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Thema: Welche Zauber braucht ihr/wollt ihr im Larp?


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Cartefius



Alter: 32
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 20:24    Titel: Welche Zauber braucht ihr/wollt ihr im Larp?

In einigen Threads wird ja gerade heiß über alle möglichen Aspekte des Magiespiels debattiert, und auch im Rahmen meines eigenen Regelwerkentwurfs (wen es interessiert, der Thread ist hier) ist mir eine für mich sehr interessante Frage eingefallen, die sich in erster Linie an Magierspieler (oder solche die es eventuell werden wollen) richtet:

"Was für Zauber verwendet ihr gerne und oft bzw. würdet ihr gerne verwenden, und aus welchen Gründen?"

Also welche Zauber unterstützen z.B. die Darstellung eures Charakters auf essenzielle Weise, welche ermöglichen Spielinhalte, die euch sonst verwehrt bleiben oder erfüllen wichtige Spielfunktionen, welche Zauber mögt ihr, weil sie so eine schöne Show liefern? Welche Aspekte (z.B. Darstellbarkeit, Eindeutigkeit, Geschwindigkeit beim Zaubern), sind euch wichtig, und in welchem Regelwerk findet ihr sie am besten gelöst? Welche Zauber fehlen euch in gängigen Regelwerken, und bei welchen würdet ihr sagen, dass ein Wegfallen dieser Zauber euren Charakter stark einschränken würde?
Bitte möglichst konkret, also nicht mit Allgemeinplätzen wie "Magie gehört für mich zu Fantasy", sondern eher "Ich mag den "Windstoß", weil er leicht erkennbar ist, in seinem Effekt gut darstellbar ist, und mir als Magierspieler die Möglichkeit gibt, Kämpfern gegenüber nicht völlig schutzlos darzustehen."

Das soll jetzt nicht ein Beschwerde-Thread über "nervige Zauber" werden (davon gibt es ja schon genug), sondern mir, der ich kaum Spielerfahrung im Bereich "Magier" habe dabei helfen, die Wünsche von Magierspielern besser einzuschätzen, z.B. beim Regelwerkschreiben oder als SL. Außerdem habe ich persönlich oft den Eindruck, dass Larpmagie zu großen Teilen sehr auf ausgetretenen Pfaden in der Tradition von DragonSys wandelt, und ich fände es toll, wenn man da vielleicht zu ein paar neuen Ansätzen kommen könnte.
Ich gebe zu, ich bin da nicht ganz unvoreingenommen, weil mich viele Aspekte der Larpmagie wie sie jetzt gehandhabt wird nicht wirklich reizen, deswegen werde ich eventuell öfter mal nachbohren, mein Ziel ist aber keinesfalls, Magie aus meinem Larp zu verdrängen, im Gegenteil:
Ich habe den Eindruck, dass sich die Larpwelt in letzter Zeit ein bisschen in die Leute aufspaltet, die Larpmagie entweder im regelmäßigen Umgang rundheraus ablehnen, oder die kritiklos nach alter DragonSys-Regelwerksmagie spielen, und ich würde gerne ausloten, ob es da nicht einen gemeinsamen Nenner gibt.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Nutz



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 20:33    Titel:

Ich spiel zwar keinen Magier, da ich aber ein Optikmensch bin mag ich auf Magie eigentlich nicht verzichten. Aber dann eben mit möglichst viel Brimborium und Tamtam im Ritual. Heilmagie kann ich mir auch noch schön vorstellen, ist ja aber auch schon fast ein kleines Ritual.

Was ich an Kampfmagie bisher erlebt habe wäre für mich verzichtbar weil keine Bereicherung. Viel habe ich aber tatsächlich noch nicht gesehen.
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Chevalier



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 20:36    Titel:

Welche Zauber mir einfallen, die ich als Standardrepertoire ansehen würde, abhängig jetzt aber von der Erfahrung des Magiers. Von der Darstellbarkeitsmöglichkeiten haben ich allerdings auch wenig Ahnung und überlasse anderen die Lösung, die selber Magier spielen.

