Thema: Weiterentwicklung - aber wie?
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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2008, 20:10 Titel: Weiterentwicklung - aber wie? |
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Hi alle miteinander,
bin neu hier im Forum weil ich ein Paar Meinungen und Ideen brauche.
Es geht um meinen Char den ich nun ein Jahr spiele und der mir nichts mehr bringt wie ich finde, frischer Wind muss rein.
Aber hier erstmal etwas Hintergrundwissen damit ihr etwa wisst wo mein problem liegt:
Letztes Jahr im Mai bekamen wir ein neues Gruppenmitglied, einen "alten Hasen" möchte ich sagen, wir kamen alle gut miteinander klar und beschlossen ein gemeinsames Spielprojekt zu starten weil wir (damals) alle der Meinung waren das das alte nichts bringt aber darauf möchte ich hier nicht eingehen.
Kurz vor dem ConQuest´07 hatten wir es soweit spielbereit und haben das alte Konzept beerdigt.
Das neue Konzept basierte auf unserem dafür neu erstelten Land das nicht wie es alle anderen es machen wunderschön ist sondern dessen König tot ist, seine Erben sich streiten, das Land spalten und ein Bürgerkrieg ausbricht, diese Gelegenheit nutzen Dann auch noch Orks und schmeissen erstmal eine schöne Party in unserer Heimat...
Der Krieg ging irgendwann wieder richtung Frieden und unsere Spielergruppe wurde losgeschickt um mit anderen Ländern Handelsvertäge - sowie militärische Bündnisse zu schliessen.
Damals bestanden wir aus: 2 Ritter, 1 Hauptmann, 2 Soldaten sowie eine Heilerin und irgendwann kam noch ein LARP Anfänger dazu der Priester spielen wollte.
Ich sollte den Hauptmann machen weil meine Ausrüstung einfach zu umfangreich war für normale Soldaten...(ist doch normal das man sich vor der Schlacht nicht entscheiden kann welche der Rüstungen man anziehen soll und sich dann noch fragen muss welche der (mindestens) 5 waffen und 2 Schilden man am besten benutzt oder?...)
Hört sich doch gut an, oder?
Naja, auf dem ersten Con waren wir Ritter, Hauptmann und Heilerin
Zweiter Con: 2 Ritter, ich und Heilerin, ein weiterer musste spontan absagen.
Danach: Wir erkennen alle das der neue nicht wirklich zu uns passt und er selbst sich auch nicht wirklich wohl fühlt und noch dazu gab es nur Streit im Forum wegen zu verschiedener Ansichten...was schon mit seiner Alergie auf Fotoaparate begann.
Also ging er wieder von uns. Dazu erkannte die Heilerin das ihr die neue Rolle nicht wirklich viel Spass macht und belebt das alte Spielkonzept.
So waren wir 1 Ritter + Heilerin los und der zweite Ritter starb auf dem Con (nicht seine Schuld, "zur falschen Zeit am falschen Ort).
Aber Ritter 2 hatte schon den nächsten Ritter in den Startlöchern fürs nächste Con.
Drite Con: Ich war alleine weil sonst keiner Zeit hatte.
Con´s 4-8 war ich auch alleine unterwegs oder zumindest der einzige aus unserem Land weil manche der anderen nun das alte und neue Konzept bespielten wodurch sie sich entscheiden mussten welchen Char sie nehmen.
Das neue Konzept ist inzwischen sehr eingeschlafen, keiner entwickelt etwas weiter weil die Motivation fehlt da es wenig bringt. Die einzigen die es wirklich auf Con bespielen würden sind ein guter Freund von mir und ich, der rest besteht ansich nur auf dem papier da sie quasi nicht zum Con können oder nur 1-2 mal im Jahr (Frau, Freundin, Kinder, Zeit und Geld)
Von denen die es aktiv bespielen würden bin ich der einzige mit Contagen!
Ich finde das sehr schade aber das ist nun mal so.
habe nun nach dem nächsten Con 30 Contage aber der Char bringt mir inzwischen wenig da er als Gefolge für die beiden Ritter gedacht war weshalb ich mir immer tolle Gründe ausdenken muss weshalb ich mal wieder alleine beim Con bin. meistens überbringe ich fiktive Botschaften und wenn mich einer fragt warum ein panzerschrank wie ich als Bote dient bekommt er eine Antwort wie "Mein Herr will sicher sein das die Botschaft auch ankommt! Zu viele unserer Boten wurden von einfachen Wegelagerern niedergemacht - aber mich greifen sie gar nicht erst an. Besser eine Botschaft die langsam ankommt als eine die verschwindet und ein Bote der sein leben lässt"
Genug mit der Einführung, wollte eich sowieso kürzer schreiben.
