Thema: Schwierigkeiten beim Charakterkonzept.
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Shenerok
Alter: 25 Anmeldedatum: 25.07.2009 Beiträge: 4
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 02:08 Titel: Schwierigkeiten beim Charakterkonzept. |
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Hallo Leute.
Ich stehe gerade vor einem etwas komischen Problem bei der Charakter ausarbeitung.
Ich fange am besten von vorn an, da ich nach einigen Erfahrungen von den Bibliotheken immer wieder enttäuscht wurde, hatte ich beschlossen meine eigene Bibliothek zu gründe, aber in einem etwas größerem Stil, was auch der Grund für mein Problem ist.
Ich arbeite jetzt, mit etwas größeren Pausen, seit etwa einem halben Jahr an der Bibliothek und bin inzwischen auf eine doch beachtliche größe gekommen und ich noch lange nicht fertig.
Die herkömmlichen Bibliotheken auf die man trifft haben meistens nicht mehr als 50 Dokumente, dabei passt ein normaler Bibliothekar durch aus.
Nun zu meinem Problem, meine Bibliothek umfasst inzwischen mehr als 1000 Dokumente, besser gesagt dabei habe ich aufgehört zu zählen.
Wenn ich das nun ins Verhältnis setze passt dort ein normaler Bibliothekar schon lange nicht mehr, weshalb ich mir jetzt gedanken darüber mache, vorallem um mal was anderes zu sehen als nur die Dokumente , was für ein Char dabei jetzt passt.
Ich dachte dabei bei an eine Art Magier, einen Wissenssammler.
Er sollte vom Rang auch schon etwas höher sein, weil jemand der solch ein Wissen verwaltet (im Verhältnis zu anderen Bibliotheken) kaum ein Anfänger sein kann, mir wäre auch schon sowas wie andersweltliches Wesen oder so in den Sinn gekommen, aber die Idee mit einem sehr hochrangigen Magier halte ich noch für die glaubwürdigste.
Weil wenn ich anderen vermitteln will, ich bin ein altes Zauberwesen etc. müsste ich das Verdammt gut spielen und rüberbringen weil sonst lächerlich wird und ich mit der Bibliothek doch einen gewissen "WOW" effekt erreichen will.  |
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inLarp

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yaRincewind
Anmeldedatum: 22.07.2008 Beiträge: 132 Wohnort: München
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 07:50 Titel: |
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Ein Bibliothekar verwaltet die Bücher und das Wissen.
Ein Weiser verwaltet sie wohl auch, aber viel mehr weiß er was wo steht, wenn er nicht gar die Bücher kennt (=gelesen hat).
Was sind denn das für 1000 Dokumente?
Und wie präsentierst du die?
Ich stelle mir das überaus interessant vor. Ein mörder-fettes großes Bücheregal in einem Zelt. Fände ich großartig
Aber zurück:
Wenn du wenn du also keinen Wissensverwalter sondern einen Wissenden spielen willst solltest also eine Ahnung von den Inhalten haben. (=Problem 1)
Problem 2:
Woher hast du denn die ganzen Dokumente? Wenn du sie von diversen Gruppen hast, werden sie sich wohl in wesentlichen Teilen der Weltsicht fundamental widersprechen, vereinfacht wirst du dann wohl weiße, graue und schwarze Texte besitzen. D.h. dein Charakter müßte Gesinnungstechnisch da drüber stehen, und natürlich in allen Praktiken fitt sein. Das macht ihn meiner Meinung nach unspielbar. Graue Charaktere sind ja noch akzeptabel, aber schwarze? Als Spieler?
Ich kenne viele Spieler, die würden deine Bibliothek anzünden wenn da drinnen Bücher wie: "Nekromantie leicht gemacht für jedermann", oder "Es gibt ein Leben nach dem Tod, werde Nekromant und beweiß es den anderen" stehen
Problem 3:
Mächtige Charaktere sind nicht gut. Nur meine persönliche Meinung. Was hast du denn davon, wenn du auf nem Con den Freitag-Nacht-Untotenangriff mit 40 Untoten einfach alleine in Null Komma Nix beendet hast??? Und als Nachtisch schickst du den Nekromant gleich noch in eine andere Dimension, von wo aus er nie wieder zurück kommt. Das ist nicht schön.
