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Thema: Rüstungen, wer sollte welche tragen..und wer nicht?


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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 13:55    Titel: Rüstungen, wer sollte welche tragen..und wer nicht?

Ausgelöst von einer Diskussion im Rüstungsbauthread Arahaels stellt sich für mich die entscheidende Frage: Wer sollte welche Rüstung tragen..und warum? Gibt es für euch gewisse Rüstungstypen welche eher in die Hände schlanker Personen gehören oder gewisse Rüstarten die ihr euch, ähnlich einer zweihändigen Axt, eher an breiteren Gestalten vorstellen könnt?

Sollte das tragen von Rüstungen generell "Berufskämpfern" vorbehalten sein oder ist es für euch in Ordnung wenn auch der junge Knappe eine schwere Rüstung trägt? Und zu guterletzt, was für Rüstungen würdet ihr euch auf einen Con schon immer einmal wünschen, und was findet ihr eher störend (Die "ich mag keine Billigrüstungendiskussion" mal ausgenommen).

Zum Einstieg von mir zwei Varianten die bisher in meinen Augen (abgesehen von einer historischen Brauchbarkeit) deutlich zu kurz kommen.

Rüstung aus Horn/Knochen

Rüstung aus Holz

Über die Brauchbarkeit derartiger Exoten darf aber gerne diskutiert werden.

Gruß

Gerwin
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Lieber Larpeinsteiger:

Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Drogoth



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 14:47    Titel:

Naja, es gibt breitere Schultern, bei denen sowohl eine Art "Abschreckung" erzielt werden kann (sieht nach mehr aus) oder auch schmale, die meiner Meinung nach, nach Schlankeren Personen aussehen.
Dann kommt das auch auf die Position an.
Ein einfacher Fußsoldat wird wohl kaum eine imposante Rüstung tragen. Ein Kommandant da schon eher.
Ich für meinen Teil habe in meiner Rüstung bis jetzt Relativ eng anliegende Teile für den Torso.
Allgemein wird bei mir vieles recht eng anliegen, aber die Schultern werde ich ein wenig größer mit Klingenbrechern wählen.
Ich bin vielleicht nicht muskulös wie ein Bodybuilder aber dank Training (das wegen meines Bänderrisses erstmal eine Weile vernachlässigt wurde) auf dem besten Wege zum athletischen Körperbau. Ich denke mal, da sind die Schultern schon ok, wenn der Rest nicht zu massig wirkt.
Hingegen bedrohliche Charaktere finde ich sollten wirklich recht imposante Rüstungen tragen. Elefanten stellen ja auch ihre Ohren auf, um zu drohen und so noch größer zu wirken.
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Ian



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 15:05    Titel:

Da der Knappe ja Berufskämpfer ist (wenn auch in Ausbildung), sehe ich keinen Grund warum er nicht auch eine solide Rüstung tragen sollte.

Von Hornlamellenrüstungen höre ich immer wieder, aber ob es die wirklich gab weiß ich nicht, da es absolut nicht mein Zeitraum ist.
Die Wikinger Darsteller/Larper, sind da auch immer recht einfallsreich was ihre Rüstungen angeht. So findet man auch fast bei jedem einen Brillenhelm, obwohl dieser, soweit ich weiß, nie in kampffähiger Ausführung gefunden wurde. Gleiches gilt für Lamellenrüstungen aus Leder.
Allgemein wirken die Wikis sehr oft höher gepanzert als beispielsweise die Normannen, die ja ein ganzes Stück später ihre Hochzeit hatten.
Wäre daher, bei deren Rüstungen immer recht vorsichtig.

Holzrüstungen kann ich mir in einer Kultur vorstellen, in denen Eisen selten ist. Zu der gezeigten, vermutlich japanischen, können andere sicher mehr sagen.

Und um jetzt mal vom historischen weg zu kommen, muss ich sagen, dass ich Hornlamellen prinzipiell für nomadische oder barbarische Völker brauchbar finde, für Holzrüstungen gilt zieml. das gleiche.

