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Thema: Sinn von Hintergrundgeschichte und festen Charakterzügen?


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Lorenz



Alter: 32
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Wohnort: Köln

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:11    Titel: Sinn von Hintergrundgeschichte und festen Charakterzügen?

Mir stellt sich in der letzten Zeit immer häufiger die Frage, ob man heutzutage überhaupt noch eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte und "psychologische" Profile eines Charakters braucht. Mithin liest man in der Neulingsberatung eigentlich fast immer "Deine Hintergrundgeschichte ist gut/schlecht/ausgefeilt/langweilig usw, aber die interessiert später auf Con eh niemanden mehr" oder "Dich fragt niemand, wer deine Eltern waren und woher du kommst".
Natürlich akzeptiere ich, dass LARP seine Wurzeln im PnP hat und dort Hintergrundgeschichten ein wichtiges Element in der Charakterausarbeitung ist. Und natürlich sollte ein Charakter wissen, woher er kommt und wie er aufgewachsen ist.
Aber darüber hinaus ists doch eigentlich erstmal vollkommen uninterressant für Aussenstehende, was den Charakter antreibt, wie er zur Ausrüstung gekommen ist und ob die Eltern nun tot sind oder ein fröhliches Bauernleben führen.
Und sollte dennoch jemand einmal fragen, kann man recht schnell improvisieren.

Daher plädiere ich einfach mal dafür, dass Hintergrundgeschichten nicht länger als 2 Sätze sein sollten, um die nötigsten Fragen zu beantworten, wenn jemand mal fragen sollte.

Dasselbe gilt auch für die Charakterzüge. Was bringt es, wenn man sich ein "psychologisches" Profil (wie reagiert er auf XY/auf diese Situation) für den Charakter erstellt und auf dem 1. Con feststellt, dass alles, was man sich überlegt hat, entweder nicht spielbar oder nicht praktikabel ist und man somit alles über den Haufen wirft und den Charakter "neu" definiert.
Ist es nicht viel realitätsnaher, den Charakter auf dem 1. Con einfach zu spielen, wie man es für richtig hält und bei "schwierigen" Situationen aus den Bauch heraus eine emotionale Entscheidung zu fällen, die man ansprechend findet?
Die prägenden Charakterzüge entwickeln sich dann eh im Spiel und man kann sie auch besser begründen, für sich selbst nachvollziehen und ausspielen.

Ich meine, das LARP-wiki in allen Ehren, aber die Checkliste für den Charakterstart ist sowas von veraltet und fernab der LARP-Realität, vielleicht sollte man das alles nicht besser in Rente schicken und der Consituation anpassen?

Das würde auch bei den aufmerksamen Neulingen, die das wiki lesen, sich riesige Gedanken machen, hier um Rat fragen und dann alles zerpflückt sehen, weil Theorie und Praxis weit voneinander sind, weniger Frust entstehen lassen.
Insofern bin ich für viel mehr spontanes Spiel und gegen die sklavischen Schranken, die man sich selbst mit ausgefeilter Hintergrundgeschichte und Charakterzugbeschreibungen auferlegt.
Macht euch mehr Gedanken darum, was der Charakter anhat, was er mit sich rumschleppt an Ausrüstung und Schnickschnack und wie man den Charakter auf den 1. Blick einschätzen kann.
Macht den Charakter über die Gewandung und den 1. Eindruck des Gegenübers interressant, ein langweilig und schlampig aussehender Charakter mit 1a Hintergrundgeschichte und ausgefeilten Spielprofil wird nicht oft angespielt. Und vor allem:

Spielt spontan! Spielt angemessen! Spielt mit Spass und ohne Zwang!
Und lasst euch durch die geschriebene Hintergrundgeschichte nicht in ein Korsett zwingen, aus dem der Ausbruch schwer wird.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Aeshma
Moderator


Alter: 23
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Wohnort: Edigheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:15    Titel:

Generell würde ich dir recht geben. Die Hintergrundgeschichte an sich hat ausgedient.

ABER (es musste kommen Wink )

ich persönlich finde eine solche Geschichte immer hilfreich, um mir einen "halt" im Spiel zu geben. Sie hilft mir für mienen Charakter plausiebel zu reagieren und so mehr konsistenz im Spiel zu haben.

Wer für konsequentes Charakterspiel keine solche "Anker" braucht, kann von mir aus gerne auf eine solche Geschichte verzichten.
Die wichtigsten Eckpunkte für Standartfragen klären und gut ist.

Was das Wiki angeht:
EIGENTLICH sollte das komplette ding mal auf nen moderneren Stand gebracht werden. Sowohl grafisch als auch inhaltlich.
Nur wer nimmt sich die Zeit dazu...?

