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  1. #1
    P. Quinctilius Potor
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    Die legio XIIX stellt sich vor

    Hallo, wir sind die Achtzehnte Legion, eine sich im Aufbau befindliche Gruppe aus Augsburg. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt römische Soldaten zu verkörpern, wobei wir zwar eine relativ große Authentizität anstreben, aber definitiv LARP-Römer sind. Frauen als Legionäre sind deswegen bei uns genauso selbstverständlich wie (momentan leider noch rein hypothetische) orkische oder elfische Hilfstruppen.

    Wem die XVIII. oder XIIX. Legion bekannt vorkommt, ja, wir spielen eine der Varus-Legionen, die in Germanien verloren ging, von denen Überlebende jedoch unter mysteriösen Umständen in ein Fantasy-Land geraten sind. Wir spielen jedoch zwei oder drei Generationen später, kennen die alte Heimat also nur aus den Erzählungen der Alten.

    Als Soldaten der Republik und der neu gegründeten Provincia Transnebularis dienen wir dem uns unbekannten Kaiser und versuchen auf unseren Reisen den lange verlorenen Kontakt zur Heimat wieder zu finden.

    Unsere (noch recht rudimentäre) Homepage ist unten verlinkt.

  2. #2
    Harald Ösgard
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    würde mich unter gewissen Umständen interessieren. Ich habe einen fertigen Legionär da. Wo wollt Ihr denn potentiell so spielen? Süddeutschland ist ja für sich gesehen auch nicht gerade klein... :wink:

  3. #3
    Gerwin
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    Tolle Sache. Mittelgroßes bis großes Interesse meinerseits (entweder mit einen Auxiliar oder mit dem entstehenden Sklaven). Die einzige Sache die ich eigenartig finde ist die Integration von Fantasywesen.

  4. #4
    Kelmon
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    Gerade da ich meinen Legionär nun zum Wirt gemacht habe wäre natürlich grundsätzlich Interesse vorhanden, hier nochmal mit einem militärischen Römer aktiv zu werden.

    Leider ist zum einen Bayern aber normalerweise nicht so meine typische Spielregion, zum anderen wäre eben die Frage, was für Cons mit der Gruppe besucht werden sollen. Für mich ist es eben eine Sache, mit meinem Römer auf einen Alles-geht-Großcon zu gehen (oder eben einen Antike-Con), eine andere, damit auf einem Standard-Fantasycon rumzulaufen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    P. Quinctilius Potor
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    Zitat Zitat von Harald Ösgard
    würde mich unter gewissen Umständen interessieren. Ich habe einen fertigen Legionär da. Wo wollt Ihr denn potentiell so spielen? Süddeutschland ist ja für sich gesehen auch nicht gerade klein... :wink:
    Wir kommen aus Augsburg und haben in der Vergangenheit v.a. Cons in der Region (d.h. Bayern) bespielt, dazu das Aemberwyn in BW. Nächstes Jahr sind wir zudem mit der IX. Legion auf dem Drachenfest "verabredet". Erlangen wäre also ganz günstig gelegen.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Tolle Sache. Mittelgroßes bis großes Interesse meinerseits (entweder mit einen Auxiliar oder mit dem entstehenden Sklaven). Die einzige Sache die ich eigenartig finde ist die Integration von Fantasywesen.
    Wir dachten uns bei den Fantasywesen, dass wir unseren Mitspielern die größtmögliche Freiheit geben wollen was Charakterkonzepte anbelangt. Und da wir hauptsächlich Fantasy bespielen (und auch Fantasy sind) werden fanden wir es auch logischer, diese Wesen schon in den Hintergrund zu integrieren.
    IT ist es auch gar kein Problem, da die Römer einerseits immer die Stärken ihrer Untertanen/Nachbarn im Heer genutzt haben (also elfische statt parthische Bogenschützen, zwergische statt griechische Belagerunsingenieure etc.) und andererseits Rassismus in der Antike kaum ein Thema war. Sprich: Solange es Steuern zahlt und/oder eine Waffe halten kann sei es wilkommen!

    Zitat Zitat von Kelmon
    Gerade da ich meinen Legionär nun zum Wirt gemacht habe wäre natürlich grundsätzlich Interesse vorhanden, hier nochmal mit einem militärischen Römer aktiv zu werden.

