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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7468 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 18:59 Titel: |
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@Jocke: Interessant, muß ich mich mal bei Gelegenheit einlesen. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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WrinkledEyes Spearmind
Alter: 42 Anmeldedatum: 15.08.2010 Beiträge: 415 Wohnort: Lüneburger Heide
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 19:06 Titel: |
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Warum muss ein Ritter als solches erkenntlich sein?
Ist auf einem der Bilder ein Ritter abgebildet?
Nein. Sind alles Soldaten. Wenn auch Offiziere.
Warum kann ein Ritter nicht so aussehen wie beispielsweise alle englischen Ritter im Film "Henry V.?
Warum kann ein Ritter auf Quest nicht so wie die Arthusritter allein und ziemlich abgerissen unterwegs sein?
Was ist den mit, um historisch zu bleiben, Ordensrittern?
Was ist mit dem jungen Ritter im Film Lionheart?
Was ist mit all den historischen Rittern die wie Bauern ihre Äcker bestellten? Deren Manieren auch nicht wirklich ritterlich gewesen sein dürften? _________________ Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
(Cartefius)
LARP im Orient? http://www.heimat-des-windes.de |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7468 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 19:09 Titel: |
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Bei den oberen beiden Bildern sehe ich da auch kein Problem, aber was macht dann der Herr unten rechts mit einem Wappenrock? _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Awatron

Alter: 29 Anmeldedatum: 16.06.2010 Beiträge: 3715 Wohnort: Salzburg
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 19:10 Titel: |
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Die erfüllen aber nicht ro'goshs Mindestansprüche und dürften deswegen eigentlich gar nicht mitspielen. _________________ -Warum isst der jetzt einen Apfel?
-Der ist ein Vampir, Mann! Der kann machen was er will! |
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inLarp

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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8168
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 19:54 Titel: |
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| Zitat: |
Was ist mit all den historischen Rittern die wie Bauern ihre Äcker bestellten? Deren Manieren auch nicht wirklich ritterlich gewesen sein dürften? |
Dass ist ja die Frage...ob sie dass nicht waren. Ich denke durchaus dass sich der "manierliche Ritter" für das Larp besser eignet als der saufende, gröhlende und Frauen an den ******* greifende Ritter. Zum Thema verarmter Ritter in abgerissener Kleidung...okay...find ich gut. Ein Ritter kann wenn er verarmt ist duchaus noch seinen Wappenrock mit stolz tragen, auch wenn die Fütterung nicht mehr gut sitzt und ein paar Flicken angebracht sind. Ein Ritter würde aber (zumindest in meinen Augen) im Normalfall nicht in Kleidung rumlaufen die der Larp-Stangenware gleicht. Wenn der Herr Ritter vielleicht in seiner Mode dem Stand der Vorlage 10-20 Jahre hinterherhinkt..wenn vielleicht dass ein oder andere Kleidungsstück zu eng oder zu weit geworden ist und wenn er vielleicht auf goldenen Schmuck in der Zivilkleidung verzichtet...in Ordnung. Er sieht aber dennoch nicht aus wie ein Bauer.
Ausser er bestellt wirklich gerade ein Feld. Und dass kommt im Larp doch sehr selten vor.
Edit: Auf Con würde ich profoss wohl als Ritterin erkennen. Das "Frauenproblem" ist halt ein allgemeines. Es wird auch kaum kämpfende Frauen gegeben haben. Und selbst als "Feldärzte" waren sie wohl eher selten. Konsequenterweise müsste man mit einer (durchaus IT-logisch nachvollziehbaren) "Frauen an den Herd-Einstellung" jegliche dieser Rollen erst einmal verbannen. Dass würde die Attraktivität dann doch zu sehr senken. Ob man IT etwas gegen Frauen als Ritter oder in anderen "Männerrollen" haben sollte hängt wohl nicht unerheblich von der Spielumgebung ab. In einer voll emanzipierten Spielumgebung wo IT-Vorurteile gegen Frauenrollen eher die Ausnahme sind fände ich die Vorurteile eines einzelnen gegen die Ritterin in Ordnung. Wenn sich Frau alle 10 Meter anhören darf "warum man denn die Kette vom Waschtrog so lange gelassen hat" oder "wo ihr Kochlöffel sei" verliert der Witz wahrscheinlich schnell an Witzigkeit . |
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WrinkledEyes Spearmind
Alter: 42 Anmeldedatum: 15.08.2010 Beiträge: 415 Wohnort: Lüneburger Heide
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 20:48 Titel: |
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Der Herr trägt seinen Wappenrock um die Farben seines Herrn zu zeigen. Danz ähnlich wie dieser Herr hier. Beides sind Hauptleute.
 _________________ Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
(Cartefius)
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7468 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 22:34 Titel: |
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Das war auch natürlich mein Gedanke (und die Embleton-Bücher kenne ich gut), und in dem Fall sollte es, richtig gemacht, kein Problem sein.
Denn das sollte ja bedeuten, daß da eben auch ein Herr vor Ort ist, der notwendigerweise eine prächtigere Kleidung, einen prächtigeren Wappenrock, und eine prächtigere Rüstung hat. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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profoss
Anmeldedatum: 10.02.2008 Beiträge: 420
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 22:46 Titel: |
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| wobei der eine oder andere Hauptmann durchaus den Titel eines Ritters hatte. |
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inLarp

