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Thema: Sonnenquell

  1. #11
    Vargsang
    Gast
    Weil ich mich ansonsten direkt mal bewerben müsste (alleine schon ob Varg und Krambambulli mal live zu erleben Smile). Bei euren (und meinen) Ansprüchen würde dass aber wieder Ausgaben in nahezu vierstelliger Höhe bedeuten.
    Alles eine Frage des Organisationstalents ...



    Täusch Dich da mal nicht, Gerwin. Irgendwie trudelt grad ein "Alcyon-Ableger" nach dem anderen ein
    Liegt wahrscheinlich an der farblichen Anziehungskraft von Aeshmas Robe ... *kicher* Aber, da isser ja immerhin in guten Händen ...


    Grüße,
    Varg - händereibend und so

  2. #12
    Hana
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    Zitat Zitat von Gerwin
    BTW: Ich finde es gar nicht so schlimm einen Hintergrund am Anfang recht einfach zu halten. Was gewollt ist scheint doch relativ klar. Eher bodenständige Charaktere die sich in ein pseudohoch-spätmittelalter einfügen...und primär wahrscheinlich Menschen (zumindest meine ich das zwischen den Zeilen zu lesen). Damit grenzt sich die Gruppe schon deutlicher ab als viele "wir nehmen alles..Hauptsache große Gruppe" Gruppen. An den Feinheiten kann man später noch zusammen arbeiten...ein (zu) komplizierter Landeshintergrund bringt eben auch mit sich dass ihn kein Außenstehender mehr versteht.
    Besonderheiten haben heißt doch nicht "unverständlich kompliziert". Die Besonderheiten sind das, was Außenstehende nachher als erstes (und vielleicht einziges) in Erinnerung behalten!
    Es braucht ja nicht sofort einen komplexen auf 200 Seiten ausgearbeiteten Hintergrund, aber es gibt inzwischen schon zuviele auch klar historisch orientierte Gruppe, dass das noch ein Alleinstellungsmerkmal wäre. Sinnvoll fände ich daher schon einen Punkt, den Mitspieler in Erinnerung behalten. Oschenheimer sind die Ceriden mit dem hessischen Akzent, Danglarer sind die, die Bäume hassen, in Aranien tragen alle Ritter rot-weiß gestreifte Wappenröcke. Und wenn man eine völlig unbekannte Gruppe Leute trifft, kommt nicht die Frage "Wo kommst du denn her?", sondern "Sag mal, kann es sein, dass du aus Oschenheim/ Danglar/ Aranien kommst?".
    08/15-Länder und -Gruppen gibt es wie Sand am Meer, ich wünsche mir mehr Wiedererkennungswert!

    Klar wären so Sachen wie: "Typisch für unsere Gruppe ist ein spezieller Brombeerton" "Den Stand eines Mitgliedes erkennt man an den Bommeln die seine Mütze hat" oder "Frauen die Hosen tragen werden mit Scheiterhaufen nicht unter 400 Grad bestraft" ne tolle Angelegenheit (Beispiele willkürlich). Aber so etwas kann man doch nach und nach entwickeln. Sonst hat man am Ende nen klasse Hintergrund..aber irgendwie hat sich die Idee erledigt da die Hälfte der Leute leider schon wieder Interesse verloren haben.
    Gerade optische Besonderheiten erst später irgendwann festzulegen finde ich schwierig. Wenn alle schon Outfits ohne farbliche Gemeinsamkeiten haben, bommellose Mützen und alle Frauen Outfits mit Hosen genäht, DANN fang mal an irgendwelche Kleiderbesonderheiten vorzuschlagen ...
    Wenn diese Dinge jedoch von Anfang an klar sind, kann jeder sich von Anfang an ein Teil der Kleidung im Brombeerton zulegen, Frauen sich Röcke nähen oder ein Veto einlegen oder sich ne andere Gruppe suchen, und jeder sich eine Mützenform aussuchen, zu der Bommeln nicht völlig bescheuert aussehen.

