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Thema: Räuber/Schurke im 17. Jahrhundert


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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.11.2011, 17:07    Titel:

Zur angedachten Klamotte: Die finde ich ganz passabel, aber noch nicht optimal.
Ich würde dazu raten, zumindest Oberbekleidung (also über dem Hemd) und wenn möglich auch die Hose in einem hochwertigen, soliden Material und gescheiter Verarbeitung zu wählen, die flatterigen Baumwollsachen von LC sehen häufig recht kostümhaft aus und sind auch nicht besonders wettertauglich. Klassisches Material ist immer Wolle, für ein Wams ist auch Leder (bitte klein billiges chromgegerbtes Velourspaltleder) beliebt, aber schwerer zu verarbeiten.
Beim Hut würde ich auch eher zum Schlapphut als zum Dreispitz raten, wenn du einen nicht zu großen Kopf hast geben da einige Damenhüte ein günstiges Einsteigermodell ab.

Ebenfalls im Ning gab es da kürzlich zwei gute Blogs, einen mit sehr einfachem Budget und einen mit etwas mehr Bandbreite:
http://larper.ning.com/profiles/blogs/100tage-50-mimins-musketier
http://larper.ning.com/profiles/blogs/kostuemleitfaden-musketier

Beide halte ich für das entsprechende Projekt für sinnvoll. Ansonsten kommt vieles auf die konkrete Ausführung an, bei Stiefeln z.B. gibt es viel Schrott auf dem Markt.
Die Augenklappe würde ich eher weglassen, schöner fände ich da für klassische Strauchdiebe eher ein etwas verlebtes Äußeres, gerade weil du ja ziemlich jung bist: Collodium-Narben, schwarzer Zahnlack und ähnliches zum Beispiel.

Was die Feuerwaffen angeht: Da ist die Rezeption im Larp gemischt, manch einer mag sie, manch einer nicht. Ich würde auf jeden Fall immer damit rechnen, dass die Waffe entweder auf dem Con generell nicht erwünscht ist oder dass sie regeltechnisch nur einen "Windstoß"-Effekt macht, hier muss man halt bei der Orga nachfragen. Prinzipiell finde ich aber auch große, designtechnisch "frühe" Waffen wie Radschlosspistolen schöner als irgendwelche barocken Minidekopistolen (zumindest wenn letztere nicht in Damenhandtaschen stecken).

Zum Thema "Räuberspiel": Ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass auf den meisten Standard-Abenteuercon sich eher selten die Gelegenheit zur Betätigung als Räuber geben dürfte, während PVP-Cons oft Schlachtencons sind, bei denen so etwas ebenfalls nicht ganz einfach ist. Auf Großcons wie dem Drachenfest gibt es recht viele Räuber, einige davon durch einige Pappnasen eher in schlechten Ruf geraten, das ganze ist aber eine recht häufige Betätigung. Was das Zusammenspiel von "Räuber/Dieb" und "Opfer" sowie das Spielgeld, das dabei abfällt, angeht, so würde ich vorschlagen, dieses kontroverse Thema in eine separate Diskussion auszulagern. Hier gab es mal was zum Dieben, zum Räubern findet sich sicherlich auch etwas:
http://www.inlarp.de/larp-forum/vorschlag-zum-dieben-im-larp-t1585.html

Grundsätzlich sehe ich allerdings kein Problem darin, einen sichtbar zwielichtigen Charakter wie einen Räuber oder Strauchdieb zu spielen, im Gegenteil, eigentlich ist das für mich ein sehr typisches Motiv in Märchen und Fantasygeschichten und eine gut darstellbare Rolle.
Allerdings würde ich in Erwägung ziehen, auf das tatsächliche Durchführen von profanen Raubüberfällen auf einzelne Reisende (also das typische Larpräubertum) eventuell schlicht zu verzichten, und das ganze eher als farbigen Charakterhintergrund und Ansatz zur sonstigen Spielgestaltung zu sehen.
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Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.11.2011, 20:55    Titel:

Zitat:
Ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass auf den meisten Standard-Abenteuercon sich eher selten die Gelegenheit zur Betätigung als Räuber geben dürfte, während PVP-Cons oft Schlachtencons sind, bei denen so etwas ebenfalls nicht ganz einfach ist. Auf Großcons wie dem Drachenfest gibt es recht viele Räuber, einige davon durch einige Pappnasen eher in schlechten Ruf geraten, das ganze ist aber eine recht häufige Betätigung.


