Thema: Stichfähige Speere aus Schwimmnudeln
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 02.08.2011, 22:49 Titel: Stichfähige Speere aus Schwimmnudeln |
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Hallo, ich hätte gerne mal eure Meinung zu folgendem.
Ich hab in diesem Frühjahr viel Zeit und dumme Ideen gehabt und mich in eine heftige Waffenproduktion getürtzt. Neben konventionellen Waffen hab ich mich auch mal an ein paar alternavien Baumethoden versucht.
Neben ein paar anderen Experimentalwaffen wie Dreigliederstock, Peitsche und Kettenpeitsche hab ich dann auch mal versucht, stichfähige Speere zu bauen. Hierbei hatte ich drei Versuche mit jeweiligen Vor - und Nachteilen entwickelt.
1. Schwimmnudel
- völlig ohne Kernstab, Schaft besteht aus einer Schwimmnudel, die
mit mehreren Lagen Klebeband stramm gewickelt wurde.
Vorteil: sicher, häng kaum durch
Nachteil: Durch die Stramme Wicklung ist der Schaft recht hart
geworden, kann bei einem Schlag evtl. zu hart sein,
Man braucht recht große Hände, da der Schaft ziemlich
dick ist, die Waffe ist ziemlich schwer geworden
2. Packbänder
- Rohrisolierung und als "Kernstab" mehrere Lagen (5 - 6 Schichten)
Packband (diese harten Bänder, die um Packete gewickelt und dann
verschweißt werden)
Vorteil: sehr stabil auf der einen Achse, biegt sich zur anderen Achse
aber durch, leicht
Nachteil: wenn einmal durchgebogen, muss man die Waffe perHand
wieder geradebiegen, bisher nur mit sehr kurzen Speeren
(maximal 1,2 m) durchführbar, da sich die Waffe sonst zu
stark durchbiegt
3. Kabelkanal
- Rohrisolierung und als "Kernstab" einen Plastik - Kabelkanal
Vorteil: sehr leicht
Nachteil: bei längerne Waffen (ab 1,3 m) sehr "laberig", wenn einmal
ein Knick drinn ist, bekommt man ihn nicht mehr herraus
Ich hatte bisher noch keine Gelegenheit, die Waffne im (Übungs)kampf zu testen, da ich momentan kaum Kontakt zu anderen Larpern habe, hätte gerne mal ein paar meinungen von euch dazu bzw. Tipps, wie ich die Nachteile ausgleichen oder beseitigen kann. |
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inLarp

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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7477 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 02.08.2011, 22:57 Titel: |
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Die Variante "Kabelkanal" - und dann mit einem Kopf der LARP-Pfeilartig aufgebaut ist - verwende ich als Wurfspeer.
Ich würde diese Variante zwar persönlich als durchaus stichfähig einstufen, glaube aber nicht, daß da viele Orgas meiner Meinung wären.
Daß die Waffen bei Überbeanspruchung verformt werden sehe ich übrigens als positiv an. Mir ist es noch nie passiert (gut, ist ja nur im Wurf), aber bei den dafür nötigen Kräften macht man dann beim Stich dann auch offensichtlich etwas falsch. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Schwannis Moderator

Alter: 16 Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 4508 Wohnort: Wo man über spitze Steine stolpert.
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Direktlink | Verfasst am: 02.08.2011, 22:59 Titel: |
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Rein Technisch kenn ich mich damit nicht aus, aber die meisten Orgas lassen Stichspeere ungern zu. Meistens ist es ihnen egal wie ungefährlich sie sind, sie sind einfach nicht mit dem gängigen Larpkampfstil konform der keine Stiche kennt. Darin sehen sie wohl ein unnötiges Risiko, da der unvorbereitete Kämpfer evtl völlig verwirrt jmd verletzen könnte wenn jmd auf ihn "einsticht".
