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Thema: Schamanen - Nur noch Totemspezifiziert?


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Alex
Moderator


Alter: 33
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Beiträge: 11083
Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.12.2006, 19:50    Titel: Schamanen - Nur noch Totemspezifiziert?

Moin,
ich überlege seid einiger Zeit, meinem Kontingent an Charakteren einen weiteren hinzuzufügen: Einen Schamanen. Jetzt gehöre ich zu den Leuten, die ihre Konzepte für das Fantastische zuerst an realen Vorlagen anlegen und dann bei den Mythologien schaut, bevor ich mich evtl. neumodischer Fantasy zuwende. Hat einfach damit zu tun, dass die meiste Fantasy an Mythologien angelehnt ist (Die meisten klauen sogar einfach) und ich mich da gerne der "Prior Art" bediene, als den Abklatsch vom Aufguß der Fortsetzung in die Welt zu setzen.

Bei einem Schamanen wollte ich mich ein wenig bei den Indianern bedienen. Der Schamane ist spiritueller Führer und Bindungsglied zwischen der Welt der Lebenden und der Geister, die für ihn oft ein und das selbe ist. So weit kein Problem. Nach Vorstellung einiger Indianerstämme besitzt jeder Mensch ein Totem, ein Tiergeist, der ihn begleitet, beschützt und Seiten seines Charakters prägt. Der Schamane kann solche Totems deuten und dem Menschen sagen, was er für ein Totem besitzt. Der Schamane kann generell mit jedem Geist oder Totem reden. Und da beginnt mein Dilemma:

Ich würde das gerne ähnlich halten. Natürlich hätte mein Charakter auch ein Totem (Welches sei jetzt mal egal), aber ich würde ihn gerne als Mittler der Welten spielen, als verständnisvollem Führer. Mein Problem dabei ist, dass es sich im LARP vielerorts aus irgendwelchen Rollenspielen eingebürgert hat, dass ein Schamane ein Schamane für eine ganz bestimmte Gattung ist. So gibt es Wolfsschamenen, Rabenschamanen und was weiß ich. Ich möchte nun aber einfach einen Schamanen spielen, der unabhängig seines Totems sich als Mittler mit jedem Totem/Geist versucht. Jetzt frage ich mich einfach, ob das in der hiesigen deutschen LARP-Landschaft überhaupt noch möglich ist, ohne gleich als Powergamer dargestellt zu werden, weil man ja Schamane für "alles" sein möchte. Eben wie die Ursprünge der Mythologien und Kulturen auch mal waren.

Des weiteren hat sich vielerorts eingebürgert, dass der XY-Schamane einem Totem dient, welches er wie einen Gott verehrt und von dem er seine magischen Kräfte bezieht. Jetzt würde ich aber "mein" Totem entsprechend der indianischen Vorlage eher als mystischen Wegbegleiter sehen, der immer bei mir ist und den zumindest ich sehen kann. Der aber nicht immer unbedingt Klartext mit mir spricht, aber eben ein Vertrauter ist, ein Freund. Und den ich bestimmt nicht anrufe: "Oh Toten XY, heile diese Wunde." Wäre das nach all der Regelwerkmechanik aus DSys und Co zu befremdlich, frage ich mich. Würde man verstehen, was ich darzustellen versuche? Und wenn... wie würde sowas auf euch wirken?

Ein wenig zaubern hier und da würde wahrscheinlich auch mit reinspielen, aber ich stelle mir da eher was in Form von Ritualen mit viel Räucherwerk, Knochen und Rasseln vor, um böse Geister zu vertreiben, Fieber zu vertreiben oder Zeichen zu deuten, etwas mystischer eben und weniger effektive Kampfzauber...

Und dann kommt dann noch die Sache mit Überresten. Wer kennt das nicht, der Katzenschamane fällt wütend über den Barbaren her, weil der ein Tigerfell trägt. Einfach weil er die Gattung, dessen Schamane er ist, beschützen will und nicht als Trophäe wissen möchte. Die indianische Vorlage sieht aber auch das anders, hier nutzen Schamanen die Überreste von Tieren gerade zur Verbindungsaufnahme. Viele tragen gerade auch Teil des Tieres bei sich, dass im Tode ihr Totem wurde, sei es, weil der Schamane in den letzten Atemzügen bei dem Tiere war, das schon zu lebzeiten sein Vertrauter war etc. Jetzt würde ich auch gerne entsprechend meines dann ausgesuchten Totems das ein oder andere bei mir tragen, Knochenkette, eine Kralle, vielleicht sogar den Schädel auf einem Stab. Wie würde das bei den "Trends", die von einigen RPG-lastigeren Schamenen gelegt wurden, auf euch wirken?

