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Thema: Was macht eine gute Taverne aus?


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<< Rüstzeug des Galadiators aus dem Film Gesichter im LARP >> 

Was macht in deinen Augen eine gute Taverne aus?
Ansprechender, dichter Plot
3%
 3%  [ 2 ]
Einfach nur mit Gleichgesinnten einen heben (oder ein paar mehr)
23%
 23%  [ 14 ]
Etwas Landeshintergrund erfahren
5%
 5%  [ 3 ]
Meinen Charakter weiter ausspielen
18%
 18%  [ 11 ]
Ambientiges Umfeld
40%
 40%  [ 24 ]
Live "light": nur kurzes Spiel, benötigt keinen Urlaub, kaum Vorbereitung
6%
 6%  [ 4 ]
Was ganz anderes (bitte genauer ausführen)
1%
 1%  [ 1 ]
Technische Gimmicks ausprobieren
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 59

Autor Nachricht
Turis



Alter: 25
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Beiträge: 425
Wohnort: Velbert & Paderborn

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.02.2010, 21:22    Titel:

Mal ganz allgemein gefragt: Gibt es irgendwie ne Faustregel bei der Besorgung von Getränken, wenn man X Leute erwartet?

Wenn man sowas zum ersten Mal machen wollte, welche Getränke sollte man da anbieten? Ich würde jetzt auf Cola, Wasser, Bier, Met tippen.
Man muss ja auch irgendwie finanziell erstmal was reinstecken und hoffen am Ende wenigstens bei 0 wieder raus zu kommen. Kauft man zu viel oder das falsche wird das schwer. Kauft man zu wenig muss man improvisieren...

Kurz gesagt sind wir am überlegen einen kleinen Tavernenabend anzubieten um mal etwas zu organisieren, was noch relativ leicht sein sollte.
(Sollte ich dazu lieber nen neuen Thread öffnen oder kann das hier weiter gehen?)

Grüße
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Kelmon



Alter: 31
Anmeldedatum: 24.01.2009
Beiträge: 6535
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.02.2010, 21:31    Titel:

Bei vielen Getränkehändlern kann man auf Kommission kaufen - d.h. Du bezahlst die Getränke, kaufst idR etwas mehr als vermutlich getrunken wird, und kannst danach den Rest wieder zurückgeben.

Was die richtigen Getränke angeht...keine Ahnung, ehrlichgesagt. Das...übliche eben Wink
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Alex
Moderator


Alter: 32
Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 10561
Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft

BeitragDirektlink | Verfasst am: 25.02.2010, 22:20    Titel:

Mach mal lieber einen neuen Thread dazu auf.

Grüße,
Alex
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Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Helene




Anmeldedatum: 28.07.2008
Beiträge: 147
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 08:35    Titel:

Hauptbeleuchtung würde über Kerzen geregelt; soweit kein Thema. Eine Not / Grundbeleuchtung elektrisch (abgetarnt) ist auch vorgesehen -- damit uns keiner irgendwo langschlägt. Dazu noch zuschaltbare Aufbaubeleuchtung.

Dungeon: Verstellbare Wände, Kriechgang, Lichtgewitter, Seltsame Sachen von oben und unten.... irgendwie hat meine bessre Hälfte da Ideen ohne Ende, sowie Fähigkeiten und Willen, es durchzuziehen. Wenns fertig ist, wirds ein echter Spukboden werden. (ist auf dem "Dachboden", einzige Möglichkeit vorhanden)
Was ist hier Diablo II light?

Möbel: weitgehend selber gebaut; Bierbänke werdens eher nicht werden, wenn ich noch ein Wörtchen mitzureden hab.

Krüge und Geschirr: mal gucken... normale Steinzeugkrüge ohne Deko sind jedenfalls schon vorhanden.

Schlafgelegenheiten: Feldbetten in einer ruhigen Ecke ist allemal drin, so dass alle da auch übernachten können, wenn sie nicht mehr fahren wollen -- vielleicht könnten wir das zum höhergelegten Gemeinschaftsbett umwidmen -- Matratzenlager mit Fellen drauf... Ich hab Ideen...Danke, Klaufi! (Das ist aber auch eine der späteren Ausbaustufen).

Sicher integriert werden allerdings auch solche Sachen wie ein Kühlschrank (vllt. eine Kühl-Gefrier-Kombi) und eine Mikrowelle; gut abgetarnt und abseits, aber vorhanden: nix is schlimmer wie kaltes Essen, kaltes (warmes) Babygläschen oder verdorbnes Futter, wenns auch anders geht.