    Ein Beispiel für nachträglich eingefügte Besonderheit, was ich bei einer bekannten Gruppe gerade erlebe:
    Eine Heilergruppe, bei denen sich im Nachhinein Leute überlegt haben, dass ein Eid, den jedes Gruppenmitglied abgelegt haben muss, doch nett wäre - auch, um auf eine klare (moralische) Linie zu kommen. Jetzt haben sie einen Eid gemacht, und einige Leute ziehen lange Gesichter "das passt überhaupt nicht zu meinem Charakter, etwas mit diesem Inhalt zu schwören", den Gruppenleitern ist genau dieser Inhalt aber sehr wichtig - hätte man das im Vorhinein gemacht, hätte jeder sagen können "Ne, das mach ich gar nicht erst".
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  3. #13
    Gerwin
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    Natürlich ist es leichter die Dinge durchzusetzen wenn sie von Anfang an feststehen. Ich habe aber oft genug auch schon das krasse Gegenteil erlebt. Leute die eben erst den Gruppenregeln völlig zugestimmt haben, mit der Zeit aber gemerkt haben dass es für sie nicht passt und den verzweifelten Versuch starteten die Regeln zu ändern.

    Oschenheimer sind die Ceriden mit dem hessischen Akzent, Danglarer sind die, die Bäume hassen, in Aranien tragen alle Ritter rot-weiß gestreifte Wappenröcke. Und wenn man eine völlig unbekannte Gruppe Leute trifft, kommt nicht die Frage "Wo kommst du denn her?", sondern "Sag mal, kann es sein, dass du aus Oschenheim/ Danglar/ Aranien kommst?".
    Ich denke da liegt das Problem (bzw. der Unterschied). Da ich (im Regelfall) nicht mit einer beschränkten Anzahl Larper spiele (die dann auch noch immer gleich bleibt) ist es mit einer eindeutigen Erkennung (an diesen Punkt) so eine Sache. Ich kenne zig Gruppen mit rot-weiß gestreiften Wappenröcken und auch Leute die gegen Bäume kämpfen sind mir schon einmal begegnet (wobei ich mir nicht vorstellen kann dass die aus Danglar kamen). Eine gut gemachte historisch angelehnte Gruppe des Spätmittelalters hätte für mich aber einen gewissen Wiedererkennungswert (sowas gibts noch nicht allzu oft).

    Jetzt haben sie einen Eid gemacht, und einige Leute ziehen lange Gesichter "das passt überhaupt nicht zu meinem Charakter, etwas mit diesem Inhalt zu schwören", den Gruppenleitern ist genau dieser Inhalt aber sehr wichtig - hätte man das im Vorhinein gemacht, hätte jeder sagen können "Ne, das mach ich gar nicht erst".
    Dann steht es diesen Leuten frei zu gehen. Eine Larpgruppe die demokratisch funktioniert ist (wie jede Demokratie) in ihrer Fortentwicklung gelähmt. Gründe neue Regeln durchzusetzen gibt es IT genug. Irgendein mächtiger Priester befiehlt dass ab jetzt jeder Heiler einen Eid schwören muss....oder der neue Herrscher mag eben Frauen in Röcken und lässt dafür alle die sich nicht dran halten verbrennen. Ist natürlich nicht so "Ich muss es OT jeden Recht machen sonst zerbrechen ja Freundschaften und alle weinen" Variante...generell sehe ich aber wenig Schwierigkeit darin derartige Dinge nachzuschieben. Auch ein Hass auf Bäume kann (zumindest wenn man eigene Cons veranstaltet) mit der Zeit forciert werden. Bei einen eigenartigen Dialekt (den eh auf Dauer kaum jemand durchhält) wirds schwieriger.

    Fakt ist jedoch dass Sonnenquell offenbar zu den wenigen neuen Ländern gehört die ihre Entstehung von Anfang an offen legen und sich nicht auf einen kleinsten Freundeskreis beschränken. Dass finde ich gut und (um ehrlich zu sein) mutig. Natürlich würde ich mir eine deutlichere Abgrenzung von anderen Ländern und Kulturen wünschen (aber ich würde mir auch mehr wünschen als "Wappenrockfarbe X, Wir hassen alle Y dafür versuchen wir uns an Dialekt Z". Wirklichen Wiedererkennungswert hat eine Gruppe heute eigentlich nur noch wenn sie zu extremen greift.

    Irgendwie trudelt grad ein "Alcyon-Ableger" nach dem anderen ein Very Happy
    Ein eigenartiger Spielstill und zu große Schilde machen aus einen Frühstücksei keinen Mann .

  4. #14
    Aeshma
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    Irgendwie trudelt grad ein "Alcyon-Ableger" nach dem anderen ein Very Happy
    Ein eigenartiger Spielstill und zu große Schilde machen aus einen Frühstücksei keinen Mann Smile.
    Glaub mir eins... das werde ich zu verhindern wissen. Große Schilde will ich nicht haben (außer vielleicht Pavesen...aber das was andres)
    Alcyon entspricht nach allem, was ich darüber gehört habe nicht meinem Spielstil...

