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Thema: Was macht für euch einen Ritter aus?


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Hana



Alter: 27
Anmeldedatum: 03.01.2007
Beiträge: 2868
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 19:24    Titel: Was macht für euch einen Ritter aus?

Haaaaalt! Bevor ihr auf den Antworten-Button klickt, einige Einschränkungen Wink

Ich mache mir momentan Gedanken, wie ich meinen Knappen-Charakter zum Ritter weiterentwickeln möchte/werde. Das Problem ist, mir fehlen Anregungen ... der Ritter, der meinen Knappen-Charakter ausbildet, macht das zwar nicht schlecht, hat aber einen sehr militärischen Einschlag und ich möchte lieber in eine etwas "romantischere" Richtung gehen.

Ich würde nun gern wissen, wie sich eurer Meinung nach ein Ritter verhalten sollte bzw. wie man seine Ritterlichkeit erkennt. Es geht mir hier ausdrücklich nicht um die Ausstattung, dazu würd ich nochmal ein Extra-Thema aufmachen Wink
Was mich außerdem weniger interessiert, sind Turniere - ich habe im Moment nicht vor, Turniere zu besuchen, das interessiert mich nicht so.
Ob eure Vorstellung historisch oder historisch-romantisch-verklärt oder auf Film oder Roman oder sonstwas basiert, ist mir egal, es geht mir um eure Vorstellung. Achja, und ich mag Klischees Smile

Also, was macht eurer Meinung nach einen Ritter aus ...
- im Kampf gegen "Gezücht" (z.B. Orks, Drow, Untote)
- wenn ein "Monster" auftaucht (z.B. Golem, Drache)
- im Kampf gegen Räuber/finstere Kultisten/etc.
- im Umgang mit anderen Adligen
- im Umgang mit sonstigen Personen
- jaja, meinetwegen auch im Kampf gegen feindliche Ritter, aber das bitte nur am Rande, feindliche Ritter treff ich echt so gut wie nie Wink
- wenn er herausfindet, dass ein anderer Ritter/Adliger Dreck am Stecken hat
- allgemein und überhaupt, was ihr sonst noch wichtig findet (möglichst Larp-typische Situationen, nicht, wie er sich in der nie bespielten Burg verhält)

Bitte bemüht euch, konkret zu sein, eine Antwort "er sollte edel sein" hilft mir nicht viel weiter, eure Meinung, was der Ritter tun sollte, wäre hilfreicher Smile

Nochwas: Ich bin daran interessiert, was IHR gut findet. "Mach, was dir am besten gefällt"-Postings bringen mir nicht viel, denn das mach ich sowieso Wink

viele Grüße und schon mal vielen Dank,
Annkathrin

P.S. Ich habe dasselbe auch im larper.de-Forum gepostet. Bin gespannt, wie sehr sich die Antworten ob des unterschiedlichen Klientels unterscheiden werden Smile
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Liverollenspiel im Münsterland:
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Dazzer



Alter: 19
Anmeldedatum: 25.08.2009
Beiträge: 98
Wohnort: reutlingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 19:46    Titel:

Hi

Nehme mal an dass du shcon weißt wie du zum Ritter wirst?

Ritter ist für mich jem. der Nett, zuvorkommend, hilfsbereit, treu ergeben, jem. der sich vor hübschen Damen verbeugt.

im Kampf gegen "Gezücht" (z.B. Orks, Drow, Untote) = standhaft bis zum letzten Atemzug schützt seine Gruppe mit dem Leben damit sie fliehen können.
wenn ein "Monster" auftaucht (z.B. Golem, Drache)= finde nicht dass du dauernd zum Angriff übergehen musst ansonsten wie oben genannt halt.(gilt auch für Räuber.wenn räuber jedoch was klaut und du es siehst stell ihn/sie..)

im Umgang mit anderen Adligen = auf keinen Fall arogant sondern sich so verhalten wie man das nun mal tut (nach Regeln...).

im Umgang mit sonstigen Personen = nett hilfsbereit.
Adliger mit dreck am stecken = stellen reden ... nur im Notfall wenn nichts mehr hilft umkloppen ^^ oder dem "König" sagen.

