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Thema: Welches Tierwesen darf es heute sein?


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Gerwin



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.01.2012, 00:26    Titel:

Zitat:
Ich bezog mich dabei nebenbei auch nicht direkt auf den Körperbau, sondern auf Furrys, die teilweise absichtlich comicartige Kostüme mit entsprechenden Augen usw. verwenden


Die Wahrnehmungsstörung liegt hier in der "Bezugsgruppe". Wenn ich nun "Vicky und die Wilden Kerle" als Bezugsgruppe nehme...ist mein Wikinger absolut realhistorisch. Nehme ich einen ernstzunehmenden Reenactor (=! Larpreenactment) zu Vorlage ist mein Wikinger comichaft.

Ebenso ist es bei Tierwesen. Nehme ich nun eine griechische Statue zum Vorbild (oder eine Zeichnung) hat fast jedes Larptierwesen einen Comiceinfluss. Nehme ich irgendein Kellogs-Tiger-Reenactment zur Vergleichsgruppe betreiben die meisten Larptierwesen am Ende Tierreenactment alla Brehms Tierleben.

Katze: Ich betone jetzt ausdrücklich dass das nicht böse gemeint ist, aber ich denke dennoch dass deine Ansprüche da sehr hoch sind (und auch nicht ohne weiteres mit der finanziellen Vorgabe umzusetzen). Ein leicht abgewandeltes Widderwesen im Still von Lorac mit allen drum und dran dürfte (inklusive Rüstung, Kleidung und Co) leicht 1000-2000 Euro sprengen (wenn man niemanden hat der es eben zum Freundschaftspreis baut). Schon ein recht einfacher Fursuit der deinen Ansprüchen genügen würde kostet bei einen bekannteren amerikanischen Hersteller vierstellige Dollarbeträge.

Ist aber halt immer eine Frage des Blickwinkels. Je besser man selbst wird, umso höher werden auch die Ansprüche.

DnD-Gnoll-Bild:

Da hat Sonadorexis recht. Aber die meisten DnD-Gnollbilder wirken tatsächlich sehr aggressiv.

Aber gut lassen wir das Thema ruhen. Und hoffen darauf dass die Erstellerin zu ihren gewünschten Tierwesen kommt.
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Lieber Larpeinsteiger:

Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Lorac



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.01.2012, 02:50    Titel:

@ Gerwin:

Ich glaube du benutzt einfach das Wort "comichaft" anders als die meisten Menschen...

Was meine Ansprüche an Tierwesen angeht, sind die vergleichsweise hoch, aber definitiv problemlos umsetzbar und das tatsächlich mit der angegebenen finanziellen Vorgabe.
Die 1000-2000€ sind realistisch, wenn man wirklich garnichts selbst baut...sobald man jedoch zumindest Einzelteile selbst fertigt oder weiß, wo man zu suchen hat, bleibt man weit unter den 1000€.
Das teuerste dürfte die Rüstung sein...wobei man da genauso gut zu nem Linothorax greifen kann um den gleichen Stil zu behalten und die gibts teilweise sehr günstig(unter 100€) auf ebay.
Den Kopf kriegt man hier in Deutschland vermutlich für ca. 400€ von einem Tierwesenspieler gebaut, wenn der einen für halbwegs erträglich hält, derweil der Rest nur grundsätzliche Bastelfähigkeit erfordert, die fast jeder mitbringt. Bestenfalls die Klauen brauchen ein wenig Kenntnis, aber evtl. baut die einem jemand auch für 50-100.
Die amerikanischen Hersteller eignen sich deswegen auch irgendwie schlecht als Preisbezug...
Bin mal gespannt, ob Anja es schafft irgendwann mal ein Tierwesen für unter 100€ zu bauen...sie wollte eh mal zeigen, dass es geht. Die einzige Befürchtung ist, dass hinterher ne Menge schlechte Tierwesen das deutsche Larp fluten, weil jemand am falschen Ende sparen wollte.
Bleibt die Frage, will man die Büchse der Pandora wirklich öffnen?XD