- Ein Zauber um Magie zu erkennen, ob Magie wirkt, bzw. gewirkt wurde an einem Ort/einem Objekt/einer Person
- Eine zauberische Möglichkeit die Art der gewirkten Magie zu erkennen.
- Ein Zauber gegen Magie, die Möglichkeit gewirkte Magie zu brechen
- Ein magisches Schild gegen Magie
- Ein magischer Angriffszauber. Feuerbälle z.B. lassen sich besser darstellen als arkane-unsichtbare oder Wassergeschosse. Eis könnte auch gehen, wahlweise eben auch der Windstoß wenn es ein harmloserer Zauber sein soll
- magische Heilungen, einzelner innerer/äußerer Wunden
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Irian



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 20:58    Titel: Re: Welche Zauber braucht ihr/wollt ihr im Larp?

Cartefius hat Folgendes geschrieben:
"Was für Zauber verwendet ihr gerne und oft bzw. würdet ihr gerne verwenden, und aus welchen Gründen?"


Das sind schon zwei sehr unterschiedliche Fragen. Verwenden tue ich eigentlich kaum welche, habe in den letzten 2-3 Jahren LARP vielleicht 1-2 Mal gezaubert (mit meinem Magier-Charakter). Gerne verwenden würde ich viel mehr, aber mir fehlt die ideale Darstellung dafür, was vermutlich auch die Frage beantwortet: Ich sehe alles gerne, was man gut darstellen kann.

Persönlich bin ich ein Fan von Magiern, die sich mit Magie beschäftigen, also erkennen, bannen, etc.etc. - und kein Fan von Magiern, die sich mit allem anderen beschäftigen (Rüstungen reparieren, Schlösser knacken, kämpfen, etc.). Allerdings ist gerade diese "Metamagie" schwierig darzustellen und zu kommunizieren.
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Wieder da: LARPMagier.de - Die Seite für LARP-Magie
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Turis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 21:09    Titel:

Kurz vorneweg: Ich habe früher gerne "gezaubert" (als Priester eher gewundert^^) und hab mich immer sehr gefreut, wenn die NSCs mitgespielt haben. Irgendwann fand ich meine Darstellung aber nicht mehr ausreichend und hatte aber keine Lust komplizierte Apparaturen und große Beutel voll Komponenten mit mir rumzutragen und habe daher die "aktive" Magie sein gelassen. Schließlich hab ich nur noch meine eigenen Leute und ihre Waffen gesegnet - also nur noch da gezaubert, wo ich wusste, dass den Leuten meine Darstellung reicht.

Soweit zum Hintergrund, hier nun die Liste an Zaubern, die ich theoretisch als bereichernd empfinden würde (und größtenteils auch mir vorstellen könnte selbst umzusetzen):

Nicht-Kampfzauber (man hat Vorbereitungszeit und könnte auch "ritualisieren"):
- Segnung (mag. Waffe, Person=Schutz, Gegenstand/Boden=Reinigung)
- Analysezauber (spüren, erkennen, suchen...)
- Antimagie
- Licht
- Heilung (in diesem Sinne auch Schlaf, aber nicht als Kampfzauber)

Kampfzauber:
Allgemein find ich Kampfzauber nur dann gut, wenn sie einerseits darstellbar sind und - was ich noch viel wichtiger finde - nicht den NSC völlig aus dem Spiel nehmen (wie Versteinern oder Verwandeln).

- Abstand (Priester vs. Untoter)
- Waffe erhitzen (besser: Waffe schwer wie Blei)
- Windstoß find ich zwar generell gut, aber ich fänds besser, wenn man nicht weggeworfen wird, sondern sich gegen den Wind stemmen muss und kaum vorwärts kommt.
- Magisches Geschoss, aber bitte mit schöner Komponente und vorallem ohne "Explosion", sondern einfach wie ein Pfeiltreffer


Zauber, die anderen die Arbeit nehmen (z.b. Schlösser knacken und wenn mans übertreibt auch Heilung) find ich generell nicht sinnvoll für das gemeinsame Spiel. Generell wirkt ein Magier besser, wenn er ein Gelehrter mit magischen Fähigkeiten ist, als eine Zauberschleuder. Man müsste als Orga da auch etwas mehr trennen und darauf achten, dass wirklich nur Magier zaubern können und nicht jeder Abenteurer. Das schreit natürlich schon fast wieder nach einer geschlossenen Kampagne...

