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Thema: Suche Schwert, das nicht Knüppelhart ist: Evazote


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Pyriander




Anmeldedatum: 05.10.2010
Beiträge: 5

BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.10.2010, 13:52    Titel: Suche Schwert, das nicht Knüppelhart ist: Evazote

Hallo,

schon eine Weile suche ich nach einem GUTEN Schwert, nur sind mir die Klassiker Wyvern, Ars Sica z.B. viel viel zu hart.

Ich will allerdings auch was robustes, gutes; FDD fällt damit z.B. leider raus. Palnatoke ist im Moment in D nicht vernünftig zu kriegen (ansonsten Tipp an mich, und nein; Leuengold ist kein Tipp, das sind fasst alles nur Karteileichen auf Ihrer Homepage Wink )

Ich suche einen Bauer oder Hersteller, der das gute alte Evazote benutzt; hat da jemand vielleicht Tipps?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Schwannis
Moderator


Alter: 16
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Beiträge: 4508
Wohnort: Wo man über spitze Steine stolpert.

BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.10.2010, 13:59    Titel:

Frag mal beim Kjeldor an der macht bestimmt eins mit Evazote wenn du es wünschst.
http://www.kjeldors-arsenal.de/index.php
Er ist hier im Forum und im Ning als "Kjeldor" unterwegs.

M.f.G
Schwannis
_________________
Schwannis vult! Awww
Voiceless der Niedliche hat Folgendes geschrieben:
Ein Holzgriff kann sich bekanntermaßen um den Hals des Gegners wickeln!
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Ian



Alter: 22
Anmeldedatum: 21.12.2007
Beiträge: 1703
Wohnort: Vorderpfalz

BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.10.2010, 14:03    Titel:

Wobei ich mich frage, wieso die Waffen "viel zu hart" sein sollten.
_________________
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Pyriander




Anmeldedatum: 05.10.2010
Beiträge: 5

BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.10.2010, 14:16    Titel:

Ian hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich mich frage, wieso die Waffen "viel zu hart" sein sollten.


Ahh, ich hab ja geahnt, das das kommt...
Ich frage mich wiederum, weshalb das Leute fragen müssen?

Wink Ne, also ist einfach eine Sache der Gewöhnung; damals seit Anfang eben schon immer an Evazote-Weichheit gewohnt mag ich es einfach; ich hab meine gewohnte Schlaghärte, mit der ich neimandem wehtuhe oder gefährde (damals war so gut wie jeder völlig ungerüstet in meiner Gegend und man hat niemandem wehgetan) und das mag ich.
Auch wenn man gut abbremst, mag ich es eben nicht so gerne, wenns der Knüppel zu hart ist, mit dem ich andere Leute haue.

Ach ja, und ich empfinde Evazote als schön haltbar ?!?
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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crakk



Alter: 17
Anmeldedatum: 07.08.2009
Beiträge: 189
Wohnort: Unterfranken - Maindreieck

BeitragDirektlink | Verfasst am: 05.10.2010, 22:32    Titel: Re: Suche Schwert, das nicht Knüppelhart ist: Evazote

Pyriander hat Folgendes geschrieben:
Palnatoke ist im Moment in D nicht vernünftig zu kriegen (ansonsten Tipp an mich


http://www.bankcroft.de/schwerter/palnatoke-1

bei bankcroft haben sei einige Palnatoke schwerter

weiß nicht ob das die sind, die du suchst

gruß
André
_________________
Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathio/se…ith/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das
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Pyriander




Anmeldedatum: 05.10.2010
Beiträge: 5

BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.10.2010, 11:09    Titel:

Jo, Danke;

die kannte ich, sind leider nur zu kurze für mich dabei (muss ein klassisches Langschwert (also eigentlich: Broadsword) sein..
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stephan_harald



Alter: 43
Anmeldedatum: 18.12.2007
Beiträge: 1546
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.10.2010, 11:14    Titel:

Evazote hat sich in der Vergangenheit als weniger leistungsfähig und weniger haltbar dargestellt. Dazu war es lange Zeit schwerer zu bekommen.

Es gibt wenige unbelherbare die halt immer noch meinen Evazote ist das non plus Ultra des Waffenbaumaterials. Die lassen halt auch Argumente wie: Plumpere Klingen, schnellerer Kernstabdurchschlag nicht gelten.
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Pyriander




Anmeldedatum: 05.10.2010
Beiträge: 5

BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.10.2010, 12:20    Titel:

Hallo Stephan, ich möchte ja gar nicht aus Prinzip unbelehrbar sein Wink
Was wäre denn haltbarer und würdest Du ein Material empfehlen?

Kernstabdurchschlag ist für mich nicht so interessant, so doll knüppel ich nicht zu; und wenn ich mit einer extrem harten Waffe genauso doll zuschlage, wie für einen Kernstabdurchschlag mit einer weichen Waffe nötig, reicht das auch, um an emffindlicher Stelle was zu beeinträchtigen.