Bezüglich der Ansprüche hast du sicher Recht, dass sie steigen, wenn man sich selbst verbessert...aber das ist im Grunde nichts falsches, wenn man betrachtet, dass diversen Anfängern problemlos gelungen ist mich mit ihren Werken zu begeistern.
Man kann halt einen Ritter schlecht ohne taugliche Rüstung spielen, wieso sollte man also Tierwesen ohne die entsprechende Ausstattung spielen können?
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Why is it that whenever I go into some spooky woods, mean creatures pop up? Can't I meet deer or something?
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Noriel




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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.01.2012, 03:05    Titel:

Oh das Projekt von Anja mit den 100€ würde mich grad sehr interessieren!
Das Hauptproblem dürfe das Fell sein. Ich schau mich da grad so um und zufreidenstellend ist das nicht. Vielleicht sollte ich einen Nackthund spielen xD (dann aber mit Kleidung Oo) ... nein dann lieber gar kein Tier.
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Lorac



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.01.2012, 03:57    Titel:

Fell ist immer das größte Problem bei sowas, aber ab und an hat man Glück und findet irgendwo was Gutes zu einem tauglichen Preis.
Ab und an sucht man ziemlich lange, weil man es sich entweder nicht leisten will(bei bis zu 70€ den Meter) oder das Zeug nix taugt in den niederen Preisklassen.
Das 100€-Projekt wird sie irgendwann sicher angehen...nur ob die Ergebnisse dann öffentlich werden, ist eine hervorragende Frage aus oben genanntem Grund.
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 06.01.2012, 13:49    Titel:

Nur noch am Rande weil ich den Rest inzwischen für unrealistisch halte:

Zitat:

Bezüglich der Ansprüche hast du sicher Recht, dass sie steigen, wenn man sich selbst verbessert...aber das ist im Grunde nichts falsches, wenn man betrachtet, dass diversen Anfängern problemlos gelungen ist mich mit ihren Werken zu begeistern.
Man kann halt einen Ritter schlecht ohne taugliche Rüstung spielen, wieso sollte man also Tierwesen ohne die entsprechende Ausstattung spielen können?


Die wenigsten Ritter haben auch nur einen Mindeststandard an Ausrüstung. Ich bitte hier all die Leute mit unvernieteten Zeughauskettenhemden zu beachten. Du kannst gerne deine Ansprüche weiter verbreiten...spricht in meinen Augen gar nichts dagegen. Welche Ansprüche jedoch "ohne weiteres erfüllbar sind" ist halt immer eine subjektive Sache. Für mich ist es auch "ohne weiteres erfüllbar" sich als Barbar einen anständigen Sixpack anzutrainieren und als Kämpfer mal die Kondition zu üben und über den "Larpstandard" des nach 20 minuten bergauf schnaufenden Elitekriegers hinweg zu kommen. Genug Anfänger haben das geschafft.

Was ich damit sagen will: während für dich die bastlerischen Fähigkeiten vielleicht gering sind...sind für mich die athletischen Fähigkeiten zu erreichen des Charakterziels eher gering. Ein neutraler Dritter sieht das (vorsichtig ausgedrückt) manchmal ein wenig anders.[/quote]
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Lorac



Alter: 26
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 07.01.2012, 12:34    Titel:

Naja, ob deine Einschätzung was realistisch ist effektiver ist als meine, der ich mich schon lange genug mit dem Thema beschäftige und daher die Preise kenne, überlasse ich jedem selbst. XD

Was deine Einschätzung angeht, wenn es nicht nach Ritter aussieht, tendiere ich dazu jemanden auch nicht so zu behandeln.
Generell halte ich das Sixpack jetzt nicht für "ohne weiteres erfüllbar", weil da noch einiges an Veranlagung mit rein spielt, aber gewisse Grundfitness hingegen schon. Wenn jemand die nicht aufweist steht es dir schließlich doch auch genauso frei seinen Status als Elitekrieger zu IT belächeln, wo ist also das Problem?