Nebenbei erwähnt: Etwas merkwürdig ist es für mich, dass ich einerseits eine geschlossene Kampagne von der Theorie und den Vorteilen her toll fände, andererseits hänge ich so sehr an meinem Hintergrund, dass ich mich nicht auf irgendwas einlassen kann und will, was damit nicht vereinbar ist. Etwas eindimensional, aber naja... menschliche Schwäche.

Grüße
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Schlachtross



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 21:45    Titel:

Als leidgeplagter Prügel NSC kann ich zu Magie eigendlich nur sagen:
Gerne Alles was man schon sieht, was schallt und raucht, was cool aussieht.

Was ich recht nervig finde sind die ganzen "passiven" Zauber; Waffensegnungen, Magische Rüstungen, Schutzkreise etc.
Diese Zauber wären zwar ab und an durchaus Hilfreich aber arten meistens leider furchtbar aus.

-> Kurz gerne jeden Zauber wenn er schön und erkennbar dargestellt ist.
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"Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
Kelmon hat Folgendes geschrieben:
Lustige Tatsache:
Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"
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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 22:22    Titel:

Bei den "Magie erkennen"-Zaubern: Wie macht ihr das, bzw. wie genau möchtet ihr die Informationen, die da herauskommen?

Auf unseren Cons hatten wir diese Zauber öfter, hatten aber als SL immer einerseits das Problem, dass die Kommunikation mit dem Spieler immer reines Telling war: "Du sieht ein Gewebe aus arkanen Strömen, die das Gerät mit dem Boden verbinden, hauptsächlich Verwandlungsmagie..." und so weiter, was ich immer als etwas unbefriedigende Darbeitung meinerseits empfunden habe.
Andererseits mag ich auch nicht diese "magischen Tricorder", bei denen ständig immer alles durch Erkenntniszauber abgescannt wird, in der Hoffnung, dass die SL alles über den Gegenstand herunterbetet, angefangen von Alter und Material, über die C14-Zusammensetzung, die letzten drei Vorbesitzer und die Bestellnummer bei "Sauron Heimservice". Wink

Eine Idee von mir war da, entsprechende Informationen in Form von Markierungen mit UV-Farbe mitzuteilen, also z.B. auf dem Boden gezogene "Kraftlinien", oder auf die Stirn gemalte Runen für Beherrschungszauber, wobei man in der Symbolik ja sogar noch Detailinformationen verstecken könnte. Den Magiekundigen könnte man dann einfach UV-Taschenlampen in die Hand drücken...
Alternativ vielleicht für generelle Wahrsagezauber irgendwas mit einem Handymonitor unter einer Kristallkugel oder Wahrsageschale, bei der man als Orga kleine Filmchen aufzeichnen könnte.

Problem bei beiden Aktionen: Der Aufwand ist recht groß, und der Zauber ist nicht sehr flexibel, weil man nur das herausfinden kann, was die Orga vorbereitet hat. Würde euch das stören?

In Sachen "Antimagie": Das würde ich ja auch als recht klassisches Betätigungsfeld sehen, bislang schwebte mir da aber eher etwas ritualartiges vor, also etwa so wie Gandalf versucht, das Tor nach Moria aufzuzaubern.
Wie ist denn das mit schnellen Spruchzaubern wie bei der Kampfmagie? Sollte jeder Magier alle Zauber auch direkt nach oder während dem Zaubern abwehren können, oder müsste er den Schutz vorher aufbauen und aufrechterhalten?
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Benutzer755



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 22:34    Titel:

@Cartefius
Sowas hier?
Funktioniert in Largho schon länger. Kannst gern mal Tilmann zu näheren Details und Erfahrung dazu fragen.