Aber Argumente wie plumpere Klinge lasse ich durchaus gelten! Schlank ist schöner.

Ich bin durchaus am erwägen, ob eine dünnere Schneidkante die Schlaghärte vielleicht ja auch ausreichend mindert..
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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crakk



Alter: 17
Anmeldedatum: 07.08.2009
Beiträge: 189
Wohnort: Unterfranken - Maindreieck

BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.10.2010, 21:42    Titel:

Pyriander hat Folgendes geschrieben:
Ich bin durchaus am erwägen, ob eine dünnere Schneidkante die Schlaghärte vielleicht ja auch ausreichend mindert..

ich habe zwar (noch) kein Abitur, aber:

- gleiche Energie auf geringerer Fläche

klingt für mich irgendwie nach noch mehr aua...

also wenn dann die Schneidkante verbreitern, das sich die Energie auf eine größere Fläche verteilt (womit wir eben wieder bei klobig sind)

gruß
André
_________________
Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathio/se…ith/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das
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Leander



Alter: 22
Anmeldedatum: 03.11.2008
Beiträge: 4186
Wohnort: Berlin

BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.10.2010, 22:39    Titel:

Welches Material man da empfehlen kann?
Plastazote ist Standard im Waffenbau.

Ansonsten hat crakk schon Recht. Die geringere Fläche ist eher nachteilig.
_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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stephan_harald



Alter: 43
Anmeldedatum: 18.12.2007
Beiträge: 1546
Wohnort: Essen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.10.2010, 07:18    Titel:

crakk hat Folgendes geschrieben:
Pyriander hat Folgendes geschrieben:
Ich bin durchaus am erwägen, ob eine dünnere Schneidkante die Schlaghärte vielleicht ja auch ausreichend mindert..

ich habe zwar (noch) kein Abitur, aber:

- gleiche Energie auf geringerer Fläche

klingt für mich irgendwie nach noch mehr aua...

also wenn dann die Schneidkante verbreitern, das sich die Energie auf eine größere Fläche verteilt (womit wir eben wieder bei klobig sind).



gruß
André



Theoretisch hättest Du bei Metall recht. Du solltest dich einfach mal mit der Bauweise beschäftigen, mit dem Material und mal Deinen Physiklehrer fragen, er wird Dir dann erklären warum Du im Irrtum bist, bzw. warum Deine Idee in diesem besonderen Falle vernachlässigbar ist. Zumal ja keine wirkliche Schneidkante entsteht, so dünn bekommst Du das gar nicht hin. Die Kraft beim Auftreffen wird ja von der "Schneide" weitergeleitet, sprich der Schaumstoff gibt nach und verformt sich, daher ist es ja überhaupt erst ein Polsterwaffenbau sinnvoll.

Viel wichtiger als die Dicke der "Schneidkante" ist die Breite der Klinge, sprich der Abstand vom Kernstab zur "Schneide". Dieser darf nicht zu gering sein, da sonst keine ausreichende Dämpfung vorhanden ist. Daher kann man eine Schneidkante ruhig Zentimeterbreit machen, wenn direkt hinter der Kante der Kernstab kommt macht das dann auch nichts mehr.

Stephan

Stephan
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Gerwin



Alter: 29
Anmeldedatum: 20.06.2010
Beiträge: 8172

BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.10.2010, 10:23    Titel:

Zitat:
Ich bin durchaus am erwägen, ob eine dünnere Schneidkante die Schlaghärte vielleicht ja auch ausreichend mindert..


Halte ich erstmal auch für ein Gerücht. Aber was stephan sagt stimmt schon, letzten Endes ist die Hauptsache dass der Kernstab "abgepolstert" ist. Ansonsten kannst du mit einen normal-harten Larpschwert schon ziemlich zuschlagen ohne dass es zu größeren Verletzungen/Beschwerden kommt. Wenn du selbst sagst

Zitat:
Kernstabdurchschlag ist für mich nicht so interessant, so doll knüppel ich nicht zu;


sehe ich da keine Probleme. Ausser bei wirklich rücksichtslosen Kampfweisen passiert schon nichts.

Gruß

Gerwin

*hält manchmal den Mega-Abstoppen-Hype für übertrieben, folgt ihm aber trotzdem weil er niemanden weinen sehen kann*
_________________
Lieber Larpeinsteiger:

Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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Kjeldor



Alter: 28
Anmeldedatum: 27.01.2009
Beiträge: 2258
Wohnort: Voerde, NRW

BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 16:06    Titel:

Also jetzt wo ich wieder halbwegs gesund bin muss ich auch mal was dazu schreiben Smile

Grundsätzlich:
Evazote ist "das selbe" wie Plastazote nur mit EVA Zusatz.
Das ist halt der Weichmacher in dem Schaumstoff.
Von der Robustheit an sich unterscheiden sich die Schaumstoffe wenig. Man hat bei Larpwaffen den Eindruck, das es besser hält (was bei gewissen Anwendungsbereichen auch so ist) aber dazu gleich mehr.
Grundlegend ist also erstmal das selbe von der Robustheit her.