Das Standard-Abenteuercon ist letzten Endes auch keine PvP-Veranstaltung. Auch wenn es fast gebetsmühlenartig wirken mag, letzten Endes halte ich nichts davon ein anerkanntes PvP-Konzept hier auf Con zu beschränken. Warum sollte man überhaupt auf einer derartigen Veranstaltung auf einen solchen Chara verzichten?

Es stimmt zwar dass viele PvP Veranstaltungen Schlachtencons sind, jedoch zumindest bei einer mehrtägigen Veranstaltung gibt es durchaus einiges an Leerlauf. Warum sollte man die üblichen Tavernengänger nicht mal überfallen und ein wenig aufmischen? Oder anders gefragt...wo steht geschrieben, dass es sich immer nach den Willen derjenigen richten muss die nur Friede, Freude, Eierkuchen wollen?

Bei einen wirklich destruktiven Charakterkonzept kann ich die ganze Kritik ja verstehen, aber der Räuber nimmt (anders als beispielsweise ein Dieb) eigentlich wirklich niemanden direkt den Spaß am spielen...und wer nichts geben will der gibt eben nichts. Natürlich gibt es immer Leute die dann (selbst auf größeren Veranstaltungen) Pappnase schreien. Aber ganz ehrlich. Letzten Endes ist der reiche Adlige der sich ohne Schutz mal von A nach B bewegt, immer im Vertrauen darauf nie überfallen zu werden, mindestens genauso eine. Nur den darf man ja nicht kritisieren, weil er ja eine schillernde Lichtgestalt ist.
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Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.11.2011, 21:08    Titel:

Zitat:
Auch wenn es fast gebetsmühlenartig wirken mag, letzten Endes halte ich nichts davon ein anerkanntes PvP-Konzept hier auf Con zu beschränken. Warum sollte man überhaupt auf einer derartigen Veranstaltung auf einen solchen Chara verzichten?

Ich habe nicht davon geredet, auf Schlachtencons das Konzept zu beschränken, ich habe geschrieben, dass das Spiel dort nicht einfach ist. Zumindest bestanden die wenigen PVP-Cons abseits von Großcons, auf denen ich bislang war, eher darin, dass sich bewaffnete Gruppen gegenseitig nachstellten, den erwünschten unbewachten Geldsack der sich vom einzelnen Räuber überfallen lässt gibt es hingegen dort üblicherweise nicht.

Auf Großcons hingegen gab es die letzten Jahre einigen Unmut über "Tyrion Nightfire"-Räuber, die irgendwo in der Nähe der Toiletten rumstromerten und wenn sie erwischt wurden sich mit irgendwelchem komischen Telling-Gewäsch aus der Affäre gezogen haben. Ich habe meine obige Aussage bewusst differenziert formuliert, um eben nicht alle Räuber in einen Topf zu schmeißen (im Gegensatz zu deinem üblichen Rundumschlag gegen die "Friede, Freude, Eierkuchen"-Spieler), solche Aktionen haben aber dafür gesorgt, dass die meisten Spieler die ich kenne das Spielangebot "Raubüberfall" inzwischen eher belästigend als bereichernd sehen.
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 21.11.2011, 21:54    Titel:

Zitat:

Auf Großcons hingegen gab es die letzten Jahre einigen Unmut über "Tyrion Nightfire"-Räuber, die irgendwo in der Nähe der Toiletten rumstromerten und wenn sie erwischt wurden sich mit irgendwelchem komischen Telling-Gewäsch aus der Affäre gezogen haben


Ganz ehrlich, mal ein Bericht von der anderen Seite des ganzen: Ich habe es oft genug mitbekommen dass sich die überfallenen irgendwie aus der Affaire gezogen haben. Das fängt an bei "Neeee, Münzen habe ich nicht dabei" und endet bei "ich bin doch nur OT unterwegs" (und ploppe dann 200 Meter weiter hinten IT wieder auf). Eigenartiger Weise beschwert sich über derartige "Pappnasen" fast niemand.

Zitat:
den erwünschten unbewachten Geldsack der sich vom einzelnen Räuber überfallen lässt gibt es hingegen dort üblicherweise nicht.


Zumindest auf mehrtägigen Veranstaltungen gibt es erfahrungsgemäß mehr als genug Möglichkeiten. Damit habe ich dann wirklich Erfahrungen sammeln dürfen. Insgesamt könnte man so gut und gerne 15-20 Überfälle am Tag starten (wenn man es denn will).

Zitat:
im Gegensatz zu deinem üblichen Rundumschlag gegen die "Friede, Freude, Eierkuchen"-Spieler


Ich sehe das nicht als "Rund-Um-Schlag" an. Wenn ein Großteil der Spieler eben ihr Con mit der 16 Uhr Schlacht, ohne Beleidigungen, ohne Sexismus, ohne Befehle usw. haben wollen ist das ihr gutes Recht. Nur, ganz ehrlich, ich larpe vielleicht noch nicht so lange wie die manch andere hier...aber zu Beginn meiner Larpzeit ging es durchaus auf größeren und kleineren Veranstaltungen deutlich rauher zu, Überfälle waren normal...und es hätte sich auch niemand über andere Dinge aufgeregt. Nach und nach wurden PvE Veranstaltungen immer "weichgespülter". Dass ist auch generell kein Thema. Ich sehe nun aber keinen Grund dafür nun auch noch PvP-Veranstaltungen zu verweichlichen. Wer sanfte Cons mag...für den hat doch letzten Endes eine PvP-Veranstaltung (ausser evtl. ein Schlachtencon) keinerlei Reiz.

Und ich persönlich fände es eben wirklich schade wenn irgendwann auch PvP-Veranstaltungen im üblichen Einheitsbrei mitschwimmen und man sich dreimal überlegen muss ob man seinen etwas rauheren Charakter anschleppt.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 00:05    Titel:

Zitat:
Ich sehe das nicht als "Rund-Um-Schlag" an. Wenn ein Großteil der Spieler eben ihr Con mit der 16 Uhr Schlacht, ohne Beleidigungen, ohne Sexismus, ohne Befehle usw. haben wollen ist das ihr gutes Recht.

Mmh-mh. Genau das meinte ich mit "Rundumschlag". Es würde eine Diskussion (und eine differenzierte Charakterberatung) erleichtern, wenn du in deiner Aussage nicht direkt auf ein "großes Ganzes" abstrahieren würdest, sondern einfach mal im Rahmen der konkreten Aussage bliebest.

Welche meiner Aussagen ist jetzt das Problem? Dass explizite PVP-Charaktere auf den typischen Abenteurercons (die der Threadersteller als gewünschtes Spielgebiet angegeben hat) häufig nicht erwünscht sind? Wohl nicht.
Auch dein Beispiel der "pappnasigen Opfer" auf Großcons ist im Grunde nur ein Beispiel dafür, dass offenbar ein nicht unerheblicher Teil der Überfallenen selbst auf diesen Cons offensichtlich keine Lust auf diese Art von Spiel hat. Das kann man gut finden oder schlecht, zur Kenntnis nehmen sollte man es aber.