MFG Dazzer (hoffe konnte etwas helfen)
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Ruhm und Ehre!
(wir (sind zu 4)suchen Leute für eine neue oder eine bestehende LARP-Gruppe aus reutlinger Umgebung) ! (da uns keine bekannt ist: schreib einfach ne PM)
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Bregon



Alter: 18
Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1450
Wohnort: Göttingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 20:08    Titel:

Also, da du Klischees magst:
Nimm den zuvorkommenden, ehren- und tugendhaften Ritter.
Aber mMn sollte ein Ritterchar nicht so aalglatt sein, wie es immer gesagt wird.
Zu deinen Fragen im Kampf:
Der ehrenhafte Ritter schützt die anderen. D.h., dass du dich den Gegnern als erster entgegenwirfst.

Sollte etwas größeres auftauchen (Drache, Golem, Troll...) solltest du deine Mitstreiter schützten und nicht kopflos losrennen.
Schicke die, die du als nicht-angemessene Gegner für einen Drachen etc. hältst, zurück.

Andere Adelige sind immer wichtiger als der Pöbel (insofern es denn Pöbel für dich ist). Sie müssen zuvorkommend behandelt werden.

Wenn du einen ehrenhaften Ritter spielst, solltest du nicht grundlos töten.
Gegner sollten deine Gnade erfahren und vor Gericht kommen.

Also mMn darfst du aber ruhig ein bisschen garstiger sein...
Also:
Volk=Pöbel
Gefolge=Kanonenfutter(ich will nicht der 1. sein, der verreckt!)
Andere Adelige=Prahl sie in Grund und Boden (nicht nur mit Worten, sondern mit Ausrüstung/Gewandung/Geld...)

So, mehr fällt mir vorläufig nicht ein.

Grüße, Bregon
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Unerkannter InLarp-ReimBattle-Nationalheld!
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Dennis



Alter: 24
Anmeldedatum: 04.01.2008
Beiträge: 3101
Wohnort: Big DO! Rock City

BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 20:10    Titel:

Ich geh jetzt mal vom typischen Ritterbuch-Playmobil-Tafelrunden-Romantik-Ritter aus und lass Sonderfälle wie Raubritter und so außen vor. Ich arbeite dann mal deine Punkte einzeln ab.
Zitat:
- im Kampf gegen "Gezücht" (z.B. Orks, Drow, Untote)

Selbstverständlich könnte ich mir einen Ritter dabei in der vordersten Reihe vorstellen, viel passender fände ich allerdings, wenn sich der Ritterspieler ein Ziel für den Kampf setzt, dass über "HAUT SE UM!!!" hinausgeht. Z.B. den Oberduddel zu Fall bringen, die nicht unter Waffen stehenden Spieler schützen usw. Bei genug Gefolge auch gern als Befehlshaber. Was gar nicht geht ist der Rückzug, während die eigenen Mannen noch um ihr Leben kämpfen. Der Captain verlässt als letzter das Schiff!

Zitat:
- wenn ein "Monster" auftaucht (z.B. Golem, Drache)

Das finde ich schwierig zu beantworten. Ist es "Monster", wäre es mMn des Ritters Pflicht, dem hlg. Georg nachzueifern. Ist es "Wesen", hab ich jetzt gerade mal keine Ideen.

Zitat:
- im Kampf gegen Räuber/finstere Kultisten/etc.

Da der Ritter unnötiges Blutvergießen vermeiden will, bemüht er sich um eine diplomatische Lösung, die leider auf einem Con seltenst funktionieren wird, woraufhin die Gegner bekämpft werden. Einem aufgegebenden Gegner wird selbstverständlich Gnade gewährt. Falls der Mob da nicht mitmachen will, sollte der Ritter auch mal den armen NSC beschützen.

Zitat:
- im Umgang mit anderen Adligen

Höflich, sich seines Standes dabei bewusst. Mit dem Baron redet man anders als mit dem anderen Ritter. Hier bin ich aber nicht sonderlich gut mit Ideen versorgt und hoffe auf andere mit konstruktiveren Infos und Vorschlägen.