LG
Benutzer755
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Wenn man mich fragt, welche Farbe die Liebe hat
Würd ich antworten, die Glut von Kupfer matt...

(Jacab)
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Cartefius



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 22:38    Titel:

Ja genau, so etwas. Allerdings wenn möglich mit einem irgendwie ambietigeren, selbsterklärenden Code, obwohl man die Version ja vermutlich auch recht schnell drauf hat oder in seinem Zauberbüchlein hinterlegen kann.
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Hana



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 23:21    Titel:

Ich glaub, ich hab tatsächlich noch nie jemanden Abstand zaubern gesehn ...

Als Magier benutze ich fast nur Heilzauber, das liegt aber noch mehr an der Rolle als an der Präferenz, ich habe mir für meinen einzigen Magiercharakter "Keine Kampf- und Schutzzauber" zur Auflage gemacht. Heilzauber sind für mich unverzichtbar, wenn ich die nicht "können darf", hab ich weniger Spaß. Für Gift und Krankheiten finde ich Verzögerungszauber schöner als Heilzauber, weil das so klassisches Alchemistengebiet ist, "gar nix machen können" aber auch doof ist. Und ich mir so eine schöne Apparatur dafür gebastelt habe Wink

Bei Analysezaubern habe ich immer das angesprochene Problem, man spricht sein Förmelchen und lässt sich von der SL was erzählen - deshalb mach ich das nie, obwohls auf meinem Charakterbogen steht, ich komm mir bei sowas dann immer doof vor. Etwas zum Anschauen würde ich da durchaus mögen, gerne auch Rätsel. Überhaupt fände ich für Magie mehr Rätsel, Geschicklichkeitsspiele o.ä. gut - geht halt nur da, wo man währenddessen keine Show machen muss, finde ich aber eine erfrischende Alternative.

Bzgl. Zauber, die andere wirken (das find ich nämlich auch wichtig!):
Ich mag generell Kampfzauber gern, auch diese abzubekommen oder mit der Heilmagierin deren Folgen zu bekämpfen.
Da mag ich auch eine große Palette, Schadenszauber wie Feuerball oder Bolzenzauber, Körperbeeinflussung mag ich fast immer, sofern von mir darstellbar (deshalb fällt Verwandeln raus), sogar mit Versteinern bin ich einverstanden. Oder Windstoß-Zauber eignen sich gut, um statische Reihen aufzulockern, wenn man grad keine Golems zur Hand hat. Ich mag alles, was Kämpfe interessanter und abwechslungsreicher macht.
Schadenszaubern sollte man m.E. aber ausweichen können, dann brauchts auch keine Antimagie während des Wirkens. Die finde ich mangels Hollywood-Effekten problematisch, verzichte ich lieber drauf (ich mag den Magiespiegel schon nicht - jemand hat mal den Begriff "Magie-Ping-Pong" verwendet), wenn ich dafür Wurfkomponenten o.ä. ausweichen kann.
Antimagie gegen zu Ende gewirkte dauerhafte Zauber mag ich hingegen.

Den Schreckenshand-Zauber (also Berührung -> Schaden) mag ich aus dramaturgischen Gründen. Habe ich sowohl als Zauberer (als NSC bisher nur) als auch Bezauberter Spaß dran, das ergibt m.E. oft schöne Situationen und sieht gut aus, wenn jemand auf Berührung hin zusammenbricht.

Das hier genannte Entwaffnen (Waffe erhitzen) geht mMn nur, wenn der Bezauberte vorher sein Infight-Einverständnis erklärt hat. Sonst nimmt man die Person damit auch aus dem Spiel (Kampfteilnahme ist nicht mehr) - beim Versteinern-Zauber verlier ich aber wenigstens nicht mein Gesicht; entwaffnet steht man immer etwas trottelig rum, wenn Infight keine Option ist.
Noch wichtiger als die Darstellbarkeit ist mir bei Zaubern, dass der Bezauberte dabei nicht dumm dasteht. Jeder Zauber sollte darauf ausgelegt sein, dass ein bezauberter würdevoller Charakter dabei nicht würdelos wirkt!

