch mal ein bisschen gepumpt werden muss wenn man was verbockt hat.
Wir haben uns alle gefreut wie Schnitzel auf ein hartes entbehrungsreiches fünftägiges Ambientecon mit Ausbildern die das schon öfter als ein mal gemacht haben und einem auch was beibringen können.
was haltet ihr von einem solchen Con-zept, wart ihr schonmal auf größeren Akademiecons, und warum denkt ihr gab es nicht genug anmeldungen? (zu wenig Werbung, veraltetes Conzept. etc.)
gruß
Jonas
p.s.: wer sich nix drunter Vorstellen kann: Conbericht der 5. Quriner Kriegerakadmie: http://www.fantastic-culture.de/wbboard/thread.php?threadid=1669&boardid=95 |
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4534 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 22:52 Titel: |
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Mich spricht so ein Konzept wenig an, weil ich an dem ganzen Kriegerdrill wenig Spaß habe. Deswegen habe ich auch grundsätzlich eher wenig Motivation, mich als Larpkämpfer quasi als Selbstzweck im Rahmen eines solchen Cons zu "verbessern", weil das Ziel "ein erfolgreicher Larpkrieger zu sein" für mich erstmal nicht so weit oben steht. Die meisten kriegerischen Rollen die mich ansprechen sind halt welche, die auch nicht drunter leiden, wenn sie nur so mehr schlecht als recht kämpfen können.
Deswegen wären für mich auch eher Cons etwas, bei denen es neben dem militärischen Part auch noch eine Menge drumherum gibt, wie z.B. die Großen Manöver, bei denen man ein bisschen lockeres Geländespiel und rumgerenne, aber auch auch nettes Ambientespiel, Lagerleben, Gewandungsgrillen und so weiter hatte, oder irgendwas, was mich quasi als OT-Vorbereitung auf ein erstrebenswertes IT-Ziel ansprechen würde (z.B. "wir gründen einen Pikenhaufen, den wir als Gruppe auf mehreren Cons spielen wollen, und üben schonmal den Formationskampf, damit das nachher in der Schlacht gut funktioniert")
Und ich muss zugeben: Ich bin durchaus auch Komfortlarper. Wenn ich auf Exerzieren auf dem staubigen Kasernenhof und Rumgeschrei am frühen Morgen Lust gehabt hätte, wäre ich zur Bundeswehr gegangen.  |
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Tine

Anmeldedatum: 03.03.2008 Beiträge: 548 Wohnort: Regensburg
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 23:04 Titel: |
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Was der Cartefius sagt. Auf Full Metal Jacket hätt ich keine Lust. Das überlass ich denen, die demonstrieren müssen, dass sie zum Frühstück Reißnägel mit Salpetersäure fressen. Über das Alter bin ich raus.
Akademien oder Ausbildungscons an sich find ich ok - bloß nicht diesen modernen Armee-Abklatsch. _________________ SEMPER PROBUS |
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Lorenz

Alter: 32 Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 1094 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 05:45 Titel: |
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tine trifft da genau meine Meinung.
Wenn ich Armee will, geh ich zur Bundeswehr und nicht auf einen Militär-Akademiecon. |
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inLarp

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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 08:49 Titel: |
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Ich hab diese "Ausbildungscons" schon immer belächelt. Die wurden fast immer nur veranstaltet, damit sich mal ein paar Leute als Chef aufspielen konnten und den anderen zeigen konnten "Wo der Hammer hängt" und was für harte Säue sie doch sind.
Ist nichts mehr für mich. Ich war beim Bund, ich weiss wie es Profis machen, da muss ich mir so einen gespielten Armeeabklatsch nicht noch antun.
Vor allen Dingen nicht von so Pseudohampels, die mir ihre romantisierten Armeevorstellungen beibringen wollen (komischerweise ist der Anteil, der Zivildienstleistenden die die "Ausbilder und Anführer" spielen meistens sehr hoch).
Nichts ist alberne als so ein modernes Kinderarmeecamp auf Mittelalterlich und da das immer mehr Leute anscheinend ähnlich sehen, sind diese Konzepte nach und nach vom Markt verschwunden.
Ich bin Komfortlarper, ich sehe Cons als Urlaubsersatz. Wenn mir da ein Typ irgendwas erzählen will, empfehle ich ihm maximal die Männerselbsterfahrungsgruppe für unverstandene Anführer, bevor ich ihn auslache (wirklich schon aus versehen passiert, der war aber auch zu lustig, knapp 1,70 max 60 Kilo und wollte den großen Helden, Kämpfer und Anführer spielen, weil er glaub ich seine Musterungsuntersuchung gerade hinter sich hatte.... und dann ist er vor einen OT FalliOffz geprallt
Stephan |
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Lorenz

