Thema: Schuppenkürass für einen "Drachen"-König aus Messi
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 09.03.2011, 17:30 Titel: Schuppenkürass für einen "Drachen"-König aus Messi |
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Hallo,
da es jetzt doch konkret wird, mach ich mal besser einen eigenen Thread auf.
Den aktuellen Stand der Dinge kann man laufend in diesem Archiv hier verfolgen:
https://picasaweb.google.com/117366469827905696974/Brass_scale_amor?authkey=Gv1sRgCLX5oYfQt5rvqgE
Zum Konzept:
Hier: Dragon_King.jpg (Konzeptskizze Schuppenkürass für Drachenkönig)
mal eine Skizze wie es aussehen soll.
Der Drachenkönig ist natürlich ein Mensch, hat aber von der Mythologie her jede Menge Bezug zu Drachen. Schuppen und Drachen paßt ja schonmal ganz gut. Das polierte Messing glänzt ja recht golden, was für einen Würdenträger nur gut sein kann. Der Wahre Rüstwert der Panzerung ist auch nicht im Vordergrund, man sollte das eher als Statussymbol und als Prunkrüstung ansehen. Davon ab habe ich aus Zeitgründen auch nicht für eine größere Fläche die Resourcen.
Die Walle-Walle Robe und der Mantel unterstreichen das Würdevolle. Die Rüstung soll nur einen optisch "gerüsteten" Akzent setzen, so daß der Chrakter etwas Wehrhafter bzw. auch ein bischen weniger zum kuscheln wirkt. Kämpfen braucht der Charakter nicht wirklich selber.
Im Archiv sieht man zwei verschiedene Schuppengrößen. Ich werde die kleineren nehmen, weil es einfach noch besser aussieht. Auch wenn es nochmal mehr Arbeit bedeutet, weil eben die vierfache Anzahl notwendig ist.
Nun könnte man im Prinzip auch mit unterschiedlich großen Schuppen arbeiten, das würde dem ganzen noch mehr "organisches" Design geben.
Allerdings befürchte ich, daß ich dann so viel Zeit mit den Hinpusseln und Ausrichten verplempern werde, daß ich da letztlich nichts sparen werde. Nur die Versagensquote wäre deutlich erhöht. Daher tendiere ich da erstmal mehr zu dem sicheren stupiden "eins ans andere - immer schön in der Reihe".
Als Trägermaterial schwebt mir leichter Wollstoff vor, der sich Birke hell nennt (von Wollstoffe.de) und der Messingfarbe recht nahe kommt. Also dem Unpolierten - leicht Grünlichem.
Vom Schnitt her würde ich mir da die Taillierte Form einer Cote Hardie bzw. einer enge geschnittenen Weste raussuchen - natürlich vorne durchgehend. Die Schulterbänder und die Seiten werden auf dem Rücken dann irgendwie einfach verschürt. In etwa wie bei einem Korsett. Dadurch sollten auch Anpassungen an verschieden dicke Untergewandungen kein Thema sein.
Wo ich noch überlege - sollte ich zwischen die zwei Lagen Wollstoff noch eine Art Futter (zB. dickes Wollgewirk oder alte Decke) legen und das ganze dann erstmal Absteppen? die Schuppen will ich jedenfalls mit je zwei Löchern aufnähen, wobei ich gerne nur durch die Oberseite stechen will (und ggf. noch das Futter) um dann keine Schnüre auf der Innenseite (der zum Körper hin) sichtbar zu haben.
Ich hätte allerdings auch noch Reste von Burgunderrotem Baumwollsamt. Würde man dann im Grunde maximal auch nur Rand ein bischen hervorleuchten sehen.
Leinen will ich lieber nicht verwenden, da ich so weinig wie möglich Feuchtigkeit am Messing sammeln will. Ok, das würde auch gegen den Baumwollsamt sprechen. Der Würde aber Innen trotzdem recht geil aussehen... beim anziehen und aussziehen....
