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Thema: Räuber/Schurke im 17. Jahrhundert


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<< Friedrich von Weinberg (Ritter) Nicholas Dupont - Bretonischer Spießknecht WiP >> 
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 17:52    Titel:

Ich habe doch nie gesagt dass es im allgemeinen und immer unpassend ist. Wenn Saraziel einen 17. Jahrhundert Chara spielen will soll er das tun. Nur tue ich mich als jemand der derartiges nicht mag (und ja, auch die Herren aus den von dir verlinkten Bild würden für mich ein Con abwerten so dass ich versuche Cons zu finden die eher Antike und frühmittelalterliche Charaktere bevorzugen) schwer entsprechende Cons zu nennen.

Natürlich gibt es einzelne 17er Charaktere die auch mich persönlich weniger stören als einige 15-16er. Aber irgendwie tue ich mich schwer zu glauben dass dann nicht irgendwer auf die Idee kommt "höhö....jetzt kann ich auch einen gepuderten Perückenträger spielen."

Und auch der muss ja nicht unbedingt unpassend sein. Wir machen ja Fantasy.
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Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 19:02    Titel:

Zitat:
Während auf meinen ersten Mythodea (vor 4 Jahren) das ausrauben des gegenübers noch vollumfänglich in Ordnung war (und Folter sowie sexuelle Gewalt zumindest an Anwesenheit einer SL in Ordnung war, wobei es eigentlich niemanden gestört hat wenn keine SL dabei war) gab es auf dem letzten Mythodea vor 2 Jahren nur noch eine handvoll Münzen pro Spieler welche geraubt/gediebt werden durften (und die ausdrücklich von der SL ausgegeben wurden). Grund hierfür sind (neben eigenartigen Rechtsansichten bezüglich rauben und dieben beim Larpen) wohl auch eine breiter werdende Front gegen derartige Charakonzepte (man könnte auch sagen ...es gab einige Leute die verdammt laut gebrüllt haben).

Die breiter werdende Front gegen solche Charakterkonzepte möchte ich jetzt nicht abstreiten, zumindest wenn es darum geht, bei solchen Aktionen üppige Beute in Form von Spielmünzen zu machen. Das finde ich persönlich auch nicht schlecht. (Edit: Nachtrag) Die Frage, ob man und in welcher Menge man beim Räuberspiel Larpmünzen oder sonstige "Beute" macht, die man später behalten kann, ist aber meiner Meinung nach weitgehend unabhängig von der Frage, ob das Spiel eines solchen Charakter machbar ist, das eine geht auch ohne das andere.
Zwar habe ich mit meinen Charakteren in den zwei solchen Situationen, in die ich geraten war, bislang immer freudig einen reichlichen "Wegzoll" abgegeben, ich reagiere aber prinzipiell auf eine Geisteshaltung, in der selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass ich anderen Leuten gefälligst meine Ausrüstung zum ge(und ver-)brauchen zur Verfügung zu stellen habe, mit Renitenz.
Die Räuberdiskussion gab es übrigens auf dem New Order 2003 (dem berühmten "Alesia", meinem ersten Con aus der späteren Conquest-Reihe) in genau der gleichen Form schon, von "vollumfänglich in Ordnung" würde ich da also nicht sprechen. Ebenso gab es auch damals schon die Fraktion, denen das alles zu weichgespült war, und die z.B. die Ablehnung von Todesstößen bzw. die regeltechnische Abschaffung der Sterbegefahr bei den großen Schlachten dieses Cons für albernes Kuschelbärchi-Larp hielten.

Aber wie dem auch sei: Du stimmst mir ja allem Anschein nach zu, dass die Auswahl an Cons, auf denen man ein solches Räuber-Konzept uneingeschränkt spielen kann, nicht nur klein ist, sondern deiner Meinung nach sogar weiter schrumpft, und genau das war in der Essenz der Inhalt meines entsprechenden Beitrags.
Da aber bislang weitere Informationen vom Threadersteller darüber, in welche Richtung das ganze überhaupt gehen soll, ausbleiben, bleibt die ganze Diskussion sowieso weitgehend theoretisch.
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.11.2011, 20:44    Titel:

Zitat:

Aber wie dem auch sei: Du stimmst mir ja allem Anschein nach zu, dass die Auswahl an Cons, auf denen man ein solches Räuber-Konzept uneingeschränkt spielen kann, nicht nur klein ist, sondern deiner Meinung nach sogar weiter schrumpft, und genau das war in der Essenz der Inhalt meines entsprechenden Beitrags.