    Leider ist zum einen Bayern aber normalerweise nicht so meine typische Spielregion, zum anderen wäre eben die Frage, was für Cons mit der Gruppe besucht werden sollen. Für mich ist es eben eine Sache, mit meinem Römer auf einen Alles-geht-Großcon zu gehen (oder eben einen Antike-Con), eine andere, damit auf einem Standard-Fantasycon rumzulaufen.
    Wie gesagt, nächstes Jahr Drachenfest Wir haben dennoch vor auf ausgewählten Fantasy-Cons damit zu gehen, natürlich fragen wir vorher nach, ob das auch hineinpasst. Aber wir wollen die Charaktere natürlich gerne öfter spielen, wenn auch nicht auf Teufel-komm-raus (wir haben auch andere).

    Wenn man sich ansieht, dass auf vielen Cons "Kelten" - die ja theoretisch sogar gleichzeitig mit uns wären - gemeinsam mit Wikingern, Früh- und Hochmittelalterlichen Rittern und Landsknechten aus dem 30-jährigen Krieg herumlaufen (ganz zu schweigen von bunten Elfen, Katzenwesen, Halbdämonen, Orks und anderem Getier) stellt sich schon die Frage, warum ausgerechnet Römer nicht ins Fantasy-Konzept passen.
    Allerdings gehen die Meinungen in diesem Bereich auseinander und letztendlich entscheiden die SL und die Spieler von Fall zu Fall.

    Wie gesagt befinden wir uns noch in der Aufbauphase und haben uns dieses und Anfang nächstes Jahr dafür reserviert unsere Ausrüstung zusammen zu bekommen. Ich selbst werde einen traditionellen Legionär mit Hamata und bronze-Hagenau-Helm spielen, meine Freundin, die Centuria, trägt (wahrscheinlich) eine Segmentata mit Weisenauhelm und zweifarbiger crista transversa. Wenn wir endlich dazu kommen Promofotos zu schießen gibts mehr dazu auf der Homepage...

    Wir freuen uns natürlich über jeden, der bei uns mitmachen möchte Fantasy-Elemente sind bei uns durchaus erwünscht (z.B. elfische Gürtel oder Fibeln, orkischer Glücksbringer oder Dolch etc.), nur sollte ein römischer roter Faden erkennbar bleiben. Unsere Schildfarbe ist Blau, um sich von anderen Römern abzusetzen, die meist das etwas klicheehafte Rot tragen.
    Auf der Homepage finden sich noch ein paar Infos zu uns, der Provinz, deren Bewohner und Geschichte (allerdings noch nicht vollständig). Ansonsten sind wir Anregungen offen. Wer wie gesagt Interesse hat kann etweder hier posten, eine PM schicken bzw. eine Mail schreiben (im Impressum der Homepage zu finden), um ganz konkrete OT- und IT-Fragen zu klären.

  6. #6
    Gerwin
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    andererseits Rassismus in der Antike kaum ein Thema war.
    Interessant. Da sagen gewisse Quellen glaube ich etwas anderes, insbesondere im Bezug auf Afrika. Ums kurz zu machen: Ihr schneidet euch damit (in meinen Augen) selbst ins Fleisch. Wenn ihr alles aufnehmt (Orks, Elfen, Mytholonritter und Co) geht das spezifische der Legion verloren. Gerade eher ungewöhnliche Konzepte (Legionäre, Wikingersippen und Co) leben davon dass sie keine Fantasywesen zulassen. Dass heißt ja nicht dass man mit derartigen Konzepten nicht spielen muss. Zu viel Freiheit nimmt euch aber die Lust der Leute die wirklich ein antikes Konzept bespielen wollen.

