Thema: wie steh ich mir selbst am besten im Weg
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Tala_Pran

Alter: 41 Anmeldedatum: 09.02.2010 Beiträge: 1282 Wohnort: Wien
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 14:35 Titel: |
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| Kelmon hat Folgendes geschrieben: |
@Tala_Pran: Das hatten wir doch schon. Die einen haben eben Spaß daran, auch mit geringem Ausrüstungsstandard überall reinzuschnuppern, anderen macht es mehr Spaß, auf weniger Cons, dafür aber mit guter Ausrüstung zu gehen. Wo da jetzt ein Verlierer ist, sehe ich nicht. |
ok, wenn du es so ausdrückst, klingt es nicht nach Verlierer. |
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inLarp

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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8173
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 14:46 Titel: |
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| Zitat: | | Gewandung ist nicht mehr Teuer. Jeder Anfänger kann locker mit 300€-200€ auf Con gehn und macht nichtmal ne schlechte Figur. |
Naja....ganz ehrlich..auf einen Fantasycon halte ich dass zwar mit irgendeinen Fingerfuchtel-Magier noch für möglich..ansonsten aber nicht zu schaffen. Eine anständige Waffe für einen Krieger kostet noch immer minimal 60-70 Euro. Mit viel Glück krieg ich für 100 Euro zwei (absolut nötige auf einer 5 tägigen Veranstaltung) Zivilgewandungen. Dazu kommt dann noch eine (bei einen Profikrieger einfach notwendige) Rüstung wie ein Gambeson und ein Helm. 400-500 Euro würde ich dann für einen "coolen Chara" doch als Minimum ansetzen.
Schnuppern kann man natürlich auch mal mit einen schlechter ausgerüsteten Chara. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Tala_Pran

Alter: 41 Anmeldedatum: 09.02.2010 Beiträge: 1282 Wohnort: Wien
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 14:51 Titel: |
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Gerwin mir kommt das jetzt übertrieben vor, zumal die meisten Cons die ich kenne, Freitag Abend anfagen und Sonntag nach dem Frühstück enden.
Ich hab im Materialwert von 100 Euro 10 Römergewänder für Antik-LARP genäht.
Zuletzt bearbeitet von Tala_Pran am 04.07.2011, 14:53, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7489 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 14:51 Titel: |
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| Gerwin hat Folgendes geschrieben: | | Schnuppern kann man natürlich auch mal mit einen schlechter ausgerüsteten Chara. |
Sag eher: Mit einem anderen Charakter, der einfach weniger Geld erfordert. Logischerweise ist der 200-300€ Anfängercharakter dann nicht gerade alles von Elfenprinz bis Feuermagier, aber einfache, menschliche Rollen sind damit locker drin. _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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inLarp