Das liegt in der Natur der Sache. PvP Veranstaltungen sind nun einmal selten. So wie auf einen Rittercon jedoch die Vermutung des ersten Anscheins dafür spricht, dass auch ein normannischer Ritter in Ordnung ist und eben nicht nur der Mytholon-Plattenritter, so spricht bei einen PvP-Con der Beweis des ersten Anscheins dafür dass auch Konzepte wie Räuber und Co in Ordnung sind.

Wenn man jedoch 5 entsprechende PvP-Cons im Jahr findet ist dass schon viel.
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Saraziel



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 07:33    Titel:

Mir ist durchaus bewusst, dass solch ein Konzept, zusätzlich zum Gebrauch von Feuerwaffen, nicht überall auf Zustimmung stößt. Ich muss mir dann eben entsprechende Cons rauspicken.

Irgendwo zwischen "Überfällt jeden, der ihm über den Weg läuft" und "tarnt sich zu 100% als braver Bürger" werde ich meinen Charakter spielen. Da muss ich ein bisschen rumprobieren und auf einigen Cons vielleicht auch auf das Rauben verzichten und dann eher den Raubzug planen etc. wie hier schon gesagt wurde.

Selbst wenn man eine Pistole nur als Windstoß auf einigen Cons ausspielen muss, wäre mir das recht. Ich für meinen Teil spiele Schusswaffen realistisch aus und lasse Kugeln durch alle Rüstungsarten durchschlagen, vielleicht Platte nicht. Kommt aber auch auf die Entfernung an. Und dann entweder als glatten Durchschuss, was einen LP abziehen würde, oder die Kugel bleibt stecken und muss erst einmal herausgezogen werden.

BTW: LC soll keine gute Qualität haben? Wo bekomme ich denn Hemd, Hose und Weste/Mantel zu einem gutem Preis-/Leistungsverhältnis her?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 09:09    Titel:

Definiere "gutes Preis-Leistungsverhältnis".

Die beste Leistung für das kleinste Geld bekommst du im Moment (in meinen Augen) bei medival market. Beispielsweise

Hemd

Die haben natürlich auch Hosen und Mäntel, aber eher aus früheren Epochen. Wirkliches 17. Jahrhundert dürfte so gut wie immer eine Spezialanfertigung im nicht ganz günstigen Bereich sein.
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Awatron



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 09:31    Titel:

Zitat:
Ich für meinen Teil spiele Schusswaffen realistisch aus und lasse Kugeln durch alle Rüstungsarten durchschlagen, vielleicht Platte nicht. Kommt aber auch auf die Entfernung an. Und dann entweder als glatten Durchschuss, was einen LP abziehen würde, oder die Kugel bleibt stecken und muss erst einmal herausgezogen werden.


Und was hindert die Leute daran, zu sagen, die Kugel wäre vorbeigegangen?
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Saraziel



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 09:44    Titel:

Awatron hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich für meinen Teil spiele Schusswaffen realistisch aus und lasse Kugeln durch alle Rüstungsarten durchschlagen, vielleicht Platte nicht. Kommt aber auch auf die Entfernung an. Und dann entweder als glatten Durchschuss, was einen LP abziehen würde, oder die Kugel bleibt stecken und muss erst einmal herausgezogen werden.


Und was hindert die Leute daran, zu sagen, die Kugel wäre vorbeigegangen?


Gar nichts. Ich schätze das halt je nach Entfernung des Schützen und Größe der Waffe ab (kurzer Lauf = kürzere Reichweite).

@Gerwin
Was ist in dem Bereich für Kleidung von Resellern wie Maskworld, Dein-Larp-Shop etc. zu halten?
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 10:20    Titel:

Die verkaufen entweder auch LC oder andere Kleidung mit maximal LC-Qualität.
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Liverollenspiel im Münsterland:
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Dutch



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 13:09    Titel:

Wenn es um ein nicht alltägliches, solides und dabei nicht zu teures Gewandungshemd geht, fallen mir die historischen Trachtenhemden von Hemad ein:
Hemad.de Trachtenhemden

Für Fantasy-LARP kommen vor allem die kragenlosen Hemden in Frage, z.B. 'Issar', 'Glonn' oder 'Ache'. Leider scheint die Auswahl inzwischen etwas geschumpft zu sein. Vor 1-2 Jahren war sie größer.