Die von dir genannte Art von Veranstaltungen, die als PVP ausgeschrieben sind, keine Großcons sind und bei denen man Gelegenheit für 15 bis 20 Überfälle am Tag hat habe ich persönlich noch nicht besucht, ich zweifele aber nicht an, dass es sie geben mag. Hier kannst du vermutlich am besten Tipps geben, welche Orga bzw. Conreihe hier geeignet ist, falls Interesse des Threaderstellers besteht.
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 08:54    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
@Hana: Daß man mit einem Konzept "17. Jhd + Feuerwaffe" nicht universell überall spielen kann, ist klar.


DIR ist das klar und diversen anderen sehr aktiven Forenusern, aber mit Sicherheit nicht jedem Larper, einige fallen da aus allen Wolken. Deshalb frag ich lieber einmal mehr nach, als dass jemand allen Kram anschafft und dann enttäuscht feststellt, dass diverse Orgas das zentrale Element des Charakters nicht zulassen.
Ebenso muss man bei Feuerwaffen ohne Trefferanzeiger damit rechnen, dass kaum jemand Treffer ausspielt (je nach Spielumfeld), damit muss man ebenfalls leben können. Kann ja sein, dass dem Threadersteller das alles bewusst ist, aber wie gesagt: Besser einmal zu oft gesagt als einmal zu wenig Smile

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
aber zu Beginn meiner Larpzeit ging es durchaus auf größeren und kleineren Veranstaltungen deutlich rauher zu, Überfälle waren normal...und es hätte sich auch niemand über andere Dinge aufgeregt


Etwas OT, aber um diese Aussage einordnen zu können: Auf welches Jahr/ welche Jahre bezieht sich diese Aussage?
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 09:45    Titel:

Zitat:
Hier kannst du vermutlich am besten Tipps geben, welche Orga bzw. Conreihe hier geeignet ist, falls Interesse des Threaderstellers besteht.


Genau hier liegt das Problem. In meinen Augen und nach meiner Erfahrung erst einmal zumindest jede Veranstalterin von PvP-Cons. Im Regelfall ergeben sich dann schon Möglichkeiten, nur bei (ganz ungewöhnlichen) Ausnahmen wie reinen Schlachtencons oder Turnieren mag es anders aussehen.

ABER:

Diese Möglichkeiten werden von immer mehr Spielern als schlecht beurteilt. Das hat aber wenig mit der Pappnasigkeit des Räubers zu tun sondern eher mit den gewünschten Spielstill des gegenübers. Die perfekte Möglichkeit sind hier beispielsweise Tavernernenrückläufer bzw -nachzügler. Kurz, die Chance ergibt sich immer dann wenn jemand auch OT nicht mit einen Überfall rechnet und deshalb keine Schutzmaßnahmen ergreift. Genau dass IST eigentlich dumm und führt oft dazu die Schuld bei anderen zu suchen ("Wie Pappnasig ist dass den, ich wollte doch nur zur Taverne, ausgerechnet jetzt überfallen und dann auch noch im dunkeln").

Meiner persönlichen (!) Meinung nach sollte man sich auf PvP-Veranstaltungen von derartigen "Meckerfritzen" nicht beeindrucken lassen. Am Ende entscheidet hier der Charakter der Veranstaltung (welcher von der Orga und nicht unbedingt von der Mehrzahl der Spieler festgelegt wird) darüber ob eine Situation passt oder nicht passt. Das einzige (konkrete) Problem sehe ich hier im Besuch von "Abenteuercons" welche eben immer mehr in Richtung Plotjagd gleiten. Und da hat Mensch eben keine Lust nachdem er erfolgreich den Drachen XY besiegt hat von Räuber Z ausgeraubt zu werden. Ist eben wenig heroisch.

Zitat:

Etwas OT, aber um diese Aussage einordnen zu können: Auf welches Jahr/ welche Jahre bezieht sich diese Aussage?