Also, Problem: Ich bin Hauptmann, Gefolge der Ritter und praktisch immer alleine unterwegs was ich für meine Rolle doof finde: Kann niemandem dienen keinem was befehlen, nichts für meine Herren regeln, kein Leibwächter machen und als nicht-adliger auch nicht so gut Diplomat spielen um Verträge auszuhandeln.
Also alles Mist.
Was tun? Liste der Möglichkeiten die ich sehe:
1. Meinen Dienst im Heer beenden und...
a: Schmied: Da ich IT auch Schmied bin um die Rüstung meines Herren und die eigene zu reparieren könnte ich auch einfach als schmied herrumreisen. macht mit IT und OT sowieso viel Spass am Feuer zu sitzen und metalstücke zu verkloppen. Und wenn es nötig ist mache ich auch nachts um 2 das Feuer an und rufe "Alle kaputen Schilde zu mir! Repariere für die Materialkosten. bevor die untoten zurückkommen, sonst überleben wir das nicht"...Ist zwar ein schönes spiel aber darin sehe ich nicht genug Potenzial und es giebt auch so genügend "normale" Schmiede.
b: Söldner: Da ich als Hauptmann sowieso direkt als Leibwache für die adligen diene könnte ich spontan auf Söldner umsateln aber das währe schon ein krasser Charbruch der mir eigentlich zu heftig ist.
c: Einfach auf standart Abenteurer überschwenken, mich auch mit komischen viechern verstehen und mal gucken was der tag so bringt...nicht mein Ding.
2. Ich bleibe dem Land treu und...
a: Mache weiter wie bisher und hoffe das sich im nächsten Jahr wieder mehr regt...glaube nicht wirklich daran, wenn fahren wir mit 2 leuten aus dem Land zur Con
b: Ritter, ich gehe für ein Paar Cons bei einem Ritter als Knappe mit und lasse mich dann schön zum Ritter schlagen. Ansich nett aber: Ich kann mir nicht wirklich vorstellen meine Ansprüche an meine eigene Ausrüstung weit herunter zu schrauben und das eigentliche Problem ist das ich niemanden habe den ich so ernst nehmen kann, den Ritter so spielt das ich es toll finde und mit dem ich immer zum Con fahren könnte. Währe also eine pseudo Knapschaft ohne Ritter, hätte damit den Zustand wie vorher: Alleine, also doof.
Ausserdem woher bekomm ich den Adelsbrief um Knappe machen zu können? Bin "normaler" Bürger und höher als Hauptman geht nicht ohne Adel (spielen wir zumindest so).
Zum Adelsbrief beschaffen aber weiter unten.
b: Diplomat. Das währe noch was, dann könnte ich endlich das was wir vor hatten selber in die Hand nehmen und es giebt reichlich Spielmöglichkeiten sowie Begründungen weshalb ich mit manchen anderen Gruppen unterwegs bin und dann bin ich eben auf dem Weg in Land X für verhandlungen mit irgend einem Grafen oder sowas.
Noch dazu würde mein Bruder mein Gefolge spielen, habe ihn wieder für das Hobby begeistern können.
Die Diplomaten version gefällt mir noch am besten aber da währe ein Titel wohl auch sinvoller oder?
Gewöhnlich wird mir von einigen Leuten gesagt ich sollte mit meinen Klamoten Adel spielen weil manches in meiner Ausrüstung einfach zu heftig ist für einen normalen Hauptmann ohne 20 Kisten Gold...
Zum nächsten Con soll noch meine Ballista fertig werden, wenn ich auf Adel mache werde ich meinen Wappenrock natürlich selbst besticken und dazu muss noch die messingtorsoplatte fertig werden, mal gucken ob ich das schaffe.
Habt ihr gute Ideen wie ich zum Adelstitel komme die nicht zu flach sind?
Habe selbst schon eine idee die ein bischen einfach ist aber stimmig, schreibe ich aber erst wenn ich von euch andere ideen habe
Achja: Um den Vorschlag direkt auszuschliessen, ich möchte ganz sicher keinen neuen Char anfangen. Zum einen weil ich mit diesem zu viele schöne Erinerungen habe so wie Freunde und zum anderen weil wir hier in Norddeutschland leider nach eine Regelwerk spielen bei dem man erstmal einige Contage haben muss bevor man was machen darf wie ordentlich schmieden oder derartiges. DKWDDK finde ich besser aber ist halt so.
Danke fürs durchlesen erstmal, ist leider mehr geworden als beabsichtigt...