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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8173
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 15:06 Titel: |
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Es gibt kaum einen Charakter der soooo wenig Geld erfordert und dennoch cool ist.
Mal als Beispielrechnung:
Ich halte das Konzept "Wikinger" noch immer für recht preisgünstig. Hier war ja explizit von "kaufen" und nicht von der "ich hab bereits alles im Keller und ne halbe Ausbildung als Näherin...Huch..dass ist ja günstig" Fraktion die Rede.
Also fangen wir an.
Eine anständige Wollhose:
Mit viel Glück kriegt er eine gebrauchte Rushose für 20-30 Euro..weniger ist entweder der absolute Glücksgriff oder nicht zu gebrauchen.
Tunika: Auch hier rechne ich für eine kurzärmlige Wolltunika bei langer Suche und einen Schnäppchen mit mindestens 30 Euro...wohlgemerkt..ohne jegliche Verzierungen, Stickerei usw.
Mütze: kann er notfalls selbst nähen..auch per Hand. Da es aber ein cooler Charakter werden soll lege ich eine mehrfarbige Mütze mit Fellrand an. Kostenpunkt (minimal) 10 Euro.
Schuhe: Geschenkt, unser Kanidat hat Knöchelprobleme und trägt deswegen BW-Stiefel.
Kleinigkeiten wie Gürtel, Tasche, Wadenwickel, Fibeln für Wadenwickel: 10 Euro.
An diesen Punkt sind wir dann für eine(!) einfache Ausstattung bei ungefähr 80 Euro.
Jetzt will er aber was zu tun und schwimmt nicht auf der Handwerker/Alchemisten/Versicherungsverkäufer Welle. Von daher braucht er ne Waffe. Günstiger ist noch die Zweihandwaffe..mit etwas Glück findet er einen schönen Speer für einen hunderter.
Wären 180.
Als Kämpfer braucht er nen Helm. Ich gehe mal wirklich vom absoluten Idealfall aus..und er schießt sich einen halbwegs brauchbaren Nasalhelm für 30 Euro bei Ebay.
Kosten: 210.
Wohlgemerkt ...hier gehen wir noch davon aus dass er über 5 Tage lang und auch im Kampf das gleiche trägt. Mit dieser Ausrüstung kann er sicher ein 1-1,5 tägiges Con überstehen..aber keinen 5 Täger anständig.
Ein schöner Gambeson (der dann doch Pflicht ist) schlägt noch einmal gekauft mit mindestens 80 Euro zu Buche. Wenn ich dann noch einmal Kleidung zum wechseln mitnehme (und die halte ich auf einen 5 Täger für Pflicht) haben wir die 400 Euro fast geknackt. Und dass für einen Charakter der sich zwar positiv von Leonardo Carbone abhebt..bei dem aber immer noch niemand sagt: "Wow..der ist ja cool". _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6155 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 15:34 Titel: |
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Anfängergewandung...
Mal grob in 10 Minuten mit google...
61€
30€
26€
35€
25€
____________177€
Das sehe ich jetzt mal Grundgewandung an... (Man hat was an...)
Nochn Umhang für mieses Wetter und man is bei etwa 250€ und würde niemandem jetzt massiv negativ auffallen. Behaupte ich.
Noch ne Waffe und man is bei ~320€
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
°)-(°
| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 15:38 Titel: |
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| Cartefius hat Folgendes geschrieben: | @Harald: Der Aufwand für so etwas ist enorm, und das nur, um die paar Ober-Pappnasen herauszufiltern, die man gar nicht haben will, ganz abgesehen davon, dass vermutlich das reale Spielverhalten schwer in einem solchen Test zu erfassen ist?
......
.....
Das geht irgendwie an der Situation vorbei, bei der es ja vor allem darum geht, die richtigen Leute anzuziehen, und nicht darum, die falschen Leute auszuschließen. . |
