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Thema: Waldläufer - auch wenn ihr es nicht mehr lesen könnt...


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Yavanna



Alter: 25
Anmeldedatum: 12.07.2010
Beiträge: 12
Wohnort: Nähe FFM/WI

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.07.2010, 16:35    Titel: Waldläufer - auch wenn ihr es nicht mehr lesen könnt...

Hallo allerseits,

wahrscheinlich stöhnt ihr bereits beim Threadtitel schon auf: "Bitte nicht schon wieder so ein Waldläufer", aber leider ist dem so Very Happy

Ich bin gänzlicher Neuling im LARP-Bereich, habe mich aber immerhin schon etliche Stunden im LARP-Wiki herumgetrieben und mich vor ein paar Jahren etwas näher mit dem Thema auseinandergesetzt, da ein Ex-Freund regelmäßig zu Cons ging. Nun packt mich aber endgültig selbst die Lust.

Nach einigem ausloten, welcher Charakter mir zusagen könnte, blieb ich immer und immer wieder an einem Waldläufer, respektive Jäger/Fallensteller hängen. Hier gefällt mir einfach alles, das "Umfeld", die Utensilien, die Art der Gewandung und auch das noch anzueignende Wissen (Über Pflanzen, Tiere etc.). Darüber hinaus habe ich einige Zeit Bogenschießen betrieben, weshalb ich einen Charakter mit Bogen natürlich sehr begrüßen würde.

Über Namen und Herkunftsort habe ich mir noch keine näheren Gedanken gemacht, diese Details kommen zum Schluss. Auch nähere Charaktereigenschaften und evtl. die eine oder andere Eigenart (nach Möglichkeit mit Wiedererkennungswert; Vorschläge gern willkommen)werde ich noch entwickeln, mir geht es nun erst einmal um das grobe Grundgerüst und um Vermeidung der typischen Anfängerfehler und abgedroschene Hintergrundstories.

Charakter: Waldläufer (Jäger, Fallensteller)

Erster Entwurf einer Hintergrundgeschichte:
Yavanna wurde als zweites Kind einer ärmlichen Bauernfamilie geboren. Da ihr Vater, von Arbeit und Alter bereits gezeichnet, einzig einen Sohn als Kind und zukünftigen Nachfolger für den Hof wünschte, war Yavanna fehl am Platze. Noch eine zweite Tochter fiele lediglich zur Last.
So entschloss die Mutter um des Kindes Wohl, sie an einer vielbefahrenen Straße nahe der nächsten Stadt auszusetzen. Nach nicht allzu langer Zeit wurde das Bündel von … aufgelesen und mit zu deren Hof genommen. Die Familie war groß, gebildet und wohlhabend, beschäftigte sie sogar einige Zofen und Handlanger.
Das vermeintliche Waisenkind eignete sich nach ein paar Jahren ideal als unbezahlte Arbeitskraft für die übrigen Angehörigen. So durchlebte Yavanna 12 Jahre lang eine recht unliebsame Kindheit, lernte jedoch Lesen und Schreiben von ihrer Stiefschwester Yavanna , welche sich ihrer ein wenig annahm.

Eines Tages wurde Yavanna zum ersten Mal fortgeschickt, Waren beim Jäger abzuholen. Als sie den Waldrand und das Haus des Jägers erreichte, packte sie die Faszination der harmonischen Natur, die ihr bislang am Hofe der Familie vorenthalten blieb. Voller Begeisterung bat sie den Jäger, ihr etwas über den Wald zu erzählen. Durch seine Ausführungen wurde Yavanna Neugier weiter geschürt, doch musste sie zurück an den Hof, da sie sonst eine Bestrafung erwartete.
Bei jeder sich in den kommenden Jahren bietenden Gelegenheit verbrachte sie so einige Zeit bei dem Jäger, welcher sie gern herumführte und sie Grundwissen über die Jagd, Kräuter und Fallen lehrte.