Ich besitze selber drei Stück in verschiedenen Ausführungen und trage sie als eine Art Leibhemd unter Wams, Tunika oder Weste. Der Stoff ist ausgesprochen kräftig und gut verarbeitet und weckt den Eindruck, völlig unverwüstlich zu sein.
Man hat auch die Wahl zwischen verschiedenen Front-Gestaltungen.

Der Laden bietet auch "Mittelalterkleidung" an. Ob das Eigenproduktion oder Ware der bekannten Hersteller ist, weiß ich nicht. Mich persönlich haben immer nur die historischen Trachtenhemden interessiert.

Tschüs
Michael
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Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp
Talsker Wölfe: Buffalo Hill Western-Cons
Wildwest LARP Project Orga
2nd US Cavalry LARP Orga
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 13:12    Titel:

Ich gebe Hana da voll und ganz recht. Letzten Endes halte ich es für extrem schwierig 17. Jahrhundert Klamotten von der Stange zu kaufen. Selbst Profi-Schneider haben oft unbefriedigende Ergebnisse. Es gibt ganz vereinzelt Leute denen ich etwas derartiges zutrauen würde. Beispielsweise hat der Lederer eine in meinen Augen sehr schöne (wenn auch nicht larptaugliche) Version eines Musketiers siehe hier. Ob du natürlich bereit bist soviel Geld anzulegen (grob überschlagen 1500-2000 €) musst du selbst entscheiden. Ansonsten hilft nur selbst nähen, oder sich eine Freundin mit guten Nähkenntnissen suchen.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 13:42    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Beispielsweise hat der Lederer eine in meinen Augen sehr schöne (wenn auch nicht larptaugliche) Version eines Musketiers siehe hier.

Was ist daran nicht LARPtauglich? Das Einzige, was mich da im Detail stört sind die aufgenieteten Schnallen. Oder redest Du jetzt davon, daß da Blankwaffen in den Scheiden stecken?
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Zuletzt bearbeitet von Kelmon am 23.11.2011, 14:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Saraziel



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 13:45    Titel:

Also ich finde die Sachen vom Lederer richtig schick, aber die sind mir deutlich zu teuer. Ich werde mal schauen, was man mit Stangenware so zusammenstellen kann.
Bei einem Räuber funktioniert Stangenware ja immerhin besser als bei einem Ritter.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 14:54    Titel:

...warum sollte sie das? Mache nicht den Fehler und verwechsle "Darstellung einfacher Leute" mit "OT minderwertiger Kleidung". Erfahrungsgemäß kann im Gewand eines Bettlers genauso viel und genauso wenig Arbeit stecken wie im Gewand eines Grafen.
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 15:19    Titel:

Das sehe ich auch so, billige Stangenware scheitert ja üblicherweise nicht daran, dass sie es nicht glaubwürdig schafft, die Kleidung höherer Schichten darzustellen, sondern dass sie es nicht glaubwürdig schafft, überhaupt alltagstaugliche und vorbeildgerechte Kleidung darzustellen.
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.11.2011, 17:01    Titel:

Sagen wir so. Die Kleidung für einen einfachen Larpcharakter ist für gewöhnlich wesentlich günstiger zu bekommen. Ich zahle bei meinen Wikinger für eine Komplettausrüstung (bestehend aus Tunika, Hose, Unterhose, Mütze und evtl. Untertunika) 250 € und erfülle damit alle subjektiven und objektiven Qualitätsansprüche....während ich für einen Ritter mindestens das vierfache veranschlagen muss (um meine persönlichen Ansprüche zu erfüllen).

Gerade im Bereich 17. Jahrhundert ist gute Stangenware aber selten. Auch die meisten laienhaften Nähprojekte entsprechen nicht meinen (persönlichen) Bild (auch wenn sie auf Con 1000 fach vorhanden sind). Von daher würde ich eher mit recht hohen Ausgaben rechnen. Oder vom 17. Jahrhundert Abstand nehmen.

Oder eben selbst nähen nach dem verlinkten ning blogs..und damit leben können das der Gerwin sagt "nicht mein Larp".

Edit:

Schau mal hier. Wirkt zwar ein wenig schwu.....ähhh unmännlich, aber das liegt an der Zeit.

Wenn du dazu ne passende Hose findest und ein paar passende Stiefel langt das für den Anfang. Dazu nen langes Messer wie dieses oder nen Degen (ich finde leider im Moment keinen), nen passenden Umhang für "Mantel und Degenoptik" und nen coolen Hut und Gerwin ist zufrieden.
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