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  1. #11
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Luana Arcus
    zunächst einmal bin ich mir im klaren darüber, dass eine kurz abhandlung für die liebevolle darstellung eines charakters nicht einfach so in einem fragebogen zu erfassen ist.
    Darum geht es bei unseren Einwänden nicht. Niemand dürfte sich Sorgen machen, daß sein Charakter mißrepräsentiert wird, weil er unter den Begrenzungen eines Fragebogens arbeiten soll.

    es ist allgemein gültig, dass dies sehr "schwammig" ist und vielen einflussfaktoren unterliegt. gerade das thema objektivität vs. subjektivität könnte mich veranlassen euch eine ganze abhandlung nieder zu tippen
    Es geht darum daß die Fragen einfach viel zu unklar oder unbrauchbar gestellt sind. Siehe, was Jutschu schreibt. Um selbst zwei Punkte herauszupicken:
    - "7. Welche festgelegten Talente (Skills) besitzt deine gespielte Figur?". Was sind "festgelegte Talente"? Was sind "Skills"? Keiner meiner Charaktere besitzt ein Charakterblatt, auf dem so etwas wie "Schleichen 10" steht, da ich nicht innerhalb von Punktbasierten Regelwerken spiele.
    Das ist vermutlich ein Problem, das sich daraus ergibt, daß Du P&P und LARP unter einen Hut bringen willst, was nicht funktioniert.
    - "5. Seit wann bist du Rollenspieler bzw. LARPler?"
    Diese Frage ist nur dann sinnvoll, wenn Du irgendetwas über Jahreszahlen korrelieren willst, meinetwegen "Wieviel höher ist die Zahl der neuen Rollenspieler in den letzten 5 Jahren im Vergleich zu den vorherigen 5?"
    Eine für Dich vermutlich sinnvollere Frage wäre "In welchem Alter hast Du damit angefangen". Denn was hast Du von 3 Leuten in einer Auswertung, die alle "2005" angeben, wenn einer von denen damals 12, einer 14 und einer 49 Jahre alt war?

    Mein Vorschlag wäre, den Fragebogen in einen P&P- und einen LARP-Teil mit eigenen, angepassten Fragen aufzuteilen.

    Nebenbei: Wo nennt man LARPer "LARPler"? Das ist das erste mal, daß ich davon höre.

    nun kurz noch zu dem zähneknirschen, dass ich rollenspiel und larp als ankreuzle-frage reingenommen habe. zu recht, für die alten hasen aus dem genre. ansich darf man es nicht über einen kamm scheren - frech und ich nehm es rein - nein ganz ehrlich, ich werde die mühe und arbeit mir machen, die auswertung des fragebogens in die einzelnen genre zu teilen (rp und larp). dies erfolgt aus einem forschungspunkt heraus in bezug auf kommunikation und interaktion.
    Hierzu mal ein paar Fragen: Magst Du lieber Obst oder Äpfel? Lebst Du in Deutschland oder in Europa? Trinkst Du lieber Wein oder Getränke?
    Wenn Du "Pen&Paper-Rollenspiele" im Gegensatz zu "Liverollenspielen" meinst, dann schreib das auch so.

    und jahah von mir werden mehr beiträge und kommentare folgen.
    Prima. In diesem Forum gehört es zur Höflichkeit, sich an deutsche Rechtschreibregeln zu halten, dazu gehören auch Großbuchstaben und korrekte Zeichensetzung. Wäre schön, wenn Du das bitte beachten würdest.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  2. #12
    Jutschu
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Mein Vorschlag wäre, den Fragebogen in einen P&P- und einen LARP-Teil mit eigenen, angepassten Fragen aufzuteilen.
    Das hielte ich auch für eine sinnvoll Idee. Sowas kann man auch (relativ) einfach bauen, wenn man den Fragebogen auf mehrere Seiten aufteilt und sogenannte Filterfragen einbaut - Fragen, die bestimmen, welche Seiten der Proband zu sehen und zu beantworten bekommt. Das geht zum Beispiel mithilfe dieser Seite: https://www.soscisurvey.de/

    Ja oaky, man könnte auch einfach hinschreiben, welche Fragen für welche Unterkategorie gelten.
    ...aber das wäre zu einfach.
    Wo man singt, da lass dich ja nicht nieder - denn diese Biester singen immer wieder.