  7. #7
    Frytz Fiebelmacher
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    andererseits Rassismus in der Antike kaum ein Thema war.
    Da möchte ich widersprechen und muss mich Gerwin anschließen. Rassismus war durchaus vorhanden in der Antike, auch wenn es (wie Toleranzdenken) erst später als Konzept aufkam.
    Der Glaube daran, dass gewisse Völker überlegen waren, machten beispielsweise einige Landstriche zu beliebten "Ressourcenlandstrichen" für Sklaven.
    Rassismus kann imho INTIME aber einen interessanten Ansatz darstellen, wobei ich dabei eher auch an Speziezismus (gerade bei Elfen, Orks, Trollen...) denke. Aber das ist ein Fass, was ich hier jetzt nicht aufmachen möchte. Als Ceride begegnet mein Hauptcharakter beispielsweise fast allen Nichtmenschen mit großer Vorsicht und großem Misstrauen.


    Zitat Zitat von Gerwin
    Gerade eher ungewöhnliche Konzepte (Legionäre, Wikingersippen und Co)
    Wikingersippen würde ich jetzt nicht unbedingt als "ungewöhnlich" titulieren... sagen wir eher Gruppen mit einem homogenen Hintergrund. Das macht sich aber auch bei anderen Gruppen bemerkbar, wie Landsknechtsrotten, Elfensippen und Orkmeuten. Versucht, es möglichst mit EINEM Hintergrund zu halten. Dadurch bleibt eure Idee eher im Kopf der Leute hängen als die xy'te Dämonen-Elfen-Kuntibunti-Räubergruppe, die kein echte gemeinsames Ziel verfolgt.

    Wenn ihr Hilfstruppen sucht -dann macht das doch auch nach römischem Vorbild. Wenn ihr das gut aufzieht, werden die Leute kommen. Gerade Römer bieten in meinen Augen gute Möglichkeiten, einen Hintergrund für das LARP darzustellen!

    MfG,
    Frytz

  8. #8
    P. Quinctilius Potor
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Interessant. Da sagen gewisse Quellen glaube ich etwas anderes, insbesondere im Bezug auf Afrika.
    Zitat Zitat von Frytz Fiebelmacher
    Da möchte ich widersprechen und muss mich Gerwin anschließen. Rassismus war durchaus vorhanden in der Antike, auch wenn es (wie Toleranzdenken) erst später als Konzept aufkam.
    Der Glaube daran, dass gewisse Völker überlegen waren, machten beispielsweise einige Landstriche zu beliebten "Ressourcenlandstrichen" für Sklaven.
    Soweit ich weiß (und ich berufe mich hier auf einen Vortrag von Prof. Dr. Egon Flaig) war der heute verbreitete Hautfarbenrassismus kein Thema in der Antike. Selbst die immer wieder herangezogene Stelle in Aristoteles Politik (1254b15-25) versucht nur die Existenz von Sklavenhaltern mit der von "natürlichen" Sklaven zu rechtfertigen - diese Ansicht war so wenig verbreitet, dass sie gleich danach vom Komödiendichter Aristophanes veräppelt wurde. Dieser "philosophische Rassismus" war niemals weit verbreitet (d.h. außerhalb der attischen Oberschicht), im Gegenteil waren Nubier, Aithiopier etc. wegen ihrer positiven Eigenschaften gerühmt. Hautfarbe war an sich egal.

    Die Römer hatten damit auch nichts am Hut, sondern glaubten an das Recht der Menschen von Natur auf gleich und frei geboren zu sein - zu sehen ist das an den sehr toleranten Gesetzen zu Freilassungen, gesellschaftlichen Aufstiegen etc. (und nicht zuletzt ihrer, von Ausnahmen abgesehen, fast umfassenden Toleranz in Dingen der Religion). Was verbreitet war war die Ansicht der Überlegenheit der eigenen Kultur - und die kann man verbreiten, Stichwort Romanisierung.

    Der Hautfarbenrassismus kam erst durch den islamischen Sklavenhandel mit Quelle Schwarzafrika auf, d.h. z.B. ab dem 10. Jahrhundert durch persische/arabische Geographen, dem Gelehrten Maimonides (13. Jh.) und ibn Khaldum (14. Jh.). Ziel war die Entmenschlichung ihrer "Ware"; im Gegensatz zur antiken Sklaverei (die jeden treffen konnte) war diese ja hautpsächlich an eine Opfergruppe (nämlich die Schwarzen) gebunden.

    Dass das Toleranzdenken modern erscheint, mag daran liegen, dass man vor der Erfindung des Rassismus nicht tolerant sein musste bzw. dies extra betonen musste.