M.f.G
Schwannis _________________ Schwannis vult!
| Voiceless der Niedliche hat Folgendes geschrieben: | | Ein Holzgriff kann sich bekanntermaßen um den Hals des Gegners wickeln! |
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Graf D'Apcher
Alter: 32 Anmeldedatum: 03.06.2011 Beiträge: 110 Wohnort: Dortmund
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Direktlink | Verfasst am: 02.08.2011, 23:06 Titel: |
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| Was der Schwannis sagt und zudem kann eine Orga nicht einem Spieler der vielleicht einen 100% stichsicheren Speer hat erlauben zu zu stechen und die anderen 99 Spieler die auch Stechen könnten dies verbieten bzw. die ganze Veranstalltung getrennt von einander konntrollieren |
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inLarp

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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 07:58 Titel: |
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Daß die Waffen bei Überbeanspruchung verformt werden sehe ich übrigens als positiv an. Mir ist es noch nie passiert (gut, ist ja nur im Wurf), aber bei den dafür nötigen Kräften macht man dann beim Stich dann auch offensichtlich etwas falsch.[/quote]
Ich wollte sagen, die Waffe biegt sich bis zu einem bestimmten Punkt durch, dann knickt! sie um und hängt dann an der Knickstelle durch, dann kann man die Stelle nur noch durchschneiden, de offnen Enden mit einer Spitzensicherung und neuer Verleidung versehen und hat dann einen kurzen Speer und einen Schaft.
Das Problem tritt aber weniger beim Stich auf sondern eher, wenn man mit der Waffe mal schlägt (die Kabelkanalvariante habe ich eigentlich schon zu 70% als unpraktisch verworfen - sie erschiem mir nur anfangs als gute Idee, um längere Speere zu bauen)
Was Wurfspeere angeht - ich hab ganz Gute Erfahrungen damit gemacht, die Wurfspeere komplett Kernlos zu Bauen - einfach eine Rohriso als Schlauch, etwas (mit Schaumstoff gepolstertes ) Blei in den Schaft und als Spitze eine einfache Spitzenförmige Lage Schaumstoff 8ähnlich wie Kernlosen Dolch). Fliegt ganz gut, so etwa 10 m weit. |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 08:05 Titel: |
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| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | Rein Technisch kenn ich mich damit nicht aus, aber die meisten Orgas lassen Stichspeere ungern zu. Meistens ist es ihnen egal wie ungefährlich sie sind, sie sind einfach nicht mit dem gängigen Larpkampfstil konform der keine Stiche kennt. Darin sehen sie wohl ein unnötiges Risiko, da der unvorbereitete Kämpfer evtl völlig verwirrt jmd verletzen könnte wenn jmd auf ihn "einsticht".
M.f.G
Schwannis |
Sehe ich absolut ein, keine Frage, ich hatte nur gehofft, eine Truppe mit dem Kampfstil Schild - Speer aufstellen zu können.
Ich persönlich fnde ja, wenn Speere (oder Degen) des Gegenüber hin- und her schlackern, kann man sich denken, das damit gestochen werden wird. Außerdem sind bei eingen der geschriebenen Bauweisen meines Erachtens Hiebe deutlich gefährlicher als Stiche.
Im Endeffekt liegt es natürlich im Ermessen der Orga, ob sies Zuläßt oder nicht. |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 08:07 Titel: |
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Oh sorry, Tippfehler
Wollte noch sagen, ich hab auch schon mit Orgas gesprochen, die "aus rechtlichen Gründen" keinen Waffencheck mehr macht und somit die Verantwortung für Waffen und ausrüstung bei den Spielern/Nscs, de sie benutzen beläßt, was denkt ihr dazu? |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8168
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 08:18 Titel: |
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| Zitat: |
Wollte noch sagen, ich hab auch schon mit Orgas gesprochen, die "aus rechtlichen Gründen" keinen Waffencheck mehr macht und somit die Verantwortung für Waffen und ausrüstung bei den Spielern/Nscs, de sie benutzen beläßt, was denkt ihr dazu? |
Hier hauen sich die Herren Juristen die Köpfe drüber ein. Es wurde noch nicht zu entschieden. Ich persönlich halte dass für Unfug.
1. Waffencheck hin oder hier, verantwortlich ist (fast) immer der Spieler
Der Waffencheck bestätigt lediglich dass eine Waffe zu einen bestimmten Zeitpunkt unter normaler Verwendung und aus Sicht eines Orgamitglieds kampffähig ist. Nach 5 Minuten kann das ganz anders aussehen. Viel wichtiger noch...hält sich jeder an die vorgeschriebenen Sicherheitsregeln im Kampf...wir könnten problemlos mit Metallschwertern kämpfen. Wenn es zu einer Verletzung kommt geht dieser so gut wie immer ein Regelbruch voraus. Und der Regelbruch lässt den Sinn des Waffenchecks sofort entfallen.
