Thema: Sollten Kampfstäbe schaden bei Platten machen?
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 09.04.2010, 14:07 Titel: |
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vor allem würde man mit einem Holzstab in so einen Harnisch gar keine Dellen bekommen...
Das ist ja gerade der Gag. Was Kugeln, Pfeile und Bolzen abhält macht sicherlich nicht schlapp vor einem Holzstecken
Stephan |
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inLarp

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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6145 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 09.04.2010, 14:49 Titel: |
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Aber es ist doch das magische Holz aus einem Ent geschlagen, bei nacht unter 2 sexuell aktiven Feen gelegen, geschnitzt mit einem MEsser geschmieded in der Flamme Mordorts, welche angezündet wurde mit dem Darmwind eines Phönix, welcher gefangen wurde mit einem Lasso, gefärtigt aus den Nasenhaaren eines Balrogs, die man mit einer Schere geschmiedet aus zwergischem Stahl gewonnen hat, den man nur bekommt, wenn man des nachts nackt mit einem Zwerg Bier trinkend Polka tanztw as man nur lernt wenn... uswusw
Hab gerade Spass dran... *lach
(hier ein tolles Beispiel für dumme Ausreden für besonere Waffen <- konstruktiver Teil)
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 13.04.2010, 20:27 Titel: |
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Ich finde das immer wieder amüsant, wenn ich von einer Regelung lese, wo ein Kampfstab angeblich nichts gegen Rüstung (mit Gambeson drunter) ausrichtet.
1. Das ist eine inkonsequente Differenzierung. Da könnte man auch anfangen mit "Wurfdolche helfen gegen Platten nichts" oder "Bei einer geschlossenen Platte kommt man mit einem Schwert nicht mehr so einfach durch".
2. Genau das wird ja durch die Rüstpunkte aber schon simuliert.
3. Das ganze ist eine Kampfsimulation. Von Realismus wird ja teilweise bewusst zu Gunsten des Spiels Rücksicht genommen
4. Wo bleibt dem Kampfstabträger denn jetzt das simulationsäquivalent zu "Ich hebele Dich mit dem Stab aus dem Stand", "Ich steche mal mit allem was ich habe auf Dein Gesicht/Helm ein" und ähnlich Dingen? Das ist ja durchaus immer noch relevant?
5. "Sonst sind die Dinger zu übermächtig" ist Unsinn. Schwert/Schild ist deutlich vorteilhafter.
6. Kaum mach ich eine Klinge dran (Lanze, Hellebarde etc.) stört die "Übermächtigkeit" plötzlich auch keinen mehr.
7. Lese ich nur von Stephan und zwei anderen von dieser Regel und habe sie noch nie angewendet gesehen. In 10 Jahren nicht. Nu mal Butter bei die Fische. Bei welcher Con, die keine Einladungscon in kleinem Kreise ist, soll das bitte so sein? Seit Jahren wird man in Foren immer von den gleichen drei Verdächtigen mit dem Thema genervt, seit Jahren schüttelt die Mehrheit den Kopf und kommt mit den von mir oben angebrachten Gegenargumenten und seit Jahren wird der Unsinn "Stäbe bringen gegen Rüstung nix" wieder propagiert. Und seit Jahren kann man das nirgends verfolgen. Es nervt. Und entspricht höchstens einer Nischenerscheinung.
Grüße,
Alex _________________
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salogel2
Alter: 15 Anmeldedatum: 30.12.2009 Beiträge: 290 Wohnort: Neu-Anspach (Frankfurt)
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Direktlink | Verfasst am: 13.04.2010, 20:40 Titel: |
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da hast du mal völlig recht Alex (ich kann das leider nicht bestätigen, und hab auch keine lust es zu versuchen)
ich find Kampfstab auch super, da es meiner meinung nach zu vielen einfachen charaktern passt (wanderer...). _________________ "Viele, die leben, verdienen den Tod, und manche, die sterben, verdienen das Leben. Also gehe nicht so leichtfertig mit dem Todesurteil um." |
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inLarp

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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 08:28 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: | Ich finde das immer wieder amüsant, wenn ich von einer Regelung lese, wo ein Kampfstab angeblich nichts gegen Rüstung (mit Gambeson drunter) ausrichtet.
1. Das ist eine inkonsequente Differenzierung. Da könnte man auch anfangen mit "Wurfdolche helfen gegen Platten nichts" oder "Bei einer geschlossenen Platte kommt man mit einem Schwert nicht mehr so einfach durch".