Was ich schick finde ist dieser Helm, wobei ich nicht weiß, in wie weit der wirklich schützt oder ob er nur zur Abschreckung da ist.
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Drogoth



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 15:09    Titel:

wahrscheinlich schützt er gegen Spitze Gegenstände = 0
Wer schonmal einen solchen Igelfisch in Händen gehalten hat, der weiß, dass das getrocknete Ding nicht gerade der Stabilität eines richtigen Helmes entspricht.
Ich würde daher sagen ein solcher Helm ist eher zur Zierde bei tropischen Völkern
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Awatron



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 15:09    Titel:

Na ja, wenn wir uns einen generischen Con anschauen, haben wir da ja eine wilde Mischung aus allem. Und da gilt dann größtenteils das D&D Dogma Leder<Kette<Platte. Was ist dann also schwer gerüstet? Ein Ritter im langen Hauberk mit Coif und Beinlingen war in seiner Epoche das Nonplusultra an Rüstungsschutz. Im vergleich zu einem Plattenträger ist er aber nur noch mittel Gerüstet (im LARp jetzt).

Ich finde, jeder sollte tragen, was ihm spaß macht, zu tragen aber dabei auch bedenken, dass man immer nur das darstellt, was die anderen sehen. Ich wurde zB oft als "werter Herr Ritter" angesprochen wegen meiner Rüstung. Auch wenn ich alles andere als ein Ritter bin. Und man signalisiert mit Rüstung ja auch auch "will kämpfen, ist ein Kämpfer". Wenn sich nun der reiche Kaufmann einen Harnisch anzieht, den er sich leisten kann, dann braucht der sich nicht wundern, wenn er angegriffen wird. Die beste Rüstung ist im Larp immer noch keine Rüstung und keine Waffen zu haben^^.

Ich bin auch ein Gegner des allzustarken historischen Bezuges. Wenn Sprüch wie "Ein Knappe sollte keine teuere Rüstung tragen!" oder "Ein einfacher Soldat in Platte?! Come on!", dann frage ich mich, warum eigentlich? Nur weil das zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Gegend so war?

Mein Fazit: Rüstung sollten alle tragen, die Spaß daran haben. Und dann auch eine solche, an der sie Spaß haben. Du willst einen Knappen spielen, der nicht so viel trägt? Du willst ein Hellebardier sein, der außer Eisenhut und ausgestopfter Schamkapsel nichts an rüstung hat? Du willst ein plattenrüstungtragender zweihandschwertschwingender Schwertmeister vom Mönhsorden der Gna'tok'peng sein? Bitte, wenn es dir spaß macht und du es überzeigend darstellen kannst, wieso nicht? Mir machts Spaß einen Fäntelsöldner in schwerer Rüstung zu spielen.^^

Zu den Exote: Horn... hm, so wie das auf dem Bild ausschaut würde ich es auf Entfernung eh nicht von Leder unterscheiden können. Holz? Bitte nicht! Es sei denn, auf einem DSA Con^^
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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 16:44    Titel:

Hornlamelle: Ich denke die historische Wertigkeit dieser Rüstung dürfte relativ geklärt als unwertig bezeichnet werden Smile. Gerade bei Wikingern dürfte wohl historisch gesehen mit einen Kettenhemd das höchste Gut erreicht sein, alles andere an Torsorüstung ist dann meiner Meinung nach meist Erfindung um selbst mit den üblichen gerüsteten mithalten zu können. Wobei es ja angeblich eine Visbyplatte im Sinne einer Rüstung aus Metallteilchen gegeben haben soll. Wie genau die aussah scheint aber relativ umstritten.

Leder in kampffähiger Ausfertigung halte ich übrigens durchaus für möglich. Sogar Leder in einer Ausführung die den meisten Plattenrüstungen überlegen ist. Das Problem was sich allerdings immer wieder stellt ist ein Gewichts- und Beweglichkeitsproblem. Wenn man bedenkt dass schon schützende Lederbeinschienen durch 4-5 Lagen an dicken Leder leicht auf 4 Kilo Gewicht und mehr kommen lässt bei einer kompletten Panzerung wohl die beweglichkeit zu wünschen übrig.