Grüße
Aeshma
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Bregon



Alter: 18
Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1450
Wohnort: Göttingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:24    Titel:

Ich denke, das der Charakterhintergrund für einen persönlich ziemlich wichtig ist.
Wenn der Charakter einen Hintergrund hat, ist es mMn leichter, sich in ihn hineinzuversetzen.
Gerade weil man sich länger mit der Erschaffung des Charakters beschäftigt hat; denn da wächst man ja erst richtig in ihn hinein.
Auf einer Con ist es schwachsinnig den Hintergrund so zu erzäghlen, wie man ihn im Forum in einem einseitigen Beitrag gepostet hat.
Da sollte man, wie schon gesagt, schon mal eher auf eine zwei-Sätze Variante umsteigen...wenn man denn gefragt wird.

Grüße, Bregon
_________________
Unerkannter InLarp-ReimBattle-Nationalheld!
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Lorenz



Alter: 32
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Beiträge: 1094
Wohnort: Köln

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:39    Titel:

naja, aber muss man das riesig ausformulieren?
Ich denke mal nein, ich komme mit Stichpunkten bei Lorenz hin, bzw. mit 3 Sätzen:

Herr Lorenz von Gryffenleu zu Baerensteyn ist der 2. Sohn des Herzogs von Baerensteyn, eines kleinen Herzogtums an der tinarischen See. Früher reiste er mit seinem Knappen Esme auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die Hundtswut durch die Mittellande, welches er aber im Lande Sternenwasser nach langem Kampfe erringen konnte.
Heutzutage reist er im Sommer mit seinem Gefolge durch die Mittellande, um seine Kontakte an den Höfen zu pflegen und um dem Streit mit seinem älteren Bruder aus dem Weg zu gehen, der ihn in der Heimat erwartet.


Alles wichtige gesagt, wo der Char herkommt, was er bisher gemacht hat und warum er derzeit herumreist. Das reicht mir allemale aus um den Charakter auf einem Con zu verankern, immer einen Grund zu haben, warum er gerade da ist (auf der Durchreise zu XY, Spezialfall ist aber das Land Sternwasser, zu dem er magisch gerufen wird) und die Motivation zu erklären, warum er unterwegs ist und nicht zuhause.
Die Geschichte erfüllt bestimmt nicht die wiki Tipps, aber sie reicht vollkommen aus...
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Calenlyra



Alter: 37
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:56    Titel:

Also für mich formuliere ich den Charakter eher "im Kopf" aus und schreibe die Charaktereckpunkte eher erst hinterher auf, weil sich der Charakter ja auch auf den Cons entwickelt.

Aber bei der Charaktererstellung setze ich mir schon "Darstellungsziele", zum Beispiel, weil ich etwas Neues ausprobieren möchte. Dafür ist es hilfreich, eine Hintergrundstory im Kopf zu haben.

Für SL und Foren reicht sicher eine Beschreibung, wie sie Lorenz abgegeben hat aus, aber für mich brauche ich immer etwas mehr Background, weil mich das Kopfkino zum Spiel anspornt.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 11:31    Titel:

Ich sehe eine längere Hintergrundgeschichte als sinnvoll an und empfinde ein "kürzer ist besser" lediglich dann, wenn es darum geht, daß man sie jemand anderem zum lesen vorsetzt. Im Forum darf es also gerne krz und knapp sein, Mehr Gedanken als 3 Sätze sollte man sich aber sicherlich durchaus machen.

Es kommt aber stark auf den Charakter, und auch auf den Spieler an.

Wer nicht gut improvisieren kann, muß eben vorarbeiten.
Wer etwas außergewöhnliches spielt, braucht eher mal einen längeren Hintergrund als der Spieler von "Bauer Karl". Erlebnisse im Leben eines Bauers kann man eben mal schnell und ohne Konflikt mit vorher erzähltem erfinden als Erlebnisse vom Heinz, dem Meuchelmörder. Oder Heinz, dem Paladin.

Ich persönlich führe zu jedem meiner Charaktere eine Datei, in die ich kleine Schnipsel aus der Vergangenheit des Charakters sammle - im Falle, daß man sie mal ins Spiel einbauen kann.

Und natürlich: Für mich ergibt es eine bessere Spielimmersion, wenn ich "weiß", daß meine Schwester den Sohn vom Schulzen heiraten will, daß aber die Mitgift noch arg mager ist, als daß ich, auf meine Familie angesprochen, mir so etwas schnell aus den Fingern saugen muß. Vor allem, wenn ich nach Vergessen der Schwesterngeschichte dem nächsten dann erzähle, daß ich nur einen bruder habe.
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Tala_Pran



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:13    Titel:

Ich denke auch, dass langatmig ausformulierte Charakterbeschreibungen vergebene Liebesmüh sind.