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Oh ja für Wurf- und Dolche gilt das gleiche Das verhindert sehr zuverlässig diese albernen Heckenspringer.. (Typen meistens mit Lederhose und Piratenhemdn, die mit 2 Dolchen oder so mal eben im Vorbeilaufen 20-30 eine Platte berühren und meinen die müsse dann umfallen)
Das mit dem Schwert sehe ich weniger kritisch... Da kann man immer noch eine Beschädigung annehmen (die wenigsten wissen das der Kampfverlauf auf ein Stechen oder Schneiden in die Schwachstellen hinauslief)
| Zitat: |
2. Genau das wird ja durch die Rüstpunkte aber schon simuliert.
3. Das ganze ist eine Kampfsimulation. Von Realismus wird ja teilweise bewusst zu Gunsten des Spiels Rücksicht genommen
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Beides richtig und auch nicht. Zu 5.) durch die RP wird nur die Stärke der Rüstung angegeben ohne auf die Stärken von einzelnen Waffen ein zu gehen. Es ist eben nicht nachvollziehbar warum eine Kriegswaffe wie ein Rabenschnabel den gleichen Schaden macht wie ein Holzstab.
Zu 6.) Da stimme ich dir allerdings zu. Aber je besser man an den Realismus rankommt, desto besser die Simulation. Wobei: der Trend sollte weg von der realen Simulation hin zur Cineseastischen Simulation gehen.
| Zitat: |
4. Wo bleibt dem Kampfstabträger denn jetzt das simulationsäquivalent zu "Ich hebele Dich mit dem Stab aus dem Stand", "Ich steche mal mit allem was ich habe auf Dein Gesicht/Helm ein" und ähnlich Dingen? Das ist ja durchaus immer noch relevant?
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Ist es eigentlich nicht. Der wird also umgehebelt und wenn der nicht sehr sehr unglücklich fällt passiert dabei sehr wenig. Sprich entweder es entwickelt sich ein Infight, oder er steht einfach wieder auf.
Wo wir beim Stechen sind, womit sticht denn der Stabträger? Mit dem Stab? Wohin? Denn auf den Helm kannst du mit einem Stab recht lange hauen oder stechen..
Aber davon ab: Der Schwertträger darf ja auch nicht stechen... also lassen wir das stechen und bleiben beim schlagen... Denn ansonsten sehe es ja noch viel schlechter aus für den Stabträger.
| Zitat: |
5. "Sonst sind die Dinger zu übermächtig" ist Unsinn. Schwert/Schild ist deutlich vorteilhafter.
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Schwert / Schild sind aber auch Kriegswaffen und nicht ein Stecken aus dem Wald. Alex, auch hier wieder: Warum haben sich diese Stäbe als Kampfwaffe nicht wirklich durchgesetzt? Richtig, weil man schon bei einfacher Rüstung kaum Wirkung erzielte.
Und ja beim LARP Kampf haben die Dinger sicherlich einen Reichweiten und Griffwechsel Vorteil. Der ist nicht zu Unterschätzen.
| Zitat: |
6. Kaum mach ich eine Klinge dran (Lanze, Hellebarde etc.) stört die "Übermächtigkeit" plötzlich auch keinen mehr.
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Oh das ist ein halber Punkt für dich, aber nur ein halber, weil die Kampfweise auf einmal eine ganz andere wird.
| Zitat: |
7. Lese ich nur von Stephan und zwei anderen von dieser Regel und habe sie noch nie angewendet gesehen. In 10 Jahren nicht. Nu mal Butter bei die Fische. Bei welcher Con, die keine Einladungscon in kleinem Kreise ist, soll das bitte so sein? Seit Jahren wird man in Foren immer von den gleichen drei Verdächtigen mit dem Thema genervt, seit Jahren schüttelt die Mehrheit den Kopf und kommt mit den von mir oben angebrachten Gegenargumenten und seit Jahren wird der Unsinn "Stäbe bringen gegen Rüstung nix" wieder propagiert. Und seit Jahren kann man das nirgends verfolgen. Es nervt. Und entspricht höchstens einer Nischenerscheinung.
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Ich habe diese Regel schon mehrfach in Varianten erlebt.