Warum meinen Leute das es besser hält?
Hier das aber warums nicht "das selbe" ist:
Das kommt daher, dass die Kraft auf der Waffe anders verteilt wird, bzw der Kraft gesamt besser ausweichen kann. Bei einem Parrier oder einem Hammerkopf ist das durchaus gewünscht (Jeder kennt abgebrochene Parriere oder gerissene Hammerköpfe, etc.) Aber bei einem Schwert ist das nicht Sinn der Sache, denn die Schockabsorbtion ist wesentlich geringer, wodurch mehr Kraft bis zum Kernstab durchkommt. Leute mit Evazote Schwertern sind idr. Die Leute die immer extrem abremsen. Da ist das soweit in Ordnung bis es mal vorkommt das beim ausholen jemand das Teil voll an die Hirse bekommt.
Durch härteren Schaum wird die Energie des Schages aufgenommen und im Material besser verteilt, bzw weniger Kraft auf den Punkt übertragen.
Hierbei ist es nunmal so das diese Mehrbelastung das Material schneller "weich" werden lässt, das Schwert geht kaputt. (Da sehe ich übrigends nen großen Schwachpunkt im Bezug auf die mittlere Porengröße von Plastazote, aber das ist nen anderes Thema. Very Happy)

Fazit ist Evazote gehört nur an Wuchtwaffen (Hammerkopf/ Streitkolbenblätter, meinetwegen notfalls auch Axtblätter) dort erhöht es Signiffikant die Lebensdauer der Waffe, bzw beim Hammerkopf verteilt es die Wucht besser. Oder aber ein Parrier daraus ist auch gut, wegen der erhöten Lebensdauer.

Ich habe einmal ein Evazoteschwert volle Wucht versehentlich auf das Handgelenk bekommen, dannach konnte ich dir genau sagen wie dick der Kernstab in dem Schwert war und meine Hand war 3 Wochen ausser Gefecht. An Schwerter gehört das nicht dran!
(Ich Stufe das gerne in "...aus einer Zeit als sie es nicht besser wussten" ein, deswegen gibts has heutzutage auch nichtmehr von seriösen Bastlern)

Aber da ich gerade merke das mein Gehirn immernoch ziehmlich Matsche ist, höre ich an der Stelle auf, bei (ernsthaftem) Bedarf sinniere ich die Tage gerne weiter.
_________________
¡ pǝʞɔɐɥǝƃ uǝןןoɹʇ uoʌ ǝpɹnʍ ɹnʇɐuƃıs ǝsǝıp

Meine Galerie gebauter Waffen:
http://www.Kjeldors-Arsenal.de


Zuletzt bearbeitet von Kjeldor am 08.10.2010, 16:48, insgesamt einmal bearbeitet
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Pyriander




Anmeldedatum: 05.10.2010
Beiträge: 5

BeitragDirektlink | Verfasst am: 08.10.2010, 16:19    Titel:

Hallo Kjeldor, kurz drübergeflogen,interessante Ausführungen, ich hab erst nach dem Wochenende Zeit, zu schreiben
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Amrod



Alter: 20
Anmeldedatum: 29.10.2009
Beiträge: 30

BeitragDirektlink | Verfasst am: 19.10.2010, 00:32    Titel:

Kjeldor hat Folgendes geschrieben:

Ich habe einmal ein Evazoteschwert volle Wucht versehentlich auf das Handgelenk bekommen, dannach konnte ich dir genau sagen wie dick der Kernstab in dem Schwert war und meine Hand war 3 Wochen ausser Gefecht. An Schwerter gehört das nicht dran!
(Ich Stufe das gerne in "...aus einer Zeit als sie es nicht besser wussten" ein, deswegen gibts has heutzutage auch nichtmehr von seriösen Bastlern)



Kann ich unterstreichen, mir hats mit einem Schwert für das Evazote benutzt wurde den Fingerknöchel blankgelegt.


Was deine Frage nach einem Hersteller angeht der noch Evazote benutzt kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Wyvern verwendet meines Wissens nach PZ 45 für Schwerter, Ars Sica dürfte auch was in Richtung PZ45 /XAC 50 benutzen (warsch eher PZ45). Zu den anderen Herstellern wir Rabenbanner/ oder Goldhammer kann ich nichts sagen.


Allerdings spielt auch wie schon gesagt die Art wie zugeschlagen wird eine Rolle; dann macht es eigendlich keinen so großen Unterschied aus was für Material das Schwert besteht.

Was die Haltbarkeit angeht: Bei vernünftiger Handhabung [und Pflege] sollte es rein vom Material her keine Probleme geben (Bauart und Verarbeitungsweise sind natürlich in der Hinsicht ein nicht unwichtiger Faktor).


Grüße,


Amrod
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