Angefangen habe ich vor so 7-8 Jahren stockend, aufgehört auf kleinere Veranstaltungen zu gehen so vor 3-4. Zu dem Zeitpunkt waren manche geliebte Charakonzepte auf kleineren Veranstaltungen schon (gefühlt) kritischer.
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 11:22    Titel:

Ich mache seit 1997 LARP (14 Jahre) und seit 1998 (erst ab da habe ich es bewusst mitbekommen) werden Diebe, Meuchler etc. in großen Teilen meines Spielumfeldes schon in der Einladung darauf hingewiesen, dass diese nicht erwünscht sind.

Das mag nun an meinem eingeschränkten Spielumfeld liegen, aber das ist wohl genauso eingeschränkt wie Gerwin seins.

Ich rate jedem Anfänger von Diebes und Räuberfantasien erst mal abzusehen. Zum einen beschränkt es die Conauswahl, zum anderen ist es halt keine Rolle die die Mitspieler in der Regel mögen und die zum mitspielen einlädt.

Dazu kommt dann noch die Waffenwahl, die ja auf keinen Fall unumstritten ist. Auf vielen Cons wie Hana schon sagte sind Pulverwaffen entweder gar nicht zugelassen oder mit Auflagen belegt. Selbst auf dem Drachenfest machen ja Pulverwaffen "nur" den Effekt eines Winstosses.

Von daher sollte der hoffnungsvolle Räuber da noch an ein paar Schrauben drehen, sonst wird aus dem hoffnungsvollen Shootout je nach Umfeld ein sehr einseitiges verprügeln und Ablegen mittels Hieb- Und Stichanzeigern.

Stephan
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 11:56    Titel:

Zitat:
Zitat:
Hier kannst du vermutlich am besten Tipps geben, welche Orga bzw. Conreihe hier geeignet ist, falls Interesse des Threaderstellers besteht.

Genau hier liegt das Problem. In meinen Augen und nach meiner Erfahrung erst einmal zumindest jede Veranstalterin von PvP-Cons. Im Regelfall ergeben sich dann schon Möglichkeiten, nur bei (ganz ungewöhnlichen) Ausnahmen wie reinen Schlachtencons oder Turnieren mag es anders aussehen.

Bitte gib mal konkret ein paar Cons fürs nächste Jahr an. Der einzige als solcher ausgewiesene PVP-Con abseits der Großcons, der mir spontan einfällt, ist das "Conquistadoren", da würde ein solches Konzept vermutlich recht gut passen.

Der Larp-Kalender spuckt nach Suche des Begriffs "PVP" genau zwei Cons aus, einer ist das Drachenfest, der andere ein Con bei dem noch keine Einladung möglich ist und bei dem nur landesinterne Charaktere zugelassen werden.
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 13:21    Titel:

Ich wäre auch mal daran interessiert auf was für Veranstaltungen der Gerwin so geht, bzw. welche er eigentlich meint.

Der typische Abenteurercon den ich kenne, hat naemlich irgendwie so gar nichts mit den Cons gemein die Gerwin immer als Beispiel anführt.

Stephan
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 13:46    Titel:

Das typische Abenteuercon ist auch keine PvP-Veranstaltung. Áuf dem typischen Abenteuerkuschelcon inklusive Verbot von Nachtangriffen und Co hat ein Räuber tatsächlich nichts zu suchen.

Aber:

Selbst auf den typischen Abenteuerkuschelcons halte ich so einen Charakter für spielbar. Zugelassen werden von vielen Orgas ganz andere Charaktere (ich bin mir ziemlich sicher dass mein Sklavenhändler immer noch auf 1/3 aller Normalcons zugelassen werden würde). Mit ein klein wenig Fingerspitzengefühl und vor allem dem oft verpönten Realismus. Lande ich nun mit meinen Räuber/Sklavenjäger/whatever auf einen Con mit hohen Kuschelfaktor kann ich diesen immer noch als Söldner/Kämpfer/whatever spielen. Ebenso kann der Räuber IT einen Musketier spielen, bis sich eben die Möglichkeit ergibt.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 14:06    Titel:

stephan_harald hat Folgendes geschrieben:
Ich rate jedem Anfänger von Diebes und Räuberfantasien erst mal abzusehen. Zum einen beschränkt es die Conauswahl, zum anderen ist es halt keine Rolle die die Mitspieler in der Regel mögen und die zum mitspielen einlädt.