Naja, ich war mal (als Gast!) mit zu einem Wow-Clantreffen eingeladen und mir und auch meiner Ferundin ist gleich aufgefallen, wie harmonisch die Leute da auch im RL mitenander umgegangen sind, wie jeder mit angepackt hat und wie einfach so "die Chemie" stimmte. Etliche von denen spielten zu der Zeit schon garnicht mehr Computer, waren aber trotzdem von sonstwo angereist....
Das sich menschliche Interessenslagen also schon recht abstrakt und virtuell "filtern" lassen, das denke ich schon. Letztlich glaube ich daran, das sich wesentliche Eigenschaften (Fairness, Teamgeist, Lockerheit, etc...) eines Menschen in ALLEM offenbahrt, was dieser Mensch tut.
Das es besser ist, "positiv" zu filtern - da stimme ich voll und ganz zu.
Wenn die Orga ihre Ansprüche "proaktiv" durch Bastelanleitungen und Designvorgaben kommuniziert, dann vermittelt das immer noch den Anspruch als solchen, regt aber den Ergeiz an und weckt die Kreativität erst so richtig.
Große Events (wie das DF zB.) haben den Vorteil, daß man da alleine in der offiziellen Bildergallerie schon so viele Vorlagen findet, daß man seine eigenen Ideen gut daran ausrichten kann. _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8173
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 15:55 Titel: |
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Sagen wir so. Ob jemand negativ auffällt (oder nicht) hängt letzten Endes vom Con ab. Auf einen Ambientecon würde die Kombination aus tuntigen Samtjäckchen, generischer Mittelalterhose, unbequemen und unsicheren (für ungewohnte Menschen) Schuhen, dem typischen Gewandungshemd und einen Jägerhut sicher negativ auffallen. Auf dem generischen Abenteuercon auf dem es eh primär um Plotjagd geht...eher nicht. Was aber nicht berücksichtigt wird ist dass mindestens mal ein Helm, dazu im Regelfall noch ein günstiger Gambeson fällig wird...und das treibt den Preis wieder ganz schön in die Höhe.
Wer irgendwann dann mal nen halbwegs glaubwürdigen Profikrieger spielen will zahlt an Rüstung mindestens noch einmal den gleichen Betrag für die Zivilgewandung. Dass ist auch in meinen Augen nicht weiter schlimm. Larp kostet nun einmal ne Kleinigkeit. Und auch ne Kleinigkeit mehr als 100 Euro für einen vollwertigen Chara. Die einzige Möglichkeit Larp für den Einsteiger erschwinglich zu machen würde ich in einen starken anheben der Rüstungsqualität sehen. Unsinn? Vielleicht auf den ersten Blick!
Indem eine Orga sämtliche Rüstteile die eigentlich nur wenig glaubwürdigen Schutz bieten von ihren Con verbannt (und da nehme ich die Plattnerey schon meistens mit rein) und das Niveau so ansetzt dass ein Kettenhemd OT nicht mehr 69 Euro sondern 400-500 Euro + kostet wird es viele Menschen geben die notgedrungen auf ihre Rüstung (ausser den Helm) verzichten da sie diesen Standard nicht halten können. Somit gibt es mehr ungerüstete oder nur in Gambeson gerüstete Kämpfer auf einen Con. Der Anfänger kann somit als Krieger relativ lange auf eine Rüstung verzichten und hat dennoch einen vollwertigen Charakter. In einer Larpumgebung in der großflächige Billig(st)plattenteile verbreitet sind macht es aber auf Dauer keinen Spaß alleine der un/leichtgerüstete Krieger zu sein. So gesehen macht Larp mit einer hohen Rüstqualität die Veranstaltung für die meisten billiger. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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inLarp