Zitat:
Allgemein wird bei mir vieles recht eng anliegen, aber die Schultern werde ich ein wenig größer mit Klingenbrechern wählen.


Dass ist eine Sache die ich wohl nie verstehen werde. Ich habe schon massig "breite Spieler" gesehen die ihre Schultern über massive Schultern mit Klingenbrechern noch verbreitert haben. Andererseits greifen schlanke Spieler explizit öfter zu einer Rüstung die die schlanke Figur betont. Vermuten würde man dass ganze doch eher umgekehrt..sprich dass der breite Spieler eher die kleineren Schultern wählt um nicht noch massiver (und damit schon fast Warhammerlike) zu wirken und der schlanke Spieler eher zu den massigeren Schultern greift...aber naja..ist eben Geschmacksfrage.

Zitat:
Na ja, wenn wir uns einen generischen Con anschauen, haben wir da ja eine wilde Mischung aus allem. Und da gilt dann größtenteils das D&D Dogma Leder<Kette<Platte. Was ist dann also schwer gerüstet? Ein Ritter im langen Hauberk mit Coif und Beinlingen war in seiner Epoche das Nonplusultra an Rüstungsschutz. Im vergleich zu einem Plattenträger ist er aber nur noch mittel Gerüstet (im LARp jetzt).


Wo sich für mich die Frage aufdrängt warum eine "Überdarstellung" von Plattenträgern im Larp immer häufiger wird. Liegt dass wirklich daran dass die Spieler Plattenrüstungen schön/passend finden. Liegt es daran dass die "dicken Charaktere" in den Computerspielen die viele von uns zumindest gemocht haben immer Platte tragen? Oder an den zusätzlichen Rüstpunkten die ein längeres überleben (und damit mehr Spielspaß) bedeuten? Die Frage ist durchaus rhetorisch gestellt..letzten Endes wird alles in verschiedener Abstuffung vorkommen.

Persönlich fehlt mir bei vielen Larprüstungen noch etwas die "Kreativität". Gut, es ist auch wirklich schwierig eine hübsche und noch dazu gut aussehende Rüstung zusammenzustellen, aber bedenkt man wieviel Arbeit viele in ihre Kleidung stecken und wie wenig Kreativität dann die Rüstung ausstrahlt wird das Missverhältnis klar

Der Kugelfischhelm hat übrigens was Smile Wäre nett für ein Cthullularp.

edit: Faulheit überwunden hier die Visby-Platte. Zumindest diese Interpretation kommt aber einer Brigantine im Larp recht nahe.
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Zuletzt bearbeitet von Gerwin am 08.10.2010, 16:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Sonadorexis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 16:46    Titel:

Mit Metallrüstungen (und in weiten Teilen auch lederrüstugen) hab ich mich ehrlich gesagt noch nie wirklich auseinandergesetzt, von daher ist das gar nciht mein Metier.

Aber hnlich wie der Thead-Erseller finde ich auch Rüstungen aus alkternativen Materialien interessant. Mein Plan ist ja immernoch, mir mal ne Holzlamellenrüstung zu bauen (angelehnt an diese Knochenrüstung)...irgendwann mal ^^
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Awatron



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 17:03    Titel:

Äh, Gerwin, du weißt aber schon, wann die Schlacht bei Visby war? Ich kanns es mir aber durchaus vorstellen, dass die Völker Nordeuropas etwas Lamellenartiges hatten, sie hatten ja Handelsbeziehungen bis nach Byzanz runter. Ein langbärtiger, verlauster Wikinger aus Norwegen dürfe vll ein Kettenhemd schon als das Wunderwerk der Asen ansehen, während ein wohlhabender Nowgoroder zur selben Zeit einen Schuppen oder Lamellenpanzer über seinem Kettenhemd trug.

