Zitat Zitat von Alex
Stümmt, da gab es mal einen Bauernhof, wo sie auch einen genialen, auf dem Kopf stehenden Raum drin hatten. Das gibbet ja nicht mehr.
Mir ist der Name wieder eingefallen: Kerkuhn oder so ähnlich. Denen sind einfach die liquiden Mittel ausgegangen, sprich die Finanzierung gescheitert. Lt. jemanden der sich engagiert hatte, kurz vor einem möglichen Break-Even (wenn so etwas wirklich jemals erreicht werden kann mit so einem Projekt)

Was mir jetzt aber noch eingefallen ist und was noch eine Möglichkeit wäre: Etwas bestehendes mitbenutzen. Man suche sich also einen geeigneten Zeltplatz, bei dem man dann mit einsteigt. Der Zeltplatz an sich bleibt und wird um abschließbare "Attraktionen" für den LARP-Bereich ergänzt. Was allein schon eine nahe gelegene Lagermöglichkeit für Fundus und Kulissen bedeuten würde, hat Soffiel ja schon ausführlich dargelegt. Das einzige Problem dürfte sein, dass sich die LARPer-Hauptsaison und die Camper-Hauptsaison überschneiden dürfte. Womit das Ding wohl im Sommer gar nicht laufen würde, was angesichts der LARP-Konkurrenz in dieser Zeit kein Problem darstellen dürfte. Für einen Campingplatzbetreiber dürfte das auf jeden Fall eine gute Einnahmequelle an den WE's außerhalb der Saison sein. Wenn man dann noch einen LARP-Laden an das Congelände koppelt, dürfte der auch ziemlich was abwerfen. Da würde schon ein Resellerkonzept reichen.
Das ist ja mal Quark Alex. Sicher lohnen sich die Einnahmen für einen Zeltplatzbetreiber wenn eine Orga den exklusiv bucht. Aber Sommer ist für beide ja High Noon Zeit, und da würde ich den Campern den vorrang geben (die bleiben schließlich länger als nur ein WE)

Blieben die Vor- und Nach- Camping Saison. Da findest Du dann aber auch wieder weniger Cons mit Zelten. Also mehr als ein Nebenkriegsschauplatz ist ein Con für Zeltplätze nicht.

Es mag das Ausnahmen geben, aber generell lohnt sich eher weniger eine Investition in Larper, weil die ja eh kommen.

Wo wir gerade von Lottogewinnern etc. reden: Wenn sich da nicht allzuviel geändert hat, dürfte der LARPhof nicht allzuviel schwarze Zahlen schreiben und von dem Inhaber dank seinem Job, mit dem er gut verdient, finanziert werden.
Wenn der Inhaber damit Geld einnimmt und vielleicht die ein oder andere Renovierung bezahlt, mag sich das schon für ihn rechnen. 500€ Cash sind 500€ Cash (und 500€ kann man mit fast jedem Con erzielen wenn man es darauf anlegt)

Die Frage ist bei solchen Projekten eher immer wie lange macht man es? Irgendwann kann man die Larpspacken auch einfach nicht mehr sehen.

Ich merke es ja an mir. Meine Con Lust geht mittlerweile drastisch zurück. Waren es sonst so 10 - 15 Cons im Jahr, werdes es dieses Jahr keine 10 sein (eher so 7 oder so). Für nächstes Jahr habe ich bisher 1 geplant, es können noch so 3-4 hinzukommen.

Ich habe halt auch andere Interessen bekommen, die auch Zeit und Geld verschlingen, da wird LARP halt immer unwichtiger (irgendwann hat man halt die Welt in jeder Variante geretttet, jedes noch so dohve Minnespiel erlebt, und selbst die 1000. Dämonenvariante erzeugt nicht mehr den Nervenkitzel).

Genau aber diese Langeweile wird sich in Dauer Larplokations schnell einschleichen. Großcons leben da von der Größe und davon dass diese nur einmal im Jahr sind. Ein Dauerlarpgelände muss aber mit einer deutlich höheren Frequenz rechnen.

Stephan