Wie denkt ihr darüber? Mich würden verschiedene Meinungen und Vorschläge dazu mal interessieren. Um es nur mal klar zu sagen, ich will die totemspezialisierten Schamanen nicht schlecht machen, wer einen Schamanen wie einen Priester im DSys spielen will, soll das gerne tun, aber mir würde es eben nicht gefallen und ich würde da gerne mal Meinungen hören, ob die Spieler an diesem Forum sowas überhaupt noch für möglich halten.

Bin über jede Meinung und Kritik dankbar.

Grüße,
Alex
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Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Firnwind




Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 32

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.12.2006, 21:00    Titel:

Ansätze als Powergamer sehe ich da keine.. und im Spiel würdest du sicher auch nicht als ein solcher bezeichnet werden, schließlich bist du als "Vermittler" alles andere als ein Alleskönner, sondern sogar recht spezialisiert.
Andere Schamanen mögen da zwar nur einem einzigen Totem wie einem Gott anhängig sein, sind dafür aber oft Kämpfer, Magier und Gelehrte in einem - oder wollen es zumindest sein.

Ein Totem anzurufen, macht auch noch lange keinen Schamanen. Entsprechend muß ein Schamane aber auch nichts anrufen, um ein solcher zu sein. Bei dem Gedanken an einen Schamanen drängt sich mir vielmehr das Bild an den "mystischen Kräutermann" auf, mit allerlei Kleinkram, den jeder kennt (alltäglichste Gegenstände) aber kein anderer Mensch als Mittel zur Heilung oder ähnlichem einsetzen würde, umgeben von einer guten Portion Aberglaube (man mag es teilweise vielleicht auch "Wissen" nennen Wink ), naturverbunden und wenig wissenschaftlich oder gar fortschrittlich, mehr auf die einfachsten Mittel begrenzt.

Das würde auf mich wirken wie, ja, eine andere Kultur im Spiel halt. Wobei ich es schön fände wenn die Zauber vielleicht ein wenig langsamer oder schwächer wirken als im Regelwerk vorgeschrieben, gerade bei Heilzaubern oder ähnlichem.

Verschiedene Teile des Totem-Tieres bei sich zu tragen passt für einen Schamanen im Larp wunderbar und lässt ihn erst wie einen solchen erscheinen.
_________________
Möp!
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Tohen



Alter: 33
Anmeldedatum: 05.11.2006
Beiträge: 759
Wohnort: Würzburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 10:28    Titel:

Grüße,
ich kann dein Problem nicht ganz erfassen. Hast du ein Problem damit eine Existenzberechtigung für deinen Charakter zu finden? Oder kannst du keine passenden Regeln für diesen Typen in den Regelwerken finden?

Dieser Entwurf hört sich für mich nach einem sorgfältig konzipierten Archetyp an.

Ich sehe dass wie folgt:
Deine grundlegende Motivation und Gesinnung legst du doch selbst fest da bist du nicht an Regeln gebunden. Wenn du in der Lage bist, deinen Schamanen gut darzustellen wird doch hoffentlich niemand fragen wie du es wagen konntest dir so etwas unverfrorenes auszudenken Wink

Persönlich finde ich es gut wenn jemand ein bißchen freier interpretiert und nicht buchstabengetreu an den Regeln klebt.

Intime bist du für meinen Charakter halt ein heiliger Mann, der wahrscheinlich ein bischen zu viel von seinem heiligen Kraut geraucht hat - aber ich käme nie auf die Idee dich differenziert einzuordnen ob du nun ein Schnabeltierschamane oder Otterschamane bist Smile

Was die Regeln für die Fähigkeiten, Zauber etc. betrifft habe ich das Regelwerk gerade leider nicht zur Hand ... deshalb kann ich nicht beurteilen welche Lücken es im Bezug auf diese Charakter-Kreation gibt.

So also eigentlich wollte ich sagen dass ich diesen Charakter Entwurf nachvollziehen kann Smile

Gruß,
_________________
Tohen von den Latratores

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Alex
Moderator


Alter: 33
Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 11083
Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 11:25    Titel:

@ Firnwind
Danke ersteinmal für das Feedback, das bringt mir schon einmal ein paar Einblicke.