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Harald Ösgard

Alter: 42 Anmeldedatum: 11.01.2010 Beiträge: 5263 Wohnort: Erlangen
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 16:02 Titel: |
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Da muss ich dem Gerwin allerdings voll zustimmen. Oft ist weniger auch einfach mal mehr.
Aber seit der Zeit, wo man sich Status einfach kaufen kann, gibt es auch billigste Plagiate... Wobei die "vollwertige Anerkennung" in der Form wohl nur im LARP so groß ist. Im Realen Leben reicht es nicht, wenn ich mir einen Mercedes-Stern auf den Fiat mache....  _________________ Besuchte Cons: JdS 2010-Gottfreid/Jäger; DF 2010/ Boyden Kuin/Keltischer Handwerker;Herbstturney 2010/Goscogne/ Kriegsknecht im Gefolge des Herrn Sevigny
2011/ Boiden - keltischer Auxilliar (und Handwerker) 2011/Gottfreid - Pilgerreise Dascon |
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Tala_Pran

Alter: 41 Anmeldedatum: 09.02.2010 Beiträge: 1282 Wohnort: Wien
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 16:10 Titel: |
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Aeshmas Auflistung an Fotos finde ich sehr gut.
Allerdings hätte das nicht automatisch die Wirkung, dass die Anfänger aus Furcht was falsch zu machen, sich genau so einkleiden und dann 10 Spieler unerwünscht gleich aussehen?
imho ist ein Grundcharakter kein grosser Kämpfer. Da halte ich es wie beim P&P. Der Spieler sollte sich seine Kampfkraft erarbeiten. Und es wurde auch schon oft erwähnt, dass man anfangs nicht weiss, was man wirklich möchte.
Daher mehr Sinn darin liegt, sich erstmal eine Waffe zu borgen.
Natürlich kostet ein Magier deutlich mehr. |
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Aeshma Moderator

Alter: 23 Anmeldedatum: 05.05.2009 Beiträge: 6155 Wohnort: Edigheim
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 16:16 Titel: |
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Wir drehn uns im Kreis...
Ich sage: Wer nicht das Geld für eine gewisse Rolle hat kannse halt nicht spielen.
Du sagst: Die Rolle kostet soundsoviel (und kommst dann nebenbeibemerkt mit unrealistischen Argumenten)
Ja dann kann ich eben keinen Profikrieger spielen, wenn ich nicht das Geld für nen Gamberson und nen Helm hab. (Oder sie mit auch nicht leihen kann)
Ich bin noch nicht ganz so auf Qualität wie du es bist, das stimmt.
Aber ich denke eben wer Prestige möchte, der sollte bereit sein etwas dafür zu tun.
Nebenbei gesagt, sind Magierlehrlinge (mit Meister) herrliche Anfängerrollen.
Grüße
Aeshma _________________ Blümchen
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| Schwannis hat Folgendes geschrieben: | | Es kommt nicht auf die Länge an. Was zählt sind die Meter/Sekunde |
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Tala_Pran

Alter: 41 Anmeldedatum: 09.02.2010 Beiträge: 1282 Wohnort: Wien
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 16:29 Titel: |
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Geld oder Willen es ohne Geld zu schaffen.
LARP sollte meiner Meinung nach nicht Sache des "leisten könnens sein", zumal Ausstattung und Gewandung dich noch nicht zum Austragungsort gebracht hat. |
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Gerwin

Alter: 29 Anmeldedatum: 20.06.2010 Beiträge: 8173
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 16:30 Titel: |
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Ich gebe dir doch recht. Ein Magier ist (für gewöhnlich) zumindest am Anfang billiger zu spielen als ein Krieger. Was bei einen Krieger immer halt ins Gewicht fällt..ist Rüstung und Waffe. Dass ist auch ziemlich Genreübergreifend. Ich kann keinen richtigen Krieger spielen ohne zumindest eine Grundrüstung im Fantasylarp zu besitzen..und die Starwarsrüstung für einen Storm Trooper ist auch nicht gerade billig (was ich zufällig gerade bei nen Bekannten mitkriege der sogar recht viel selbst baut).
Will ich nun einen Magier, Heiler oder einfach nur "Boten" bzw. beobachtenden Chara spielen, komme ich günstig weg. Ist es deshalb aber eine Lösung jeden Anfänger zu sagen "dann mach dir doch einen Nichtkämpfer zum schnuppern?". Ich denke nein. Man kommt eigentlich bei jeden Genre ohne Krieger aus (genauso wie man ohne Magier, Heiler und jede andere "Charaklasse" auskommt). Dennoch hat jede dieser Klassen ihren Reiz. Jemand der gerne Krieger spielt wird nur selten mit einen Kleidträger als Chara zurecht kommen, andererseits tun sich viele Kleidträger und Robenständer schwer mit der Darstellung eines Kriegers.
Will man den Leuten die Möglichkeit geben auf ein "gutes Con" auch als Krieger anzureisen hilft wirklich nur die Ausrüstungsbeschränkung. Was hindert denn eine Orga daran die Zahl der Plattenträger zum Beispiel einfach zu beschränken? Oder zumindest vorher Bewerbungsfotos zu verlangen? Dann könnte man eben auch besser den mit Dreschflegel, Mistforke oder Speer ausgerüsteten "Bauernkrieger" spielen. Und der kommt auch mit 200 (T)euro aus. Ausbauen kann man ein derartiges Konzept immer noch. Und wenn auf jedes Plattenschwein 5-6 Bauernkrieger kommen....stimmt auch das Kräfteverhältnis wieder.
Gruß
Gerwin
*würd ja auch gerne mal Magierluft schnuppern. Macht dass dann aber höchstens in Harry Potter..da er keine Kleider mag. _________________ Lieber Larpeinsteiger:
Auch wenn dieses Posting tendenziell einen anderen Eindruck vermittelt kannst du natürlich relativ unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Geschlecht, Alter und Herkunft jede Rolle spielen die du willst. Alles was du hier liest sind persönliche, subjektive Meinungen. |
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Cartefius