1. man kann sie nicht als Handout verteilen
2. keiner hört zu, wenn er aus seinem Leben zu referieren beginnt
3. hat sich gezeigt, dass sich 2/3 davon nie auf den Plot auswirken

Ich empfehle und halte es mit meinen Charakeren so:

Grundkonzept: wer bin ich, wer ist meine Familie, politische/religiöse Gesinnung, Stärken und Schwächen.

Als zentrale Frage direkt vor einem LARP: wo komm ich her, wo will ich hin und warum bin ich da.
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Irian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:23    Titel:

Na ja, es kann auch helfen, wenn man einen ausgearbeiteten Hintergrund hat. Das muß nicht die eigene Geschichte sein, sondern z.B. ein bespieltes Hintergrundland, dann sind schon viele Details klar, so dass der Charakter mit anderen was gemein hat und nicht nur der x-beliebige improvisierte Individualist ist. Das kann in der eigenen Geschichte dann mit drei Worten ("kommt aus ...") abgehandelt sein, aber es steckt schon viel dahinter.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Lorenz



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:28    Titel:

Irian hat Folgendes geschrieben:
Das kann in der eigenen Geschichte dann mit drei Worten ("kommt aus ...") abgehandelt sein, aber es steckt schon viel dahinter.


Stimmt, der Hintergrund von Baerensteyn umfasst ca 20 DinA4 Seiten Wink
Aber das muss ich ja keiner Orga antun, das zeigt sich ja in der Darstellung und ggf. den Erzählungen der einzelnen Baerensteyner.

Deswegen: Eigene, für die Orga relevante Geschichte möglichst kurz halten und das drumherum, auf das man flexibel auf dem Con zurückgreifen kann, kann dann ausgearbeitet sein. Ausufernde Erklärungen für X oder für Y werden nur dann relevant, wenn man sie braucht. Und wenn man die Erklärung nie braucht, war sie halt überflüssig und man hat sich umsonst Gedanken gemacht. Was meiner Erfahrung nach den Hauptteil einer Hintergrundgeschichte umfasst Wink
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Calenlyra



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:30    Titel:

Ja, ein gemeinsamer Hintergrund mit anderen Spielern macht vieles lebendiger und einfacher. Vor allem verleihen bestehende IT-Beziehungen zu anderen Spielern die Spieltiefe, auch wenn diese "vorgeplant" sind.
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Irian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:31    Titel:

Für Orgas halte ich Hintergrundgeschichten für relativ überflüssig. In den meisten Fällen werden sie doch eh nicht gelesen (zurecht, das Niveau ist doch meist eh dürftig) und wenn, wird selten irgendwas damit gemacht, wozu auch?
Aber Hintergrund ist ja nicht nur für andere, sondern auch für einen selbst.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:40    Titel:

@Lorenz: Also geht es Dir nicht um (lange) Hintergrundgeschichten, sondern einfach um den Teil, den man veröffentlicht?

Dann sind wir ja eigentlich einer Meinung, denke ich.
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Lyris



Alter: 28
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:48    Titel:

Für mich selbst werde ich immer etwas ausführlicher bei der Hintergrundgeschichte um mich in den Char einzufühlen. In meinen Anmeldungen fasse ich dies jedoch in zwei bis drei Sätzen zusammen, die meisten Orgas haben nun wirklich keine Lust und Zeit diesen ganzen Kram zu lesen.
_________________
Euer Schwert wurde nicht geschmiedet um eure Zunge zu ersetzen.
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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7472
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:59    Titel:

Ausführlich werde ich bei Orgas nur, wenn die auch etwas im Sinne von "Bitte Hintergründe, dann haben wir vielleicht auf euch zugeschnittenen Plot" in die Anmeldung schreiben.
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Lorenz



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Beiträge: 1094
Wohnort: Köln

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 13:08    Titel:

Kelmon hat Folgendes geschrieben:
@Lorenz: Also geht es Dir nicht um (lange) Hintergrundgeschichten, sondern einfach um den Teil, den man veröffentlicht?

Dann sind wir ja eigentlich einer Meinung, denke ich.


Stimmt, ich halte eine Veröffentlichung einer lange Hintergrundgeschichte für recht überflüssig. Wenn man für sich selbst weiss, was den Char ausmacht, wo er herkommt und warum er da ist, ist das doch fein. Aber ich finde nicht, dass man das auch alles voll ausformulieren und begründen muss, bevor man auf einen (oder den ersten) Con fährt.

EDIT:
Durch den Tipp, den eigenen Hintergrund auf 2-3 Sätze zu beschränken, die möglichst klar formuliert das wichtigste wiedergeben, könnte man eben den Standardsatz (das interressiert xy nicht...) auch vermeiden, der immer immer negativ klingt.
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