Soweit sind meine Überlegungen bisher gediegen. Wenn noch wer Ideen, Anregungen, Anmerkungen etc. hat, immer her damit.
Insbesondere die Künstler hier im Forum sind herzlich eingeladen noch Ideen beizusteuern, wie man das Thema DRACHE noch angemessen dezent und mit mittleren Aufwand realisierbar aufgreifen könnte.
Das 1mm mittelharte Messing läßt sich allerdings nicht mehr so besonders toll zisellieren. Gravieren mit Dremel und Fräser sollte hingegen gehen. Allerdings bitte nicht jede Schuppe....
Anmerkung: die kleinen Schuppen im Fotoarchiv sind B=15mm und L=25mm, die Großen genau das Doppelte. Die Wölbung will ich unbedingt drinn haben. Das macht für mich den meisten optischen Unterschied zu einfachen flachen Schuppen. für die Finalen Schuppen würde ich allerdings gerne auf B=20 und L=35 gehen. Das sollte noch ausreichend gut aussehen, verschafft mir aber bei der Herstellung schon entscheidene Vorteile.
Wenn ich davon mal ein paar gemacht habe, werde ich noch ein Bild reinstellen, wo alle drei Größen dann nebeneinander zu sehen sind. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 09.03.2011, 18:16 Titel: |
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Ein paar Detailanmerkungen: Ich glaube Wollstoff ist als Trägermaterial nicht gut geeignet, der ist im Gegensatz zu Leinen nicht abriebfest genug und neigt wahrscheinlich unter dem Gewicht dazu, auszuleiern. Wenn du Bedenken wegen der Feuchtigkeit hast, könnte eventuell Segel- oder Wachstuch eine Option sein, oder du lackierst die Schuppen einfach von der Unterseite her.
Was die Schuppengröße anbelangt: Ich könnte mir vorstellen, dass eine relativ regelmäßige Gitterstruktur der Auflagepunkte der Schuppen einen Vorteil in Sachen Beweglichkeit bietet, weil man da quasi durchgehende "Knicklinien" vorgezeichnet hat, während bei ungleichmäßigen Schuppenzahlen pro Reihe dieser Effekt unter Umständen verlorengeht. Vielleicht ist das auch der Grund, weswegen man diese sehr ungleichmäßige Schuppengröße bei Echsen und Schlangen auch meist am Schädel findet, wo sich die Haut nicht viel bewegt. _________________ Mein Zeug auf
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 09.03.2011, 18:33 Titel: |
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Da ist was drann...
Und wenn ich das Leinen doppelt ZWISCHEN die Wolle lege? Ich habe noch keine praktischer Erfahrung mit Schuppenpanzern gemacht. Ich möchte nur nicht, daß erst der große "WOW!!" Effekt ist wenn da eine polierte goldschimmernde Rüstung steht und dann der "BUH!" Effekt kommt, wenn sich der Typ bewegt und irgendwas "ordinäres" zwischen den Schuppen aufblitzt.
eingetlich stelle ich mir das momentan noch so naiv vor, daß die obere Kante der Schuppe durch das straffe vernähen mehr oder minder ohne Relativbewegung zum Trägerstoff an selbigem fest anliegt, wohingegen dann die unteren Kanten bei Bewegung auf den anderen Schuppen reiben...
Das mit dem Ausleihern ist aber bestimmt ein Problem bei Wolle. Daran hab ich nicht gedacht.
Ist das mit dem Taillierten Körperbetontem Zuschnitt des Trägers übertrieben? Der Charakter ist hoch und schlank und wollte gerne etwas "Elbisch" edel wirken und nicht wie eine Kugel mit Stöckchen drann Um die Schuppen aber bis zu den Knien runterzuziehen (was ja dann automatisch lang und schmal wirken würde) hab ich aber nicht die Kapa...  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 09.03.2011, 19:30 Titel: |
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Was ich gerade gesehen habe:
Wenn man sowas mit den Messingschuppen anstelle der Stahlplatten hier machen würde (und etwas hellers Leder finden würde) - fändet ihr das dann besser als extra Armschienen?