Kommen wir also nun zur Lösung der Probleme
Wie wäre es denn mit einem total unfähgen Magier? Vielleicht ist er ja in Wirklichkeit nur ein Bibliothekar, der angefangen hat das ganze zu lesen?
Also erst mit viel Effekt erklären wo denn nun Lösungsmöglichkeiten für das aktuelle Problem stehen, dann aufwendig nachschlagen.
Vielleicht brauchen einige Dokumente ja besondere Sicherheitsmaßnahmen wie Handschuhe etc.
Dann den Mitspielern lang und breit das für und wider der einzelnen Lösungswege beschreiben, sich dann für einen aufwendigen entscheiden und nun, achtung, entweder hoffen dass die Spieler das versuchen, oder aber, wenn sich keiner findet, das selber machen und einen schönen Fumble hinlegen
Just my 2 cents |
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Shenerok
Alter: 25 Anmeldedatum: 25.07.2009 Beiträge: 4
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 09:58 Titel: |
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Hi danke dir für den Vorschlag, wäre sicher ein lustiges Charkonzept, der mächtige Zauberer mit der riesigen Bibliothek... der in wirklichkeit die absolute Flasche ist.
Aber zu mir würde das nicht so ganz passen, vorallem bei der mühe die ich in die Bibliothek stecke.
Aber bezüglich deiner fragen.
Die Dokumente kommen aus allen bereichen, von Länderbeschreibungen über Magie in allen und farben, über Lieder und Geschichten und noch vieles mehr eigentlich alles was man sich vorstellen, dabei muss man auch beachten das ein gewisser teil rein Larptechnisch weniger interessant sondern mehr deswegen dabei sind um das Flair einer riesigen Bibliothek zu verbessern.
Präsentieren werde ich es so blöd es sich auch anhört als Schriftrollen, da durch bekommt das ganze noch etwas mehr größe und diese sind "relativ" leicht herzustellen, wobei noch ein weiteres massives Problem ist wie ich das benötigte Papier in der Menge herstelle/versorge, was dem Ambiente Rechnung trägt, also schön alt und leicht vermodert.
Zu Problem 1:
Ähm ja, das heißt dann viel Lesen oder gescheit mit einbauen in die Rolle nach dem Motto: "WAS erwartet ihr von mir, ich sollte wissen was in meiner Bibliothek steht, dann hört mir mal zu in diesen regalen steht 10 mal mehr wissen als in euer kleines Köpfchen rein geht, also?!"
Zu Problem 2:
Das Problem bezüglich "schwarzer Magie" hab ich leider schon öfters erlebt, zB. nem Magier auch nur schon wegen des Verdachtes die Kehle durchgeschnitten.
Deswegen werde ich den Teil der Bibliothek der sich um diese Sachen handelt nicht gerade öffentlich zur schaustellen, aber eine dunkle abteilung gehört zu jeder guten Bibliothek.
Aber ansonsten hast du natürlich recht, innerhalb der Bibliothek sind sehr viele Ansichten vertreten, was die Sache nicht gerade einfacher macht.
Ich würde ihn gerne über solchen dingen stehend machen, aber sich der Gefahr bewusst ist die von solchen dingen ausgeht.
Zu Problem 3:
Diesem Problem bin ich mir leider auch sehr bewusst, weshalb ein Überchar nicht infrage kommt und ich vorschläge wie überdimensionales Wesen oder halbdämon schon abgelehnt hab.
Selbst das Konzept eines Erzmagus wäre schon Grenzwertig, vorallem da ich erst 22 bin.
Aber wie sollte ein kleiner Akolyth oder ich sage mal sonst "normales" an solches Wissen kommen.
Ich hatte mir auch schon überlegt in das Charkonzept mit einzubauen, das er Charakter einer Art Bann unterliegt die ihm untersagt groß in die Geschehnisse um ihn herum direkt einzugreifen, wenn nicht er oder die Bibliothek bedroht wird.