Alter: 32 Anmeldedatum: 05.03.2008 Beiträge: 4535 Wohnort: Bielefeld
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 17:00 Titel: |
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Ich halte 200 Euro auch für problematisch, wenn man einen glaubhaften Krieger darstellen will, aus dem angesprochenen Grund, dass man für Waffen und die allereinfachste Rüstung (Gambeson oder Kettenhemd der simpelsten Sorte, ggf. Helm), schon schnell 200 Euro hinlegt, das Kriegerspiel aber nur mit einer Einhandwaffe und ohne jegliche Rüstung aber wenig Spaß macht.
Für einen reinen Ambientecharakter kommt man damit aber hin, oder sogar noch etwas darunter, wenn man sich auf Oberbekleidung konzentriert: Wolltunika für 50 Euro (Pohen), Wollgugel für 35 (tapferes Schneiderlein, condottieri.at, oder sogar die teure von Dein-Larp-Shop), Gürtel für 16 (Pohen), Kopfbedeckung für 20 (reenactorsworld): Summe 120 Euro
Als Hose kann man eine neutrale OT-Hose nehmen, als Schuhe auch irgendwas neutrales oder von mir aus auch Springerstiefel, und als Unterziehkleidung ein weißes T-Shirt, ganz Ambitionierte trennen vorher noch den Kragen raus. Die restlichen 80 Euro bis zur 200er-Grenze kann man dann je nach Gusto z.B. in eine einfache Waffe samt Scheide, einen Umhang oder ein Paar brauchbare Ambienteschuhe investieren, oder man kauft sich noch Kleinkram wie Gürteltasche, Larpdolch, Bundhaube, Brotbeutel oder Leinenhemd.
Wechselklamotte ist meiner Meinung nach auf dem typischen Donnerstag-bis-Samstagnacht-Con nicht nötig, solange man die Möglichkeit hat, die Unterwäsche (also T-Shirt, Unterhose, Socken) täglich zu wechseln, nicht in seiner Klamotte schläft und morgens duscht.
Ich behaupte mal, damit würde man auch auf einer sogenannten "Ambienteveranstaltung" wie den Turniertagen nicht negativ auffallen, sondern völlig problemlos in einer einfachen Rolle akzeptiert werden. Auch die von Aeshma ausgewählte Klamotte ginge da meiner Meinung nach locker durch, ist allerdings vom Preis-Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach etwas ungünstiger.
Diese Lösung ist natürlich nicht für jeden Spieler, jede Rolle und jeden Con das Optimum, zeigt aber, dass ein Anfang in dem Bereich möglich ist. Aber hatten wir diese Diskussion nicht schon ein paar Mal?
| Zitat: | Und bei der Feststellung, dass mit strengen Vorgaben, deutlich weniger Spieler der Einladung folgen werden. Womit dann eben die jeweilige ORGA selbst fertig werden muss?
Andersrum, wenn die ORGA den Standard niedrig ansetzt um vielen (vor allem Neueinsteigern) das Setting zu erleichtern, gewissen Hardliner die Con schon in der Ausschreibung durch den Raster fallen und daher so mancher Spieler durch eigene Maßstäbe Spiele nie erleben wird. |
Ich sehe das ein wenig anders, eine klar definierte Ausschreibung mit klaren Richtungsvorgaben ist meiner Meinung nach eben nicht nur ein negativer Faktor, was die Spielerzahlen angeht. Die Auswahl an Cons ist inzwischen recht groß, so dass der durchschnittliche Spieler jedes Jahr zwischen Dutzenden von Cons wählen kann, die für ihn organisatorisch in Frage kämen.