Als ich 97 Anfing mit LARP war es teilweise so, das ein Stab als 2Handwaffe galt mit 2 Punkten Schaden (97 ging es erst los mit der richtigen Waffenproduktion, da war ein Kampfstab halt die einfachste selber zu bauende Waffe, einfach Bambus- oder runden Kernstab, Rohriso drüber und dann Panzertape).
Sehr schnell ging das im Ruhrgebiet auf einen Treffer wieder runter. Dann kamen so ab 200X die ersten Orgas an, wo dann ein Kampfstab 0,5 TP machen sollte (halte ich für doof, das zählt eh keiner).
Seit so 5-6 Jahren erlebe ich es immer öfter das ein Kampfstab keinen Schaden mehr beiRüstung mit Gambeson oder halt Platte macht.
Zum Beispiel wird diese Regel auch auf meinem Warhammer Con im Mai gelten.
Es bleiben ja noch genug Gegner für die Kampfstableute über, ist ja nicht so das alle nur noch in dickster Rüstung rumrennen, nur die Dickschiffe, die sind halt nicht für den (die sind aber auch nicht für den 2 Schwertkatanfuchtler mit Hemdchen und Lederhose)
Zu einem schönen Kampf gehört halt auch das die Kontrahenten optisch auf Augenhöhe sind.
Stephan
der Kampfstäbe schon ganz ok findet, vor allem wenn einer damit umgehen kann. Diese aber genau wie englische Langbögen für total überbewertet hält |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 09:14 Titel: |
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Juhu, auf ein neues:
Du meinst 2.
| Zitat: | | durch die RP wird nur die Stärke der Rüstung angegeben ohne auf die Stärken von einzelnen Waffen ein zu gehen. Es ist eben nicht nachvollziehbar warum eine Kriegswaffe wie ein Rabenschnabel den gleichen Schaden macht wie ein Holzstab. |
Richtig und warum wird da keine Unterscheidung gemacht? Genau, weil bei der Wechselwirkung von ca. 15 Waffentypen und ca. 5 Rüstungstypen ca. 75 verschiedene Wechselwirkungen rauskommen. Und da keiner Bock hat, dass wieder überall Schadensansagen wie "3!" gebrüllt haben, lassen wir das. Auch "0!". Wer nicht mit mir spielen will und Stabtreffer ignoriert, muss sich nicht wundern, wenn ich ihn auch ignoriere. Steht das vor Ort im Regelwerk, gehe ich gar nicht erst hin. Lass mich noch mal nachdenken, das ist bisher genau 0 Mal vorgekommen.
Ich durchbreche mal das Quoting, allein, weil die Einzelaussagen durchaus miteinander verknüpft waren, ist der Versuch des einzelnen negieren ziemlich unsinnig. Was den Realismus angeht: Damit wird die LARP-Kampf-Simulation eben nicht zwangsläufig besser. Ich glaube, es war Hana, die das mal sehr gut erklärt, dass teilweise der Realismus absichtlich vernachlässigt wird, damit die Waffentypen und die Kampfartenvielfalt etwas ausgewogener wird. Sonst laufen wir irgendwann alle mit Schwert/Schild oder im Pikenhaufen herum. Oder mit Pulverwaffen. Wär doch doof. Cineastik ist natürlich wünschenswert, aber auch nicht zu 100 % umsetzbar. Zumal mein Film nicht Dein Film sein muss und es da auch Unterschiede gibt. In meinem Film legen die Stabjungs die Platten durchaus aufs Kreuz.
Und was passiert wenn ein Kämpfer auf dem Kreuz liegt? Oh ja, dat Kämpfen wird schwerer, das verteidigen auch. Entwaffnen wird auch leichter, was übrigens auch nicht in unserer Simulation berücksichtigt wird. Und ist kein In-Fight erlaubt steht der Stabkämpfer nun am Rand und darf nicht mitspielen, weil Stephan das so will? Ne, das kann es nicht sein und ist es ja auch glücklicherweise auch nicht.
Da Du die Effektivität des Stechens mit dem Stab auf einen Helm bezweifelst: Zieh Dir nen Helm an, ich bring nen einfachen, ungehärteten Haselnussstab mit und Stech Dir mal 3-4 Mal mit allem was ich kann, gegen das Visier. Und dann schauen wir mal, ob Stephan nicht etwas benommen und kampfuntauglicher ist. Bevor Du jetzt anfängst, dass ich daneben wär und Dich verletzen will: Laut Deinen Aussagen kann da ja gar nichts passieren. Merkst Du selber, gell?