Bis zu ihrem 23. Lebensjahr arbeitete sie noch am Hof ihrer Stiefeltern, doch dann hielt Yavanna es nicht mehr aus. Sie erwartete etwas anderen vom Leben als zu dienen und die Missgeschickte anderer auszubaden- sie wollte hinaus in die Freiheit. So entschloss sie sich, fortzulaufen und zuvor ein letztes Mal den Jäger aufzusuchen. Dieser hatte Verständnis für ihre Flucht und schenkte ihr seinen alten Bogen, ein kleines Handbeil sowie ein paar nützliche Utensilien für ihre Reise.
So begab sich Yavanna auf den Weg ihren Lehrmeister zu finden und sich ein neues Leben aufzubauen…

Bzgl. Gewandung dachte ich an vielschichtige Kleidung in grün- und brauntönen, diverse Täschchen, Mantel, Stiefel + viel Deko und Details; Kopfbedeckung noch unklar
An Waffen kommt für mich nur der Bogen in Frage, dazu eben ein Handbeil oder Dolch, wobei das Beil im Wald sicher bedeutend hilfreicher ist...Kämpfen will ich damit sowieso nicht.

Und nun möget ihr mich bitte in der Luft zerreißen Laughing
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Harald Ösgard



Alter: 42
Anmeldedatum: 11.01.2010
Beiträge: 5106
Wohnort: Erlangen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.07.2010, 16:57    Titel: Re: Waldläufer - auch wenn ihr es nicht mehr lesen könnt...

Yavanna hat Folgendes geschrieben:

Und nun möget ihr mich bitte in der Luft zerreißen Laughing


solche Wünsche bitte in dieser Rubrik äußern:

http://www.inlarp.de/larp-forum/neuer-spielvorschlag-boese-fee-t3675.html#71733
_________________
Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon
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Maria




Anmeldedatum: 16.09.2008
Beiträge: 413
Wohnort: Bonn und Nordeifel

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.07.2010, 17:58    Titel:

Mir gefällt die ganze Herzschmerz-Tragik in der Hintergrundgeschichte nicht (Aussetzen = das neue "Eltern von Orks erschlagen"? aber es gibt schlimmere Geschichten.

Viel wichtiger ist: Wie kommst du auf Cons? Suche nach nem Lehrmeister, ok. Aber was bringt dich dazu, zu bleiben, wenn du keinen findest. Wie reagiert dein Charakter auf Bedrohungen etc. - also die typischen Larpsituationen.
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Calum MacDaragh




Anmeldedatum: 16.10.2008
Beiträge: 315
Wohnort: Frankfurt am Main

BeitragDirektlink | Verfasst am: 12.07.2010, 22:34    Titel:

Ist jetzt noch nicht so viel Fleisch an der Geschichte, für den Anfang aber absolut ausreichend. Deine Hintergrundgeschichte wird im Spiel kaum eine Rolle spielen, die ist eher für Dich selbst wichtig.

Ich würde mir das mit dem Namen Yavanna nochmal gut überlegen. Myriaden von Larpern, die sich mit Tolkien beschäftigen, werden sofort daran denken. Ist jetzt kein Drama, so bekannt ist der Name nicht, ich persönlich würde aber einen Namen wählen, der keine Assoziationen zu bekannten literarischen Vorlagen weckt.

Da Du ja aus der Frankfurter Ecke kommst: Vielleicht hast Du ja Lust mal beim Stammtisch vorbei zu schauen, der nächste Termin ist jetzt am Donnerstag. Infos dazu hier.
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www.daracha.de
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Yavanna



Alter: 25
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Wohnort: Nähe FFM/WI

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 08:02    Titel:

Maria hat Folgendes geschrieben:
Mir gefällt die ganze Herzschmerz-Tragik in der Hintergrundgeschichte nicht (Aussetzen = das neue "Eltern von Orks erschlagen"? aber es gibt schlimmere Geschichten.

Viel wichtiger ist: Wie kommst du auf Cons? Suche nach nem Lehrmeister, ok. Aber was bringt dich dazu, zu bleiben, wenn du keinen findest. Wie reagiert dein Charakter auf Bedrohungen etc. - also die typischen Larpsituationen.


Wie kommst du denn auf die Sache mit den Orks? Ich wollte eben gerade kein Mord und Totschlag in die Geschichte bringen, aber auch nicht einfach nur "verlässt zu Hause und zieht in die Lande". Eine gewisse Tragik bringt irgendwie eher einen Grund mit sich, das zu Hause zu verlassen.