Alter: 32 Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 1094 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 09:10 Titel: |
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ich hab übrigends durchaus festgestellt, dass Führung durch Charisma und Ruhe sehr viel eher akzeptiert wird als Führung durch Lautstärke und Rumgebrüll/martialisches Auftreten.
Ne Vermutung ist, dass bei Führung durch Rumgebrüll die meisten Bundeswehrabsolventen auf Durchzug schalten, weil da Erinnerungen wach werden und die meisten Zivis abschalten, weil sie doch genau das nicht wollen, da sie Zivildienst gemacht haben.
Ist aber nur so ne Beobachtung.
Rumgebrüll kommt nur bei den jüngeren Spielern an, die weder BW, noch Zivildienst machen mussten und deswegen denken, dass es halt so in einer Armee zugehen muss und das deswegen "cool" ist... |
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Lainiell

Anmeldedatum: 21.11.2006 Beiträge: 189 Wohnort: Duisburg
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 09:39 Titel: |
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Also ich war schonmal auf einem Quiriner ausbildunghscon und fands eigendlich ganz gut und nutzbringend.War zwar eher der falsche Character (Elfe) aber sie hat sich halbwegs angepasst und so gings.
Ich hatte Glück damals bei den Spähern mitzumachen, der Kriegerlehrgang wäre mir echt zu anstrengend gewesen. so viel Laufen und Liegestütze etc. Das schaff ich halt nicht.
eigendlich schade, denn mein Kriegerinnencharacter könnte so eine Ausbildung mal ganz gut vertragen.
Die Veranstaltungen waren mir allerdings auch zu weit weg, die Veranstaltung damals war ne Ausnahme |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7468 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 09:51 Titel: |
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Hmmm....da scheint ja praktisch jeder auch meiner Meinung zu sein. Ich halte von rumbrüllenden Drill Sergeants auch herzlich wenig - geschweige denn, daß ich dann irgendwelche Strafen ausführen muß, weil ich vermutlich eher anfange zu lachen, als das ganze ernst zu nehmen...
Wenn ich sowas wollte wäre ich auch zur Bundeswehr gegangen statt Essen durch die Gegend zu kutschieren  _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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Benutzer755

Alter: 29 Anmeldedatum: 09.07.2009 Beiträge: 3506
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 10:16 Titel: |
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Es soll sogar Leute bei der Bundeswehr geben, die genau solche LARPs veranstalten. Aber dann mehr als gruppeninternes Spiel um Neulinge kennenzulernen. Aber Drill während der Arbeit auch noch in der Freizeit...das geht mir völlig ab.
LG
Benutzer755 - will auch keinen Krieger spielen |
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Lainiell

Anmeldedatum: 21.11.2006 Beiträge: 189 Wohnort: Duisburg
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 11:23 Titel: |
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Ah ich sehe, ich war auf dem, Quirin was im conbericht verlinkt ist.
aber ich glaube die laufen eh alle gleich ab.
Leider ist da aber ich für mich einiges schief gelaufen, so dass es noch zusätzlich anstrengend war. Und ich glaub, damals war ich fitter als heute. Drum trau ich es mir nicht mehr zu. Schon garicht als Kriegerin, die ja Rüstung tragen sollte.
Ein extremes Drilling, dass sich die Ausbilder als Obermotze empfunden habe, hab ich nicht empfunden.
Allerdings hab ich auf dem Quirin 5 eines der witzigsten Erlebnisse überhaut gehabt. |
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Jonas