Wie schon gesagt wurde - es kommt eben darauf an, wie man den Räuber spielt. Da ist ja von "Stumpf und ohne Rücksicht auf Verluste jeden überfallen" bis "Tarnt sich zu 100% perfekt als braver Bürger" alles drin. Beide Extreme sind aus verschiedenen Gründen eher keine gute Lösung, und es erfordert sicher ein gewisses Fingerspitzengefühl, hier für eine Con die richtige Mischung zu wählen. Auf dem üblichen Abenteuercon könnte man beispielsweise nur NSCs überfallen (ggf. Absprache mit Orga), und das auch nur, wenn man ausschließen kann, von anderen Spielern gesehen zu werden. Man könnte auch einfach nur in Gesprächen besonderes Interesse dafür zeigen, wo reiche Leute wohnen, hinreisen wollen, wie reich sie sind, wie sie ihren Reichtum schützen, etc - also auf der Con nur einen zukünftigen, lukrativen Raubzug planen.

Wenn ich beispielsweise einen Räuber spielen wollte, würde ich dies vorher mit einer Orga absprechen - also einerseits wie weit man gehen will, und andererseits was man selbt an vorzufindendem Spielangebot erwarten kann. Da ist es natürlich gut, wenn man einer Orga sein Vorhaben gut ausformuliert präsentieren kann und nicht von "Fett loot machen" spricht.

All dem zum Trotz habe ich aber natürlich auch meine Bedenken, daß eine Räuberrolle das Beste für einen Spielanfänger ist.

Zitat:
Dazu kommt dann noch die Waffenwahl, die ja auf keinen Fall unumstritten ist. Auf vielen Cons wie Hana schon sagte sind Pulverwaffen entweder gar nicht zugelassen oder mit Auflagen belegt. Selbst auf dem Drachenfest machen ja Pulverwaffen "nur" den Effekt eines Winstosses.

...weswegen ich Fabian auch inzwischen scheinbar von der Opferregel als sinnvollere Lösung überzeugt habe. Wink
Daß Feuerwaffen nicht ausnahmslos überall gerne gesehen werden ist richtig; regelrechte Verbote sind aber höchst selten, von "vielen" Cons würde ich da nicht reden. Das sind zumindest meine Erfahrungen als Feuerwaffenbenutzer, der vor dem Mitbringen bei Orgas anfragt.

Eine Nahkampfwaffe würde ich als Seitenwaffe aber so oder so empfehlen.
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stephan_harald



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 16:55    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Das typische Abenteuercon ist auch keine PvP-Veranstaltung. Áuf dem typischen Abenteuerkuschelcon inklusive Verbot von Nachtangriffen und Co hat ein Räuber tatsächlich nichts zu suchen.

Aber:

Selbst auf den typischen Abenteuerkuschelcons halte ich so einen Charakter für spielbar. Zugelassen werden von vielen Orgas ganz andere Charaktere (ich bin mir ziemlich sicher dass mein Sklavenhändler immer noch auf 1/3 aller Normalcons zugelassen werden würde). Mit ein klein wenig Fingerspitzengefühl und vor allem dem oft verpönten Realismus. Lande ich nun mit meinen Räuber/Sklavenjäger/whatever auf einen Con mit hohen Kuschelfaktor kann ich diesen immer noch als Söldner/Kämpfer/whatever spielen. Ebenso kann der Räuber IT einen Musketier spielen, bis sich eben die Möglichkeit ergibt.