Zitat:
- im Umgang mit sonstigen Personen

Der Ritter will ihnen nix böses. Aber jedes Gesocks muss man auch nicht an sich ran lassen. Nervige Bittsteller werden mit einer kleinen Münze höflich aufgefordert, zu entschwinden. Ansonsten gibts Ärger. Im Ning gabs mal eine Diskussion von (ich glaube) Frostie. Da gings um eine Bettlerin, die seine Dame beleidigt hatte und auch nach der höflichen Münze nicht aufgehört hatte. Da setzte es dann eine Ohrfeige. Finde ich für den Ritter i.O. immerhin muss er ja die Ehre der Dame schützen. Für dich ist das jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber es geht ja um den Umgang mit dem Volk.
Ansonsten, falls genug Gefolge: Die können auch ruhig die Nachrichten an das Volk weitergeben, muss man ja nicht persönlich alles erledigen.

Zitat:
- jaja, meinetwegen auch im Kampf gegen feindliche Ritter, aber das bitte nur am Rande, feindliche Ritter treff ich echt so gut wie nie

Keine faulen Tricks, am Besten Duellsituation

Zitat:
- wenn er herausfindet, dass ein anderer Ritter/Adliger Dreck am Stecken hat

Aufforderung zur Besserung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sollte das nicht Gelingen, Eintreten für das Gute und Rechte (tm) und Duell fordern, Fehde anzetteln, solche Dinge.


Zitat:
P.S. Ich habe dasselbe auch im larper.de-Forum gepostet. Bin gespannt, wie sehr sich die Antworten ob des unterschiedlichen Klientels unterscheiden werden Smile

So sehr glaub ich gar nicht. Vermutlich kriegst du drüben mehr historische Quellen an den Kopf geworfen, hier erschlägt man dich mit Eisenherz Very Happy

Gruß
Dennis, gräbt den Graben zwischen den Foren tiefer
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http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting

Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-)
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Harald Ösgard



Alter: 42
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 20:54    Titel:

Nimmst Du auch Buchempfehlungen entgegen?

MM. nach witmet ein Ritter sein ganzes Dasein immer einer Angebeteten. Die muß unbedingt unerreichbar sein.

Vor jedem Kampf muss der Ritter dann nochmal am Taschentuch der Holden schnuppern und sich dann erst furchtlos ins Getümmel stürzen.

Ein Ritter ist erst durch sein Gefolge ein richtiger Ritter.

Ansonsten alles, was schon gesagt wurde.
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Leander



Alter: 22
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 22.01.2010, 22:31    Titel:


_________________
Du bist nicht in der Lage verständliche Beiträge nach den Regeln der deutschen Sprache zu schreiben? Das hier ist die Lösung.
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Harald Ösgard



Alter: 42
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Beiträge: 5263
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.01.2010, 09:24    Titel:

Ein Ritter könnte vor jedem niedergesteckten Gegner kurz mit der Waffe salutieren - also die Klinge vor die Nase halten und kurz nicken....

Egal ob der Gegner nun verwundet oder gar tot ist. Ritter achten und "verehren" Ihre Feinde - so sie denn würdig gekämpft haben und auch so gestorben sind.

Der ehrliche Zweikampf ist wie schon gesagt auch ein zentrales Thema des Rittertums. Stichwort: WÜRDE.

Dazu gehört natürlich auch, daß einem Gegner immer die Chance gegeben wird, seine Waffe wieder aufzuheben, sein zerborstenes Schild zu ersetzen... bzw. falls der Gegner eben nur noch sein Messer hat, dann selber freiwillig auch waffentechnisch "downgraden".
Oder die "Drecksarbeit" eben an das Gefolge "delegieren" und sich dabei fromm abwenden und für die arme Seele beten.

Gegenüber "niederem Gezücht" und sonstigen Ausgeburten der Hölle kann ein Ritter mM. nach auch schonmal etwas knadenlos und beinahe fanatisch sein. Aber nicht gleich Berserker im Blutrausch. Nie unkontrolliert. Nur unbarmherzig.

Da ja der Glaube und die Treue (auch zum Glauben)wie schon angeführt eine zentrale Rolle spielt, kann man im Kampf gegen Kreaturen, die unatürlich wider der Herrlichkeit der jeweiligen inbrunstig verehrten Gottheit sind, schonmal zu einer effizienten Killermaschine werden.