@ Tohen
Moin, das Regelwerk möchte ich zunächst noch außen vor lassen. Das vorgelegte Regelwerk ändert sich mit jeder Veranstaltung, so dass man sowieso dauernd am Anpassen ist und bei diesem Charakter sind mir die Fähigkeiten noch recht relativ. Es geht mir erstmal um das Konzept außen herum. Und wenn es soweit ist, wird das das geringste Problem. Ich bin Sammler von LARP-Regelwerken und kenne die meisten recht gut Smile .

Mein Problem war einfach die Frage, ob ein freier interpretierter, bzw. in diesem Fall näher an bestehenden Kulturen und Mythologien als an Rollenspiele gelehnter Schamane nicht befremdlich wirken würde, bzw. ob er überhaupt akzeptiert werden würde und wie so ein Konzept gefallen könnte. Bisher scheint es da zumindest noch keine Sorgen zu geben.

Grüße,
Alex
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Lainiell




Anmeldedatum: 21.11.2006
Beiträge: 189
Wohnort: Duisburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 11:56    Titel:

Also meine Schamanin (und auch die anderen der Gruppe) haben zwar ein Seelentier, aber das wird nicht "benutzt" um schamanistische Magie zu wirken.
Die Seelentiere sind in erster Linie ein Tier, was am meisten zu dem Wesen des Characters passt.
Bei mir ists ein Wiesel.
Ab und an redet die Schamanin auch mit ihrem Seelentier, aber mehr als Ratschläge/Warnungen und die Begleitung durchs Leben bringt das Seelentier nicht.
Auch die Nichtschamanen haben ein Seelentier. Manchen ist es wichtig, manchen auch weniger.
Aber das "große Wiesel" zu rufen und um etwas zu bitten, mache ich persönlich nicht.

Wenn sie mal regeltechnische Magie wirkt, dann ist das (nach unserer Interpretation) das Errufen und Nutzen von bösen Geistern.
Nur diese sind mächtig genug, um Veränderungen in der Welt der Lebenden zu bewirken. Zum Beispiel, dass sich eine Wunde nach kurzer Zeit schließt.
Anschließend müssen die bösen Geister wieder vertrieben werden.

Dann gibts auch noch die Kraft der guten Geister.
Da kann jeder mitmachen, der möchte und bewirken tut es nur etwas in den Köpfen der Leute. Man fühlt sich dann einfach gut/besser.
(Manchmal bringts schon etwas relevantes, zum Beispiel dass der schamane so besser in Geistertrance fällt)

Achja. es gibt gewissen Ahnen (gute Geister natürlich) die für gewisse Aspekte stehen und meist hat man einen den man favorisiert und auch die Kraft dieses erruft um gewisse Dinge zu erreichen oder um Unterstüzung bittet.

Das ganze Konzpet ist regelwerksunabhängig und funktioniert auch nach fast allen Regeln.
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Lorac



Alter: 26
Anmeldedatum: 21.11.2006
Beiträge: 787
Wohnort: Hackenheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 14:37    Titel:

Was den Powergamer angeht, verstehe ich dich garnicht, als ob die Anzahl der Totemtiere irgendwie in Zusammenhang mit der Macht des Schamanen stünde. Mir fällt bei der Gelegenheit ein mir bekannter Priester ein mit nem Pantheon, der eine mir unbekannt hohe(jedoch sehr hohe) Anzahl an Göttern enthält(Ich meine, er hat nen Gott der unerwarteten Gäste, noch Fragen?), macht ihn im Endeffekt auch nicht mächtiger als einen Priester mit nur einer Gottheit und deswegen auch nicht zum Powergamer.

Deine Ansicht von Totems als Wegbegleiter und Ratgeber erscheint mir auch sinnvoller, als die Variante mit der Anrufung des großen allmächtigen Hamsters.

Was die Überreste angeht mags daran liegen, dass ich bisher nie Kontakt zu solchen RPG-belasteten Schamanen hatte, die bei irgendwelchen Überresten nen Raster bekommen(zugegeben, ich suche meistens auch nicht unbedingt nach Schamanen). Jedenfalls erschien mir deine Version da möglicherweise aufgrund meiner bisherigen Erlebnisse logischer.