Philipp |
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inLarp

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Section31
Alter: 34 Anmeldedatum: 24.12.2007 Beiträge: 228
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2008, 20:45 Titel: |
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Was von den oben genannten Lösungen möchtest du denn tun?
Gruß,
Section31 _________________ In God we trust, the rest we monitor
Starfleet Operations - Star Trek LARP - www.starfleet-operations.de
Twelve Colonies - Battlestar Galactica LARP - www.twelve-colonies.de |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2008, 21:17 Titel: |
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Huihui, was für ein Roman. Also: ich würde das ganze im Zweifelsfall nicht so verbissen sehen. Es gibt zwischen Söldner und Abenteurer auch noch solche Archetypen wie Glücksritter. Schon einmal daran gedacht?
Bei dem Diplomaten ist eine Person Gefolge schon etwas mager. Davon abgesehen, einen Grund für einen kleineren Adelsbrief ist ja schnell gestrickt. Du bist Bote. Und wenn du eine für das Land lebenswichtige Botschaft unter Einsatz Deines Lebens von a nach b gebracht hast und dafür den bekommen hast, sollte das auch kein Problem darstellen. Es sollen ja zur Ehrung solcher Leute ganze Sportarten in die Welt gestellt worden sein.
Zu Deiner Ausrüstung kann ich ohne Fotos schlecht was sagen.
Grüße,
Alex _________________
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 10.09.2008, 22:49 Titel: |
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Ich finde es immer problematisch, wenn man versucht, mit einem einzelnen Charakter zu viele Stationen in der Charaktergeschichte einzubauen.
Normalerweise bleiben da die interessanten Dinge, die man außerhalb der Punkte tatsächlich im Spiel anders machen könnte, außen vor, da man schlecht den Charakter plötzlich mit einem anderen Auftreten, einer anderen Redeweise, einer anderen Kultur oder neuen Moralvorstellungen spielen kann. Meist endet das im Gegenteil eher dabei, dass dem Bestehenden immer noch etwas hinzugefügt wird, zum Kämpfer der Adlige, Handwerker, Alchemist, Heiler, Magier, Barde kommt und am Schluss kein spannender Charakter mehr vor einem steht sondern nur ein unstrukturiertes Konglomerat unzähliger Contage.
Sich einen neuen Charakter zu machen bedeutet ja nicht, den alten einzustampfen, wenn man Lust hat kann man den ja immer wieder mal aus der Mottenkiste hervorholen. Aber für mich machen einen neuen Charakter auch Schwächen interessant und Dinge, die man eben anders macht als mit den bisherigen Charakteren, und das geht halt eben schlecht wenn man immer nur einen Charakter weiterentwickelt. |
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inLarp

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stephan_harald
Alter: 43 Anmeldedatum: 18.12.2007 Beiträge: 1546 Wohnort: Essen
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Direktlink | Verfasst am: 11.09.2008, 06:18 Titel: |
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Das übliche Gruppenproblem, mehr Häuptlinge als Indianer.
Dann merken die Häuptlinge schnell das es ohne Indianer dohv ist und man wird demotiviert.
Euer Konzept krankte schon im Ansatz. Besser wäre es wohl gewesen man hätte sich auf 1 Ritter oder 1 Hauptmann geneinigt und der Rest wäre Soldat gewesen. So was bringt deutlich mehr zusammenspiel, als zu viele Hirachien und Abgrenzungen. Komischerweise funktionieren die meisten erfolgreichen LARP Gruppen genauso.
1 Häuptling, der von allen als Spieler anerkannt ist und viele Indianer.
Was Photoallergie angeht, die habe ich auch. Ich habe das Talent auf Photos immer total dämlich auszuschauen. Daher meide ich den typischen Con Photograph wo es nur geht, ja ich bitte auch mich nicht zu knipsen.
Gute Photographen wie Herrn Dinspel, oder Herrn Hülse neheme ich davon aus, die haben nämlich ein Gespühr fürs Motiv und vor allem veröffentlichen die nicht jeden Scheiss sondern nur gute Bilder.
So nun zu Deinem Character.... hui hui...
Du solltest Dir erst einmal klar werden was Du selber willst.
Willst Du das Land samt Hintergrund wirklich alleine selber bespielen?
Dann lauf alleine als Hauptmann rum, der eine bestimmte Mission hat (vielleicht eine Art Fremdenarmee aufzustellen? )
Wenn Du sagst scheiss auf das alte Konzept...dann bleiben in meinen Augen dir 2 Dinge übrig, entweder Du lässt dich als Söldner anheuern...oder Du machst einen auf alten Sack, entlassen weil es Frieden gibt und suchst eine neue Herausforderung (das wird eher weniger als Hauptmann klappen, aber als Veteranensoldat sollte sich bestimmt ne Gruppe finden)
Ein Armeecharakter ist und bleibt nunmal ein Gruppencharakter.