Diese Überstärke wäre dann zwar gedämpft, aber dasProblem dabei wäre dann, das die Interaktion des Chars sich großteils nur auf die Bibliothek beschränken würde,
oder es darauf hinauslaufen würde das die Leute versuchen mich dann aus der Reserve zu locken mit irgendwelchen tricks.
Das wäre auch nicht sinn der sache. |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 14:41 Titel: |
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Du hast das Problem ja schon erkannt: Einen Erzmagus nimmt dir mit 22 noch keiner ab, es sei denn du legst eine super Verkleidung an den Tag, sodass du schon wie 130 aussiehst. Das wäre ein riesiger Aufwand, wenn du die Maske nachts wieder ablegen willst, aber durchaus machbar. Wenn das der Weg für dich ist, kann ich ja mal schauen, ob ich noch die Anleitung zu einem 100%ig bühnen- und filmtauglichen faltigen Gesich finde.
Ansonsten: Gerade wenn da so viel Zeug steht, ist ein Bibliothekat genau das Richtige. Wieso soll ein Bibiliothekar mit 1000 Dokumenten überfordert sein?
Wenn du dich aber wirklich nicht für die Rolle des Bibliothekars erwärmen kannst, würde ich dir zu einem recht einfachen Magierkonzept oder vergleichbarem raten. Ein Schriftgelehrter oder Magier mit abgeschlossener Ausbildung, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Wissen der Welt zu sammeln und deshalb möglichst alles, was er in die Finger bekommt abschreiben will, damit er irgendwann vielleicht mal selbst eine kleine Akademie aufmachen kann, oder so, wäre meiner Ansicht nach genau das richtige. Du hättest damit auch direkt einen Spielansatz, indem du versuchst mit Gelehrten jeglicher Art (Magier, Juristen, Heiler aller Art, Priester, Ortskundige, Kartographen, "Waldläufer, selbst Soldaten und Offizieren sind geeignet um über Taktik oder Kampftechniken zu schreiben) ins Gespräch zu kommen, damit du vielleicht wieder was neues zum Aufschreiben findest. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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inLarp

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Hana

Alter: 27 Anmeldedatum: 03.01.2007 Beiträge: 2867 Wohnort: Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 15:57 Titel: |
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Ganz ehrlich, ein Haufen DinA-4-Zettel als Schriftrollen werden mMn niemals für einen "Wow"-Effekt sorgen. Solche Schriftrollen in Bibliotheken finde ich eher lahm ...
IT ist das einfach nur sinnlos: Solche Schriftrollen nehmen unglaublich viel Platz weg im Vergleich zu Büchern oder schlicht unzusammengerollten gestapelten Zetteln, sind umständlich zu lesen und dabei beim Transport unglaublich empfindlich.
Wenn Schriftrollen, dann in ordentlicher Länge! Mehrere Zettel aneinander zu geklebt fände ich schon deutlich besser, da würde auch das Aufrollen Sinn ergeben. Am besten ein Ende an einen Stab geklebt und dann eng aufgewickelt, so verknickt eine Schriftrolle beim Transport auch nicht.
JEDE Schriftrolle sollte außen beschriftet sein, es ist absoluter Blödsinn, zum Erkennen, um welche Rolle es sich handelt, erst die Rolle abwickeln zu müssen!
Das Optimum wären natürlich Bücher. Selbst Heftchen zu 10, 20 Seiten mit Pappeinband wären hundertmal besser als jede Zettelbibliothek.
Eine Bibliothek sollte geordnet sein!
Ganz ehrlich: Die meisten Larp-Bibliotheken bestehen aus einem großen Haufen ungeordneter zusammengerollter außen unbeschrifteter DIN A4-Bögen mit uninspiriertem Inhalt. Die Quantität dieser Bögen zu erhöhen, wird nicht zu einem beeindruckenden Ergebnis führen und das Spielerlebnis nicht unbedingt verbessern.
Dagegen: Ein einziges Regal, das mit Büchern statt Schriftrollen gefüllt ist, wird für große Augen sorgen!