Und dann sieht man mal wieder, wie das Quoting anscheinend das begreifen eines ganzen Posting behindert. Sicher darf mit dem Schwert im LARP auch nicht gestochen werden. Aber der Schaden, den ein Schwert mit einem Hieb auf einen ordentlichen Plattenpanzer am besten noch mit Gambeson, macht, ist genau 0!. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem kompletten Kürass mit einem Hieb durch eine Schwachstelle zu kommen, kannst Du auch praktisch knicken. Aber auch hier wird Schaden gespielt, als ob gestochen wird. Warum dann nicht beim Stab? Warum sollen die Möglichkeiten, die mit einem Stab nunmal vorhanden sind, aber aus Sicherheitsgründen nicht darstellbar sind, beim Schaden durch den Stab nicht berücksichtigt werden, beim Schwert aber schon?
Nebenbei: Wer redet von nem Stecken aus dem Wald? Ich rede von einem für den Kampf präparierten Stab. Ich rede von entsprechendem Holz (Da gibt es ja zig Unterschiede), dass entsprechend gelagert, gehärtet (Ja, Holz kann man auch etwas härten) und vielleicht noch mit Metallbändern versehen wurde. Oder Magierstäbe aus "Eisenholz". Von sowas rede ich. Schau Dir mal die Holzstile von Hämmern und Äxten aus dem Kriegsbereich an. Die hast Du auch nicht mal eben mit nem Schwerthieb nennenswert tangiert. Gleiches gilt für Lanzen.
Was die Kampfweise mit Lanzen angeht: Wer hindert mich, mit dem Ding umzugehen, wie mit nem Stab? De facto sehe ich das öfter. Und sieht auch nicht blöd aus. Was umgreifen und Reichweite angeht: Ich kenne keinen Schwert/Schildkämpfer mit Ahnung, der nicht dennoch dem Stabkämpfer überlegen ist. Im besten Fall ist es ausgewogen. Hurra, genau das was wir wollen, Ausgewogenheit, mehr Spaß für alle! Wo ist jetzt Dein Problem? Wen kratzt der Realismus?
| Zitat: | | Zum Beispiel wird diese Regel auch auf meinem Warhammer Con im Mai gelten. |
Ah, also eine Con von Dir selber. Da Du mir von anderen, wo das so gewesen sein soll, nicht mal einen Namen nennen kannst, halte ich das ehrlich gesagt immer noch für Wunschdenken. Los, ich will Namen von Cons (Keine kleinen Einladungscons), wo das so gewesen sein soll, ich will Links zu deren Websites und Regelappendixe/Regelwerke, wo das so drin steht. Google findet dazu gar nichts (Außer an Foren als Diksussionsthema). Dazu, dass Stäbe im LARP genau einen Schaden, wie jede andere Waffe auch machen, aber etliche Regelwerke und Appendixe.
Grüße,
Alex _________________
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 09:18 Titel: |
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| stephan_harald hat Folgendes geschrieben: |
Seit so 5-6 Jahren erlebe ich es immer öfter das ein Kampfstab keinen Schaden mehr beiRüstung mit Gambeson oder halt Platte macht. |
Wirklich? Auf welchen denn zum Beispiel? Sag doch mal ein paar Beispiele - wir waren ja zu einem gewissen Teil durchaus auf den gleichen Cons (oder meinst du ausschließlich die, auf denen ich nicht dabei war?) und mir ist diese Regelung wirklich nie aufgefallen, nicht ein einziges Mal seit 2003 (gibt keinen passenden Smilie hier, so ein Mist )
Viele Grüße,
Stefanie _________________ Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky) |
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Lorenz

Alter: 32 Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 1094 Wohnort: Köln
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 09:37 Titel: |
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ich verstehe nicht, warum das hier grad so emotional wird?
Ich meine, wenn wirklich jemand mit seinem Stab umgehen kann, soll er gerne bei einem Kampf mitmischen, egal ob was im Regelwerk steht oder nicht.
Was ich aber gerne sanktioniert sehe und ich denke, darauf fußt dann auch das "Kampfstäbe machen 0 Schaden gegen Gerüstete" Gebot, sind die Kampfstab-Wischer.
Ich mein, jeder kennt sie... stehen in der 2. Reihe und wischen mir mit ihrem Stab immer wieder gegen die Beinschienen und erwarten, dass ich das als Treffer ausspiele. Die gehören in die gleiche Kategorie wie die 2-Dolche-Turboschläger etc.