2. Dass ganze hat für mich was von "Augen zu und durch".
Wenn ich eine Diskothek betreibe und keine Taschen kontrolliere..und jemand schmuggelt was mit rein was jemand anderen verletzt...bin ich (tendenziell) dran. Die Taschenkontrolle dient (unter anderen) dazu mich zu "entlasten" . Bei Larps dürfte dass nicht anders sein.
Wie gesagt...Kollegen sehen dass anders.
Stichwaffen:
Das Problem für jede Orga..man steckt halt nicht drin. Was weiß ich ob du in deiner Waffe nicht doch etwas unsicheres verbaut hast. Theoretisch müsste ich mindestens eine Waffe gleicher Bauart aufschneiden und (wie manchmal bei Selbstbaupfeilen gemacht) so prüfen. Der Waffenbauer wird nicht begeistert sein.
Generell bin ich zwar für die Erlaubnis von stichfähigen Waffen im Larp. Die einzige Möglichkeit die ich konkret sehe wäre aber lediglich Waffen EINES kommerziellen Herstellers zuzulassen, welche dann auch sicher gebaut sind. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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inLarp

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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 11:22 Titel: |
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| Zitat: | | Wollte noch sagen, ich hab auch schon mit Orgas gesprochen, die "aus rechtlichen Gründen" keinen Waffencheck mehr macht und somit die Verantwortung für Waffen und ausrüstung bei den Spielern/Nscs, de sie benutzen beläßt, was denkt ihr dazu? |
Die rechtliche Lage ist, wie Gerwin schon richtig sagt, da unklar.
Vom praktischen Aspekt her finde ich das eigentlich nicht schlecht, weil Waffenchecks meiner Ansicht nach häufig wenig effektiv sind: Erstens ist auf den meisten Veranstaltungen ein umfassender Waffencheck der zuverlässig alles in Spiel gebrachten Waffen erfasst nicht möglich, weil sehr viele Spieler ihre Waffen nicht zum Waffencheck bringen. Die Gründe sind vielfältig: Manchmal vielleicht tatsächlich das Wissen, dass die geliebte Waffe nicht durch den Check kommt, in den meisten Fällen aber vermutlich das Vergessen einer Waffe im Gepäck, eine späte Anreise in der keine Waffencheck-SL mehr anwesend ist und so weiter.
Außerdem fehlen bei Waffenchecks häufig klare Kriterien und sachkundige SLs. Der eine lässt Bögen bis 20lb zu, der andere bis 30, und der dritte zieht halt mal nach Gefühl aus. Der eine reißt und dreht an Waffenspitzen, bis sie kaputtgehen, der andere weiß überhaupt nicht was eine Spitzensicherung ist und winkt alles durch. Dazu werden Rüstungen, die häufig ein viel größeres Gefährdungspotential darstellen, oft überhaupt nicht geprüft.
Wir haben das auf unseren letzten Cons nur noch als freiwilligen Service angeboten, und hatten keine Probleme mit unsicheren Waffen oder Kampfverletzungen, das ist aber natürlich keine statistisch relevante Aussage. _________________ Mein Zeug auf
Larper.Ning - Deviantart - CoolMiniOrNot |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 11:54 Titel: |
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Sinnvoll sind Waffenchecks meiner Ansicht nach besonders für Anfänger. Denn die wissen oft nicht, was sicher ist und was nicht, besonders bei Rüstungen ist das meiner Ansicht nach ein Problem. Ich kann mich erinnern, dass wir auf dem Drachefest die SL nötigne mußten, damit sie uns die Waffen abnimmt, was in Anbetracht des dortigen Publikums eigentlich ziemlich heftig ist. Auf der gleichen Veranstalltung gab es dann bei der Endschlacht den Fall, das irgend ein Depp mit einer nicht entgrateten Rüstung mit dem Klingenbrecher vorran in eine Heilerin gecharged ist und dem Mädel eine extrem üble Schnittverletzung am Schlüsselbein beigebracht hat (wobei ich es für einen 1,80 Kerl in Vollplatte sowieso ziemlich Banane finde, ein zierliches Mädel umzuchargen).
Bei solchen Veranstalltungen mit vielen unerfahrenem (nichts gegen Einsteiger) und ausländischen (soweit ich weis, herrschen etwa in England und in Italen deutlich lockerere Sicherheitsstandarts) Larpern sollte so ein Check meiner Ansicht nach schon drin sein, nur um den Leuten zu sagen,dass sie das abgetapte Eisenrohr leider nicht benutzen dürfen.