Alternativ dazu: Strick ihn für ein anderes Konzept um. Der einzige der das merken wird bist Du und eventuell deine alten Mitspieler....
IT Kontakte werden eh überbewertet erfahrungesgemäß erinnnert sich an solche Details keiner. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 11.09.2008, 10:50 Titel: |
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| Zitat: | | IT Kontakte werden eh überbewertet erfahrungesgemäß erinnnert sich an solche Details keiner. |
Ich muss auch sagen dass oft er OT-Kontakt wichtiger ist als der IT-Kontakt. Wenn ich eine Person sympathisch finde und mit ihr schön spielen konnte dann ist das meist unabhängig vom Charakter, so dass man den Kontakt ebensogut mit einem neuen Charakter (nach kurzer IT-Eingewöhnung) aufrechterhalten kann.
Was die dein Ausrüstungsproblem angeht: Ohne die Ausstattung zu sehen kann ich schlecht beurteilen, ob das ganze wirklich "zu weit abgehoben" für einen normalen Söldner ist und unbedingt ein höhergestelltes Konzept verlangt. Für eine Rolle als Knappe würde ich dich mit Mitte 20 aber eigentlich als schon zu alt sehen, und wenn du sowieso keine Lust hast dich unter einen anderen Ritter unterzuordnen ist dieser Weg vielleicht sowieso nicht das richtige für dich. Besser wäre da wohl eine "Feldbeförderung", in der du dich einfach außerhalb des Spiels oder in einer ganz kurzen Spielszene für deine Verdienste zum Ritter schlagen lässt und gut ist. Ich finde, in solchen Dingen ist das Ergebnis wichtig, also ob du glaubwürdiges Ritterspiel ablieferst, und nicht, eine möglichst ausgefallene Hintergrundgeschichte zu dem Titel zu schreiben. Ich habe allerdings keine Ahnung wie das bei euch mit den Adelsbriefen läuft, ob es schlicht reicht sich einen schönen selbst zu schreiben, ob man dafür Punkte ausgeben muss oder ob es Vorraussetzung ist, den irgendwie im Spiel verliehen zu bekommen.
Ansonsten ließe sich auch das Konzept "reicher Kämpfer" sicherlich ausbauen, allerdings finde ich die Rolle als Diplomat da nicht so geeignet. Zumindest ich finde die ganze Larp-Diplomatie die völlig virtuell, also rein mit Ländern und Armeen "hinter dem nächsten Hügel" stattfindet, sehr flau und würde deswegen Diplomatie nur mit Charakteren durchführen, bei denen auch wirklich ein von einer größerern Spielerschaft bespieltes Land dahintersteht. Besser sind da Konzepte, die sich auf deinen Charakter selbst beziehen: Anscheinend ist er zu Geld gekommen, was könnte er also damit anfangen? Im Spiel eine eigene Söldnerkompanie ausheben? Eine Fechtschule begründen und Schüler dafür suchen? Einen seltsamen Spleen ausleben, wie der schrullige britische Forschungsreisende in alten Karl-May-Filmen?
Die Rolle als Schmied fände ich da auch eher unglaubwürdig, auch hier stellt sich die Frage wieso jemand der in Geld schwimmt sich die Hände mit solcher Arbeit mehr als als Hobby schmutzig machen sollte. |
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Nount

Alter: 27 Anmeldedatum: 08.06.2007 Beiträge: 1866 Wohnort: Osnabrück und Beckum
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Direktlink | Verfasst am: 11.09.2008, 11:03 Titel: |
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| Cartefius hat Folgendes geschrieben: | | Für eine Rolle als Knappe würde ich dich mit Mitte 20 aber eigentlich als schon zu alt sehen, |
Na ja, das kommt auf die Person drauf an - ich bin bald 24, werde aber regelmäßig bis zu 10 Jahre jünger geschätzt
Zum Topic:
Wenn man schließlich der einzige ist, der das Land bespielt, würde ich es aufgeben und mir ein anderes suchen. Mit fünf Hanseln hat das eigentlich sowieso keine großen Chancen, vor allem, wenn jeder noch eine andere Rolle spielen will statt alle etwas Gemeinsames. Drei Häuptlinge und zwei Indianer funktioniert halt nicht gut, wie Stephan schon sagte.
Zum Adel: Wie genau sieht deine Ausstattung denn aus?