Da sich der Charakter nun quasi gänzlich neu orientieren muss, sei es nun was Bleibe, Arbeit etc. anbelangt, finden sich bei Cons doch genug Möglichkeiten. Wenn ich dort keinen Lehrmeister finden sollte, könnte ich mich sicherlich auch so noch nützlich machen und die eine oder andere Sache lernen. Die näheren Charakterzüge wollte ich in den nächsten Tagen noch erarbeiten. Grundsätzlich soll der Charakter ohnehin nicht vor Winter oder Frühjahr nächsten Jahres startklar sein, daher steckt er noch in Kinderschuhen.


Und da ich gerade das zweite Zitat verbockt habe nun @ Calum MacDaragh:

Den Namen will ich keineswegs verwenden. Daher hatte ich in meinem Eingangspost auch erwähnt, dass der Name noch nicht feststeht. Ich habe zwar einen Favoriten, weiß aber noch nicht ob ich diesen auch verwenden würde. Also keine Sorge Very Happy Sich an Tolkien-Namen zu bedienen geht mal gar nicht, da bin ich gänzlich deiner Meinung. Auch wenn sie z.T. echt schön sind. Ich wollte bloß im Text nicht immer XYZ schreiben und habe deshalb den Profilnamen eingesetzt.

Das mit dem Stammtisch klingt äußerst interessant, ich arbeite sowieso in Frankfurt und 19 Uhr passt da recht gut. Auf der Website steht ja komplett OT, ist also nicht dramatisch, da in normaler Klamotte aufzutauchen, ja? Das wäre natürlich mal eine gute Gelegenheit, danke für die Einladung Laughing Nettes Grüppchen und netten Hintergrund habt ihr übrigens! Elben finde ich ja genial, und hatte auch darüber nachgedacht, nur sollte ich dafür vielleicht erstmal an einer grazileren Figur arbeiten Twisted Evil
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Gerwin



Alter: 28
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Beiträge: 6885

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 08:29    Titel:

Das mit der Tragik ist halt immer so eine Sache. Käme es nur bei einzelnen Charakteren vor so wäre es mit Sicherheit in gewisser Weise eine Bereicherung. Tendenziell nehmen aber Charaktere mit tragischen oder melodramatischen Hintergrund deutlich überhand. Eigenartiger Weise ganz besonders bei ,eigentlich begrüßenswerten, menschlichen Charakteren. Vielleicht ist dass der unterbewusste Versuch seinen "zu normalen Menschen" eine gewisse "Würze" mit auf dem Weg zu geben. Wo man aber vor allem SCs aus Kriegsgebieten, solche die schon in einer Gewalttat gezeugt wurden oder "Waisenkinder" trifft funktioniert die Tragik nichtmehr. Da wäre ein Charakter "Henning, Sohn eines Fischers, gerade auf der Suche nach einen Schreinermeister zwecks Ausbildung" eine willkommene Abwechslung.

Die Frage ist halt auch, braucht man wirklich einen so tiefschürfenden Grund um das "zu Hause" zu verlassen. Auch in der Realität verlassen die meisten Menschen ja irgendwann die Heimat ihrer Familie um ihr eigenes Glück zu versuchen. Das man in einen Fantasymittelalter vielleicht eher noch in Familienverbänden zusammenlebte mag ein Argument sein...ABER:

Vielleicht ist der Hof einfach so arm dass sie dort auf Dauer nicht mehr leben kann. Oder sie bekommt doch noch einen älteren Bruder an die Seite der irgendwann eine eigene Familie gründet so dass die Schwester im Weg ist und gehen muss. Wer will schon mit seiner Schwester unter einem Dach wohnen? Auf dem Hof könnte sie auch gleich erste "Fähigkeiten" für ihre spätere Arbeit als Jäger gesammelt haben. Schließlich muss ja irgendwer die Rübenbeete gegen Wildschweine verteidigen, und selbst erlegtes Wild könnte für eine arme Familie ja auch eine willkomme Abwechslung sein (Wilderei mal nicht weiter beachtet).

Die so vorhandenen Fähigkeiten genügen in meinen Augen für eine "Grundbildung : Jäger". Eine wirkliche Ausbildung ist da in meinen Augen nicht erforderlich, schließlich kann ich mir sehr stimmig vorstellen dass in einer Fantasywelt neben ausgebildeten Gesselen mit Brief die in eine Handwerksrolle eingetragen sind (was mir zumindest noch nie begegnet ist) zahlreiche Menschen einen "Beruf" einfach ausüben und ihre Fähigkeiten durch Beobachtung oder Übung schärfen.