Rituale finde ich langweilig - habe deshalb auch selbst noch keine gemacht. Keine Ahnung, weshalb viele so auf Rituale stehn und das als Nonplusultra der Magiedarstellung sehen - lieber knackig und kurz als lang(atmig) und öde!
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Jocke



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 27.03.2011, 23:25    Titel:

Hana hat Folgendes geschrieben:
Ich glaub, ich hab tatsächlich noch nie jemanden Abstand zaubern gesehn ...


Abstand war der Hauptzauber meines Priesters der Wege... Aber ich glaub ich gehör mit zu den einzigen die den Zauber je genutzt haben. Laughing
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Leopoldt



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.03.2011, 00:13    Titel:

Ich kenn mich im Dsys-Magieregelwerk jetzt nicht wirklich aus.
Von anderen Spielern akzeptiere ich die meisten Zauber. Sofern sie es irgendwie tauglich darstellen. Feuerball mit nem Silikonball, oder der Windstoss mit dem Fächer, etc...
Wobei ich gut inszenierte Rituale definitv schöner finde als Kampfmagie. Besonders Zaubersprüche die ohne Komponente dargestellt werden und mit einer Ansage des Zaubers enden, neige ich zu ignorieren.

Da ich selbst schon mal mit dem Gedanken gespielt hab einen Magiekundigen Charakter zu spielen, hab ich über "meine" Darstellung von Magie nachgedacht.
Der Charakter hätte genau einen Zauber beherrscht. Licht. Die versteckten Klettambänder mit den LEDs drauf liegen sogar irgendwo noch rumm. Ich finde es gibt einfach keine (für mich) passende Darstellungsweise für Spruchzauber, die mein Gegenüber aktiv miteinbeziehen. Irgendwann steht man immer an dem Punkt wo man von seinem Gegenüber durch irgendwelche Regeln ein vorgegebens Ausspielen einfordert. Der Gedanke passt mir einfach nicht.

Solche sachen wie Magie spüren oder magische Suche kann man ganz nett mit verstecktem Knopf im Ohr und ner SL mit Funke lösen. Soetwas fällt für mich aber auch eher in eine Kategorie mit Ritualen, welche ich sowieso als unproblematischer Empfinde.

Außerdem machen die Magie eines Magiers vorallem seine Mitspieler, ähnlich wie den Adel beim Baron. Zur Veranschaulichung:
Es gab da diese eine Szene wo ich als Nsc (Paladin) mit Arthy als Magier aneinander geraten bin. Ich will gerade vom Stuhl aufstehen, als er mich feix ansieht und wortlos die Hand in meine Richtung erhebt. In dem Moment lasse ich mich auf den Stuhl zurück fallen und gebe vor verzweifelt aufstehen zu wollen.
Eine solche Szene ist mir tausend mal lieber als irgend ein magischer Schild, gesegnete Waffe oder sonstirgendwas.
In meinen Augen sollte Magie mehr zum Ambiente beitragen als einen spieltechnischen Zweck zu erfüllen.


Ich hoffe mal, meine Ansicht ist klar rübergekommen
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Hannes
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Turis



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.03.2011, 00:37    Titel:

Abstand hab ich immernoch am liebsten gezaubert, da braucht man auch kein Codewort oder man bindet es direkt ein. Ist einfach ein schöner Priesterzauber.

Würde man "Waffe erhitzen" durch "Waffe wird schwer wie Blei" ersetzen, dann würde der Gegner keine Gefahr mehr sein (was der Sinn des Zaubers ist), aber er könnte die Waffe mitnehmen und außer Reichweite laufen oder eben versuchen sehr langsam und mit viel Mühe zuzuschlagen.


Diese Variante mit dem UV-Farben find ich wirklich spannend und ausbaufähig. Da hätte ich spontan wieder Lust was magisches zu spielen. Die Kombination Gelehrter + Analysemagie + wirklich schöner Lichtzauber ist in meinen Augen sehr interessant, aber ich kann verstehen, dass das für viele zu wenig Action ist.