Alter: 21 Anmeldedatum: 13.01.2008 Beiträge: 387 Wohnort: Waldbrunn bei Würzburg
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 13:22 Titel: |
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*shocked*
ich muss ehrlich zugeben dass ich euch nicht wirklich verstehe. Gut ich bin definitiv (noch) kein Komfortlarper (wobei ich das langfristig durchaus als erstrebenswertes Ziel erachte)
Ich werde einen weiten Bogen um die Bundeswehr machen (aus verschiedenen Gründen)
Aber ein gewisses Grundlevel an militärischer Verhaltensweise ist für die glaubwürdige Darstellung eines Soldaten meiner Meinung nach essentiell.
Wenn ich mir den ganzen Individualistenhaufen anschaue dem man für gewöhnlich auf Cons begegnet - Nein ich traue denen nicht zu einen Soldaten auch nur im Ansatz darzustellen und nein ich nehme denen auch IT die Söldnerrolle nicht ab.
In der Hinsicht war die Ausbildung auf der Weltenfels Akademie (eine kleine kampagneninterne Akademie auf der die Ausbilder der Quiriner KA teilweise zugegen waren) ein absoluter Segen. Klar vorher gabs auch gemosere hier gemimimi da ... aber auf der Akademie gab es nur einen der nicht mit Spaß an der Sache war - und der lag krank im Zelt.
Was wurde da gelehrt (und würde vermutlich auf einer großen KA ebenfalls gelehrt)
- Waffentraining inkl. Möglichkeit alle Waffengattungen zu testen.
- Kampftaktiken [Schildwall (einen halbwegs geordneten gruppenübergreifenden Schildwall durfte ich trotz der üblichen "Schilde nach vorn" Rufe noch nie beobachten), Bresche halten, 1 gegen 2 usw.]
- Schlachttaktiken am Beispiel des vorhergegangenen Abenteuercons
- Bewegungen in der Gruppe auf Märschen (schnell und effektiv)
- Spähertraining (wie bewegt man sich im Wald, wie kommuniziert man mit der Truppe, wie führt man als Späher die Truppe im Wald)
Am ende wurden dann Manöver abgehalten in welchen die Gruppen selbstständig mit Hilfe der angelernten Fähigkeiten und unter Aufsicht der Ausbilder bestehen mussten.
Und dann gab es noch einige IT Vorträge zu Themen wie Söldner, Personenschutz und (sehr spaßig) die Symbiose von Söldnern und Barden.
Ich sehe jetzt wirklich nicht was dagegen zu sagen ist.
Diese Ausbilder machen das ganze wie gesagt schon etwas länger und bringen auch ohne lächerliches Drill-Sergeant-Gehabe den harten Hund mit Erfahrung rüber.
Mag ja sein dass ihr alle
1.) Rollen spielt zu denen eine Militärische Ausbildung nicht passt oder
2.) auch schon alte Erfahrene Kampfsäue seid denen man auf einer LARP Akademie schlicht nichts mehr beibringen kann
Aber ich muss sagen ich habe Spaß daran Indianer zu sein, ich habe Spaß daran mir IT Sachen beibringen zu lassen die zu meinem Charakter passen (auch wenn ich dafür OT Wissen ignorieren muss) und nein ich habe kein Problem damit dass es Anstrengend wird. Ich trage Kettenhemd + Kettenhaube und ich spiele einen Soldaten der sich aufgrund der Gefahrenlage auf durchschnittlichen Cons für gewöhnlich nach dem Aufstehen rüstet und vor dem zu Bett gehen abrüstet. Oder auch mal im Kettenhemd übernachtet wenn ECHTE Gefahr droht.
Anstrengungen sind wenn man anstrengende Rollen bespielt irgendwie wichtiger Bestandteil von LARP (?)
Und wenn man dann in zweierreihen 2 mal um den Platz läuft ... na und? Ohne Übung funktioniert das nicht, eben genau aus dem Grund den Harald aufbringt: Die meisten Anführer im LARP haben einfach keine Ahnung was sie tun.
Die meisten sog. "Soldaten" auf Con kriegen es ja nicht mal hin beim Marsch im feindlichen Gebiet ruhig zu sein wenn sie in der Wilden Wolke über den Waldweg marodieren.
Und das im Gegensatz zu einem weiteren Ausbilder der QKA dem es letztes Wochenende auf einem Con mühelos gelang informeller Anführer der SC-Schaft zu werden. Ohne rumbrüllen, alleine durch die von Lorenz beschworene Führung durch Charisma und Ruhe.
gruß
Jonas
P.S.: Ich will hier übrigens niemandem einen Vorwurf machen ... Ich war aber zugegebenermaßen etwas ... überrascht ... von euren Posts. |
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Justav
Anmeldedatum: 25.09.2009 Beiträge: 1326 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 13:30 Titel: Re: Quiriner Kriegerakademie |
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Auch wenn es nicht mein Konzept ist: Das Problem ist, das viele Weibel u.ä. Unterführer im LARP auftreten wie der gemeine Feldwebel beim Bund; bzw in Filmen wie Full Metal Jacket; das hat einfach keinen Stil im Fantasy-Ambiente.
Ich könnte mir vorstellen, dass es eine andere Wikrung hat, wenn man klar darauf hinweist, wie man sich die entsprechende Atmospäre vorstellt, etwa am Vorbild von Schweizern oder Landsknechten. Die hatten ja auch eine rudimentäre Disziplin (sprich: zehnmal mehr als die meisten LARPer ), aber das ganze militärisch-klischeehafte alla Strammstehen, Grüßen, brüllende Spieße etc. entfällt.
Ein bissel Kampftaktik, ein bissel Formation halten (nicht Marschieren im Gleichschritt!), dazu Waffentraining und vor allem ein anständiges "Drumherum" (Lagerleben etc. wie Mittelalter, nicht beim NATO-Treffen) würde vermutlich weniger abschreckend wirken bzw nicht die Vorstellung aufkommen lassen, die hier die meisten scheinbar haben. _________________ So long
Justav |
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Lainiell