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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7468 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 22:52 Titel: |
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Dann...ist das Problem, daß man einen "gemeinen" mit einem Ritter verwechselt ja nicht mehr da  _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8168
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 22:52 Titel: |
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| Dennoch wäre es ja möglich die Hauptmänner..oder Soldaten im allgemeinen..bewusst ein wenig was die Rüstung und den Prunk angeht zurückzunehmen. Dann wäre es auch leichter wieder einen eindeutigen Ritter zu spielen. Aber dass lassen die sich sicher wieder nicht sagen. |
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WrinkledEyes Spearmind
Alter: 42 Anmeldedatum: 15.08.2010 Beiträge: 415 Wohnort: Lüneburger Heide
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Direktlink | Verfasst am: 14.12.2010, 22:55 Titel: |
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Jooo, aber wenn der Hauptmann im Auftrag seines Herrn unterwegs ist braucht selbiger nicht vor Ort zu sein.
Das gezeigte Wappen bei Gerry ist das von Karl dem Kühnen von Burgund. Unwahrscheinlich dass der da gerade in der Nähe ist. Bzw. ich kenne den Herrn von verschiedenen Auftritten, und Karl war da nie.
Der erste Herr ist im Dienste eines Herzogs. Den kenne ich aber nicht in Person.
Ist im Larp wirklich immer der Herr eines Hauptmannes dabei? IOch erinnere mich an Hauptleute die außer einem Waibel gar niemanden bei sich hatten. Und Wappen trugen aus ihrem Königreich (oder sowas).
Selbstverständlich kann ein Hauptmann ritterbürtig sein. Kann aber auch nicht. Von den beiden gezeigten ist es niemand. _________________ Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
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Saraziel

Alter: 19 Anmeldedatum: 07.11.2010 Beiträge: 144 Wohnort: Hamburg
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Direktlink | Verfasst am: 17.12.2010, 20:33 Titel: |
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Hey Leute,
Mal eine formale Frage zu Ritter:
Wie war die Zusammensetzung des Namen eines Ritters? Es muss ja etwas adeliges sein, wie z.B. "Ludwig von Schwaben". Und benennt man dann eine Stadt oder ein Landesteil i.d.R? (-> Schwaben) |
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profoss
Anmeldedatum: 10.02.2008 Beiträge: 420
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Direktlink | Verfasst am: 17.12.2010, 21:31 Titel: |
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im Larp üblicherweise nach seinem Lehen oder seiner Familie (und die wiederum nach dem Lehen). D.h. üblicherweise nach einem Ort oder kleinen Landstrich.
Ludwig von Schwaben wäre demnach kein einfacher Ritter, sondern ganz Schwaben wäre sein Lehen, also schon ganz schön hochstehend wie Fürst, Graf oder ähnliches. ZUmindest ist das so in dem Adels/ritterspiel das ich kenne. (und da werden teilweise auch tatsächlich reale Namen verwendet, wie z.B. Tecklenburg, Bielefeld, Münster etc) |
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WrinkledEyes Spearmind
Alter: 42 Anmeldedatum: 15.08.2010 Beiträge: 415 Wohnort: Lüneburger Heide
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Direktlink | Verfasst am: 17.12.2010, 22:04 Titel: |
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Ritternamen setzen sich historisch aus verschiedenen Dingen zusammen. Unterschiede gibt es vor allem zwischen Kontinentaleuropa und England.
Zuerst kommt bei einem Ritter die Anrede "Herr" bzw. "Sir". Freiherr und das Zeugs kamen erst mit den Adelsbriefen, also Adel gegen Geld, im 18. Jht.
Dann der Name, gefolgt vom Nachnamen und/oder Spitznamen. In Kontinentaleuropa war da der Name des Lehens, des Heimatortes oder der Ort der Stationierung als Nachnamen üblich, allerdings gab es auch noch zusätzliche Prädikatsnamen die erworben waren. Herkunft war meist das "von", Stationierung das "zu", das später eine Anheirat des Namens anzeigte.
In England war das meist Vor- und Nachname, gefolgt von Titel und Herkunft, gefolgt von Stationierung. Das englische Lehenssystem war etwas anders aufgebaut als das in Deutschland.
Herr Georg von Lichtenfels war also Prädikat des Ritters, dann der Name, dann der Rittersitz. Bei besonderer Verwendung/ Stationierung kam die dazwischen. Herr Georg Truchsess von Lichtenfels beispielsweise. War der nun im Worms stationiert kam das da auch noch zu. Herr Georg Truchsess von Lichtenfels zu Worms. Dahinter reihten sich dann alle anderen Titel und Beinamen an.
In England gab es dann oft tatsächliche Nachnamen. Sir William Kensington z.B. Dahinter dann Beorderung und Lehen etc., also Sir William Kensington of Glenlivet. Dann konnte auch hier der Wald der Beinamen Blüte treiben.
Im Larp gibt es irgendwo sicher alles und Mischformen daraus. _________________ Um das Interesse der Leute zu wecken muss man einfach mal was machen, und nicht nur immer Hintergrund schreiben.
(Cartefius)
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 17.12.2010, 22:29 Titel: |
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| ro'gosh hat Folgendes geschrieben: | Gerüstet würd ichs als Ritter erkennen, ungerüstet nicht.
Wobei ich dazu sagen muss dass ich so vorerst keines von beiden als Ritter erkennen würde, für mich gehören Klisches wie nur männliche Ritter einfach dazu. |
Das macht ja nix, dich würde auch keiner als Ritter anerkennen. Kleine dumme Jungs sind maximal Knappen oder Pagen.
Im übrigen ist Deine Liste toll, zumal Du ja sicherlich schon als Garcon de Pippi alle Punkte erfüllst.
Stephan |
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