Was das Vergessen von Waffen im Auto/Zelt angeht - dann hole ich mir die Waffe eben später raus und frag eine SL später, ob ich sie benutzen darf - so lange bleibt das Ding im Zelt. Und wenn ich weiß, dass ich eine Waffe nicht durch dne Check bekomme, dann lasse ich sie entwder im Zelt liegne oder dierekt zu Hause. Wenn mir ein Spieler eine Waffe mit dem Hintergrund vorenthällt, dass er sie bei mir ncht durchbekommen hätte, würde ich den Burschen auf meinen Cons nicht mehr zulassen.
Larp ist auch in gewisser Hinsicht eine Vertrauenssache.
Ich hab auch einige Waffen gebaut, die ich persönlich in ordnung finde, die einige Freunde aber in Bezug etwa auf die Härte zu heftig finden. Die Dinger benutze ich dann eben nur bei Übungskämpfen mit Freunden (von denen ich weiß, dass sie auch gerne mal härter getroffen werden) oder ich setze sie nur gegen Dosen ein. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 13:26 Titel: |
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| Zitat: | | Sinnvoll sind Waffenchecks meiner Ansicht nach besonders für Anfänger. Denn die wissen oft nicht, was sicher ist und was nicht, besonders bei Rüstungen ist das meiner Ansicht nach ein Problem. |
Das mag sein, da finde ich eine freiwillige Lösung aber häufig ausreichend. Wichtiger finde ich in dem Fall allerdings auch, eine Lösung für das Problem bereitzuhalten, z.B. in Form von Leihwaffen, denn der kampflustige Anfänger, dem seine einzige Waffe nicht eingecheckt wird, steht natürlich doof da.
| Zitat: | | Was das Vergessen von Waffen im Auto/Zelt angeht - dann hole ich mir die Waffe eben später raus und frag eine SL später, ob ich sie benutzen darf - so lange bleibt das Ding im Zelt. |
Naja, ich hatte häufiger schonmal solche Situationen, bei denen ich dann bei einer verspäteten Anreise nicht stundenlang nach einer Waffencheck-SL gesucht habe, sondern einfach so losgespielt habe, manchmal erfährt man ja auch erst nach einem Tag und einem Blick auf die lustigen Aufkleber, dass es eigentlich einen Waffencheck gegeben hätte. Dabei handelt es sich dann aber natürlich auch um Waffen, die ich für völlig unbedenklich halte, und die meist schon problemlos durch fünf oder sechs andere Waffenchecks gekommen sind.
| Zitat: | Und wenn ich weiß, dass ich eine Waffe nicht durch dne Check bekomme, dann lasse ich sie entwder im Zelt liegne oder dierekt zu Hause. Wenn mir ein Spieler eine Waffe mit dem Hintergrund vorenthällt, dass er sie bei mir ncht durchbekommen hätte, würde ich den Burschen auf meinen Cons nicht mehr zulassen.
Larp ist auch in gewisser Hinsicht eine Vertrauenssache. |
Das ist eben der Knackpunkt: Wenn du deinen Spielern vertraust, brauchst du sie nicht kontrollieren. Wenn du sie aber kontrollieren möchtest, muss das auch verlässlich und lückenlos geschehen, sonst erwischst du damit vermutlich genau die falschen, also die, denen du auch hättest vertrauen können, und nicht die Pfeifen. _________________ Mein Zeug auf
Larper.Ning - Deviantart - CoolMiniOrNot |
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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 15:49 Titel: |
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Waffenchecks sind in meinen Augen ziemlicher Unfug (und das sage ich als ehemaliger Anhänger von: " Nichts gegrüftes auf meine Cons".
Alls freiwillger Service gern, generell aber hat ein Waffencheck relativ wenig Aussagekraft.
Der Spieler der seine Lieblingswaffe unbedingt auf den Con bringen will, wird dies tun. Im Notfall unter Umgehung des Checks.
Fast alle Waffen die von LARP Herstellern gebaut werden sind eh sicher, selbst mit Beschädigungen.
Waffen gehen meistens eh immer auf dem Con selber kaputt...von daher ist eh eine laufende Überprüfung des Materials durch den Spieler notwendig.
Der Hauptgrund warum keine Waffencheck ist aber die Ahnung der meisten Prüfer selber. Viele sind einfach Orgabuddys oder NSC die halt nicht schnell genug in Deckung gesprungen sind, oder zu laut hier gerufen haben. Ahnung haben diese oftmals genauso viel oder wenig wie der Spieler vor Ihnen. Solange es keine einheitlichen Prüfkriterien gibt, macht ein Waffencheck einfach keinen Sinn.