Ich lese nur was von Rüstung:
| Zitat: | | Ich sollte den Hauptmann machen weil meine Ausrüstung einfach zu umfangreich war für normale Soldaten...(ist doch normal das man sich vor der Schlacht nicht entscheiden kann welche der Rüstungen man anziehen soll und sich dann noch fragen muss welche der (mindestens) 5 waffen und 2 Schilden man am besten benutzt oder?...) |
Es zwingt einen ja keiner, alles an Rüstung und Waffen mitzubringen, was man OT hat
Auf Söldner umzusatteln (oder sich einer anderen Armee o.ä. anzuschließen) halte ich eigentlich nicht für einen krassen Charakterbruch.
Wie Stephan schon vorschlug: In deinem Land gibts nix mehr zu tun für den Charakter, also sucht er sich was anderes. Ist doch kein Problem?
dayvs GE-ve
Stefanie |
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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 11.09.2008, 22:02 Titel: |
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| Schon mal Danke für die Interesanten Antworten. Äussere mich möglichst bald dazu, Heute aber nicht mehr. Scheiss Überstunden, gehe ins Bett. |
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inLarp

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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 14.09.2008, 11:16 Titel: |
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Der Reihe nach:
Section31: Ich dachte eigentlich das das relativ deutlich war wie ich zu den Möglichkeiten stehe, geht im algemeinen aus dem letzten satz hervor. Könnte mir alles vorstellen aber am ehesten wollte ich den Diplomaten. Allerdings bin ich vom Diplomat wieder etwas abgerückt.
Alex: Nein an Glücksritter habe ich noch nicht gedacht, sagt mir im Moment auch nicht so viel.
Gefolge wird bei uns im Norden wie ich das immer wieder (leider) sehe überbewertet, als Ritter fragt da sowieso keiner nach und weil unser Land nun mal nicht genügend personelle Möglichkeiten hat um Grafen oder sowas als Diplomat zu schicken könnte ich problemlos Diplomat machen auch ohne gefolge. Aber natürlich habt ihr recht, Gefolge ist für sowas immer schöner.
Die Idee mit dem adeln für das überbringen wichtiger Botschaften würde ich vielleicht sogar aufgreifen.
Von meiner Ausrüstung müsste ich demnächst mal aktuelle Bilder machen.
Cartefius:
Da gebe ich dir vollkommen recht das wenn man jetzt eigentlich etwas machen möchte das dem bisherigen Char wiederspricht lieber einen neuen aufbauen sollte.
Blos währe es bei meinem Char so das aus dem gewissenhaften Soldaten der das beste für sein Land will ein niedriger adliger werden würde der das gleiche anstrebt. Nur hätte ich da dann mehr stimige Möglichkeiten das umzusetzen was ich anstrebe.
Natürlich könnte ich mir auch ein Schriftstück aufsetzen das mich als Soldaten bevollmächtigt die verhandlungen zu führen.
So gesehen werde ich ja nicht vom Barbaren zum Priester sondern gehe nur auf dem Weg den mein Char sowieso beschreitet einen weiteren Schritt.
Stephan:
Jo genau, das alte Problem. Es ist eben die Sache einen Häuptling zu finden der von vielen akzeptiert wird u der so agiert wie die gesamte gruppe will was aber auch ganz schnell dazu führen kann das der Spass stark abnimmt (ist meine erfahrung). Ich bin gerne "nur" Indianer und sobald meine zweite Truppe wieder loszieht werde ich wohl einen Leibwächterchat für den Fürsten aufziehen. Aber sonst muss ich eben für mich selbst der Häuptling sein.
Zur Photoallergie: Nein, es störte ihn nicht wirklich wenn er abgelichtet wurde...es stören für ihn nur die Photoaparate das Ambiente aber am Ende möchte er gerne die Bilder haben...alles Klar?
Ob ich das Land wirklich (meistens) alleine bespielen will weiss ich noch nicht so genau, wollte mir eben erstmal einige Meinungen anhören.
Söldner und alter Sack ist beides nicht so mein Ding, eher Hauptmann mit Mission. Blos ist es eben doof als Hauptmann alleine unterwegs zu sein weil ich ja keinem was zu sagen habe.
Den Char umzustricken habe ich auch schon angedacht, blos da müsste man überlegen ob es nicht schlauer isteinen neuen zu machen.
Klar, IT Kontakte sind unwichtig, die hat man nach 2 Stunden IT wieder hergestellt mit dem nächsten Char und natürlich spielt man sowieso am liebsten mit denen die man auch OT gerne mag aber irgendwie hängt mans chon ein bischen an den erlebten sachen, ich zumindest.
cartefius:
Wie gesagt, Bilder kommen demnächst aber schon alleine so sachen wie das ich mit dem guten 70€ Hemd vom Schneider, gutem Barett, weisser Kaninchenfellweste und Schwert mit ordentlicher Schwertscheide vor adligen stehe die dann vielleicht kettenhemd tragen und deren Schwert eben im Gürtel steckt stört für mich dann etwas das Bild.
