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  1. #21
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
    Forenjunkie Avatar von stephan_harald

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    Eine goldene Regel für LARP Musiker:

    Geübt wird zu Hause, der Con ist das Konzert.


    Du solltest daher mind. 20 Stücke sicher beherrschen aus den verschiedensten Kategorien (für traurige Stimmung, zum Feiern etc.)

    Bitte keine typische LARP Gassenhauer (Kalt ist Nacht für die Söldner, ist auch mit einem anderem Instrument als der sonst üblichen Gitarre kein Highlight) die sind mittlerweile zu oft gespielt. Es gibt ein KLientel auch für diese Musik, dann aber wirklich bitte leise irgendwo ...nur für diese.

    Wenn Du keine 20 Lieder auswendig kannst, dann übe bis es soweit ist.
    Stell dich irgendwo hin und spiele. Spiele aber nicht deinen Freunden und Bekannten vor, die werden dir in der Regel eine zu gute Kritik geben wollen.


    Spiele in Massen, daher 4-5 Stücke und dann gönne Dir und deinem Puplikum eine Pause. Die darf dann auch ruhig mal eine Stunde betragen. Lerne aber die Stimmung einzuschätzen..manchmal geht mehr manchmal weniger.


    Stephan

  2. #22
    Tine
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    Fingerwundschreiber Avatar von Tine

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    Mein absolutes Highlight bisher war Renaissance-Musik auf Laute am Lagerfeuer - ohne Gesang. Stimmungsvoller geht kaum
    SEMPER PROBUS

  3. #23
    Aeshma
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    Ich würde im allgemeinen mich weniger aufs Feiern und abends Spielen werfen, sondern eher Situationsbedingt tagsüber aufspielen.

    Wie du schon sagtest Marschlieder, oder Schlachtenlieder...

    Allemal "innovativer" als der allabendliche "Räuber saufen Blut...."-Barde...

    Grüße
    Aeshma, mag keine Barden mehr, bis er mal einen guten getroffen hat (und geht zur Zeit nicht auf Con :P )
    Moderative Eingriffe werden als eben solche gekennzeichnet

    Bei Problemen gebt uns bitte im Thread "Meldungen an die Mods" Bescheid. In wirklich dringenden Fällen (oder Dingen die nicht öffentlich sein sollen) bitte auch per PM. Wir kümmern uns dann ASAP.

  4. #24
    Lollo84de
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    Grünschnabel

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    Ich spiele selbst ein wenig Gitarre, würd mich nu aber auch net gleich als Barde auf eine Con stellen. Ich stelle mir bei einem Barden auch ein Gesamtpaket vor, was sicherlich nicht jedermann erfüllen kann/will.

    Okay, vielleicht hab ich da an der Stelle auch eine arg phantastische Vorstellung, wie schon erwähnt, ich selbst war bis dato auf keinem Larp, ABER, ein Barde wäre für mich jemand, der am Abend in der Taverne z.B. in 2-3 Stücken den Tag zusammenfassen würde. Seien es nun Lieder, gedichte oder Erzählungen.

    Mit der Zeit würde er sich so sicherlich eine Sammlung von "Heldentaten" schaffen, und der Barde könnte Geschichten von vergangenen Cons zum besten geben, sofern gewünscht. Dabei sollte beachtet werden, dass das auch nicht immer so ernst sein muss... sicherlich auch lustig, wenn der Barde von dem einen oder anderen Missgeschick berichtet.

    Ansonsten denke ich, dass es im allgemeinen verträglicher wäre tatsächlich Musik ohne Gesang zu spielen, die einfach ein wenig im Hintergrund vor sich herdudelt quasi. Ein paar arpeggierte Akkorde, eine kleine Melodie auf einer Gitarre, oder einer Laute, vielleicht ab und an noch was auf einer kleinen Pfeife oder Flöte... das sollte schon reichen, in meinen Augen.

    Und generell würde mich der handwerkliche Aspekt, also die selbstgeschriebenen Lieder eher interessieren, als das zigste Mal "the Bard´s Song" oder "Erdbeermund" oder sonstwas zu hören.

    Aber wie gesagt...vielleicht bin ich da dann doch zu weit von der Wirklichkeit...

  5. #25
    stephan_harald
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    Ich denke mal das Problem sind nicht alleine die Barden, sondern auch ein spezielles Publikum.

    Es gibt ja durchaus ein gewisses Klientel auf quasi fast jedem Con, der auch Bongo Kalle Morgends um 4 noch total toll findet.

    Der jeden Abend beim saufen mind. 5 mal "Kalt ist die Nacht für die Söldner" mitgrölen muss, weil es sonst kein cooler Con war.

    Das dumme ist halt, das dieses Klientel sich um den Musikvergewaltiger scharrt und noch anfeuert. Bitten um Ruhe, etwas anders, oder komplettes einstellen werden von diesen Typen mit doofen Sprüchen und teilweise Gewaltandrohungen beantwortet...

    Da hilft leider nur die breite Masse. Wenn 80 Mann da stehen und Ruhe fordern, geben die 10 Partyhengste auch schneller mal nach...

    Alles schon erlebt...und der "Barde" ist wutentbrannt noch in der Nacht abgereist (war so um 2000 rum auf der Bielstein - das Problem ist also schon recht alt)

    Stephan

  6. #26
    Alex
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    Das Problem ist dann auch immer, was die Mehrheit will bzw. allen Leuten gerecht zu werden. Wenn jemand in Hörweite schläft, sollte es aber selbstverständlich sein, dass zu späterer Stunde auf Hinweise Ruhe einkehrt. Auf Hinweise deswegen, weil Musiker und Partymenge weder wissen, ob eines der näheren Zelte zum schlafen dient oder ob überhaupt jemand da schon schlafen will.