Hier mal ein paar Anekdoten:
SL-Buddy macht Waffencheck und stellt bei meinem Schwert leichte Risse im Latex fest. Großzügig umwickelt er die Risstellen mit Panzertape welches er total stramm zieht. Das Schwert war danach nur noch Schrott (hatte das Schwert verliehen)
Sl-Buddy macht Waffencheck: Dreht und quetscht mein Schwert wie nichts gutes... So heftig dass der Schaumstoff sich vom Kernstab löst, das Schwert kam durch den Check.....
Sl-Buddy macht Waffencheck: Dein Schwert ist zu hart, bei mir kommen keine Waffen von Hersteller X auf den Con, auf Nachfrage stellt sich heraus, dass er bei Hersteller Y arbeitet, dem X das Wasser abgegraben hatte.
Sl-Buddy macht Waffencheck, nimmt meinen Flegel, wickelt sich die Kugel samt Kette um den Hals, nacher er sehr fest zieht, um den Kreis doch noch zu schliessen, reisst meine Kette an einer Sollbruchstelle.... Er könne das nicht zu lassen, zum einen koenne man sich damit erwürgen und zum anderen würde die Kette reissen...
Wohlgemerkt nur ein paar Anekdoten...und da sagt noch jemand man soll seine teuren Waffen so einem Trottel überlassen? |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 16:01 Titel: |
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Ich meinte die ganze Sache auch eher im Sinne eines "Beratungsangebotes" nicht im Sinne von Kontrolle. Die ersten Waffen, die ich vor Jahren gebaut habe waren meiner Meinung nacht total ok, mir fehlte einfach die Erfahrung, um offensichtliche Sicherheitsmängel und Konstruktionsfehler zu erkennen.
Wer aber eine Waffe verwendet, von der er selbst ahnt (sonst würde er sie dem Waffencheck ja nicht vorenthalten), dass sie nicht sicher sein könnte, der bringt meines Erachtens seine Mitspieler leichtfertig und wissentlich in Gefahr und das ist meiner Meinung nach eine Sauerei.
Nehmen wir z. B. mal das viel diskutierte Thema Pfeile natürlich fliegen Pfeile mit kleinen Köpfen besser aber es hat seinen grund, warum es hier gewisse Mndestgrößen gibt und das ist vielleicht gerade Anfängern nicht bewußt. Ähnlich sieht es bei Larpern aus anderen Ländern aus. Mein russischer Rüstungsschmied hatte mir mal gezeigt, mit welchen Pfeilen auf russichen Larps geschossen wird (kein Schaumstoff sondern um den Stumpfen Schaft eine doppelte Lederschicht als Polsterung). Das würde hierzuland glatt unter Körperverletzung laufen. |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 16:14 Titel: |
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Stimme ich dir zu, wäre auch sauer, wenn jemand meine Waffen, in denen wahlweise viel Geld oder Arbeit steckt durch solche Dinge kaput macht.
Andererseits hier eine Gegenanektote:
SL nimmt Schwert von Spieler in die Hand, wundert sich über das hohe Gewicht. Auf den 2. Blick stellt sich herraus, das besagter Spieler sein dekoschwert von der Wand genommen, mt einer Schicht Isomatte ummantelt und dann abgetapet hat. |
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herrnhaag
Alter: 47 Anmeldedatum: 31.07.2011 Beiträge: 55
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Direktlink | Verfasst am: 03.08.2011, 16:21 Titel: |
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Was das "unsachgemäße Benutzen" angeht - hier hab ich persönlich eher schlechte Erfahrungen damit gemacht, anderen Anfänger - Nscs meine Waffen zu leihen.
- Nsc - Kumpan leiht sich Schwert und drischt damit "zur Übung" auf nahestehenden Baum ein.
- Nsc - Ork leiht sich Schwert und als ich es wiederbekomme ist das ganze Griffleder mit Orkschminkedatschern verschmiert - die bis heute nicht wieder rausgehen
- Nsc leicht sich (teures) Zweihandschwert für die große Schlacht - ist schließlich der große böse Obergegner. Nach der Schlcht hat die Klinge jede menge schöne Risse von den Klingenbrechern des guten Heerführers.
daher leihe ich persönlich Waffen nur noch Leuten, von denen ich sicher bin, dass sie damit vernünftig umgehen. |
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Thema: Stichfähige Speere aus Schwimmnudeln
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