(Die Finger selber würde ich auch lieber frei lassen. also auch am Handgelenk aufhören)
also natürlich im Zusammenhang mit dem Rest der Gewandung - wie skizziert.... _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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inLarp

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Leopoldt

Alter: 23 Anmeldedatum: 16.10.2007 Beiträge: 542 Wohnort: Nahe Würzburg
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Direktlink | Verfasst am: 09.03.2011, 19:36 Titel: |
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Kommt darauf an. Wenn die Stulpe die Schuppen ordentlich hällt und nicht zusammensackt fänd ichs sehr schön. Schöner als seperate Armschienen. _________________ Let's eat grandpa!
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 00:30 Titel: |
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UPDATE des Picassa Fotoarchivs.
Habe jetzt Schuppen 20x35 gefertigt. Schaffe ungefähr 10 Stück pro Stunde. Für die angedachte Fläche werden ca. 1000 - 1250 Schuppen benötigt....
"Huston, wir haben ein Problem!"
Auf den neuen Fotos sieht man drei Schuppenreihen am Körper. Ich denke die neue Größe ist ein akzeptabler Kompromiß zwischen Größe und Menge...?
Die kleineren sind nochmals zum Vergleich danebengelegt. Die Großen finde ich auf's verrecken gerade nicht.... Keine Ahnung welcher Wichtel gerade damit im Untergrund unterwegs ist.... *grrr!*
Des weitern kann man in den Seitenansichten ganz gut erkennen, wie sich die Schuppen bei der aktuellen Form in der Höhe aufstapeln. Ich denke ich muss die um die Querachse auch noch in der ganzen Länge wölben.
Für die löffelförmige Vertiefung habe ich jetzt eine bessere Buchenholzform. Das geht jetzt ganz fix. Eigentlich ist der Zuschnitt jetzt der Flaschenhals. Besonders die rechteckige Grundform. Das muss ich delegieren. Mal sehen, ob das eine Metallbude mit großer Schlagschere für mich machen würde.. und was das dann kostet. Oder ich muss mir zumindestens ne schicke Handhebelschere zulegen...
Die Spitze zu schneiden geht vergleichsweise schnell.
Achso ja, der Wollstoff "Birke hell" liegt noch dabei. Mal so als farblicher Vergleich...
die neuen Schuppen habe ich provisorisch auf einen ollen Fleecepulli mit Heißkleber aufgebabbt. Das wird natürlich später nett vernäht.... Dann selbstverständlich auf einem ordentlichen Trägerunterteil.
So, genug für heute..... _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 11:06 Titel: |
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Dem Foto nach würde ich sagen, dass die vertkalen Abstände ruhig noch etwas größer sein dürfen, oder was meinst du? _________________ Mein Zeug auf
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Pirat_fred

Alter: 19 Anmeldedatum: 01.01.2011 Beiträge: 1278 Wohnort: Rastatt
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 11:08 Titel: |
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Also ich finde dieses braune Lederstück? cool mit diesem Mittelteil. Vermute mal dass das eigentlich ein Rückenteil is Würde sowas aber trozdem auf der voderseite tragen, mit einem Knick in der Mitte sodass es nach hinten gebogen wird, natürlich nur leicht fürs Optische . _________________
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 13:14 Titel: |
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| Cartefius hat Folgendes geschrieben: | | Dem Foto nach würde ich sagen, dass die vertkalen Abstände ruhig noch etwas größer sein dürfen, oder was meinst du? |
Naja, ich werd mal sehen, wieviel ich da noch "rausleiern" kann. Irgendwie schickt mich eine Zahl mit 1000 auch noch ein bischen....
So, habe mir gerade eine Handhebelschere Güde HH200 bestellt. Damit sollte der Zuschnitt dann drastisch schneller gehen als mit der Handschere.