Das sollte aber nie wie "Spaß am Töten" aussehen, sondern eher wie konsequenten Aufräumen eines total verdreckten Zimmers. Präzise, knapp, effektiv, gnadenlos und emotionlos. Gefallene, Besiegte oder geflohene "Gottlose" werden einfach durch totale Nichtbeachtung gestraft.

Dieses Element des IGNORIERENS würde ich unbedingt einbauen.

(Ich zitiere mein Buch zur Hundeerziehung:) "-- nur das Alphatier kann es sich erlauben, unpassendes Verhalten einfach auch mal zu ignorieren. "

Ein Streuner oder Bettler MUSS sich mit jedem Input zwangläufig beschäftigen, es könnte sonst sein sofortiger Untergang sein.
Ein Ritter aber, der darf gerne ein bischen über den Dingen "schweben". Sein grenzenloses Gottvertrauen und das Wissen, daß er den meisten Menschen schon vom Stande her weit überlegen ist, geben ihm kühles Blut.
Damit kann er dann auch im wilden Getümmel ganz lässig die Ruhe und den Überblick bewahren. Weil er ja fest daran glaubt, daß er nicht auf triviale Weise abdanken kann. (Stell Dir einfach Schumacher vor....) Halte Dich ruhig für ein bischen unverwundbar. (Engl. Offiziere des Empires)

Um so mehr bricht natürlich die Welt eines Ritters ein, wenn er total feige und von primitiven Gegners völlig unehrenhaft dahingemeuchelt wird. (Franz. Ritter vs. engl. Bogenschützen)

Sollte es einem eigentlich unwürdigen einzelnem Gegner gelingen den Ritter ernsthaft anzukratzen, so wird dieser Gegner selbstverständlich dadurch gewissermaßen geadelt und fürderhin wie ein Freund gelobt. (Der rote Baron bei den Engländern). Er wird ggf. sogar unter den Schutz des Ritters gestellt. (Man sieht sich ja immer zweimal auf dem Schlachtfeld... Saladin vs. ehrenhafte Kreuzritter etc, dt. Offiziere vs. engl. Offiziere)

Generell sollte sich ein Ritter im Schlachtfeld gegenüber all dem Greul so verhalten wie eine Lotusblüte... Als gebe es all die Schmerzensschreie und Verstümmelungen einfach garnicht. Als wäre es nur ein Schachspiel um die Ehre.
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Hana



Alter: 27
Anmeldedatum: 03.01.2007
Beiträge: 2868
Wohnort: Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.01.2010, 09:40    Titel:

Danke schonmal, da ist ja schon so einiges dabei, was sich verwenden lässt. Ja, über Buchempfehlungen freue ich mich Smile

Hey, ich bekomm grad richtig Lust aufs Ritter-Werden Very Happy ...
_________________
Liverollenspiel im Münsterland:
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Harald Ösgard



Alter: 42
Anmeldedatum: 11.01.2010
Beiträge: 5263
Wohnort: Erlangen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.01.2010, 11:13    Titel:

Hi Hanna,

und welche holde Maid willst Du denn dann anbeten? Laughing

Buchempfehlungen:

Sir Walter Scott - Der Talisman - wohl der Inbegriff von verklärter Ritterromantik

Jan Guillou - Arn der Kreuzritter - 4 dicke Bände

Bernhard Cornwell - Der Winterkönig -

Die Arthussage, Lancelot, Parzifal etc....

Sachbücher:

Thomas Mielke - Karl der Grosse - Biografie

liegt hier, aber noch nicht selber gelesen:

Maurice Keen Das Rittertum - (Sachbuch)
Dieter Breuers - Sterben für Jerusalem - (Sachbuch)

Und ganz neu als gepriesener Bestseller: Robyn Young - Die Blutschrift - +3 weiter Bände
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Jocke



Alter: 30
Anmeldedatum: 27.11.2007
Beiträge: 1665
Wohnort: Niederselters im Taunus

BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.01.2010, 14:23    Titel:

@Hana: Lass die Minne blos weg PDT_Piratz_27.

Für mich macht einen Ritter folgendes aus:

Ein Ritter sollte sich Mutig den Monstren entgegenwerfen, einen Drachen im alleingang anzugehen ist sehr Mutig, besonders wenn der Knappe dabei ist und hinterher von der Tat berichten kann.

Er soll das arme Volk beschützen, an Geld liegt ihm nichts und darum spendet er es lieber den armen.