Aber dass sind nur Vorschläge um die Tragik ein wenig zu entschärfen. Ich muss allerdings sagen...ich hab schon tragischere Geschichten gelesen.

Gruß

Gerwin

*will mal wieder die "Eltern von Orks getötet" Geschichte. Sind echt selten geworden in letzter Zeit*
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Aeshma
Moderator


Alter: 22
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Beiträge: 5917
Wohnort: Edigheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 08:43    Titel:

Herzlich willkommen im Forum

Wieso die ganze Tragik?

Wieso nicht einfach

Zitat:
Yavanna wurde als zweites Kind einer ärmlichen Bauernfamilie geboren.


Zitat:
Eines Tages wurde Yavanna zum ersten Mal fortgeschickt, Waren beim Jäger abzuholen. Als sie den Waldrand und das Haus des Jägers erreichte, packte sie die Faszination der harmonischen Natur, die ihr bislang am Hofe der Familie vorenthalten blieb. Voller Begeisterung bat sie den Jäger, ihr etwas über den Wald zu erzählen. Durch seine Ausführungen wurde Yavanna Neugier weiter geschürt


Zitat:
Da ihr Vater, von Arbeit und Alter bereits gezeichnet, einzig einen Sohn als Kind und zukünftigen Nachfolger für den Hof wünschte, war Yavanna fehl am Platze


Zitat:
Sie erwartete etwas anderen vom Leben

Zitat:

So begab sich Yavanna auf den Weg ihren Lehrmeister zu finden und sich ein neues Leben aufzubauen…


Sagt genau das gleiche ohne unnötiges magic tragic destiny.

Zitat:

Bzgl. Gewandung dachte ich an vielschichtige Kleidung in grün- und brauntönen, diverse Täschchen, Mantel, Stiefel + viel Deko und Details; Kopfbedeckung noch unklar
An Waffen kommt für mich nur der Bogen in Frage, dazu eben ein Handbeil oder Dolch, wobei das Beil im Wald sicher bedeutend hilfreicher ist...Kämpfen will ich damit sowieso nicht.


Finde ich gut, bin gespannt was da genauer kommt =)
Bewaffnung wäre beides für mich ok, wobei ich an fan vom Beil bin.


Hmm ja jetz muss ich dich noch zerreißen... hmm ok.
Waldläufer ist nur einer der durch den Wald läuft.
Nenns doch einfach gleich Jägersgeselling oder so. Hast du ja schon angedeutet und wirkt mMn viel besser, da weniger generisch.

Grüße
Aeshma

Edit: ohje Quotes ohne ende. Sry
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Yavanna



Alter: 25
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Beiträge: 12
Wohnort: Nähe FFM/WI

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 08:53    Titel:

Hm...du meinst also, es wäre "ausreichend", dass die Dame ihre Grundlagen praktisch über Learning by Doing und Hilfestellung vom Vater im Laufe der Zeit am Hof der richtigen Eltern lernt? Fragt nicht warum, aber die ganze Sache mit dem Aussetzen etc. habe ich eigentlich nur eingebaut, damit sie in Kontakt mit dem Jäger kommt und dort lernen kann. So betrachtet hast du aber Recht Gerwin, die ärmlichen Verhältnisse und ein eventueller Bruder wären prinzipiell Grund genug. Dann könnte man beispielsweise die größere Schwester weglassen, dafür einen Bruder einsetzen, welcher dann natürlich auch vor ihr erwachsen wäre und den Hof übernehmen könnte. Ob der Vater bis dahin noch lebt ober nicht spielt ja keine Rolle.

Ich möchte auch nochmal kurz erwähnen, dass ich keinesfalls uuuuunbedingt an unten geschilderten Story festhalten möchte, wenn sich eine bedeutend stimmigere Hintergrundgeschichte finden lässt. Man selbst fährt sich bloß viel zu schnell auf ein Thema fest und landet dann immer wieder dort (hier: sie muss irgendwie zu dem Jäger--> vorher Drama zum Weglaufen). Die Denkanstöße anderer helfen da schon enorm weiter. Bloß auf meine bessere Hälfte zu Hause kann ich mich kaum verlassen, da ist Kreativität erst recht ein Fremdwort. Mein Part ist auch eher der gestalterische, daher tue ich mich hiermit ein wenig schwerer. Trotzdem möchte ich eine schöne Basis für den Charakter entwickeln, die nicht bei jeden zweiten (sofern er sie denn je hört) ein Augenrollen und Witzeleien hervorruft!
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Yavanna



Alter: 25
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Beiträge: 12
Wohnort: Nähe FFM/WI

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 09:05    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Herzlich willkommen im Forum


Schangedön!