Woher wisst ihr wie alt ich bin...bin 23. Würde schon Knappe machen, mir fehlt nur der passende Ritter
Adelsbriefe braucht man hier nichtmal, hab nie erlebt das danach jemand gefragt hat, kostet ein Paar EP der Titel.
Aber natürlich muss man sich in erster Linie daran messen lassen ob man das überzeugend spielen kann und darüber denke ich eben auch noch nach.
Sicher kann ich mir einen Grund ausdenken weshalb ich unterwegs bin, und wenn ich blos nach tollen Metallen suche um mir eine Rüstung zu schmieden. Nur möchte ich für mich erst alle Möglichkeiten abchecken.
Dazu kann man sicher verschiedene Ansichten haben aber das mit dem schmieden finde ich nicht so schlimm. Selbst wenn ich es nicht machen würde um davon zu leben könnte es immernoch die grose Leidenschaft meines Chars sein mit der er sich vor Schlachten beruhigt oder vielleicht mistraue ich anderen Schmieden die vielleicht meine Rüstung so reparieren das sie im Kampf zerfällt?
Nount:
Also 5 Leute die das selbe bespielen ist in meiner region irgendwie extrem selten, wenn doch so viele dann sind das oft eher lockere Gruppenverbunde. 2-3 leute die was zusammen machen ist hier eher angesagt.
Klar zwingt mich keiner alles mitzunehmen, mach ich ja auch nicht aber ich baue den Kram doch nicht damit es zu hause liegt
Dein Vorschlag ist auch nicht schlecht, hat mir vor ein Paar tagen auch schon ein Freund vorgeschlagen: Dienst beim Militär ist halt vorbei oder ich hab mich freigekauft und suche was neues.
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Freue mich auf weitere Meinungen und bedanke mich für die bisherigen.
Baldur |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 14.09.2008, 14:34 Titel: |
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| Zitat: | | Woher wisst ihr wie alt ich bin...bin 23. |
Steht übrigens unter deinem Namen.
| Zitat: | | Blos währe es bei meinem Char so das aus dem gewissenhaften Soldaten der das beste für sein Land will ein niedriger adliger werden würde der das gleiche anstrebt. Nur hätte ich da dann mehr stimige Möglichkeiten das umzusetzen was ich anstrebe. |
Ich bin da mehr prozess- als zielorientierter Larper: Der Charakter ist nicht auf dem Larp um Dinge erledigt zu bekommen, sondern um Dinge zu tun die du als Spieler gerne tust. Im Zuge einer geradlinigen Darstellung und den besseren Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern sollte man sich aber auf einige Kerngebiete beschränken und diese vervollkomnen, und nicht in immer mehr Töpfen gleichzeitig rühren. Ein Charakter, der Krieger, Diplomat, Höfling und Handwerker zugleich ist finde ich da schon hart an der Grenze.
| Zitat: | | Adelsbriefe braucht man hier nichtmal, hab nie erlebt das danach jemand gefragt hat, kostet ein Paar EP der Titel. |
Ein Adelsbrief ist für mich ein IT-Schriftstück wie jedes andere auch, wenn es dem Spiel des Charakteres dienlich ist sollte man es anfertigen. Und wenn Adel bei euch eine käufliche Fähigkeit ist sollte die Orga dann ja auch kein Problem damit haben, wenn du dich nach Gusto selbst in den Erbadel erhebst, solange du die Punkte hast.
| Zitat: | | Sicher kann ich mir einen Grund ausdenken weshalb ich unterwegs bin, und wenn ich blos nach tollen Metallen suche um mir eine Rüstung zu schmieden. |
Das ist allerdings ein Grund, der kaum Interaktionspotential hat, denn schließlich haben die wenigsten anderen SCs einen Zentner Adamantiumerz im Rucksack.
| Zitat: | | Dazu kann man sicher verschiedene Ansichten haben aber das mit dem schmieden finde ich nicht so schlimm. |
Natürlich kann man dazu verschiedene Absichten haben, allerdings sollte man sich auch fragen, ob man einen Handwerksberuf wirklich sinnvoll in sein Charakterkonzept integrieren kann oder ob man letztendlich nicht doch wieder einen spielrelevanten "Skill" kauft und sich irgendeine Story dazu ausdenkt. Seltsamerweise kenne ich nämlich dutzende Larpcharaktere, die über irgendwelche Umwege zum Schmieden gekommen sind, aber kaum Krieger, die Holzschnitzer, Zinngießer, Ikonenmaler oder Tierpräparator geworden sind. |
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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 14.09.2008, 21:02 Titel: |
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Kann man ja mal übersehen das das Alter da steht...