    Grüße
    Aeshma
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  5. #15
    Vargsang
    Gast
    Ich bin mal so dreist dazu auch etwas zu sagen (in der Hoffnung, nicht etwas völlig gegenläufiges ... ansonsten *großesschämenundvergesstwasichgesagthab*)...


    Also ich finde einen Satz, den Gerwin gebracht hat, doch recht wichtig:

    Aber so etwas kann man doch nach und nach entwickeln. Sonst hat man am Ende nen klasse Hintergrund..aber irgendwie hat sich die Idee erledigt da die Hälfte der Leute leider schon wieder Interesse verloren haben.
    Der blümchenstreuende Stadthintergrund steht ja im krassen Gegensatz zu dem, was uns auf den generischen Abenteurer-/Horrorcons erwartet. Das wird für die Charaktere, die IT das erste Mal ihren sicheren Hafen verlassen, recht heftig - und auch das ist ein Teil des "eigenen" Stils, wie wir damit klar kommen. Ein Teil, den wohl niemand voraussagen kann.
    Ansonsten möchten wir eigentlich vermeiden, eben jene Eigenheiten stur auf dem Reißbrett zu entwerfen (a la "Wappenrockfarbe, Hass auf XY, komischer Dialekt")... die Erfahrungen auf der unsäglichen "Probecon" mit einigen der momentanen Mitgliedern haben schon sehr schöne Ansätze gezeigt und Dank der kreativen Köpfe werden die hoffentlich auch in das detailiertere Spielkonzept einfließen.


    Grüße,
    Varg - die sich mal wieder hinter den sonnigen Mauern verkriecht und wild ausufernd Blümchen streut


    PS:
    @Gerwin

    Ein eigenartiger Spielstill und zu große Schilde machen aus einen Frühstücksei keinen Mann
    Dir ist schon klar, dass wir (ich rede jetzt innerhalb Alcyons, nicht von der Gruppe hier!!) uns zu große Schilde (<<< hat selbst in der Umgebung nen stinknormales Wappenschild!) einfach leisten können, weil bei unserem "eigenartigen Spielstil" Leute mit zu großen Schilden einfach kein bisschen mehr Schnitte haben?

    Wobei es schon lustig ist, dass man überall sofort als Alcyon-gebranntmarkt erkannt wird ... und amüsanter Weise durchgehend positiv!


    @Aeshma
    Täusch dich da mal nicht. Du kennst meinen Spielstil und den "meiner Leute" und erstaunlicher Weise harmoniert der doch erschreckend gut mit deinem, solange wir dich nicht verprügeln (und selbst das hast du ja an anderer Stelle überlebt ... *kannjaauchganzsachte*)

  6. #16
    Cartefius
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    Eine Larpgruppe die demokratisch funktioniert ist (wie jede Demokratie) in ihrer Fortentwicklung gelähmt. Gründe neue Regeln durchzusetzen gibt es IT genug. Irgendein mächtiger Priester befiehlt dass ab jetzt jeder Heiler einen Eid schwören muss....oder der neue Herrscher mag eben Frauen in Röcken und lässt dafür alle die sich nicht dran halten verbrennen.
    Optimalerweise ist aber das Konzept am Anfang so neu und trotzdem rund, dass man Leute anzieht, die auf genau so ein Konzept Lust haben. Wenn man hingegen von Anfang an kein klares IT-Konzept hat, sondern sich in erster Linie aus OT-Gründen zusammenschließt, etwa weil man aus der selben Ecke Deutschlands kommt, dann muss man damit rechnen, dass jede wie auch immer geartete Konkretisierung vielen Leuten nicht passt.

  7. #17
    Aeshma
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    Deshalb sammeln wir jetzt erstmal einen Stamm an Spielern, mit dem wir den Rahmen festlegen und "unsere Spielwelt" konkretisieren.
    Wenn das getan ist öffnen wir die Gruppe dann für alle die Interesse haben.