Wenn ich dann noch ne Bude auftue, die mir die große Tafel schonmal in 35mm breite Streifen macht (mit ner Industrie Schlagschere), dann wird der Teil des Zuschneidens "fast" ein Spaziergang.
Bohren muss ich noch beschleunigen. Das ist sonst echt öde... Das Hämmern selber macht mir zB. garnichts aus.... das könnte ich ewig machen. Muss mich sogar fast schon von losreißen, das ich nicht zu lange an einer Schuppe rumklopfe. Es ist einfach nur sehr meditativ entspannend zu sehen, wie das Material die Form ändert. Aber so Sachen wie Feilen, Schleifen, Bohren.... datt ist und bleibt ne öde Pflicht.
Ich glaub ich brauch nen Azubi!
Die Größe ist denke ich jetzt erstmal definiert oder? Die Form im Prinzip auch?
Ich plane jetzt erstmal auf doppeltem dicken (naturfarbenem) Leinen von ca. 50 x 40 cm eine rechteckige Schuppenfläche von 46 cm in der Breite und ca. 35 cm in der Höhe fertig zu bekommen. Das sind ca. 800 Schuppen - oder etwas weniger, wenn ich in der Höhe noch strecken kann.
Mit 46 cm sollte man so um den Bauch rum kommen, daß die Seiten dann unter dem Mantel oder einem anderen Überwurf verdeckt auslaufen. Mit einer Höhe von 35 cm kommt man gut bis zum Solarplexus. Das wäre dann eine ganz klassische "Bauchbinde" bzw. ein Schutz der Eingeweide.
Danach kann man dan mal sehen, wie es weitergehen könnte. Das vertage ich jetzt einfach mal bewußt. In dieser ersten Fläche werde ich auch erstmal keine Spielchen mit Muster oder anderen Größen machen.
Das Stoffstück kann man dann entweder noch auf ein anderes größeres aufnähen oder was auch immer. gleich zu Beginn mit einem fertig genähten Unterteil anzufangen finde ich jetzt noch nicht so angebracht. Wenn man erstmal ein paar ganze Reihen hat, kommen einem bestimmt noch wieder Ideen und dann hätte man sich schon die Karten gelegt...
Und sollte ich nach ein paar Hundert Schuppen entnervt das Handtuch schmeißen, könnte man so immer noch ne nette Handtasche oder sowas draus machen...  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 13:16 Titel: |
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| Pirat_fred hat Folgendes geschrieben: | Also ich finde dieses braune Lederstück? cool mit diesem Mittelteil. Vermute mal dass das eigentlich ein Rückenteil is Würde sowas aber trozdem auf der voderseite tragen, mit einem Knick in der Mitte sodass es nach hinten gebogen wird, natürlich nur leicht fürs Optische . |
Ähm... ich fände es schön, wenn Du ein paar Sekunden mehr investieren würdest, bevor Du Dir spontan was von der Seele schreibst...
Datt Lederstück ist da nur deswegen, wegen dem Schuppen MUSTER. Die Rüstung wird aus MESSING sein.
Und: Das ist eine Armschiene. Wenn Du ungefähr so groß wie ein 2jähriger bist, darfst Du das aber auch gerne als Brustplatte tragen...  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 14:13 Titel: |
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Wegen dem Bohren: Könnte man da nicht flott aus vier Holzklötzen einen wannförmigen"Halter" bauen, in den du immer einen Stapel aus mehreren Schuppen fest und kantenbündig einlegen kannst? Dann könntest du mit einem Bohrständer alle auf einmal bohren und würdest vermutlich eine Menge Arbeit sparen. _________________ Mein Zeug auf
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 14:49 Titel: |
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| Cartefius hat Folgendes geschrieben: | | Wegen dem Bohren: Könnte man da nicht flott aus vier Holzklötzen einen wannförmigen"Halter" bauen, in den du immer einen Stapel aus mehreren Schuppen fest und kantenbündig einlegen kannst? Dann könntest du mit einem Bohrständer alle auf einmal bohren und würdest vermutlich eine Menge Arbeit sparen. |
Ja, sowas in der Art werde ich dann wohl bauen müssen. bisher war ich für die Testmuster schlicht zu faul die paar Schritte in meinen "Dreckraum" zu gehen (da ist so kalt und doofes Licht.. ) und hab daher lieber mit dem Akkuschrauber rumgemacht.... Da ich ja noch mal gegensenken muss (damit der Faden später nicht an ner scharfen Kante zerreißt) wird einem das aber schon schnell langweilig...