Ebenso ist inzwischen Larp in Bevölkerungsschichten angekommen, die nicht nur aus 16jährigen Schülern ohne Auto und mit schmalem Taschengeld bestehen, sondern häufig auch aus Leuten, die dieses Hobby seit Jahren betreiben, Beruf und Familie haben, und die zwar theoretisch das Geld, aber nicht die Zeit für Dutzende Cons im Jahr haben.
Diese Leute haben natürlich ein verstärktes Interesse daran, dass die ein oder zwei Cons, die sie im Jahr unternehmen können, auch die Mühe wert sind und zu ihrem Spielstil passen, und haben weniger Lust auf irgendwelche Roulettespiele bei der Conauswahl. Dafür haben sie auf der anderen Seite eben auch durch die langfristige Planung lange Vorlaufzeiten, und sind bereit, sich ganz anders auf ihre Rolle vorzubereiten als das jemand tut, der jedes zweite Wochenende auf irgendwelchen Larps rumtingelt.
Die Frage ist: Wenn solche Leute einen Con im Sommer, einen im Winter, und vielleicht noch einen Großcon im Jahr machen, wie bekommt man die dann auf die eigene Veranstaltung? Ein "Hey, mach dir nichts draus, hier ist alles total locker und frei, wir schreiben niemandem etwas vor und wissen auch als Orga selbst nicht so genau, wo es hingehen soll!" wirkt da vermutlich erst gerade abschreckend, wenn du gezielt nach "dem Larperlebnis 2012" suchst.
| Zitat: | | Letztlich glaube ich daran, das sich wesentliche Eigenschaften (Fairness, Teamgeist, Lockerheit, etc...) eines Menschen in ALLEM offenbahrt, was dieser Mensch tut. |
Die Frage ist: Wie schnell kannst du das bewerten, und gibt sich derjenige in einem kurzen Moment unter Fremden vielleicht ganz anders, als er es in einer Runde mit langjährigen Freunden tut? Wenn das so einfach wäre bräuchte man ja keine ausführlichen Lebensläufe, Vorstellungsgespräche, ja sogar mehrtägige Assessment-Center, um den passenden Bewerber für eine Stelle zu finden. _________________ Mein Zeug auf
Larper.Ning - Deviantart - CoolMiniOrNot |
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Kelmon

Alter: 32 Anmeldedatum: 24.01.2009 Beiträge: 7489 Wohnort: Saarbrücken
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Direktlink | Verfasst am: 04.07.2011, 17:28 Titel: |
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| Tala_Pran hat Folgendes geschrieben: | | LARP sollte meiner Meinung nach nicht Sache des "leisten könnens sein", [...] |
Tja....Willkommen in der Realität? Wer sich nur einen VW leisten kann, kann eben nicht im Porsche-Club mitmachen. Ist einfach so.
Wenn man sagt "Man kann schon für 200-300€ gut anfangen" heißt das immer noch, daß man irgendwo Abstriche machen muß. Sei es, daß man selbst baut, sei es, daß man in der Rollenauswahl oder in der Conauswahl eingeschränkt ist. Es sagt ja niemand, daß man für die Summe jeden Charakter, den man gerne spielen möchte, prima hinbekommt. Es heißt "Man kann an einem LARP teilnehmen". _________________ LARP-Anfänger: Schaut hier nach!
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Thema: wie steh ich mir selbst am besten im Weg
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