Liebe Grüße,
Helene
*ideen hab* *headdesk*
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Klaufi



Alter: 24
Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 2136
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 11:25    Titel:

Nichts zu danken, helf doch gern^^

Mit Diablo-I-light meinte ich Dungeons, wie man sie sonst nur von verlassenen Tempelanlagen kennt, was wie ich finde nicht zu einer Taverne gehört Wink
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Cartefius



Alter: 31
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Beiträge: 4210
Wohnort: Bielefeld

BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 11:34    Titel:

Ich bin auch nicht der große Tavernengänger, auch aus den von anderen bereits angesprochenen Gründen: Zumindest in meinem Umfeld (NRW) hat der Begriff "Tavernenlarp" inzwischen einen ganz speziellen Beigeschmack, weil Tavernen wie das "Vier Winde" in Bochum und die "Katakomben" oft eine sehr eigenwillige Klientel anziehen, die sich von der eines typischen Fantasycons deutlich unterscheidet. Das in Verbindung mit dem ja eigentlich sehr unaufgeregtem, wenig phantastischen Setting einer Taverne führt dann zu dem seltsamen Bild von Halbdämonen, Göttersöhnen, Dunkelelfen, Redcaps und Goblins, die alle beieinandersitzen und Flaschenbier trinken: Für mich eher abschreckend.

Abgesehen von der Klientelauswahl wäre auch für mich das Ambiente vermutlich der wichtigste Punkt. Die meisten Tavernen, in denen ich bislang war, waren leider immer mehr oder weniger pseudo-modern eingerichtet, also wie sich ein Larper vielleicht seine Hausbar einrichten würde: Mit Tischdecken, Kerzenleuchtern aus dem Dekoladen, dem einen oder anderen Kissen mit keltischem Flechtwerk und so weiter. Das ist besser als nichts, aber eben auch kein richtig cooles Tavernenambiente.
Wenn ihr tatsächlich die Möglichkeit habt, ein Haus rein als Taverne einzurichten, fände ich es hingegen toll, da dann auch von Grund auf ein richtiges "Fantasy-Kneipen"-Ambiente zu schaffen.
Jetzt ist mir natürlich klar, dass echte Massivholzmöbel ein teurer Spaß sind, und vermutlich euren Rahmen schnell sprengen. Aber vielleicht lassen sich auch ambientetauglich Behelfe finden, ohne auf Bierbänke oder normale Stühle zurückgreifen zu müssen: So sind z.B. Holzbänke recht einfach zu machen, oder man könnte nach Art der typischen Piratenkneipe große Fässer als Tische nehmen. Auch was die restliche Inneneinrichtung betrifft, würde ich versuchen, nicht auf den typischen Dekokram zu setzen, sondern eher an grundsätzlichen Dingen zu arbeiten: Dicke Holzbalken (die man auch aus hohl aus Brettern zusammensetzen kann), Butzenscheiben vor den Fenstern (oder, als billige Alternative, auf Overheadfoile gedruckte Imitate), Derbe handgemalte oder geschnitzte Schilder, vielleicht sogar das berühmte Sägemehl auf dem Boden.
Ebenfalls ein cooles Gimmick wären vielleicht ein paar schlägereitaugliche Einrichtungsgegenstände, wie ein paar Latex-Tonflaschen in groben Wandregalen, einige unter der (anderweitig fest montierten) Bank angebrachte Latex-Tischbeine und ähnliches.
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Justav




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Beiträge: 1318
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 15:45    Titel:

Cartefius: Ich wäre ja begeistert, wenn jemand Deine Vorschläge das Ambiente betreffend für einen Abend umsetzt (Bänke und falsche Balken bauen, Holzfäßer als Tischersatz, Sägemehl usw.), würde mir das als Orga aber niemals geben. Ich kann mir nicht vorstellen, das irgendwer eine Woche Arbetszeit in die hübsche Gestaltung eines Abens steckt...

Ich finde schon die Vorschläge reichlich übertrieben, nichts für Ungut. Wink

Cartefius hat Folgendes geschrieben:
Ebenfalls ein cooles Gimmick wären vielleicht ein paar schlägereitaugliche Einrichtungsgegenstände, wie ein paar Latex-Tonflaschen in groben Wandregalen, einige unter der (anderweitig fest montierten) Bank angebrachte Latex-Tischbeine und ähnliches.


Dem kann ich nur zustimmen (und die Dinge lassen isch problemlos einlagern und wiederverwenden). Flaschen, Stuhlbeine etc. sind schnell gemacht, aber flexi´bel verwendbar.

EDIT

Ich war früher recht häufig in eienr Taverne in Berlin, die wohl so einiges an Negativpunkten enthielt, die hier genannt wurden: Nicht das beste Ambiente (solche Räume sind in berlin auch nicht so leicht billig zu kriegen), hin und wieder hatte man die finstersten gestalten da, usw. usf.