Aeshma hat Folgendes geschrieben:

Wieso die ganze Tragik?

Wieso nicht einfach

Zitat:
...


Sagt genau das gleiche ohne unnötiges magic tragic destiny.


Hast ja Recht Na! ...hm, ich glaube ich schreibe in der Mittagspause nochmal eine etwas auf dem Boden gebliebenere Version und stelle sie kurz vor.


Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Finde ich gut, bin gespannt was da genauer kommt =)
Bewaffnung wäre beides für mich ok, wobei ich an fan vom Beil bin.


Ich habe schon recht genaue Vorstellungen, denke aber dass das ganze beim Schneidern und Basteln eine gewisse Eigendynamik bekommen wird. Sowas macht mir unheimlich Spaß, ich muss nur schauen, ob sich all meine Ideen so auch umsetzen lassen. Gerade bei Kleinkram bin ich furchtbar eigen, sowas lässt einen Charakter optisch gleich viel interessanter wirken, als ganz schlicht. Ich tendiere auch eher zu dem Beil muss ich sagen. Ist einfach stimmiger meiner Meinung nach.



Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Hmm ja jetz muss ich dich noch zerreißen... hmm ok.
Waldläufer ist nur einer der durch den Wald läuft.
Nenns doch einfach gleich Jägersgeselling oder so. Hast du ja schon angedeutet und wirkt mMn viel besser, da weniger generisch.

Grüße
Aeshma

Edit: ohje Quotes ohne ende. Sry


In Richtung Jäger/Fallensteller (mit Fallen kann man ja ebenso Jagd betreiben) soll es auf jeden Fall gehen. Bei einem Waldläufer stellt man sich immer einen verranzten Kerl vor, der sich durch die Büsche schlägt *hüstel*

Hat jemand eigentlich eine Idee bzgl. Kopfbedeckung? Meine Haare gehen etwa bis Mitte Rücken, da wollte ich diverse Flechtwerke einbringen mit Federn, kleinen Knochen oder so, was sich eben anbietet und passt.
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Aeshma
Moderator


Alter: 22
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Beiträge: 5917
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 09:10    Titel:

Zitat:
Trotzdem möchte ich eine schöne Basis für den Charakter entwickeln, die nicht bei jeden zweiten (sofern er sie denn je hört) ein Augenrollen und Witzeleien hervorruft!


Würde auch die erste fassung nich.
Aber generell sagt man beid er Charaktergeschichte zwei Sachen:
1. Weniger is mehr, die Orga müssen davon hunterte lesen
2. Die Vergangenheit sollte nie intressanter sein als die Zukunft.

Lass dir das ganze einfach nochmal durch den Kopf gehn. Oft sind die einfachen Wege die die man einfach nicht sieht ^^

Edit: Kopfbedeckung bin ich leider so kreativ wie ein Backstein in der Sonne =(

Grüße
Aeshma
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Lorenz



Alter: 31
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Beiträge: 749
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 09:17    Titel:

Kopfbedeckung?
Entweder ein einfaches Kopftuch in Naturfarben oder eben so ein schicker "Robin Hood Hut mit Feder". LARP lebt auch von Klischees und ein grüner, spitzer Filzhut mit Feder ruft nunmal "Jäger, Jäger" für mich Smile
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Arlic



Alter: 27
Anmeldedatum: 07.04.2009
Beiträge: 61

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 09:53    Titel:

Als Kopfbedeckung ist auch

http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki.pl?Schlapphut

sehr schick
_________________
helft einer Stadt zu wachsen
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Calum MacDaragh




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Beiträge: 315
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 10:37    Titel:

Ich glaube die Tragik in vielen Charaktergeschichten ist einfach eine Frage der Konditionierung: Gerade Filmcharaktere haben oft einen tragischen Zug, weil sie das sympathisch macht. Und als Drehbuchautor will ich, dass der Zuschauer meinen Hauptcharakter sympathisch findet, damit er im Verlauf des Film mit ihm mitlieden will.