Also:
Wenn jemand mit seinem Stab umgehen kann und ordentliche Treffer setzt, sehe ich kein Problem darin, dass ein Kampfstab Schaden macht. Bei allen anderen sehe ich die 0 Schaden Geschichte aber als okay an.
Aber ist nur ne subjektive Meinung und wenn ich Alex Post richtig verstehe, dann gehört er in die Kategorie "kann mitm Stab kämpfen" und sollte sich daher eigentlich wenig Gedanken um solche Regelungen scheren. Wenn der Gegner etwas Grips im Hirn (oder Sinn fürs Spiel) hat, sollte er sicherlich normal die Treffer ausspielen. |
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inLarp

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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 11:30 Titel: |
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| Nount hat Folgendes geschrieben: | | stephan_harald hat Folgendes geschrieben: |
Seit so 5-6 Jahren erlebe ich es immer öfter das ein Kampfstab keinen Schaden mehr beiRüstung mit Gambeson oder halt Platte macht. |
Wirklich? Auf welchen denn zum Beispiel? Sag doch mal ein paar Beispiele - wir waren ja zu einem gewissen Teil durchaus auf den gleichen Cons (oder meinst du ausschließlich die, auf denen ich nicht dabei war?) und mir ist diese Regelung wirklich nie aufgefallen, nicht ein einziges Mal seit 2003 (gibt keinen passenden Smilie hier, so ein Mist )
Viele Grüße,
Stefanie |
Also auf ZSL Cons war es schon länger so, ebenfalls auf Vallconnan Cons...
Das Du es nicht bemerkt hast, liegt vielleicht auch einfach daran, das kaum einer mit einem Stab gekämpft hat wirklich, zumindest nicht in der Schlachtreihe.
Stephan |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 11:34 Titel: |
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Aber um das abzukürzen:
Vielleicht sollte ich wirklich noch die Einschränkung machen:
In einem geposten Kampf (duell wo es um die reine Optik geht) wird wohl jeder auch dem Kampfstab seine Treffer und Wirkung zugestehen.
In einer Schlachtreihe (um bei Lorenz zu bleiben) wohl eher nicht.
Wie immer liegt jede Regel auch beim Mitspieler. Ich kann als SL Regeln aufstellen wie ich lustig bin, diese blau, grün und gelb anmalen, wenn die Spieler sie nicht beachten, beachten sie sie nicht. Das kann mich als SL nun ausserordentlich trotzig stimmen, oder aber ich schaue mir an was sie damit machen und befinde es für voll ok und lasse das Spiel laufen.
Ich denke so wird das wohl am ehesten ein rundes Bild, denn wer bin ich das ich einschreite sobald ein Plattenträger Treffer von einem Kampfstab auspielt als wäre es die Axt des Bloodthierstiers persönlich.
Wenn er es aber nicht tut, und der Kampfstabträger meckert dann bei mir, dann kann dieser halt nur ein Schulterzucken erwarten.
Stephan |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7474 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 11:50 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: | | Ich glaube, es war Hana, die das mal sehr gut erklärt, dass teilweise der Realismus absichtlich vernachlässigt wird, damit die Waffentypen und die Kampfartenvielfalt etwas ausgewogener wird. Sonst laufen wir irgendwann alle mit Schwert/Schild oder im Pikenhaufen herum. Oder mit Pulverwaffen. |
Wir haben eine sehr, sehr unterschiedliche Vorstellung davon, was doof wäre, wie mir scheint...in meiner idealen LARP-Welt rennen 5 Bauern mit Knüppeln auf ein paar Leute mit militärischer Ausrüstung zu und unterliegen kläglichst. Und nicht etwa umgekehrt, weil die LARP-Waffe in Holzoptik dann länger war als die LARP-Waffe in Stahloptik, und weil die Bauernspieler schon länger LARP-Kampf üben.