Warum war ich dennoch da? Eigentlich nur um Freunde zu treffen und mit denen das eine und das andere Bier zu trinken, bzw ganz wichtig: Gemeinsam zu singen (bzw auch zu gröhlen, kam beides vor). Das ist für mich heute auch der primäre Grund, eine Taverne zu besuchen (in den letzten jahren einmal vorgekommen): Die Hoffnung auf einen Abend mit schöner Lagerfeuermusik.
_________________
So long

Justav
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Klaufi



Alter: 24
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Beiträge: 2136
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 17:44    Titel:

Wer redet hier von einem Abend? So wie ich das verstanden habe haben die Threadersteller vor eine feste Taverne herzurichten und da kann man sich ruhig die Mühe machen
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 11.02.2012    Titel:

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Harald Ösgard



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 22:06    Titel:

bei einer festen Taverne kann ich mir auch gut vorstellen, daß man Themenabende macht, um die Klientel etwas sinnvoll voneinander zu separieren... so daß eben die Konsistenz der Chars zueinander in etwa gewart bleibt.
Wer öfter dort hinwill, der muss dann eben ein paar mehr Gewandungen haben Laughing
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Helene




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 22:51    Titel:

Wir haben hier wirklich die Möglichkeit, eine Fantasy-Location nach und nach fertig zu stellen und STEHEN ZU LASSEN. Wir planen, sie nach und nach immer weiter auszubauen und für unsre Zwecke zu optimieren.

Die bisher vorgeschlagenen Maßnahmen sind durchaus nicht immer übertrieben; wir wollen das Haus als Taverne für uns und befreundete Orgas, vielleicht auch für andre, uns noch nicht bekannte Orgas aus der Gegend öffnen / vermieten.
Von daher werden die Gäste zum guten Teil ausgesucht / eingeladen sein; bisher geplant sind Special Events, wo auch Plot laufen kann, einfache "Wir sind hier irgendwo im Nirgendwo"- Gasthausabende, oder Kleincons mit genauem Hintergrund und Einladung. Wir haben auch nicht die Lust, auf einem Low-Fantasy Con plötzlich Dämonenfürsten zu finden bzw. einen Drow-Assasinen zwischen den Bauern sitzen zu haben -- das wird aber in den jeweiligen Einladungen bzw. Ausschreibungen klar gemacht. Wenn High-Fantasy angesagt ist, habe ich gegen solche Besucher durchaus nichts einzuwenden -- wäre es sogar sehr interessant, wie andre diese und jene Kleinigkeit umgesetzt haben, was sie an Gimmicks im Gewand eingebaut haben.

@Harald: Es reicht eigentlich schon, als "Bauer Alric" willens zu sein, im Kreise seltsamer Gestalten seinen Krug zu leeren. Low-Power Charaktere passen ja überall mit dazu... und da ein Gutteil unsrer Freunde inzwischen mit Kiddies kommt, werden unsre High-Fantasy Schlachtenabende sich auch in Grenzen halten.
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Kelmon



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 26.02.2010, 23:16    Titel:

Helene hat Folgendes geschrieben:
@Harald: Es reicht eigentlich schon, als "Bauer Alric" willens zu sein, im Kreise seltsamer Gestalten seinen Krug zu leeren. Low-Power Charaktere passen ja überall mit dazu... und da ein Gutteil unsrer Freunde inzwischen mit Kiddies kommt, werden unsre High-Fantasy Schlachtenabende sich auch in Grenzen halten.


Ja, aber Warum um Himmelswillen sollte es für Bauer Alric in Ordnung gehen, sich mit dem Drow und dem Nekromanten eine Taverne zu teilen? Lebensmüde zu sein würde ich jetzt nicht unter "es reicht eigentlich schon", sondern mehr als "Bereitschaft, seinen Charakter total zu verbiegen" bzw. "Selektives Ignorieren gewisser Spieler" sehen.

Wenn natürlich low-power die de facto Norm ist mag das weniger ein Problem sein....
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Helene




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.02.2010, 00:04    Titel:

Letztendlich hat ja immer noch der Wirt das Hausrecht (kleiner Knüppel unterm Tresen) und auch Lokalverbot (den großen Knüppel unterm Tresen, der mit dem Nagel drin). Beide sind auf alle Anwesende anwendbar; egal ob "groß und pöhse" oder "gering, aber besoffen".

In meiner Auffassung muss es den "einfachen Landmann" in jedem Setting geben; er muss sich den Tisch für sein Feierabendbier nicht mit Leuten aus fernen Ländern teilen; so was wie den Stammtisch für Eingeborene gibts ja doch überall, wo man möchte.

Wenns in einer Gegend eher auch High Fantasy Sachen gibt, wird der Bauer auch damit vertraut sein; und meist gilt ja, wer dem andren nicht in die Suppe spuckt, der wird in Ruhe gelassen.