    Hinzu kommt, dass sich die polarisierenden Meinungen, die auf Foren auftreten, mittlerweile auch auf Con genauso darstellen. Mittlerweile kann man da manchmal wirklich von angelernten Meinungen im Sinne von stumpf nachplappern reden. Im Musikerumfeld führt das dazu, dass teilweise andere Wünsche nicht mehr akzeptiert werden. Ein Grüppchen findet die ewigen "LARP-Schlager" doof und deswegen dürfen die gar nicht mehr kommen oder nur gaaaaaanz vereinzelt. Sonst ist der Barde gleich wieder ein Problembarde/Musikvergewaltiger/beliebige andere Beleidigung hier einfügen und die Zuhörer rücksichtslose Partyhengste. Weil in Kopf des Grüppchen das Problem doch allgemeingültig ist und ausreichend drauf hingewiesen wurde. Mich wundert es nicht, wenn dann nicht darauf reagiert wird. Wenn die Aussage lediglich im Befehlston "Lass das!" am besten noch mit "Weil ich es will!" lautet, bekommt man ein müdes Lächeln auch schon mal nicht zu unrecht. Wenn statt dessen mal ruhig auf die Situation hingewiesen und dann eine Bitte ala "Könnt ihr bitte zwischendurch auch mal Pausen einlegen/unbekanntere Stücke spielen/was ruhigeres spielen/leiser spielen?" formuliert wird, habe ich es eigentlich noch nicht erlebt, dass da auf Stur geschaltet wird. Man muss sich halt vor Augen führen, dass man eine Gemeinschaft in ausgelassener Stimmung gerade um diese bringen will. So sieht die Welt nämlich aus deren Sicht aus. Mit knallharten Forderungen kommen, moralinversuchte Selbstverständlichkeiten auspacken und am besten noch mit Beleidigungen ankommen ist dumm. Und dann hat man eine dumme Antwort verdient.

    Natürlich gibt es immer auch die Leute, die es dann wirklich nicht raffen, egal wie freundlich man daher kommt. Wenn man das aber als Anlass nimmt, alle über einen Kamm zu scheren und als grenzdebile Irre zu behandeln, macht man sich gerade selbst zu selbigen, provoziert geradezu einen Streit und heizt etwaige Frontenverhärtung einfach nur an.

    Das Problem ist oft einfach dann nicht die Sachlage, sondern die Art und Weise, wie die Wünsche vorgebracht werden. Und ist es erst mal so weit gekommen, dass zwei Fronten sich gebildet haben ist die Mobilisierung der breiten Masse wahrscheinlich die letzte Möglichkeit, seine Forderung durchzubringen, aber im allgemeinen ein ziemlich erbärmliches Unterfangen, vor allem, wenn man sich dann hinterher noch auf die Schulter klopft, weil man es den anderen mal so richtig gezeigt hat.

    Ich habe es leider schon erleben müssen, dass ich mit einer zweifelhaften Aktion zur Unterbrechung gezwungen wurde. Eine Spielerin zwei Tische weiter nahm ein großes, schweres Buch, ging auf mich los, wobei sie mit dem Buch kurz vor meinem Kopf stoppte. Natürlich habe ich die Hände reflexartig hoch genommen und aufgehört zu spielen. Darauf hin ging sie einfach selbst zufrieden zu ihrem lachenden Grüppchen zurück. Es gab nicht einmal eine Warnung oder ein Hinweis vorher, nichts. Es hätte auch kein Gespräch danach gegeben, wenn ich nicht zu den Leuten gegangen wäre, wobei ich es ziemlich schwer hatte, da das Problem rein OT motiviert war und die Handlung ebenso. Also nicht einmal ein schlecht und aggressiv überbrachtes Spielangebot, sondern wirklich nur Ärger. Ich habe dann später leise und ruhige Lieder weiter gespielt, nachdem alle Vermittlungsversuche gescheitert waren. Nicht weil ich dem Grüppchen nicht einmal Ruhe gegönnt hätte, sondern weil ich solchem Verhalten keinen Erfolg billige.

    Das war aber auch so um 2004 rum, das Problem ist halt schon sehr alt.

    Bedenkende Grüße,
    Alex

  7. #27
    Ralf Hüls
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    Zitat Zitat von Alex
    Es gab nicht einmal eine Warnung oder ein Hinweis vorher, nichts.
    Was willst Du? Es ist LARP. Da werden auch Leute ohne Vorwarnung einfach totgeschlagen. [edit: Auch Barden wegen des falschen Lieds.]
    Sei mal etwas dankbarer.

  8. #28
    Alex
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    Ralf, es war keine IT-Aktion. Ich dachte, dass hätte ich klar gemacht. Ob es als IT-Aktion besser gewesen wäre, sei mal dahin gestellt, dafür gibt es andere Threads.

    Wiederholende Grüße,
    Alex

  9. #29
    Ralf Hüls
    Gast
    Zitat Zitat von Alex
    Ralf, es war keine IT-Aktion. Ich dachte, dass hätte ich klar gemacht.
    Ja. Und? Unvermittelte Charaktertötungen sind ja auch gerne mal OT motiviert (zumindest im Kontext einer überspitzt-ironischen kulturpessimistischen Anmerkung).

  10. #30
    Alex
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    Schon, aber es geht hier nicht um einen OT-motivierten IT-Vorfall, sondern um einen OT-motivierten OT-Vorfall. Vielleicht habe ich das etwas doof ausgedrückt. Die Dame hat in dem Moment nicht gespielt, sondern OT. Zumindest entnahm ich das den Worten des Gespräches später.

    Erklärende Grüße,
    Alex

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