Bedenke nebenbei, dass ich selbst über keinerlei Bastelgeschick verfüge...dann bleibt einem noch immer Leute zu fragen, die man kennt oder jemanden dafür zu bezahlen.

Jede Rolle hat ihre darstellerischen Anforderungen und wenn man die nicht erfüllt, muss man halt damit leben,dass einen andere nicht toll finden oder einem aus dem Weg gehen.
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Zacharias von Metz



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.01.2012, 01:05    Titel:

Die Idee eine Tierwesengruppe direkt als Larpgruppe zu gründen fände ich eine nette Idee, das Problem daran ist wirklich die entsprechenden Leute zu finden - und vor allem in räumlicher Nähe mit Tierrassen-Einigung.

Ich habe mir auch schon den Kopf zerbrochen, was man spiele könnte ohne gleich von Weitem schon in die Kathegorie 'Feind' zu fallen, aber die meisten nett aussehenden Tierwesen sind nun einmal traditionell böse behaftet - angefangen mit P&P und später dann mit PC-Rollenspielen. Der große Orkboom kam ja erst, nachdem einige Rollenspiele diese Rasse als spielbar anboten (was damals zuerst auf große Ablehnung stieß) und sich erst im Laufe der Zeit etablierte.

Da mit die Rollenspielerfahrung fehlt kann ich nur aus dem MMORPG-Bereich sagen, daß auch heute noch bei Fragen nach spielbaren Rassen viele immer darauf pochen, daß er gutes Spiel keine exotischen Rassen beinhaltet, da die meisten Menschen sich anscheinend nicht damit identifizieren können (oder aber nur die die das nicht können schreiben in Foren ihre Meinungen dazu).
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Small One, Small One, Don't look so blue
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(The Small One, 1978)
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Lorac



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.01.2012, 08:14    Titel:

Welche Tierwesen sind denn deiner Meinung als böse behaftet?
Wenn überhaupt, dann die meisten jeweils nur in wenigen Systemen/Spielen(Wölfe mal ausgenommen, weil die in Diskussionen oft mit Werwölfen zusammengeworfen werden)...

Was den Punkt vom guten Spiel und den exotischen Rassen angeht, gehen bei der Anfängerberatung viele erstmal davon aus, dass ein Anfänger sowas eh nicht zufriedenstellend hinbekommt und daher die Reaktionen, die du beschreibst...auch wenn man die so häufig auch wieder nicht liest.
Das ich da auch deutlich anderer Meinung bin(auch im Bezug auf Anfänger) mag daran liegen, dass ich zu viele Gegenbeispiele kenne.
Es ist nebenbei immer mal wieder faszinierend, wer solche Ideen im Bereich Tierwesen schon im Kopf hatte und sich entweder noch nicht getraut hat die umzusetzen oder es sogar plant, wenn man mal mit einigen persönlich spricht. XD
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inLarp







Direktlink | Verfasst am: 25.05.2012    Titel:

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Zacharias von Metz



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.01.2012, 15:50    Titel:

Naja, nicht direkt faktisch als böse, eher als böse interpretiert.

Echsen: klassisch böse (DSA, D&D, Might & Magic, Heretik II)
Gnolle: eher selten anzutreffen, dann aber böse (D&D, Heroes of Might & Magic, Everquest II)
Wölfe: klar der Werwolf-Topf, zudem mythologisch unbeliebt
Ratten: mythologisch gesehen unbeliebt; beinahe durchweg böse (Might & Magic, Warhammer, D&D, Planescape Torment)

Bei Horn- und Hufträgern spielt ja, wie schon erwähnt, die mythologische Komponente eine Rolle, sprich Ziegen als Satansphänotyp bzw. daran anlehnend, Minotauren griechisch mythologisch bestimmt...

Die Sache ist, das die Liste ist größtenteils nicht meine Meinung, nur so haben sich mir diese Rassen präsentiert im PC- und P&P-Bereich Von Larp kann ich nur sagen, was ich bisher in den verschiedenen Foren als Erfahrungen gelesen habe - und da scheint es auch so zu sein, daß es bei vielen diese 'Schubladen' gibt...

was mir gerade so einfällt...
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Zuletzt bearbeitet von Zacharias von Metz am 09.01.2012, 23:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Section31



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 09.01.2012, 20:19    Titel:

@Rraugrimm:
http://www.fantasycomic.com/index.php?p=c334 - seeehr philosophisch. Das muss ich mir merken! Vielen Dank für den Link.