Zitat:
Sogar Leder in einer Ausführung die den meisten Plattenrüstungen überlegen ist.
Wie soll ich das verstehen? oO Sobald du mit ein Tier zeigst, dessen Haut härter als Stahl ist, gerne.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Ian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 17:14    Titel:

Zitat:
Faulheit überwunden hier die Visby-Platte. Zumindest diese Interpretation kommt aber einer Brigantine im Larp recht nahe.

Ist aber ein Plattenrock und keine Brigantine, außerdem überschneiden sich auch bei dem die Platten. Sieht der "Larp-Brigantine" zwar ähnlicher als eine richtige Brigantine, aber trotzdem meilenweit von dem entfernt was eine Larp-Brigantine ist.

Zitat:
Sobald du mit ein Tier zeigst, dessen Haut härter als Stahl ist, gerne.

Hausmeister Willy, wirft irgendwann mal die Frage in den Raum, wo denn eigentlich Stahlwolle herkommt und ob es in Edinburgh Sathlschafe gibt. Damit dürfte die Frage geklärt sein. Smile (...oder war das der Hausmeister in Scrubs?!)
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 18:09    Titel:

Große Schultern für breitschultrige und kleine Schultern für schmalschultrige Personen haben den Grund, dass es umgekehrt albern aussieht Wink
Ehrlich. Massige Rüstung braucht einen massigen Träger, sonst sieht es schnell nach "Wo will denn die Rüstung mit dem kleinen Kerlchen hin?" aus.
Aber auch proportional passende Rüstung kann optisch verbreitern; ich bevorzuge solche Rüstung auch (jeder sehr schmal gebauten Person würde ich einen Gambeson empfehlen, um kräftiger zu wirken) - im Kampf wird man mit etwas breiteren Schultern doch ernster genommen. Dennoch: Große Schultern, am besten noch mit Klingenbrechern, sähen an mir bestenfalls albern aus.

Warum es weniger Variation bei Rüstungen gibt als bei Kleidung? Ganz einfach, vergleiche mal Preis bzw. Aufwand von Rüstungen und Kleidung ... ich besitze kein einzelnes Kleidungsstück, was mich über 50€ gekostet hat. Auch, wenn man nichts selber macht, dürften einzelne Kleidungsstücke über 100€ eher die Ausnahme sein, vermute ich. Rüstung kostet aber schnell mehrere 100€, UND ist, soll sie überzeugend aussehen, schwierig selbst zu machen - da überlegt man sich dreimal, ob man sich Rüstung anschafft, die sehr speziell ist und ggf. nur zu einem einzigen Charakter passt.
Das "schwer selbst zu machen" ist dann der zweite Hinderungsgrund - ein Großteil der individuellen Kostüme sind doch selbstgemacht oder von Freunden/Mama/Oma genäht. Der Anteil an Rüstung (ich denke, selbst wenn man zusammengenietete weiche Lederlappen einbezieht), der selbstgemacht/ von Freunden/Mama/Oma gemacht ist, dürfte deutlich geringer sein.

Was der Knappe/Fußsoldat/sonstwer an Rüstung trägt, ist mir ziemlich wurscht. Der Knappe sollte seinen Ritter nicht unbedingt total ausstechen, und generell finde ich es schöner, wenn nicht der Hauptmann im Kettenhemd dasteht, während all seine Fußsoldaten in Vollplatte dastehen Wink aber sonst sollen sie machen, was ihnen gefällt. Nur Magier in Rüstung find ich blöd, aber ich denke, um Magier wirds dir grad nicht gehn Wink
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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 18:19    Titel:

Ich weiß jetzt nicht ob sich die Diskussion lohnt aber Innenleben Brigantine und Innenleben Visbyplatte sehen für mich relativ ähnlich aus, von der Größe der Platten mal abgesehen. Man kann natürlich nun über Kleinheiten diskutieren und wenn von dir mit Larp-Brigantine dass hier Larprüstung gemeint ist gebe ich dir sogar recht. Ansonsten wäre würde mich interessieren wie man darauf kommt dass bei einer "richtigen Brigantine" sich die Platten nicht überlappen.

Zitat:
Wie soll ich das verstehen? oO Sobald du mit ein Tier zeigst, dessen Haut härter als Stahl ist, gerne.