Bei "Titanic" ist es die unglücklich Zwangsverlobte, bei "Star Wars" das arme Waisenkind, bei "Herr der Ringe" der unglücklich verstoßene Erbe. Sowas prägt einfach die Eigenkonzepion, weil man daran gewöhnt ist. Im echten Leben sind die meisten Lebensgeschichten dagegen gänzlich untragisch - aber darüber werden eben auch keine Filme gedreht.

Zum Stammtisch:
Das ist eine ganz normale Kneipe mit Biergarten, Larp-Gewandung wäre da etwas fehl am Platz... Wink Würde mich freuen, wenn's klappt.
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Yavanna



Alter: 25
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Wohnort: Nähe FFM/WI

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:13    Titel:

Diese Robin-Hood-Hüte sind nur immer so männlich...aber vielleicht lässt sich ja eine Abwandlung davon gestalten. Möge es Kreativität regnen wenn es soweit ist Laughing

Aber die Mittagspause ist rum - here we go mit Version 2.0 der Story.

Yavanna wurde als erstes Kind einer armen Bauernfamilie geboren. Ihr Vater, bereits von Alter und Krankheit gezeichnet, kümmerte sich um den Hof, während ihre Mutter aushalf und ihren Gatten, so gut sie es mit ihrem spärlichen Wissen vermochte, versorgte.
Zwei Jahre später erblickte noch ein sehnlichst erwarteter Sohn das Licht der Welt. Die Zeit verging und Yavanna wurde nun auch in die Arbeit am Hof eingebunden. So war sie mitverantwortlich für die Versorgung der Tiere und die Pflege ihres Vaters. Auch ihr Bruder wuchs heran und übernahm immer mehr Aufgaben, die vorher der Vater verrichtete. Ihre freie Zeit verbrachte Yavanna häufig mit Erkundungen in den nahe gelegenen Wäldern, bei welchen sie eines Tages zufällig einem Jäger begegnete und diesen heimlich bei seiner Arbeit beobachtete. In ihrer Unachtsamkeit verscheuchte sie versehentlich Wild, welchem er nachstellte und rannte fort. Dennoch hatte die Begegnung bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach langem Bitten zeigte ihr Vater Yavanna die Grundzüge des Umgangs mit einem Bogen. Auch bei ihren Besuchen in den Wäldern versuchte sie fortan, die Bewegungen des Jägers nachzueifern und sich lautlos durch das Dickicht zu schleichen. Auch das Bogenschießen übte sie auf dem Hof bei jeder Gelegenheit und konnte sich damit sogar hin und wieder nützlich machen, wenn Wild die Äcker und Weiden des Hofes heimsuchte.
Mit 22 übernahm ihr Bruder mit seiner Frau und ihrem gemeinsam Kind dann den Hof, da der Vater sich nicht mehr darum kümmern konnte. Er wurde nur noch von der Mutter gepflegt. Da es eng auf dem Hof wurde und auch die zusätzlichen Mäuler nur schwerlich zu stopfen waren, beschloss Yavanna, diesen zum Wohle Aller zu verlassen. Ihr Herz galt ohnehin nicht der Arbeit am Hof, weshalb sie sich auf den Weg machte einen Lehrmeister oder zu finden, welcher ihr helfen würde, selbst zu einer richtigen Jägerin zu werden.

Nun denn, ich warte auf euren Senf Wink
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Lorenz



Alter: 31
Anmeldedatum: 15.06.2009
Beiträge: 749
Wohnort: Köln

BeitragDirektlink | Verfasst am: 13.07.2010, 12:20    Titel:

Och das mit dem Hut scheint nur so. Ich kannte mal eine Spielerin, die trug ihren Morion (spanischer Helm) mit solcher Anmut, dass man sich wünschte, sie möge doch öfters vorbeilaufen.
Ist immer die Frage, was man draus macht Smile

Was die Geschichte angeht, ich hab ein Experiment vor:
Formulier sie mal so aus, dass du in 2 oder 3 Sätzen das "Wichtigste" (Woher, Wohin, Warum) drin hast.
Mal sehen, ob das funktioniert Smile
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