Im Endeffekt tue ich ja das was mir am meisten Spass macht: Ich liebe es scheppernd durch die gegend zu laufen und zu kämpfen und es macht mir genauso viel Spass auf irgendwelchen Metallstücken herrumzukloppen und das möglichst schön auszuspielen.
Blos ist mit diesen beiden Tätigkeiten der Tag ja nicht gefüllt und wenn ich dann zwischendurch mal was aushandeln kann finde ich das ganz nett.
Ansich bemühe ich mich bei meinen Chars die Tätigkeiten so zu wählen das sie sich an dem orientieren was im realen leben möglich währe. Also ich kann 1-2 Sachen richtig und mache das dauerhaft und dann hat man eben noch son Paar Sachen drum herrum die das leben so füllen.
In diesem fall sehe ich das so das ich bis jetzt eben als beruf Soldat bin und halt kämpfe weil es nötig ist. Schmieden mache ich nun mal um meinen kaputen Kram zu reparieren und da ich es mir eben nicht leisten könnte dauernd Schmiede zu bezahlen.
Dazu käme jetzt halt das ich von A nach B reise um mal was auszuhandeln, das würde IT sowieso nicht dauernd passieren sondern ein Paar mal im Jahr. Nur möchte ich halt für irgend einen logischen Zweck der auch umsetzbar ist unterwegs sein und nicht für irgend nen Kram der blos eine Begründung ist weshalb es den Char giebt wie "meine Eltern wurden von Orks erschagen..."
Ja klar, ich will mir auch auf jeden Fall einen Adelsbrief schreiben, genauso wie ein Siegel für mich einfach sein muss aber es ist hier eben nicht unbedingt erforderlich, mehr wollte ich damit gar nicht sagen.
Das schmieden hat schon einen Sinn in meiner Chargeschichte aber den möchte ich hier nicht auch noch durchkauen
Ich schmiede eben in erster Linie weil es mir Spass macht, nicht damit ich keinen Schmied bezahlen muss und auch nicht um auf einfachste Weise an Münzen zu kommen. Schliesslich giebt es sowieso keinen funktionierenden Wirtschaftskreislauf, was soll ich also mit den ganzen Münzen.
Kekse nehme ich lieber
Du triffst den nagel auf den Kopf: Das mit dem metall für eine tolle Rüstung währe von vorn herrein ein totes Konzept das auch nur als beispiel diente. Was soll ich auch mit so einer Rüstung? ist mir zu viel Power die man noch dazu nicht gut darstellen kann und ich könnte sie je normalerweise nicht reparieren. Wenn ich irgendwo in der Taverne frage ob ich in der örtlichen Schmiede Mithril kaufen kann werde ich wohl von 99% aller Wirte doof angeguckt und laufe den rest des Con´s ohne Rüstung herrum...
Klar kennt jeder dutzende Chars die zufällig schmieden, ist ja auch fast der einzige sinnvolle Beruf im LARP, Tierpräparatoren braucht man ja doch eher selten auch wenn es sicher ein lustiges Spiel gäbe (Bitte diesen Satz nicht irgendwie als Belehrung verstehen oder sich beleidigt fühlen, ist nur eine logische aussage)
In unserem Forum startet gerade die Diskussion wie es mit unserem Land weitergeht, bin auch nicht darauf versteift Diplomat zu machen aber ich möchte halt irgend einen Sinn darin sehen das ich unterwegs bin den nicht jeder zweite hat. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 14.09.2008, 23:13 Titel: |
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| Zitat: | | Das schmieden hat schon einen Sinn in meiner Chargeschichte aber den möchte ich hier nicht auch noch durchkauen |
Ich will da dann auch gar nicht lange darauf herumreiten, worum es mir nur geht ist, folgenden Punkt rüberzubringen: Die Zusammenhänge zwischen dem Charakterspiel eines Spieler und dem, was als vielbeschriebene "Charaktergeschichte"auf dem Papier steht, sind uninteressant. Was wichtig ist ist das Spiel, nicht wie es gerechtfertigt wird - Da du dir sowohl dein Spiel selbst aussuchst als auch deine Charaktergeschichten selber schreibst kann das eine nicht als Erklärung oder Ersatz für das andere dienen. Wenn du deinen Charakter so gut spielst, dass jeder seine Rolle erkennt und im Spiel daran anknüfpen kann, dann ist es nicht nötig, die Charaktergeschichte zusätzlich aufzutischen. Wird es hingegen nötig, im Spiel Erklärungen für Diskrepanzen in der Darstellung aus der Hintergrundstory zu ziehen ist offensichtlich das Spiel an sich schon nicht gut gewesen.