Stephan beschreibt da einen Idealfall, den ich auch für wünschenswert halte (jede Waffe macht soviel Schaden, wie sie nach ihrer Optik realistisch machen würde), sehe aber eben auch, daß das in einem Punktregelwerk nur schwer fair zu und verbindlich regeln ist. ("Ah, die Holznägel in Deinem Knüppel sind länger als 4cm? Dann bekommst Du + 0.5 gegen Kettenhemden.")
| Zitat: | | Und dann sieht man mal wieder, wie das Quoting anscheinend das begreifen eines ganzen Posting behindert. Sicher darf mit dem Schwert im LARP auch nicht gestochen werden. Aber der Schaden, den ein Schwert mit einem Hieb auf einen ordentlichen Plattenpanzer am besten noch mit Gambeson, macht, ist genau 0!. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem kompletten Kürass mit einem Hieb durch eine Schwachstelle zu kommen, kannst Du auch praktisch knicken. Aber auch hier wird Schaden gespielt, als ob gestochen wird. Warum dann nicht beim Stab? |
Weder ist "Stäbe machen soviel Schaden wie militärische Waffen", noch ist "Stäbe machen keinen, militärische Waffen machen immer vollen Schaden" realistisch. Letzteres ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
Um Cons zu nennen, auf denen Holzwaffen weniger bzw. keinen Schaden machen: Praktisch jeder DKWDDK-Con.
Da Schadenspunktgeschwurbel wegfällt erkennt da eigentlich jeder Spieler gleich intuitiv, daß wenn der Stallmeister den Stallknecht mit einem Knüppel verdrischt, da nicht bei jedem Schlag "1 Schadenspunkt" entsteht, während ein "verprügeln" mit einem Schwert den Schnellen Tod des Knechtes verursachen würde. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 13:13 Titel: |
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@ Stephan
Wie gesagt, warum sollte ich bei Dir meckern? Wenn man mir ein so deutliches Zeichen setzt "Ich will nicht mit Dir spielen", spiele ich halt auch nicht mit dem. Und auch nicht mit dem Schaden, den er meint anzurichten.
@ Kelmon
| Kelmon hat Folgendes geschrieben: | | Wir haben eine sehr, sehr unterschiedliche Vorstellung davon, was doof wäre, wie mir scheint...in meiner idealen LARP-Welt rennen 5 Bauern mit Knüppeln auf ein paar Leute mit militärischer Ausrüstung zu und unterliegen kläglichst. Und nicht etwa umgekehrt, weil die LARP-Waffe in Holzoptik dann länger war als die LARP-Waffe in Stahloptik, und weil die Bauernspieler schon länger LARP-Kampf üben. |
Moment. Warum sollten die Bauern mit 0 Rüstpunkten gegen die wenigeren Leuten mit militärischer Rüstung (sagen wir mal 15 Rüstpunkte) gewinnen? Also irgendwie findet das auch in meiner Welt nicht statt.
| Zitat: | | Stephan beschreibt da einen Idealfall, den ich auch für wünschenswert halte (jede Waffe macht soviel Schaden, wie sie nach ihrer Optik realistisch machen würde), sehe aber eben auch, daß das in einem Punktregelwerk nur schwer fair zu und verbindlich regeln ist. ("Ah, die Holznägel in Deinem Knüppel sind länger als 4cm? Dann bekommst Du + 0.5 gegen Kettenhemden.") |
Genau davon spreche ich ja. Sich jetzt da wahllos irgendeine Waffe rauszupicken, weil es das eigene Steckenpferd ist und die als einzige derartig zu bewerten, halte ich für ausgemachten Unsinn.
| Zitat: | | Weder ist "Stäbe machen soviel Schaden wie militärische Waffen", noch ist "Stäbe machen keinen, militärische Waffen machen immer vollen Schaden" realistisch. Letzteres ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. |
Nein ist es nicht. Jeder Versuch dieser Art in der Vergangenheit führte irgendwann dazu, dass eine Klassifizierung anderer Waffen auch gefordert und umgesetzt wurde. Früher oder später führte das immer zu einem Regelwulst, mit dem niemand spielen wollte und wieder den Schritt zurück zu den alten Regeln.
| Zitat: | | Um Cons zu nennen, auf denen Holzwaffen weniger bzw. keinen Schaden machen: Praktisch jeder DKWDDK-Con. |
Ist das so? Doch nur in Verbindung mit der Opferregel und wenn irgendein Spieler das so will. Und da greift dann wieder meine Ansicht von "Zeigst DU mir so klar, dass Du nicht mit mir spielen willst, spiel ich auch nicht mit Dir." und honoriere seine "Schläge" mit gleichem Schaden.