Er ist stark in seinem Glauben und geht vor jeder bevorstehenden Schlacht in Demut beten.

Er verschont die schwachen, auch wenn es Räuber und Halsabschneider sind, er lehrt ihnen eine Lektion und Jagt sie dann davon, so das sie nie mehr die armen Leute belästigen, er würde sie aber nie Töten.

Einen verwundeten ehrwürdigen Gegner lässt er Pflegen, auf seine Kosten, einen gefallenen ehrwürdigen Gegner erweißt er die letzte Ehre und wird ein Blutgeld an die Familie zahlen.

Und er wird nie, nienieniemals das Schwert aus dem Stein ziehen... Das ist einem kleinen Jungen vorbehalten und keinem Ritter... irgendeiner muss sich ja Artus anschließen. Cool

MfG
der Jocke
_________________
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Bregon



Alter: 18
Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1450
Wohnort: Göttingen

BeitragDirektlink | Verfasst am: 23.01.2010, 14:58    Titel:

Zitat:
besonders wenn der Knappe dabei ist und hinterher von der Tat berichten kann.


Ein Held wird nur, von dessen taten auch berichtet wird!
_________________
Unerkannter InLarp-ReimBattle-Nationalheld!
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Francis



Alter: 28
Anmeldedatum: 04.02.2008
Beiträge: 765

BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2010, 11:42    Titel:

Zitat:
- im Kampf gegen "Gezücht" (z.B. Orks, Drow, Untote)


Tapfer seinen Mann stehen und möglichst schwächer Bewaffnete schützen.

Zitat:
- wenn ein "Monster" auftaucht (z.B. Golem, Drache)

hmm schwierig. Einerseits wäre es dem hl.Georg nachgetan sich dem Drachen etc. zu stellen wie schon oben geschrieben. Aber auch ein Ritter ist kein Selbstmörder.Besser Verstärkung holen dann hat man nacher auch jemand mit dem man feiern kann...

Zitat:
- im Kampf gegen Räuber/finstere Kultisten/etc.


Ist es erwiesen dass diejenigen bösartig sind,gefangennehmen wenn sie keinen Widerstand leisten,oder sie im offenen,ehrlichen Kampf bezwingen.

Zitat:
- im Umgang mit anderen Adligen


Höflich,kultiviert reden sich austauschen über die Probleme mit den Bauern,den Wilden und Barbaren und sonstiges...

Zitat:

- im Umgang mit sonstigen Personen


Zitat:
- wenn er herausfindet, dass ein anderer Ritter/Adliger Dreck am Stecken hat


Ihn unter 4 Augen darauf ansprechen,versuchen das zu klären und im schlimmsten Fall ihn zum Duell fordern. (Schlag ins Gesicht mit dem Handschuh)

Zitat:
- allgemein und überhaupt, was ihr sonst noch wichtig findet (möglichst Larp-typische Situationen, nicht, wie er sich in der nie bespielten Burg verhält)


Magier sind komisch,zu Priestern sagt man "Vater" oder "Hochwürden",Elfen sind "das schöne Volk",Kobolde und ähnliches Gelichter..mal sehn ^^
_________________
Booya!
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Aeshma
Moderator


Alter: 23
Anmeldedatum: 05.05.2009
Beiträge: 6155
Wohnort: Edigheim

BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2010, 11:54    Titel:

Ich gehe jetz mal nicht direkt auf die gefragten Dinge ein, da das mMn recht Situationsabhändig ist (ist der Drache gut/böse z.B.)

Ein Ritte macht meiner MEinung nach aus, dass er besonnen ist, soll heißen er denkt erst nach und schlägt dann zu. Allgemein soltle der Griff zur Waffe nicht vorschnell geschehen. (NICHT gemeint ist hier ein Ksuchelkonzept alla "wir müssen mit den Drow verhandeln...")

Ein Ritter sollte in der Schlacht sein Schild eher vor die halten, die sich nicht erwehren können, als an die Front zu stürmen.
Ich sehe einen Ritter klar eher vor dem Lazarett oder den unbewaffneten stehen, als inmitten des Schildwall.

Ein Ritter sollte großzügig sein. Hier ist allerdings die Frage, wie das mit der LARP-realität vereinbar ist.