Als Schutz vor Zaubern und für den Kampf Magier gegen Magier kannte ich bisher neben dem Magiespiegel nur den "Perdo Magia", der oft nicht eingecheckt wurde. Insgesamt ist er auch ziemlich blöd, weil man einfach während der andere zaubert auf ihn zeigt und "Perdo Magia" ruft und dadurch den Zauber unterbricht (und selbst Spruchkosten des unterbrochenen Zaubers+10 Magiepunkte verliert). Leider hab ich bisher keine schönere Alternative gesehen und das Magie-Ping-Pong ist auch nur Telling.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass man mit einer wirklich schönen Darstellung von "Licht" auch Schutzmagie darstellen könnte - zumindest wenns schon etwas dunkler ist. Aber da leider oft Angriffszauber aus "Aeraelementummovodiscrim" (<3sek.) bestehen, wenn die Leute anfangen etwas nervös zu werden, so ist es schwer einen schönen Abwehrzauber in dieser Zeit aufzubauen. Würde der Angriffzauber länger dauern (wie gerne in Filmen und Intros von Spielen), dann könnte der Verteidiger eben diese leuchtende Kugel vor sich immer heller werden lassen und sich damit schützen. Möchte man das ganze SL-abhängig machen könnte die Kugel beim Eintreffen des gegnerischen Zaubers schnell wieder dunkel werden (per Funk vielleicht? keine ahnung..) und der Verteidiger weiß, dass er dem Angriff nicht stand halten konnte (zu wenig Magiepunkte oder warum auch immer).
Is nur so ne fixe Idee am Rande.

Grüße
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EricPoehlsen



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.03.2011, 07:16    Titel:

- Analyse
ob Telling (damit muss dann halt der Magierspieler leben), Kärtchen mit Infos oder die Idee mit der UV Tinte spielt dann keine Rolle.

- Heilung
wobei eine magische Heilung vom Zeitaufwand die mundane nicht abhängen sollte. Magier die so etwas wie 'Stabilisieren' wirken und dann mit einem mundanen Heiler zusammen arbeiten finde ich da ganz gut.

- Licht

Eine Auswahl von aggressiven und defensiven Kampfzaubern
- Feuerball / Magiegeschoss / Eisball / Luftschlag
die üblichen Wurfkomponentenzauber halt.
- Windstoß
- Erdstoß/Erdbeben
- Binden/Verwurzeln/Erstarren/Versteinern

... ich verwende auch mehr 'arkanes Gefasel', als tatsächlich zu zaubern. Und mit Ritualen kann man ja auch noch abdecken, was man sonst noch braucht.
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Hana



Alter: 27
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 28.03.2011, 08:56    Titel:

Turis hat Folgendes geschrieben:
Würde man "Waffe erhitzen" durch "Waffe wird schwer wie Blei" ersetzen, dann würde der Gegner keine Gefahr mehr sein (was der Sinn des Zaubers ist), aber er könnte die Waffe mitnehmen und außer Reichweite laufen oder eben versuchen sehr langsam und mit viel Mühe zuzuschlagen.

Da wäre mir ein Zauber, der speziell den Zauberer vor Angriffen schützt, oder einer, der den Gegner außer Gefecht setzt, als Gegner deutlich lieber - so ists halt "Ich hindere dich am Kämpfen, biete dir aber keine Alternative"-Zauber. Kämpfen in Zeitlupe, kaum hebbare Waffe o.ä. wirkt immer etwas albern, wenn man nicht grad einen Zombie oder Goblin spielt, und ansonsten kann ich halt - mit den Schultern zucken, mich umdrehn und gehn. Das ist so völlig undramatisch ... finde ich einen der frustrierendsten Zauber. Da werd ich lieber umgehauen. Oder werd versteinert, da steh ich dann zwar auch nur rum, wirke aber wenigstens nicht nocht IT blöde.

Sorry fürs OT, aber Hanahasszauber-Loben ist immer so ein Trigger ... Embarassed
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