Ansonsten habe ich noch keinen DKWDDK-Con ohne Opferregel gesehen, wo es irgendwo hieß, dass Holzstäbe keinen Schaden machen. Bleibt meiner Meinung nach weiterhin wunschdenken einiger weniger.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7474 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 14:06 Titel: |
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| Alex hat Folgendes geschrieben: | | Moment. Warum sollten die Bauern mit 0 Rüstpunkten gegen die wenigeren Leuten mit militärischer Rüstung (sagen wir mal 15 Rüstpunkte) gewinnen? Also irgendwie findet das auch in meiner Welt nicht statt. |
Wer sagt etwas von Rüstung? Lass meinetwegen beide Gruppen in Gambesons auftreten. Da sollten trotzdem die Leute mit den "echten" Waffen siegen.
| Zitat: | | Zitat: | | Weder ist "Stäbe machen soviel Schaden wie militärische Waffen", noch ist "Stäbe machen keinen, militärische Waffen machen immer vollen Schaden" realistisch. Letzteres ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. |
Nein ist es nicht. Jeder Versuch dieser Art in der Vergangenheit führte irgendwann dazu, dass eine Klassifizierung anderer Waffen auch gefordert und umgesetzt wurde. Früher oder später führte das immer zu einem Regelwulst, mit dem niemand spielen wollte und wieder den Schritt zurück zu den alten Regeln. |
Ich rede davon, daß es ein Schritt in die richtige Richtung in Sachen Realismus ist, nicht, daß es in letzter Instanz zu einem praktisch handhabbarem Regelwerk führt. Realistisch ist eben, daß mir ein Schwert eine blutende Wunde zufügt, eventuell den Arm abhackt, ein Holzstab aber...was? Mir einen blauen Fleck verpasst? Eventuell den Knochen bricht?
Von daher ist "kein Schaden" näher an der Realität als "gleicher Schaden", auch wenn die Realität eben bei - sagen wir - 12% Schaden liegt.
| Zitat: | | Zitat: | | Um Cons zu nennen, auf denen Holzwaffen weniger bzw. keinen Schaden machen: Praktisch jeder DKWDDK-Con. |
Ist das so? Doch nur in Verbindung mit der Opferregel und wenn irgendein Spieler das so will. Und da greift dann wieder meine Ansicht von "Zeigst DU mir so klar, dass Du nicht mit mir spielen willst, spiel ich auch nicht mit Dir." und honoriere seine "Schläge" mit gleichem Schaden. |
Du schreibst das so, als ob "DKWDDK mit Opferregel" etwas anderes als der Normalzustand wäre. DKWDDK ist praktisch die gelebte Opferregel. (Ich akzeptiere Dein Spiel, wenn es für mich gut dargestellt ist). Ansonsten würde mich mal ein Beispiel für einen solchen "DKWDDK-ohne-Opferregel"-Con interessieren. Vorstellen kann ich mir nur das i Rahmen von irgendwelchem "Wir machen DKWDDK, aber eigentlich DragonSys"-Unsinn.
Und ja, wenn jemand auf einem DKWDDK-Con meint, daß ich doof spiele, weil ich seinem Holzstock weniger Schadensauswirkung zuweise als demjenigen, der mit einem Zweihänder (gleiche Länge, andere Optik) auf mich eindrischt, der darf mich gerne fortan ignorieren.
Wobei ich dann zusätzlich fragen muß, wer sich mehr lächerlich macht: Der Gerüstete, der den Treffer eines Knüppels als "leichten Treffer" wegsteckt oder der vermutlich ungerüstete mit Knüppel, der aus reinem "wie Du mir, so ich Dir" dann den folgenden Schwerttreffer weitestgehend ignoriert... _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 14:55 Titel: |
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"Optisch plausible Waffenwirkung" finde ich das richtige Zauberwort.
Ein LARP Stab ist ja nun eben mal aufgrund seiner speziellen LARP Tauglichkeit KEIN einfacher Holzstecken mehr. Zum Wandern würde ich in echt (auch historisch in echt) einen Stab benutzen, der vielleicht 20 - max. 30mm Durchmesser hat. Bei der Länge wäre das auch schon genug mit sich rumzuschleppen.
Mein LARP Stab hat aber aufgrund seiner notwendigen Polsterung so ca. 60mm Durchmesser (stimmt's Kjeldor?) Das ist also optisch schon ein gehöriger Prügel, der an beiden Enden auch optisch mit Eisenringen verstärkt ist.