@Zacharias von Metz:
Ich war damals (vor ca. 8 Jahren schon) von Varric total fasziniert und wollte selbst einen Ram spielen. Ich hatte sogar einen Kopf angefangen und Fell gekauft, bin aber leider nie dazu gekommen, das Projekt zu beenden. Grundsätzlich hätte ich aber immernoch Lust, einen Ram zu spielen.

Gruß,
Section31
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Lorac



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.01.2012, 07:41    Titel:

@ Zacharias:

Und wen stört, wenn sie irgendwo als böse interpretiert wurden?
In der Praxis hat man als Tierwesen bei richtiger Conauswahl trotzdem kaum bis keine Probleme.

Bezüglich deiner paar Beispiele ist das zwar nett zusammen getragen, hat aber welche Relevanz für Larp als Spiel?
Abgesehen von den Werwölfen und Skaven(Ratten) vermutlich wenig bis keine und wie Rraurgrimm schon sagte, selbst dieser Einfluss hielt sich arg in Grenzen.
Larp ist nun mal oft kein geschlossenes Setting und es finden sich Charaktere aus allen möglichen Hintergründen...und von deinen genannten Beispielen ist außer D&D und Warhammer eigentlich keines relevant zahlreich vertreten.
Dazu kommt, dass sich das Problem irgendwelcher Tierwesenhasser(die in der Praxis vergleichsweise selten sind und optisch oft ausreichend gut erkennbar) meistens schon lösen lässt, wenn man etwas menschliche Begleitung hat, die einen aus irgendeinem Grund schätzt.

Ob Larptierwesen irgendwie mythologisch zugeordnet werden sollten, ist meiner Meinung nach definitiv Ansichtssache, es sei denn es geht direkt um Satyren oder Minotauren. Ziegenartige Tierwesen Satyren zuordnen geht zwar theoretisch, aber bei näherer Betrachtung läuft die Theorie irgendwann gegen eine Wand. XD

Was du in verschiedenen Foren gelesen hast...würde mal gerne wissen welche Foren das sein sollen.
Im Endeffekt ist es so, dass jedes Forum einen gewissen Grundtenor hat und ich beispielsweise auf larper.de nicht unbedingt Fragen zu Tierwesen stellen würde.
Für sowas empfehle ich dann doch eher das larper.ning mit den entsprechenden Gruppen oder in begrenztem Rahmen dieses Forum hier.
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Gerwin



Alter: 29
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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.01.2012, 11:36    Titel:

Auch wenn ich Lorac generell recht gebe ist doch eine Sache recht eigenartig:

Zitat:
Für sowas empfehle ich dann doch eher das larper.ning mit den entsprechenden Gruppen oder in begrenztem Rahmen dieses Forum hier.


Dass ist ungefähr so als würde ich einen (fiktiven !!!) Vergewaltigungsharteichara in der Gruppe der anonymen Vergewaltigungsharteier anmelden und dann am Ende sagen: "Ist doch alles okay...die haben ja alles abgesegnet"..mit Absicht aber kritische Stimmen meiden.

Generell muss ich aber sagen dass der Background des Durchschnittslarpers beispielsweise erstaunlich selten vertieftes Wissen innerhalb der griechischen Sagen hergibt. So ist eigenartiger Weise für viele Larper der Minotaure tatsächlich näher an einen "normalen Kämpfer irgendwo zwischen gut und böse" und nicht dass jungfrauenfressende Monster dass es eigentlich ist.

Wobei ich allerdings bleibe ist der Fakt dass, ausserhalb eines sehr elitären Kreises von ungefähr maximal 2 Dutzend Tierwesendarstellern und deren Forenfans, bei den meisten Larpern schon eine Ungebil Katzenmaske für Verzückung sorgt und auch ein Gnoll der lediglich aus einer guten Vollmaske, langer Kleidung und eventuell Händen besteht den Darstellungsdurchschnitt auf den meisten Cons noch stark heben würde.