Alles in Allem kann ich keine Inkompatibilitäten entdecken, die irgendwie zu Unstimmigkeiten oder sonstwelchen Problemen führen könnten(es sei denn du suchst dir einen RPG-lastigen Schamanen zum Fachsimpeln^^).
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Joscha




Anmeldedatum: 23.11.2006
Beiträge: 8
Wohnort: Marburg

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 16:30    Titel:

Alex hat Folgendes geschrieben:
@ Firnwind

Mein Problem war einfach die Frage, ob ein freier interpretierter, bzw. in diesem Fall näher an bestehenden Kulturen und Mythologien als an Rollenspiele gelehnter Schamane nicht befremdlich wirken würde, bzw. ob er überhaupt akzeptiert werden würde und wie so ein Konzept gefallen könnte. Bisher scheint es da zumindest noch keine Sorgen zu geben.


Was mir da fehlt ist der Punkt der leider auch den meisten "Eso-Berufs-Schamanen" im echten Leben abgeht. Praktisch kein Schamane ist freiwillig in diesen "Beruf" eingestiegen, sondern man wurde erwählt. Kein Schamane ist glücklich mit dieser Wahl und möchte sie eigentlich loswerden. Damit zusammen hängt fast immer auch eine Nahtod-Erfahrung des Schamanen, wonach er die Geister immer sieht und sie ständig mit ihm reden.

Schamanen gibt es übrigens eigentlich nur in Sibirien, andere Völker benutzen ähnliche Techniken (insbesondere Trance-Reisen), sind aber eigentlich keine Schamanen. Wenn dich das Thema näher interessiert empfehle ich mal Eliade als Urvater der ethnologischen Untersuchungen in Sachen Schamanismus und etwas allgemeiner und moderner der Core-Schamanismus

Grüße
Alex
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Alex
Moderator


Alter: 33
Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 11083
Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.12.2006, 19:41    Titel:

@ Lainiell
Gefällt mir gut, euer Schamanen-Konzept, wenn ich darf, werde ich mir da vielleicht das ein oder andere herausziehen.

@ Garren
Das mit dem Powergamer... sag mal, Du willst einen Elementaristen spielen, der alle 4 Elemente in sich vereinigt. Du würdest Dich wundern, wie viele Feuer-, Wasser- oder Sonstwasmagier sich darüber aufregen können. Das war einfach nur die Ableitung zum Schamanen.

Zitat:
Deine Ansicht von Totems als Wegbegleiter und Ratgeber erscheint mir auch sinnvoller, als die Variante mit der Anrufung des großen allmächtigen Hamsters.

Argh.. jetzt musste ich wieder an den Hamsterschamanen vom CoM denken... diese Bilder... argh.. und dieses Hawaii-Hemd... Shoked

@ Joscha
Was Du da beschreibst, kenne ich eigentlich allgemein als ein häufiger Weg des Werdegangs einen Mediums, egal ob Schamane oder anderer Art. Ob das jetzt immer damit einhergeht, wenn man Schamane wird, darüber möchte ich an dieser Stelle wirklich keine Diskussion entfachen, besonders nicht mit Bezug auf die Realität. Da gäbe es nämlich auch etliche Gegenbeispiele. Davon ab werde ich den Part aus Gründen der Entfremdung (Siehe unten) schon nicht nehmen. Ich werde es wohl eher so machen, dass mein Charakter beim Tod meines späteren Totems dabei gewesen sein wird und dieses noch eine unerledigte Aufgabe hatte. Ich weiß, ich greife da weit in die Schatulle der Mythen und kombiniere da Geistergeschichten und Schamanismus, das ist in diesem Fall aber durchaus gewollt und noch lange nicht so weit entfremdet, dass es nicht mehr erkennbar wäre.

Eliade geht ja nun hauptsächlich auf die "außerkörperlichen" Erfahrungen und auf eine Verbindung religiöser ein, wie im übrigen ein Großteil der modernen und esoterischen Abhandlungen zu dem Thema. Da der Schamanismus in der Esoterik eine Art Religion gefunden hat, wollte ich etwas weniger in diese Richtung gehen. Allein schon aus Respekt vor Religionen. Gleiches gilt für andere Formen des (Neo)schamanismus. Mein Spiel ist mein Spiel, aber ich möchte nicht unbedingt den gelebten Glauben eines anderen spielen bzw. dieses halbwegs in Grenzen halten und verfremden. Das werde ich mit dem Schamanismus auch machen, in dem ich mich einiger Klischees, Verfremdungen und Übertreibungen bedienen werde. Natürlich kann man sicher auch nicht hier allem und jedem Gerecht werden, aber ich zeige zumindest guten Willen.

Aber ansonsten danke für die Tipps...

Grüße,
Alex
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