    Mir sind nur eure Anregungen wichtig, wieso ich den (eigentlich suboptimalen) Schritt wage schon die Rohmasse zu veröffentlichen um nicht schon am Grundrezept zu scheitern

    Grüße
    Aeshma
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  8. #18
    Gerwin
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    Optimalerweise ist aber das Konzept am Anfang so neu und trotzdem rund, dass man Leute anzieht, die auf genau so ein Konzept Lust haben. Wenn man hingegen von Anfang an kein klares IT-Konzept hat, sondern sich in erster Linie aus OT-Gründen zusammenschließt, etwa weil man aus der selben Ecke Deutschlands kommt, dann muss man damit rechnen, dass jede wie auch immer geartete Konkretisierung vielen Leuten nicht passt.
    Das Problem ist doch letzten Endes...im Moment hält kaum eine Gruppe eine wirkliche Konkretisierung durch. Ich meine dass jetzt nicht böse..aber wo wir schon Dinge wie "Danglar hasst Bäume, Oschenheim babbelt hessisch und irgendwer anderes trägt rot-weiß gestreifte Wappenröcke" brauchen um die Gruppen voneinander abzugrenzen wird die Sache irgendwann einmal mehr oder weniger (man verzeihe mir den Ausdruck) "lächerlich". Lächerlich nicht in dem Sinne von "es macht keinen Spaß mehr". Larpen (wie es sich im Moment darstellt) ist noch immer eines der schönsten und abwechslungsreichsten Hobbies die ich mir vorstellen kann und ich freue mich vor jeden Con aufs neue. Lächerlich allerdings insofern dass man wirkliche "Gruppenabgrenzungen" eigentlich (ausser bei Kleinigkeiten) gänzlich vergessen kann.

    Eine Abgrenzung wäre zum Beispiel sich wirklich mal (abseits von so Dingen wie dem christlichen Glauben) am realen Mittelalter zu orientieren. Ich meine jetzt nicht (nur) vom Gewandungsstill her. Viel wichtiger wäre mir persönlich mal die sozial-kulturellen Ansichten des europäischen Mittelalters aufzunehmen und sich diese als Gruppe zu eigen zu machen. Hier wäre mal wirklich Potenzial für Charakterspiel in und außerhalb der Gruppe vorhanden.

    Oder man packt sich eine Gruppe die sich gnadenlos an mongolischer Geschichte orientiert. An der Antike, am Zeitgeist revolutionärer Franzosen oder an den Reitern Rohans. Die ganze Sache wird dann aber wirklich ohne Kompromisse verfolgt. Das wäre mal ein Konzept.

    Im Moment sehen die meisten Larpkonzepte aber eher wie folgt aus: "Wir spielen die Gruppe X, angelehnt an das frühmittelalterliche Dorf Y. Soweit so so gut. Da wir aber larpen (und zu feige sind mal über den Schatten der Mehrheit zu springen) orientieren wir uns nicht am frühmittelalterlichen Siedlungsleben (sondern nehmen uns nur die Gewandungen und schwimmen ansonsten auf den gängigen Einheitsbrei mit).

    An dem Punkt ist es wohl Geschmacksfrage was einen am Konzept wichtig ist. Für mich ist zum Beispiel relativ irrelevant ob es eine Kriegerakkademie gibt oder ob Magier nun von einen einzelnen Meister oder an einer Universität lernen (oder ihre Zauber vom bösen Dämonen Bell Ze Bub eingeflüstert bekommen). Für mich ist es letzten Endes sogar egal ob mein gegenüber oder die Gruppe die für mich interessant ist nun vom Kleidungsstill an die französische Revolution, an Haithaibu-Wikinger, an Römer zur Zeit des Augustus oder an Samurai der XY-Dynastie angelehnt ist. Alles hat gewandungstechnisch seinen Reiz. Für mich ist es viel relevanter wie stark die Anlehnung nun vollzogen wird. Darf jeder Krieger werden (auch wenn er OT nur 1,60 groß ist, 40 kg wiegt und in der entsprechenden Zeit niemals Krieger geworden wäre). Gibt es einen bespielten IT-Herrscher oder zumindest einen Gruppenführer der auch mal in der Lage ist auf den Tisch zu hauen (oder wird alles wie meist demokratisch entschieden). Hat der Wikinger nun als Familienvater die Hosen an und darf mit anderen Familienmitgliedern (wenn diese bespielt sind und sich in seinen Augen falsch verhalten) auch mal etwas härter ins Gericht gehen? Oder bespielen wir das allgemein weichgespülte Larpfantasy wo jemand böse angesehen wird wenn er mal auf den Putz haut? Bespielen wir vielleicht ein fiktives Amazonenreich in den Frauen die Hosen anhaben? Und wenn ja...wie wird mit Männern umgegangen?