Nur mal zum Vergleich, Alex und Arthy haben beide ganz schön mit den Augen gerollt, als ich ihnen den Rundkopfpfeil auf's Gambi gesetzt hatte. WÄRE mein Holzprügel echt gewesen und HÄTTE ich damit voll zugeschlagen, dann hätte der Gambi vielleicht das Blut besser aufgesaugt und mir die Sauerei erspart, aber es wäre sicher kein nenneswerter Schutz gegen solch einen Schlag gewesen.
Und auch eine Stahlplatte vermindert nicht die Wucht eines Schlages (also reduziert nicht die Schlagenergie) sondern verhindert nur, daß es zu punktuellen Thraumen am Körper kommt. Und ja, ich trau mir durchaus zu auch eine historisch korrekte Plattenrüstung mit einem Baseball Schläger zu verbeulen. In der reinen Defensive ist also auch eine Plattenrüstung nicht so der sicherste Ort der Welt wenn da jemand mit richtig fetten Knüppeln / oder gar Hölzernen Hämmern draufdrischt.
Ein Schwert widerum kann dem Holz selbstverständlich schon arg gefährlich werden. Wobei sich Hiebe quer zur Faser etwas weniger stark auswirken. Aber 60cm gut abgelagertes und im Feuer gehärtestes Holz, das haut auch kein Schwert mal eben so im Vorbeigehen durch. Da braucht es schon 2-3 Treffer mit voller Wucht. Ergo ist ein Holzstab nicht die beste Waffe zum Parieren von scharfen Wuchtwaffen.
Was also sinnvoll wäre, wenn man auch den Waffen (so wie den Schilden) einen Verschleißschaden im Regelwerk anrechnet. Von Games und P&P kenne ich sowas.
Von den englischen Langbogenschützen wird berichtet, das sie mit ihren langstieligen Holzhämmern (die sie zB. zum Einschlagen der Pfähle brauchten) die franz. Ritter ausgenockt haben, um dann mit dem dolch durch die visiere zu stechen. Ich war nicht dabei, aber ich würd mich jedenfalls nicht in einer Vollplatte mit ein paar Jungs mit großen Hämmern hauen wollen.
@ Kelmon,
Ob der Arm nun angehackt wurde oder gebrochen ist, für den Kampf ist er in beiden Fällen wertlos. Da zählt also eher, wer zuerst den Treffer landet. Bei 5 Bauern gegen 2 bewaffnete Steuereintreiber, da könnte das schon zu Gunsten der Bauern ausgehen... Wobei ich da 1-2 tote Bauern mit einrechnen würde  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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Ian

Alter: 22 Anmeldedatum: 21.12.2007 Beiträge: 1703 Wohnort: Vorderpfalz
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Direktlink | Verfasst am: 14.04.2010, 15:22 Titel: |
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| Harald Ösgard hat Folgendes geschrieben: |
an beiden Enden auch optisch mit Eisenringen verstärkt ist. |
Dann ist das aber eher, ein langer Streitkolben, als ein Stock.
| Zitat: |
Nur mal zum Vergleich, Alex und Arthy haben beide ganz schön mit den Augen gerollt, als ich ihnen den Rundkopfpfeil auf's Gambi gesetzt hatte. |
Diese Larp Gambis sehen auch nur so aus wie ein historischer Gambeson und besitzten keines Wegs deren Schutzfaktor (genauso wie man mit einem einfachen Axtschlag wohl durch jede Zeughausplatte schlägt).
| Zitat: |
Und ja, ich trau mir durchaus zu auch eine historisch korrekte Plattenrüstung mit einem Baseball Schläger zu verbeulen. |
Ein Armbrustbolzen prallt also an einer gotischen Platte ab, eine Feuerwaffe macht nur eine Delle. Aber ein Baseballschläger soll ernsthaft was ausrichten?
| Zitat: |
Von den englischen Langbogenschützen wird berichtet, das sie mit ihren langstieligen Holzhämmern (die sie zB. zum Einschlagen der Pfähle brauchten) die franz. Ritter ausgenockt haben, um dann mit dem dolch durch die visiere zu stechen. |
Sicher merkt man da noch eine ziemliche Wucht wenn man in einer Plattenrüstung getroffen wird. Aber verletzt wird man wohl nur ernsthaft, wenn solche Schläge gegen den Kopf gehen.
Soweit ich weiß, war der Langbogen auch langsam aus der Mode, als die gotischen Rüstungen (also "richtige" Plattenrüstungen) modern waren. _________________
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Thema: Sollten Kampfstäbe schaden bei Platten machen?
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