Zum Charakterkonzept:
Warum sollte jemand, der viele Schriften hat, ein Erzmagus sein müssen? Zum Verwalten der Schriften muss man den Inhalt weder verstehen noch überhaupt gelesen haben, man muss nur wissen, was an Schriften im Bestand ist und wie man bestimmte Schriften findet. Ein Bibliothekar in einer Universitätsbibliothek ist schließlich auch nicht Professor aller Studienfächer und wird, wenn überhaupt, höchstens wenige der Bücher, die er verwaltet, gelesen haben ...
viele Grüße,
Annkathrin _________________ Liverollenspiel im Münsterland:
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7471 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 16:02 Titel: |
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Vollste Zustimmung zu dem, was Hana sagt. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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turmnagel

Anmeldedatum: 14.03.2008 Beiträge: 106 Wohnort: 44147
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 16:26 Titel: |
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Gehilfe des Erzmagus? Also quasi der "persönliche Bibliothekar"?
Der Mann ist halt viel unterwegs oder verleiht seine Bibliothek hin und wieder an irgendwelche Leute. In jedem Fall kannst Du auf der Con behaupten, daß dein Erzmagus ganz bestimmt heute Abend noch, allerspätestens aber am nächsten Tag eintrifft. So war es zumindest verabredet.
Ganz wichtig finde ich allerdings, daß der Powerlevel der Dokumente ganz weit unten (also gleich null) angesiedelt ist. Als Ambienterolle würde ich sowas in Ordnung finden, als Universalplotlöser wär´s blöd. Kannst Dich ja weiterhin als "Hüter des Wissens" wichtig machen.
Viel Spaß,
Tobias |
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 16:56 Titel: |
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Hana hat wirklich Recht.
Ich weiß ja nicht wie deine Bibliothek aussieht, aber das, was Hana angeführt hat, sollte man unbedingt beachten.
Den Punkt zum Bibliothekar habe ich oben ja schon dargelegt. In der Library of Congress gibt es mehr als 138.000.000 Titel und ist damit die größte Bibliothek der Welt und da gibt es auch einen Chefbibliothekar (die LoC war zwar nicht immer so groß, existiert aber schon ewig und vor knapp 200 Jahren gab es auch noch keine computer zur Verwaltung). _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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inLarp

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yaRincewind
Anmeldedatum: 22.07.2008 Beiträge: 132 Wohnort: München
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Direktlink | Verfasst am: 25.07.2009, 18:17 Titel: |
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Möchte das mit den Schriftrollen unterstreichen.
Schriftrollen an sich braucht man eigentlich nur, wenn man entweder lange Blätter hat die man nicht binden kann, oder so kurzes Zeugs was sich nicht zum binden lohnt.
Weiterhin möchte ich meine persönliche Meinung Kund tun, ich finde Schriftrollen aus zusammengeklebtem A4 Papier richtig doof. Solches Papier kann man wirklich heften oder gar binden auch.
Wenn es denn Rollen sein müssen, dann bitte wenigstens in A3 der Länge nach bedruckt (man kann es ja schmäler zuschneiden), noch besser A2. Je länger desto toll. |
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Shenerok
Alter: 25 Anmeldedatum: 25.07.2009 Beiträge: 4
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Direktlink | Verfasst am: 26.07.2009, 00:04 Titel: |
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Ich will gerade an Schriftrollen festhalten, weil mich die Vorstellung einer großen Bibliothek voll mit alten Schriftrollen fasziniert, als Beispiel sei mal die Bibliothek von Alexandria und die der Pharaonen genannt, wo alles rein aus Schriftrollen bestand, während viele Bücher finde ich gerade langweilig, denn wenn ich sowas haben will geh ich in die Städtische Bibliothek, wobei ich nicht ausschließe das ich auch Bücher nehmen werde, aber allein die Vorstellung fast 500 Bücher zu binden so das sie was aussehen sprengt jeglichen Kosten- und Zeitrahmen.