    Klärt man diese kulturellen und Verhaltensfragen nicht VORHER (und das fehlt mir eher als erstmal unwichtige Details) haben wir den Zustand den ich eigentlich immer wieder sehr seltsam finde. Vor einen steht (als erlebtes Beispiel) eine wirklich gut gemachte Gruppe Fantasy-Asiaten. Mit schicken Zelt, mit entsprechenden Rüstungen, mit schönen Kleidern, bunten Seidendrachen und ähnlichen. Mein "Wikinger" denkt sich "toll..da kann ich was lernen". Er geht hin, sucht den Kontakt und wird auch freudig empfangen. Nach einer halben Stunde Gespräch geht er wieder (da ich mich an den Eindrücken satt gesehen haben und die wichtigen kulturellen Fragen eigentlich genauso liegen....wie bei den Landsknechten nebenan).

    Diese Fragen müssten mal geklärt werden (und nicht unbedingt wo die Magierakkademie liegt..oder wieviel Bommel ne Mütze braucht).

    Sorry Aeshma wenn das nun zu viel war. Sollte es den Thread zu sehr stören lagere ich es gerne freiwillig aus..oder lösche es.

    Grüße

    Gerwin

  9. #19
    Vargsang
    Gast
    @Gerwin


    Kurzer Einwand:

    Magst du für mich mal konkretisieren, was du mit diesem "Einheitsbrei" genau meinst, in Bezug auf die Stadt, die hier so "grob" umrissen wurde?
    Ich kenne nämlich zu wenig "normale Larpgruppen", um zu wissen, wodrauf du dich beziehst. Was stimmt denn da bei denen nicht?

    Gehts dir da jetzt nur dadrum, ob innerhalb von der Gruppe angedacht wird, einen eventuell vorhandenen IT-Herren oder Adel gegenüber dem "einfachen Volk" auszuspielen, also auch mit ... ich sag mal, IT konsequent undemokratischem Bestimmungsrecht oder einer gewissen arroganten Distanz zum Volk?
    Oder einstellungsmäßig das Verhältnis der waffenführenden Bürger gegenüber den Nicht-Kämpfern und gegenüber den überstellten Herren darzustellen (quasi "ich Soldat, du Zivilist")?


    Grüße,
    Varg - etwas verwirrt, aber ausgesprochen neugierig

  10. #20
    Gerwin
    Gerwin ist offline
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    Es geht nicht (ganz) konkret um die Gruppe sondern eher um die Kritik an dieser. Für mich ist es eben egal ob es einen Hexenzirkel oder eine Magierakkademie gibt..oder wo die Krieger genau ausgebildet werden. Fakt ist..es gibt Krieger, es gibt Magier und es gibt Hexen. Ich wollte damit nur klarsteleln dass es für mich nichts aussagen würde wenn ihr nun bereits festgelegt hättet dass ihr alle babyblaue Wappenröcke mit Greifenwappentier tragt, euch auf sächsisch unterhaltet und ....Angst davor habt dass euch der Himmel auf den Kopf fällt.

    Viel wichtiger ist auf welcher "gesellschaftlichen Entwicklungsstufe" die ganze Sache steht. Der übliche Larpbrei ist eben ....der übliche Larpbrei. Es gibt keine Diskriminierung (auf Grund von Geschlecht und Äusserlichkeiten), jeder kann alles spielen, Streitigkeiten werden meist demokratisch geregelt und eine Gewaltherrschaft nicht akzeptiert. Das fängt nun in kleinen Kreisen an (die Mutter der Familie usw.) geht aber hoch bis zum entsprechenden "Gruppenführer" (Hauptmann, Fürsten/whatever). Für gewöhnlich wird hier von einer konfliktträchtigen herangehensweise abgesehen da irgendein Larper mal auf die Idee gekommen ist zu sagen dass wir alle nicht fähig sind Konflikte zu ertragen und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auch IT für Larper seine Gültigkeit beansprucht.

    Kurz gesagt: Wir spielen meistens nicht Leute aus einen Fantasymittelalter sondern wir spielen Leute mit dem Geist der Aufklärung (oder deutlich später) die sich eigenartig anziehen...gewisse Dinge nicht kennen (Autos, Flugzeuge usw.) ansonsten aber in keiner Art mit einer glaubwürdigen Denkweise die es eigentlich geben müsste vorhanden sind. Der Oschenheimer denkt eben genauso wie der Pseudo-Asiate und der Pseudo-Wikinger steht von seiner philosophischen Entwicklung her auf einer Stufe mit den Musketier. Dass ist was mir oft (etwas) sauer aufstößt. Und dass wäre auch der Punkt wo ich persönlich nun ansetzen würde wenn ich eine Larpgruppe gründen will die sich von den üblichen unterscheidet.

    Selbstverständlich macht man sich damit nicht nur Freunde. Aber wer will schon nur Freunde?

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