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Thema: Recurve Sportbogen


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<< beendet Ausrüstung eines Schmieds >> 
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Felendor



Alter: 20
Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 1
Wohnort: Oberhausen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.09.2009, 18:44    Titel: Recurve Sportbogen

hallo ,
ich habe mir vor einiger Zeit mit ein paar Freunden vorgenommen auf eine Larp zu gehen , um das mal auszuprobieren Very Happy .
Nur ist die ganze Ausrüstug ziemlich teuer Sad ... deshalb wollte ich erstmal meinen alten Fiberglas-Recurvebogen (18-20 lbs) benutzen .
Er ist matt-schwarz und ich würde das zubehör abbauen, sodass er möglichst schlicht aussieht .
Meint ihr dann würde sowas klar gehen,
oder ist das ähnlich verrufen wie Ninjas mit 2 Katanas Very Happy ?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Justav




Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 1326
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.09.2009, 18:50    Titel: Re: Recurve Sportbogen

Wickle Leder o.ä. drum, dann interessiert das niemand, woraus das Ding wirklich ist; wenn man das Plastik sieht wäre das suboptimal.
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profoss




Anmeldedatum: 10.02.2008
Beiträge: 420

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.09.2009, 20:22    Titel:

Ist suboptimal aber durch die passende Zugkraft in Ordnung. Je mehr du das ganze mit Leder, Bändern etc verkleiden kannst, desto besser.
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Bregon



Alter: 18
Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1450
Wohnort: Göttingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.09.2009, 20:34    Titel:

Der Boge sollte eigentlich in Ordnung gehen.
_________________
Unerkannter InLarp-ReimBattle-Nationalheld!
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Ultor



Alter: 18
Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1765
Wohnort: Niedersachsenland

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.09.2009, 20:46    Titel:

das wichtigste ist, dass die Zugkraft stimmt, der Rest ist zweitrangig...
Grüße, Ultor
_________________
Iocatores: Medieval Folk Music

De gustibus non est disputandum.
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stephan_harald



Alter: 43
Anmeldedatum: 18.12.2007
Beiträge: 1546
Wohnort: Essen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 08:13    Titel:

[quote="Ultor"]das wichtigste ist, dass die Zugkraft stimmt, der Rest ist zweitrangig...
Grüße, Ultor[/quote


Das ist erstmal ziemlicher Quatsch und zeugt von wenig Wissen über Bögen.

Ich kann mit einem 35 PFund Langbogen (nach historischem Vorbild) sicherer schießen als mit einem 25 Pfund Recurve Bogen.

Wichtig ist wie schnell und auf welche Geschwindigkeit ein Pfeil beschleunigt wird, und da ist die Zugstärke neben der Bauart aber nur ein Merkmal.


Stephan
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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7468
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 09:05    Titel:

Nun, Stephan hat Recht mit dem was er sagt, aber es kommt wohl darauf an, ob das Wichtigste die Sicherheit ist oder ob die meisten Orgas ihn einchecken Wink

Da wird eigentlich immer mit einer Zugwaage gearbeitet und nur auf die Pfundzahl geschaut. Ich sage nicht, daß das Sinnvoll ist, ich sage nur, daß das LARP-Realität ist.
_________________
LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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Llewellian



Alter: 37
Anmeldedatum: 25.03.2008
Beiträge: 1183

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 10:40    Titel:

Türlich ist es Larp Realität.

Was sollte man auch sonst machen? So kann man wenigstens einen Teil der Energie Gleichung eines Bogens kontrollieren, einfach und gut.

Es ist nun mal so, das man eine Lichtschranken-Mess-Strecke für Pfeile so schlecht auf jeden Zeltplatz mitnehmen kann. Geschweige denn die Auswertelektronik. Und billiger ist eine Zugwaage ausserdem ;o).
_________________
Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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profoss




Anmeldedatum: 10.02.2008
Beiträge: 420

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 10:55    Titel:

Da er aber schreibt, dass sein Recurve 18-20 lbs hat, denke ich dass der relativ sicher sein sollte. Hätte er damit 30lbs, was meinem Larp-Langbogen entsprechen würde, wäre ich skeptisch.
Einfach weil ich weiss, dass Recurve oft erheblich schneller wirft als der gute alte Langbogen. Daher darf der Langbogen stärker sein für gleiche Energieübertragung auf den Pfeil.
Perfekt wäre natürlich wie Lewellian schreibt das testen mit einer Geschwindigkeitsmessanlage des Pfeiles, aber das kann man ja nun auf den wenigsten Cons.
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Ultor