    Nach diesem Vortrag (sorry, bin Historiker) würde mich schon interessieren, woher eure Meinung stammt, die ja weiter verbreitet zu sein scheint. Wie gesagt berufe ich mich auf Egon Flaig und habe mich ansonsten nur oberflächlich mit dem Thema befasst. Gibt es denn, abgesehen von Aristoteles, weitere antike Quellen dazu? Cato und Plinius schreiben ja über die Sklaverei allgemein.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Ums kurz zu machen: Ihr schneidet euch damit (in meinen Augen) selbst ins Fleisch. Wenn ihr alles aufnehmt (Orks, Elfen, Mytholonritter und Co) geht das spezifische der Legion verloren. Gerade eher ungewöhnliche Konzepte (Legionäre, Wikingersippen und Co) leben davon dass sie keine Fantasywesen zulassen. Dass heißt ja nicht dass man mit derartigen Konzepten nicht spielen muss. Zu viel Freiheit nimmt euch aber die Lust der Leute die wirklich ein antikes Konzept bespielen wollen.
    Das ist insgesamt vielleicht falsch rübergekommen. Wir haben nicht jede x-beliebige Kreatur in unserem Hintergrund, wir wollen nur eben eine römische Provinz bespielen, in der die gängigen Fantasy-Rassen heimisch sind und etwa eine Generation lang unter römischer Herrschaft gelebt haben, sprich primär Elfen, Zwerge und Orcs, die es ja so gut wie überall gibt. Wir haben uns also Gedanken darüber gemacht, wie die Römer sie in ihr Reich integrieren würden.

    Unserer Meinung nach macht es für einen Römer keinen großen Unterschied, ob ein Untertan groß, bauäugig und blond oder grünhäutig ist oder spitze Ohren hat. Wichtiger ist hier seine Kultur, also welche Sitten und Gebräuche er hat, welche Gesetze er befolgt und auf welche Errungenschaften er blicken kann (abgesehen von der Frage wie man ihn und sein Land bestmöglich in das Steuersystem einbinden kann) und, sehr wichtig, seine Bereitschaft römische Sitten und Gesetze anzunehmen.

    Nachdem der Ruf nach Hilfstruppen immer wieder laut wird, haben wir uns eben überlegt, was für Hilfstruppen die in einem Fantasy-Land gestrandete römische Armee wohl ausheben würde. Schließlich rekrutieren sie sich aus der schon zuvor ansässigen Bevölkerung, die nicht aus römischen Bürgern besteht. Diese Einheiten werden aber natürlich nach römischer Sitte ausgestattet. Ein (hypothetischer) elfischer Bogenschütze wäre also zunächst als römischer Soldat und dann als Elf zu erkennen. Dies wären begehrte Spezialisten, denn die Bevölkerung des Landes besteht vornehmlich aus Menschen (wie in den meisten LARP-Ländern üblich), also das Pendant zu den historischen kretischen Bogenschützen oder der germanischen Reiterei. Eine Bespielung ist vom Hintergrund her aber möglich.

    Es geht uns natürlich nach wie vor darum Römer zu spielen, wobei "Römer" hauptsächlich den kulturellen Hintergrund meint und weniger die Farbe ihrer Haut oder die Form ihrer Ohren. In diesem Punkt geben wir euch völlig recht, dass wir uns nicht zu sehr verwässern dürfen. Alle unsere Mitglieder sollten sofort als römische Soldaten (außer die, die Zivilisten sind ) zu erkennen sein - wir verbieten ihnen nur nicht sich grün anzumalen oder sich Ohren anzukleben.
    Es ging uns darum, dass unser Land nicht aus dem Nichts in einem unbesiedelten Landstrich entstanden ist, sondern dass da schon vorher (Fantasy-)Völker gewohnt haben, die sich mit den Römern (und umgekehrt) arrangieren müssen."