Nicht härter...aber durch mehrere Lederschichten "stabiler". Es gibt durchaus "Freikampfbeinschienen" aus Leder welchen ich mehr Schutz zutrauen würde als 99 Prozent alles existierenden Larp-Metall-Rüstzeug. Das Problem (und damit der Grund warum sie sich nicht durchgesetzt haben) liegt auf der Hand.Die Dinger schränken die Beweglichkeit der Beine durch ihr Gewicht wahnsinnig ein, während eine paar Plattenbeinschienen bei leichterer Fertigung eine bessere Beweglichkeit bieten (und möglicherweise auch etwas besseren Schutz wenn sie gleich gut hergestellt sind). Das Gerücht dass Leder keinerlei Schutzwirkung entfaltet ist allerdings meiner Meinung nach wirklich ein Gerücht..wenn auch eines der hartnäckigeren.

Ich selbst schwöre wenn ich mal trainiere immer noch auf ein paar uralte, dicke Lederbeinschienen. Aber dass ist eher ein "psychischer Effekt" als ein "die schützen besser als eine Alternative aus Metall".

Und ja ..mir ist bewusst wann die Schlacht von Visby war. Für gewöhnlich mache ich mir schon einige Gedanken bevor ich etwas schreibe. Nur halte ich die Visby-Lamelle noch für eine der vertretbarsten Formen von Plattenrüstung im frühen Mittelalter. Dummerweise entspricht so etwas aber eher meinen persönlichen Schönheitsideal einer Rüstung welche über dem Kettenhemd getragen wird. Historisch ist diese Art Rüstung aber sicher nicht.

Gruß

Gerwin
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Justav




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 18:38    Titel: Re: Rüstungen, wer sollte welche tragen..und wer nicht?

Meinethalben kann jeder so viel Rüstung tragen, wie er will, zumindest im Prinzip; dass er bei größeren Mengen wie ein "Berufskämpfer" aussieht, auch wenn er evtl gar keiner ist, ist ein anderes Thema. Aber keine Regel ohne Ausnahme...

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Sollte das tragen von Rüstungen generell "Berufskämpfern" vorbehalten sein oder ist es für euch in Ordnung wenn auch der junge Knappe eine schwere Rüstung trägt?


Ein Knappe ist eine Art "Berufskämpfer im Werden", das ganze impliziert also eine Entwicklung. Diese sollte sich auch in der Rüstung niederschlagen, also tunlichst nicht von Anfang das volle Programm; auch will man ja nicht seinen Lehrherren ausstechen...

Leichtere oder Teilrüstungen sind aber möglich.
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So long

Justav
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Ian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 19:05    Titel:

Gerwin hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß jetzt nicht ob sich die Diskussion lohnt aber Innenleben Brigantine und Innenleben Visbyplatte sehen für mich relativ ähnlich aus, von der Größe der Platten mal abgesehen. Man kann natürlich nun über Kleinheiten diskutieren und wenn von dir mit Larp-Brigantine dass hier Larprüstung gemeint ist gebe ich dir sogar recht. Ansonsten wäre würde mich interessieren wie man darauf kommt dass bei einer "richtigen Brigantine" sich die Platten nicht überlappen.


Es ging mir darum, dass "Brigantine im Larp" eben gewöhnlich diese unhistorischen Dinger, wie die gezeigte, meint.
Und bei diesen "Brigantinen" überschneiden sich die Platten eben nicht.
Der Unterschied zwischen Plattenrock und Brigantine ist jetzt nicht wirklich riesig, beide haben Metallplatten auf ein Trägermaterial aufgenietet. Bei der Brigantine ist das Trägermaterial ein anderes und die Platten sind eben kleiner.
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Awatron



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 20:10    Titel:

Aber seit wann müssen LARP Rüstungen historisch sein?
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Francis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 20:19    Titel:

und wann kommen wir zu der Frage ob Magier Rüstungen tragen dürfen oder nicht? ^^

gruss

Francis
der sich sehr gut eine Kristallrüstung vorstellen könnte....
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Booya!
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