Anmeldedatum: 21.11.2006 Beiträge: 189 Wohnort: Duisburg
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Direktlink | Verfasst am: 15.04.2010, 13:53 Titel: |
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ich mit meiner Größe von knapp 1,50 und schmaler Figur habe nunmal nicht die Kraft und Ausdauer Runden in Rüstung zu rennen.
Bin aber auch sehr schlecht in Form.(als ob ich es je gewesen wäre )
Auf dem Con damals wars schon anstrengend, weil es ziemlich warm war.
Und wir Späher mussten nur relativ wenig laufen im Gegensatz zu den Kriegern die in Komplettmontur durch den Wald joggten und dann auch noch pumpen mussten.
So 50 mal kam schon raus, wenn irgendeiner aus der Gruppe Mist gemacht hatte.
Wir hattens gut und mussten nicht für andere büßen.
Und weil ich weiß dass ich das OT nicht durchhalte (IT eigendlich sollte) verzichte ich lieber drauf.
Mich Herdrillen zu lassen, damit hab ich allerdings keine Probleme. Zumindest mit den Characteren die dahingehen würden. |
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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6145 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 16.04.2010, 10:19 Titel: |
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| Zitat: |
1.) Rollen spielt zu denen eine Militärische Ausbildung nicht passt oder
2.) auch schon alte Erfahrene Kampfsäue seid denen man auf einer LARP Akademie schlicht nichts mehr beibringen kann
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Oder ich es nicht brauche, mich von ein paar Hanseln, die denken sie hätten Ahnung, rumscheuchen zu lassen. Versuche mich zu "bestrafen" würde ich wohl mit lachen quittieren.
Wollte nich zum Bund, warum sollt ich mir jetzt sowas antun?
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2866 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 16.04.2010, 12:40 Titel: |
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| Jonas hat Folgendes geschrieben: | Mag ja sein dass ihr alle
1.) Rollen spielt zu denen eine Militärische Ausbildung nicht passt oder
2.) auch schon alte Erfahrene Kampfsäue seid denen man auf einer LARP Akademie schlicht nichts mehr beibringen kann |
3.) befürchten, ob zu Recht oder zu Unrecht, dass die Veranstalter und "Lehrenden" keine Ahnung von (pseudo)mittelalterlichem Militär haben und stattdessen das anwenden, was sie von der Bundeswehr kennen (oder von anderen Larpern, die ihr "Fachwissen" von der Bundeswehr haben) - und die "Bundeswehrisierung" des Larp eher wenig ambientefördernd finden
| Zitat: | - Waffentraining inkl. Möglichkeit alle Waffengattungen zu testen.
- Kampftaktiken [Schildwall (einen halbwegs geordneten gruppenübergreifenden Schildwall durfte ich trotz der üblichen "Schilde nach vorn" Rufe noch nie beobachten), Bresche halten, 1 gegen 2 usw.]
- Schlachttaktiken am Beispiel des vorhergegangenen Abenteuercons
- Bewegungen in der Gruppe auf Märschen (schnell und effektiv)
- Spähertraining (wie bewegt man sich im Wald, wie kommuniziert man mit der Truppe, wie führt man als Späher die Truppe im Wald) |
Das wäre so ein Beispiel: Ich finde es eine schlechte Idee, Schildwälle zu üben. Gegen Schildwälle zu rennen macht dem gegnerischen Spieler oder NSC keinen Spaß, leider ist "Schilde nach vorn" oft das einzige, was dem geneigten Larper an Taktik einfällt. Besser ist es, bei jeder Taktik immer noch im Hinterkopf zu haben. Auf was basieren diese Übungen? Auf allgemeiner Larp-Erfahrung (wo die Taktik oft von der Bundeswehr oder von der Bundeswehr-Erfahrung der eigenen "Larp-Mentoren" geprägt ist)? Direkt auf der Bundeswehr-Erfahrung? Oder werden da Dinge geübt, die weniger effektiv, aber ambientiger sind?
| Zitat: | | Diese Ausbilder machen das ganze wie gesagt schon etwas länger und bringen auch ohne lächerliches Drill-Sergeant-Gehabe den harten Hund mit Erfahrung rüber. |
Liegestütze als Bestrafung für alle, wenn irgendwer in der Truppe aufmuckt, klingt irgendwie nicht danach ...
| Zitat: | | Und wenn man dann in zweierreihen 2 mal um den Platz läuft ... na und? Ohne Übung funktioniert das nicht, eben genau aus dem Grund den Harald aufbringt: Die meisten Anführer im LARP haben einfach keine Ahnung was sie tun. |
Ich bezweifle halt, dass "mehr Bundeswehr-Flair" im Larp erstrebenswert ist. Vor moderner Bundeswehr bevorzuge ich noch den Sauhaufen. _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Thema: Quiriner Kriegerakademie
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