Hm also irgendwie scheint es mir dass Du ein sehr eingeschränktes LARPbild hast. Zwischen deinen PVP Cons, und deinen Kuschelcons finden irgendwo die Cons statt die ich besuche. Beispiel hast Du ja leider keine angefügt, weder für PVP noch für Kuschelcons.


Daher noch mal die Frage: Was genau für Cons meinst Du?
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 17:14    Titel:

Ich halte wenig davon nun rauszusuchen was für Cons ich recht zu Beginn des Larpens besucht habe. Die (in meinen Augen) negative Entwicklung ist aber auf dem Mythodea recht gut nachzuvollziehen.

Während auf meinen ersten Mythodea (vor 4 Jahren) das ausrauben des gegenübers noch vollumfänglich in Ordnung war (und Folter sowie sexuelle Gewalt zumindest an Anwesenheit einer SL in Ordnung war, wobei es eigentlich niemanden gestört hat wenn keine SL dabei war) gab es auf dem letzten Mythodea vor 2 Jahren nur noch eine handvoll Münzen pro Spieler welche geraubt/gediebt werden durften (und die ausdrücklich von der SL ausgegeben wurden). Grund hierfür sind (neben eigenartigen Rechtsansichten bezüglich rauben und dieben beim Larpen) wohl auch eine breiter werdende Front gegen derartige Charakonzepte (man könnte auch sagen ...es gab einige Leute die verdammt laut gebrüllt haben).

Von daher wandelt sich das Con immer mehr von einer "relativ harten Veranstaltung"(wenn auch ohne PvP-Label) zu einer "wir kuscheln uns alle ganz doll" Veranstaltung.

Bei Interesse frage ich mal ein paar Freunde die noch mit relativ rauhen Charakteren kleinere Veranstaltungen besuchen wo so etwas am besten geht. Veranstaltungen auf denen man einen 17 Jahrhundert Chara so spielen kann halten sich jedoch auf den von mir (und meinen Larpumfeld) besuchten Veranstaltungen in Grenzen...da in meinen Augen die Conqualität mit jeden Chara der sich später als 15-16 Jahrhundert mindestens ebenso leidet wie (für die meisten) mit der Anwesenheit einer Räuberbande.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 17:37    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Veranstaltungen auf denen man einen 17 Jahrhundert Chara so spielen kann halten sich jedoch auf den von mir (und meinen Larpumfeld) besuchten Veranstaltungen in Grenzen...da in meinen Augen die Conqualität mit jeden Chara der sich später als 15-16 Jahrhundert mindestens ebenso leidet wie (für die meisten) mit der Anwesenheit einer Räuberbande.

Aus allerlei vergangenen Diskussionen mit Dir weiß ich ja bereits, daß die Schubladen, in denen Du denkst, nicht sonderlich zahlreich sind, dafür aber Schlösser in Banktresorqualität haben - aber sieh es vielleicht mal als Herausforderung, statt noch weitere zwei Mal "17. Jhd automatisch unpassender als 15./16." zu wiederholen stattdessen tatsächlich mal einen Blick auf das von mir weiter vorne gepostete Bild zu werfen. Und dann, wie ich Dich schon zweimal dazu aufgefordert habe, zu erklären, was an diesen normalen, bürgerlichen Gewandungen des 17. Jahrhunderts denn so furchtbar unpassend auf einem Standard-Fantasycon wäre - bzw. unpassender als Gewandung im komplett zerhauenem Regenbogen-Look oder mit Puffärmeln.

Kleine zusätzliche Erschwernis: Ich habe den Schlüssel zu Deiner Schublade "Alles Im 17. Jahrhundert besteht aus Rüschen, Spitze, Seide und gepuderten Perücken und läuft wie der Sonnenkönig rum." versteckt. Wink
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Zuletzt bearbeitet von Kelmon am 22.11.2011, 17:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Thema: Räuber/Schurke im 17. Jahrhundert

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