Alter: 18
Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1765
Wohnort: Niedersachsenland

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 11:31    Titel:

Ich meinte, dass die Hauptsache ist, dass man niemanden verletzt , das ist doch wohl kein Quatsch. Wenn mein Bogen toll aussieht, aber Blaue Flecken hinterlässt, ist irgendwas falsch, oder?
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De gustibus non est disputandum.
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Leander



Alter: 22
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Beiträge: 4186
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 11:48    Titel:

Dann geht es aber wieder nicht um die Zugkraft, sondern um die Geschwindigkeit des Pfeils. Es sollte eigentlich auf den Impuls ankommen, nicht auf die Zugkraft. Und ein Druckmesser, der beschossen wird, wäre auch einfacher als die Geschwindigkeit mit Lichtschranken zu messen.
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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Ultor



Alter: 18
Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1765
Wohnort: Niedersachsenland

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 12:06    Titel:

Gut, ich gebe zu, dass ich wenig Ahnung von Bögen habe, aber es ist doch richtig, dass die Hauptsache die Verletzungsgefahr ist?!
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Hana



Alter: 27
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Beiträge: 2866
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.09.2009, 13:10    Titel:

Beides ist wichtig. Selbstverständlich sollte die Verletzungsgefahr so gering wie möglich sein. Aber das Aussehen muss auch stimmen - Bluejeans sind auch nicht gefährlich und man sollte sie trotzdem nicht im Fantasy-Larp tragen Wink

Also, ein sicherer Bogen, der modern aussieht, soll genausowenig verwendet werden wie ein schöner Bogen, der zu stark oder aus sonstigen Gründen unsicher ist.
_________________
Liverollenspiel im Münsterland:
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Bregon



Alter: 18
Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1450
Wohnort: Göttingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.09.2009, 09:12    Titel:

Sagt die Zugkraft etwas über die Beschleunigung des Pfeiles aus?
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Unerkannter InLarp-ReimBattle-Nationalheld!
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profoss




Anmeldedatum: 10.02.2008
Beiträge: 420

BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.09.2009, 10:20    Titel:

Jein.
Die Zugkraft spielt dabei natürlich eine Rolle, aber leider nicht die einzige.
Oft wurde bisher einzig und allein auf die Zugkraft wert gelegt, um Bögen zu messen. Auf den Manövertagen letztes Jahr wurde ein großer Feldversuch durchgeführt, bei dem alle, die einen Bogen hatten mit standartisierten (und gewogenen) Pfeilen aus gleicher Entfernung durch ein Geschwindigkeitsnessgerät schossen. Da die Pfeile alle gleich waren, hing es also nur vom Bogen ab, welche Geschwindigkeit sie erreichten.
Dabei stellte sich heraus, dass es nicht nur die Zugkraft war (die natürlich ebenfalls gemessen wurde), sondern die Geschwindigkeit auch deutlich von der Art des Bogens bestimmt wurde.
D.h. im Bereich der auf Larps üblichen Zugkraft (von 17-ca. 30 lbs) spielte die Art des Bogens eine größere Rolle als die Zugkraft. Recurve-Bögen lassen ihre gespeicherte Energie schneller auf den Pfeil los, d.h. der Pfeil wird dadurch schneller. Langbögen sind "gemächlicher". Soweit ich weiss, macht auch das Material noch Unterschiede aus, aber für die genaue Studie fragst du am besten bei www.larpbogenbau.de nach.

Dennoch sollte man keinesfalls 40 oder gar 60lbs-Bögen auf Larps verwenden!

Ein 18 lbs Recurve ist aber kein Problem, auf keinem Larp.

Achja, noch ein Wort dazu: die meisten Unfälle passieren aber durch Gedankenlosigkeit des Schützen. Die Pfeile immer kontrollieren, bevor man schiesst und vor allem auch mit schwachem Bogen nicht voll durchziehen, wenn der Gegner nah vor dir steht, und nicht auf Kopf und Hals zielen. Nicht Schiessen, wenn man nicht sieht, wo der Pfeil landen wird.
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