Es gibt ja noch andre Tische im Lokal.

Bin ich hier zu blauäugig?

In unsrem Umfeld gibts halt zu 80% Low-Power, Bauergamer, die auf Ambiente mehr Wert legen als auf Fähigkeiten, denen ein gepflegtes Schwätzchen lieber ist als Punkte zählen...
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Kelmon



Alter: 31
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.02.2010, 00:15    Titel:

Naja, High-Power ist nicht gleich High-Power. Wenn da der gottgleiche, strahlende Held in die Taverne kommt - oder eine, sagen wir mal, "neutrale" Person, die keinen Ärger sucht - fein. Der Landmann mag sich wundern, oder die Anwesenden gar bewundern, aber es ist kein riesiges Problem. Problematisch wird es, wenn der Ninja-Assasin, der Drow, der Nekromant und der Tiermensch mit der 2m-Waffe und behängt mit Leichenteilen am Tresen sitzen.

Man stelle sich eben mal vor, man würde zur heutigen Zeit in eine Kneipe gehen, und die Klientel sieht wie folgt aus:
An einem Tisch die lokale Mafiafamilie - natürlich mit Waffen auf dem Tisch liegend. Am nächsten Tisch eine Gruppe Terroristen mit Plastiksprengstoff am Gürtel. Am Tresen stehen dann versammelt ein paar gesuchte Massenmörder, die man von BKA-Postern aus dem Postamt kennt. Und von der Toilette kommen gerade zwei Ärzte, die in den Nachrichten waren, weil sie im Bosnienkrieg medizinische Experimente an hunderten Kriegsgefangenen durchgeführt haben, und die sich darüber unterhalten, wen sie gerade im Keller gefangenhalten.

Na, Bier gefällig?
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Harald Ösgard



Alter: 42
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.02.2010, 00:18    Titel:

Also ich hab ja bis jetzt nur PC Erfahrungen, aber da würde ich eine Taverne mit Orks, Drows, Dämonen etc. nicht überleben. Da waren in den Gasthäusern immer "nur" Fischer, Bauern, Jäger, Händler, freidliche Magier, friedliche Tierrassen mal... eben "normale" Leute.

Anders herum, warum sollte ein Dämon, ein Blutelfe etc... in eine Taverne gehen???? (außer um sich dort mit Aufmischen die lange Weile zu vertreiben???)

In "from dust till dawn" ging das irgendwie auch nicht so recht gepflegt zu, nachdem sich die Vampire von "normalen Typen" in blutdurstige Gesellen verwandelt hatten... stell Dir den Film mal so vor, daß die einfach alle weiter ihren Tequila trinken würden... wäre der ganze Film irgendwie überflüssig.

Wie gesagt, ich habe NULL LARP Erfahrung, aber ich kann gut verstehen, daß man nicht einerseits so extreme Konzepte wie diese Kreaturen "erschaffen" kann, und dann andererseits mit dehnen im gleichen Gebäude hockt.

[als ich studiert habe, wenn da ein Nazi auch nur versucht hat den Fuß in die Straße zu setzen, dann ist die Linken-Kneipe geschlossen ausgerückt und hat ne Hatz auf den gemacht.... (In anderen Regionen dann umgekehrt) ]

Ist natürlich hier "nur ein Spiel", aber ich verstehe schon gut die Ablehung solcher "Softi-Kuschelmonster".
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Helene




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.02.2010, 00:37    Titel:

Ach oke, ja so gesehen hast schon recht; in den Ländern, in denen ich bisher unterwegs war, haben Orks Bürgerrechte (und Bürgerpflichten), Nekromantie war (unter strikten Auflagen) erlaubt (im andren streng verfolgt), Drow waren die typischen Bösen.

Wer da mit der Langwaffe am Gürtel am Wirtshaustisch sitzt, wird einmal drauf hingewiesen, dass es eine Garderobe für die Waffen gibt, die am Tisch nicht erlaubt sind. Leichen und so weiter... wer aktiv auf Stress aus ist, wird in den Gegenden, die wir bespielen, wenig Freude haben.
Einige unsrer unauffälligsten Spieler sind von der älteren Garde, sie können auftrumpfen, wenn sie wollen.

Ich hoffe erstmal auf Neutrale bis Gute Besucher, es wird auch explizit gesagt werden, wenn da andre erwartet / geladen sind. Wir werden solche Konzepte wahrscheinlich erst nach genauer Prüfung zulassen, bzw. diese Charaktere an andere Termine verweisen.

From Dusk Till Dawn: Bis die Vampire rausgekommen sind, wars doch eigentlich eine Kaschemme, aber nicht schlechter, als man sie in so ner verlassenen Ecke erwarten dürfte?!? Wenn bei uns die Hölle losbricht, dann nur auf vorherige Erlaubnis...
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