Deswegen mein Ratschlag an alle Spieler: Weniger Geschichten, mehr konkrete Umsetzungsideen!  |
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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 15.09.2008, 06:44 Titel: |
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| Vollkommen richtig, irgendwas versuchen zu rechtfertigen endet meistens im Gegenteil von dem was man möchte. |
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Alex Moderator

Alter: 33 Anmeldedatum: 20.11.2006 Beiträge: 11083 Wohnort: Wahlhesse mit Ruhrpottherkunft
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Direktlink | Verfasst am: 15.09.2008, 10:04 Titel: |
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Hm, dahingehend kann ich mir vielleicht einen Krieger vorstellen, der etwas nebenher schmieden kann. Halt nicht so gut, wie ein richtiger Schmied, aber eben genug, um seine Sachen halbwegs zu flicken (Das Rüstung reparieren realistisch gesehen Unsinn ist, davon sehe ich jetzt mal ab). Aber wenn dieser Krieger/Kämpfer etc. dann noch plötzlich das Diplomatengewand auspackt, dann sprengt das in meinen Augen jeden Rahmen.
Meiner Meinung nach ist der Diplomat und der Schmied nicht vereinbar. Das passt einfach nicht. Außer als obskures Hobby des Diplomaten, aber dann würde es wohl nicht weit genug reichen, was vernünftiges zu schmieden außer Kleinigkeiten. Reparieren von Rüstungen etc. ist da schon zu optimiert.
Ich verstehe allerdings auch nicht, wie zwei Dinge davon Deinen Tag nicht ausfüllen können. Ich habe unter meinen Charakteren unter anderem jeden dieser drei Typen. Und jede dieser Tätigkeiten füllt meist den ganzen Tag des Charakters. Zum kämpfen gehört ja noch Pflege der Ausrüstung etc. dazu. Training. Undundund. Wer mal auf einem Mythodea diplomatisch sich zu betätigen versucht hat, weiß, dass man froh sein kann, wenn man ausreichend Schlaf bekommt. Und wenn mein Schmied sein Zeug zum reparieren oder schmieden auspackt und loslegt, dann stehen plötzlich zig Leute bei mir Schlange.
Das Problem liegt also weniger in den Betätigungsfeldern, wohl eher in der Umsetzung. Wenn man dass alles nur für sich tut, ist klar das da nicht viel bei rum kommt. Dann kann man aber auch gleich in einem Kämmerlein alleine spielen. Wenn man eine einzige Tätigkeit davon für andere tut, also seine Dienste verkauft und damit einen Beruf ausübt, dürfte man mehr als beschäftigt sein. Egal ob als Wortführer, Söldner oder Schmied.
Grüße,
Alex _________________
Das Westlandeforum wurde gelöscht. Der Serviceprovider hat den Support leider eingestellt.
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Baldur Winterfeld
Alter: 27 Anmeldedatum: 10.09.2008 Beiträge: 7
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Direktlink | Verfasst am: 21.09.2008, 10:58 Titel: |
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Komme endlich mal wieder zum schreiben.
Hätte eigentlich gedacht das in diesem riesigen Forum mehr Leute ihre Meinung schreiben würden aber ist wohl nicht so.
Meine letzten beiden Antworten waren ansich schon nur noch erklärungen, das mit dem Diplomaten hab ich gestrichen weils nichts bringt. Adel mache ich erstmal auch nicht,vielleicht später mal.
Werde mal gucken wofür ich zukünftig unterwegs bin, vermutlich werde ich meinem Land erstmal den Rücken zudrehen.
@Alex: Diese tolle Fähigkeit heisst im Regelwerk nun mal "Rüstung reparieren", schmieden würde es besser treffen.
Mein Kram mache ich ja auch nicht blos für mich aber z.B. beim Schmieden ist es einfach so das ich es sehr oft erlebe das SC´s ihre Rüstung nicht zum reparieren geben sondern so tun als währe sie nicht kaput gegangen...da bin ich dann mit meinem Kram und den Sachen der Paar Kunden die ihren Kram bei mir abliefern irgendwann mal durch und danach mache ich dann eben Spitzen für die Bolzen meiner Armbrust oder sortiere mein Werkzeug wieder. |
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Thema: Weiterentwicklung - aber wie?
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