Da muss dann die Ständerbohrmaschine ran.
Das neue Buchenholzgesenk zB. ist jetzt einfach nur noch eine halbkugelförmige Vertiefung (läßt sich recht leicht mit nem Hohlbeitel stechen und dann - meine geniale Idee! - mit Sandpapier um einen Kugeltreibhammer gelegt, herstellen) zwei Stahlstifte - die dann über die zwei Löcher die Schuppe auf Position halten bewirken da dann ware Wunder. Die Löffelvertiefung ist also mit starken Schlägen und einem Kugelhammer sehr fix reingeprügelt. Allerdings gebe ich dann der Schuppe über einem eingespannten anderen Treibhammer (Halbkugel nach oben) von der Sichtseite her mit einem feinen kleinen Schlichthammer noch ein bischen den finalen Touch - und erzeuge so auch die ganz leichten Hammerspuren auf der Oberfläche. Ohne die sieht es so furchtbar seelenlos aus. Wie langweilige Massenware. Das wird auf Entfernung vermutlich keine Sau sehen, aber mir würde es mit ner Stanze und ner Formpresse einfach keinen Spaß bereiten. Klingt vielleicht seltsam, aber ist einfach so. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Klaufi

Alter: 24 Anmeldedatum: 10.03.2009 Beiträge: 2304 Wohnort: Dresden
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 17:44 Titel: |
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Also ich kenn das so, dass man immer schön Pakete auf einmal durchbohrt, vll. so 40-50 auf einmal, und dann mit nem Senkbohrkopf im Standbohrer die Kante bricht, und zwar indem man die Metallplatte dann mit dem Loch von unten ran hält. Kann auch sein, dass das nur mit dem ausgenudelten Senker aus meiner Praktikumswerkstatt funktioniert und ordentliche das Teil nur rumwirbeln, aber so gehts auf jeden Fall recht schnell. Oder etwas bauen, was die Schuppe knapp unter dem Senker fixiert, sodass man nur mal kurz runterstupsen muss und dann ist das Ding drin. Wobei, wahrscheinlich gehts auch einfach mit dem Akkubohrer.
So eine Schlagschere hatten wir auch gehabt, damit geht das wirklich fix. Kannst im Prinzip gleich ganze Rechtecke machen, würde dann nur etwas dauern, wenn du dann immer die schmalen Streifen drunterschiebst^^ _________________
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Pirat_fred

Alter: 19 Anmeldedatum: 01.01.2011 Beiträge: 1278 Wohnort: Rastatt
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 22:47 Titel: |
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Ich weiß auch das die Rüstung aus Messing wird ich meinte damit (sorry das ich es nicht beschrieben habe ) das ich das Messing in diese form bringen würde. _________________
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 10.03.2011, 23:40 Titel: |
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| Pirat_fred hat Folgendes geschrieben: | Ich weiß auch das die Rüstung aus Messing wird ich meinte damit (sorry das ich es nicht beschrieben habe ) das ich das Messing in diese form bringen würde. |
Achso! Aber eine Messingplatte mit aufgemalten oder gravierten Schuppen wird nicht so dolle aussehen.... Und wenn man die Schuppen dann stärker ausmodellieren würde... dann wäre man wieder fast beim Muskelpanzer.
Und datt hatten wir schon ausgeschlossen.  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
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Thema: Schuppenkürass für einen "Drachen"-König aus Messi
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