  9. #9
    Gerwin
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    Da verdreht der Vortrag aber einiges. Erstens gibt es genug Berichte von Römern die (völlig legal) ihre Sklaven vergewaltigten, töteten, ihnen Brandzeichen verpassten und eigentlich alles machten was zu einer entmenschlichung gehörte. Zweitens konnte Sklaverei in der Antike zwar tatsächlich jeden treffen, der Anteil "römischer Sklaven" war aber im Gegensatz zu Sklaven aus "barbarischen Völkern" sehr gering. Warum glaubst du sonst dass sich Römer vor allem am Tod von Sklaven im Circus ergötzen konnten (die wenigsten unfreiwilligen Gladiatoren waren Römer). In einer Gesellschaft die tolerant, weltoffen und gleichberechtigt ist sind derartige Handlungen kaum möglich.

    Die Schuld für den "Hautfarbenrassismus" bei den Moslems zu suchen zeugt im Regelfall von einen verklärten Bild der Antike oder einer rechtsradikalen Einstellung des vortragenden. Römer, Griechen aber auch die "freiheitsliebenden Kelten" hatten kein Problem Sklaven zu fangen, zu halten und sie bis in den Tod für sich schuften zu lassen. Natürlich gab es auch Positivbeispiele in denen ein Sklave fast schon zur Familie gehörte und gut behandelt wurde. Dass scheinen aber doch eher löbliche Ausnahmen zu sein (die es auch bei den Baumwollsklaven Amerikas gab).

    Man kann die Antike nicht mit unseren aufgeklärt-humanistischen Weltbild vergleichen. Philosophen sind übrigens für die Beurteilung der Antike als realer Welt eher nicht so geeignet. Es gibt diverse Berichte von Sklaven, aber auch den ein oder anderen Sklavenaufstand (den es ja nicht hätte geben dürfen wenn es Sklaven so gut gegangen wäre).

    Mit den Elfen und Orcs schneidet ihr euch übrigens ins eigene Fleisch. Ein gut gemachter Larpelf oder Larpork trägt keine Lorica Hamata, sondern irgend ein rostiges Rüststück (beim letzteren). Orks sind mehr Mensch als Tier. Jemand der aus einer römischen Welt kommt hätte derartiges maximal im Circus antreten lassen.

    Aber es ist euer Konzept. Und ihr müsst wissen was ihr tut. Wie das "arangieren" mit den Römern für gewöhnlich aussah, dürfte ja auch Nichthistorikern bekannt sein.

  10. #10
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    Zitat Zitat von P. Quinctilius Potor
    Es geht uns natürlich nach wie vor darum Römer zu spielen, wobei "Römer" hauptsächlich den kulturellen Hintergrund meint und weniger die Farbe ihrer Haut oder die Form ihrer Ohren. In diesem Punkt geben wir euch völlig recht, dass wir uns nicht zu sehr verwässern dürfen. Alle unsere Mitglieder sollten sofort als römische Soldaten (außer die, die Zivilisten sind ) zu erkennen sein - wir verbieten ihnen nur nicht sich grün anzumalen oder sich Ohren anzukleben.
    Es ging uns darum, dass unser Land nicht aus dem Nichts in einem unbesiedelten Landstrich entstanden ist, sondern dass da schon vorher (Fantasy-)Völker gewohnt haben, die sich mit den Römern (und umgekehrt) arrangieren müssen."
    Das dabei möglicherweise entstehende Problem ist ja nicht, daß es nicht IT gut erklärbar wäre.
    Nur hat ein elfischer Auxiliar eben nicht seinen Chararakter- oder euren Landeshintergrund ständig in Leuchtschrift über sich schweben. Was der andere wahrnimmt ist eben ein Elf in "falscher" Aufmachung. Das wirkt, bevor man mit demjenigen redet oder sich gezielt informiert, nicht anders als der Kelte in der Beute-Römerrüstung, der Wikinger mit Plattenpanzer oder der Pirat mit Topfhelm.
    Eine Möglichkeit, die ich da gerade bei eurem Hintergrund sehe, um dem ein bisschen entgegenzuwirken: Rekrutieren, und zwar ganz vehement auf der Con, auf der ihr euch befindet. Gerade wenn's dann eine kleinere Con ist, und da bei Conbegin ein Ausrufer mit Plakaten rumgegangen ist, weiß dann schnell jeder, daß ihr verzweifelt nach Nachschub sucht, egal, wie der aussieht.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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