Ich will jetzt keine Bilder aus meiner "Wesen des Grauens-Sammlung" posten da diese eventuell dann doch für entsprechende Spieler beleidigend sein könnten....wer sich selbst überzeugen will kann ja mal auf die einschlägigen Großcons fahren oder im Internet googlen.

Grüße

Gerwin
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Primrose



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BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.01.2012, 14:06    Titel:

@Zacharias:
Zitat:
Echsen: klassisch böse (DSA, D&D, Might & Magic, Heretik II)

Das stimmt so nicht ganz. In DSA sind Echsen nicht explizit als böse benannt. Denn die Achaz - wer es nicht kennt: zweibeinige Echsenwesen - sind eine Spielerrasse und gelten nicht als böse oder vornehmlich als Gegner.
Sie sind eher neutral, wenn überhaupt.
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Ich bin Künstler ich darf psychopathologische Abweichungen haben.

Finden Analphabeten Buchstabensuppe genau so lustig wie wir?

Unfreundlich? Ich nenne das ehrlich und direkt.
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Dennis



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Beiträge: 3101
Wohnort: Big DO! Rock City

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.01.2012, 15:36    Titel:

@Primrose
Neumodisches DSA4 Gebrabbel Very Happy
Meine Achaz sind (so ich denn selten auf Aventurien spiele) menschenmordende Sumpfmonster mit Blutritualen und mehr so Killer-Azteken ohne Zügel. Und in Bezug auf ältere DSA Varianten bin ich damit auch nicht weit ab von dem, was im Setting propagiert wurde Wink
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http://goblinbau.wordpress.com
Fantasy RPG und Grenzberg - ein Dungeonslayers Setting

Nächste Con: Intothewood, 28. - 30. September (ja, ich weiß, dass das noch dauert -.-)
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Kelmon



Alter: 32
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Beiträge: 7487
Wohnort: Saarbrücken

BeitragDirektlink | Verfasst am: 10.01.2012, 17:12    Titel:

DSA3 ist für Dich neumodisch? Wink Denn die Achaz tauchen schon im "Drachen, Greifen, Schwarzer Lotos" als kulturschaffende Wesen auf, die als nicht sonderlich blutrünstig beschrieben werden. Selbst in dem uralten Regionalbuch "Die Wüste Khom und die Echsensümpfe" (DSA2, 1990) werden verschiedene Augenzeugenberichte präsentiert, in denen die Echsen einmal als gefährliche Räuber, an anderer Stelle aber als friedliebende Stammeskultur rüberkommen.

Zitat:
,,Die Echsenmenschen, die ich sah, erwiesen sich als
extrem friedfertig und absolut harmlos jir einen
wohlgerüsteten Reisenden - freilich, wäre ich ein solcher
Schwächling, wie dieser selemitische Dorfälteste, hätte
ich die gutgemeinten Warnungen ernst nehmen müssen.
So aber, gestützt auf das Schwert in meiner starken
Faust, konnte ich den Echsischen frei heraus begegnen und
mußte nichts bangen.
Wie ich nach und nach erfuhr (die unkultivierten Wesen
sprachen kaum Garethi), sind die Echsenmenschen dem
Kampf sogar in besonderer Weise abhold: Sie kennen
weder den edlen Wettstreit der Männer noch den Krieg
zur Vergrößerung ihres Besitzes oder Landes - so
wundert mich nicht, daß sie dem Aussterben
entgegengehen.
Wie man hört, zollen die Echsenmenschen im Süden dem
König von Brabak Tribut. Ich denke, auch hier ließe sich
manch ein Batzen einholen - so man nur in die Sümpfe
vordringen könnte...

(Jahresbericht von Boleslaw von Salderkeim-
Schwertbergen, Obrist der Stadtgarde von Kannemünde,
an den Alten Rat von Festum, 11 Hai)

_________________
LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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