Ein Ritter sollte sich dessen bewusst sein, dass er im Zweifelsfalle (wenn keine höhere Instanz da ist) Rechtsprechen darf.

Ein Ritter MUSS mMn gläubig sein und seinen Glauben nach außen hin auch zeigen.

Ein Ritte sollte immer dem Adel angehören und sich auch entsprechend zu benehmen wissen. Also nicht mit dem Messer auf andere Zeigen, nicht fluchen, nicht sinnlos rumschreien, sich nicht mit jedem Pöbel abgeben.

Ein Ritter sollte diese ganzen "ich bin so frei" und "scheiß Adel"-Charaktere verabscheuen wenn nicht gar sanktionieren.

Ein Ritter sollte ein Schwert und einen Dolch in Scheiden haben...
Ein Ritter MUSS einen Adelsbrief haben...
Ein Ritter MUSS einen Lehnsbrief haben...
Ein Ritter MUSS Sporen haben!

Wichtig wäre auch, anderen Adeligen das Gastrecht einzuräumen.
Gefangene Ritter durften mWn sogar ihr Schwert weiter tragen und wurde weiterhin ihrem Stand gerecht behandelt.

Ein Ritter versucht NIE aus einer Gefangenschaft zu fliehen. (Was im Konsens des Gastrechtes zu sehen ist.)

Ich hoffe der ein oder andere Gedanke hilft =)

Grüße
Aeshma, hat eher eine romatische Rittervorstellung
_________________
Blümchen nett
°)-(°
Schwannis hat Folgendes geschrieben:
Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde
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Nount



Alter: 27
Anmeldedatum: 08.06.2007
Beiträge: 1866
Wohnort: Osnabrück und Beckum

BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2010, 14:07    Titel:

Aeshma hat Folgendes geschrieben:
Ein Ritter sollte sich dessen bewusst sein, dass er im Zweifelsfalle (wenn keine höhere Instanz da ist) Rechtsprechen darf.

Vollkommen irrelevant, da das natürlich nur im eigenen Land und selbst da nur im eigenen Herrschaftsbereich gilt.
Aber im Larp hält man sich eigentlich nie (außer in absoluten Ausnahmefällen) im eigenen Land auf, und schon mal gar nicht im eigenen Herrschaftsbereich.

Ergo: Nix is mit Rechtsprechen.
_________________
Entspanne dich.
Lass das Steuer los.
Trudle durch die Welt.
Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)
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Chevalier



Alter: 31
Anmeldedatum: 21.01.2010
Beiträge: 3560
Wohnort: Wiesbaden

BeitragDirektlink | Verfasst am: 24.08.2010, 14:10    Titel:

Zitat:
Ein Ritter sollte ein Schwert und einen Dolch in Scheiden haben...


Habe keine Scheide derzeit...aber daran einen Ritter festzumachen? Kein gutes Kriterium. besonders nicht der Besitz eines Dolches.

Zitat:
Ein Ritter MUSS einen Adelsbrief haben...


Mir reicht ein glaubhaftes Dokument seines Standes. Das muss nicht per se ein sogenannter Adelsbrief sein, aber meist leichter zu beschaffen als z.B. ein schöner Stammbaum.

Zitat:
Ein Ritter MUSS einen Lehnsbrief haben...


Mumpitz. Nicht jeder Ritter ist belehnt. Gibt genügend landlose (Haus)Ritter

Zitat:
Ein Ritter MUSS Sporen haben!


Aha? Ich habe welche und die Dinger sind beim zu Fuß rumrennen mejhr störend als sonst was. Am Hofe trägt man sie ohnehin nicht. und auch sonst machen sie nur Sinn wenn man sie zum Reiten verwendet. Wenn man irgendwo im großen Ornat auftreten will können sie wirken, aber sonst machen sie keinen Sinn. Kein Pferd, keine Sporen. Und sie am Gürtel baumeln zu haben ist Quark².

Besitzen sollte er sie vielelicht, aber tragen muss er sie nciht ständig.
_________________
...
Avarisches Ritterlager 21. bis 24.06.2012
DSA-GG&P2012 - Die große Kabinettstjoste 31.8. bis 02.09.2012
Das graue Land 3 - Boryarts Herz 12. bis 14.10.2012
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