Natürlich werden das nicht nur zusammen geklebte weiße DIN A4 seiten, wobei das eine andere Baustelle ist um die ich mir zu glück noch keine gedanken machen muss. |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7471 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 26.07.2009, 00:10 Titel: |
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Wäre die Planung der Durchführbarkeit der einzelnen Werke eines so großen Bibliotheksprojekt nicht ein ungefähr so zentral wichtiger Punkt wie Rüstung und Waffen eines Kämpferkonzeptes?
Für mich wäre das das erste, was ich von vorne bis hinten durchplanen würde, gerade, wenn es - wie Du sagst - 1000 Exemplare werden sollen. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Leander

Alter: 22 Anmeldedatum: 03.11.2008 Beiträge: 4186 Wohnort: Berlin
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Direktlink | Verfasst am: 26.07.2009, 01:00 Titel: |
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Genau das, was Kelmon sagt, dachte ich mir auch.
Wenn man eine Bibliothek gestalten will, sollte man sich als erstes Gedanken um den Inhalt der Bibliothek machen. Wie sollen die Rollen aussehen? Alle gleich? Wildes Durcheinander?
Wie soll jede einzelne Rolle aussehen? Welcher Eindruck beim Papier ist angestrebt? Teils alt, teils neu? Nur neu? Nur alt? Sollen die Rollen auf 1 oder 2 "Holzstäbe" gewickelt werden? Oder gar keine? Oder je nachdem?
Dann kommt noch das Layout der einzelnen Rollen. Soll man unterschiedliche Schriften oder gar unterschiedliche Sprachen und Schriften verwenden? Sollen da Siegel aufgebracht werden? Welchen Inhalt sollen die einzelnen Rollen haben?
Bei 1000 Exemplaren ist gerade das eine ganze menge Aufwand. Dann wollen die Rollen zwischen den Cons gelagert werden. Dann müssen die Rollen auf dem Con irgendwie gelagert werden. Das ist alles nicht gerade einfach zu regeln, zumal du in deinem Zelt den Platz für Regale mit 1000 Rollen brauchst.
Da dein Charakter ja eh um die Bibliothek herum aufgebaut werden soll (ansonsten wäre deine Frage witzlos), sollte zunächst die Bibliothek in Teilen und zumindest im Geiste komplett vorhanden sein, da das ja der Dreh und Angelpunkt deines Charakters ist. _________________ Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung. |
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yaRincewind
Anmeldedatum: 22.07.2008 Beiträge: 132 Wohnort: München
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Direktlink | Verfasst am: 26.07.2009, 07:30 Titel: |
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Wie schon gesagt, ich kann mir das sehr sehr sehr schön vorstellen:
Zunächst die Frage ob Rollen oder Bücher:
So um 500 n. Chr. gab es bereits Buchbindung, die meisten Larper halten sich noch etwas später
Ob Rolle oder Buch, du bist ja Bibliothekar oder was auch immer, auf jeden Fall kein Schreiber. Das heißt du schreibst nix ab (wobei du die Form bestimmen würdest), sondern du sammelst ein (ob Rolle oder Buch, du musst nehmen was du bekommst).
Von da her würde ich also beides machen an deiner Stelle. Genau genommen denke ich ist es eine Frage der Quelle. Was unter 10 Seiten A5 an Text ist, lohnt sich kaum zu binden, da ist die Rolle praktischer. Ich spreche da aus Erfahrung
Dann solltest du in deinem Zelt wirklich 2-3 Regale haben, wo Schriftrollen lagern und die Bücher stehen.
Was du auch kannst ist natürlich faken. Du nimmst also irgendwelche Bücher, und verpasst denen einfach nen neuen Einband und ein bräunliches Äußeres, nebst einem toll klingenden Titel. Die kannst du zwar nicht benutzen, aber sie füllen deine Regale
cu,
Rince
PS:
Ich finde deine Idee sehr gut  |
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Herzschloss
Anmeldedatum: 27.07.2009 Beiträge: 5
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Direktlink | Verfasst am: 27.07.2009, 09:01 Titel: |
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Vollste Zustimmung zu Hana.  |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Thema: Schwierigkeiten beim Charakterkonzept.
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