    Musik von und mit mir:
    http://www.youtube.com/user/malinundmusik

  3. #13
    Jutschu
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    [quote="Jutschu"]
    Zitat Zitat von Kelmon
    Mein Vorschlag wäre, den Fragebogen in einen P&P- und einen LARP-Teil mit eigenen, angepassten Fragen aufzuteilen.
    Das hielte ich auch für eine sinnvoll Idee. Sowas kann man auch (relativ) einfach bauen, wenn man den Fragebogen auf mehrere Seiten aufteilt und sogenannte Filterfragen einbaut - Fragen, die bestimmen, welche Seiten der Proband zu sehen und zu beantworten bekommt. Das geht zum Beispiel mithilfe dieser Seite: https://www.soscisurvey.de/

    Ja oaky, man könnte auch einfach hinschreiben, welche Fragen für welche Unterkategorie gelten.
    ...aber das wäre zu einfach.
    Wo man singt, da lass dich ja nicht nieder - denn diese Biester singen immer wieder.

    Musik von und mit mir:
    http://www.youtube.com/user/malinundmusik

  4. #14
    Gerwin
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    Und auch wenn mich Gerwin bestimmt gleich hauen kommt - ein bisschen gendergerechte Sprache schadet in Umfragen auch nie..
    Deine gendergerechte Sprache macht mein schönes Deutsch kaputt.

    Die Umfrage habe ich nur mal kurz angesehen. Scheint mir extrem schwer auszuwerten.

    P.S.: Nein ich komme dich selbstverständlich nicht hauen. Frauen schlägt man nicht. Ein bisschen Erziehung muss schon sein.

    edit: Stimmt .

  5. #15
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Deine gendergerechte Sprache macht mein schönes Deutsch kapput.
    "Kaputt" so zu schreiben macht mein schönes Deutsch kaputt.
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  6. #16
    Strauchdieb
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    Ich schließe mich Gerwin an. Ich arbeite derzeit in diesem Bereich und denke das du mit diesem Fragebogen nicht glücklich werden wirst. Sollte tatsächlich eine repräsentativ große Stichprobe von Leuten den Bogen ausfüllen bekommst du folgende Probleme:

    - Die Antworten sind nicht maschinell auswertbar da es sich fast ausschließlich um freie Antworten handelt...
    - Das führt auch zu höchst unterschiedlichen Antworten bei jeder Frage, und sofern du nicht auf jede einzelne davon Bezug nehmen möchtest, musst du die Antworten irgendwie verallgemeinern....
    - Und weil das wiederum ein sehr subjektiver Vorgang ist, beeinflusst du damit dein eigenes Ergebnis. Da begibst du dich auf ziemlich dünnes Eis.

    Aus diesen Gründen haben professionelle Fragebögen nur so wenig freie Antwortmöglichkeiten wie möglich. Meistens sind die Fragen als Aussagen formuliert und man Bewertet anhand einer Skalar inwiefern diese Aussage auf einen selbst zutrifft.

    Das führt zu einem statistisch verwertbaren Ergebnis, sofern die Menge der Probanden stimmt. Man kann es maschinell Auswerten und innerhalb einer Frage gibt es keine Spielräume.
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  7. #17
    M. Holconia
    M. Holconia ist offline
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    Kann mich den Vorrednern nur anschließen:

    Ich würde gerne diesen Bogen ausfüllen, (gendergerecht oder nicht ) aber leider ist mir das völlig unmöglich.
    - Ich bespiele momentan 3 LARP-Charaktere, die grundverschieden sind.
    - Die Zahl meiner P&P Charaktere lässt sich schwer erfassen
    - Warum die Frage nach LARP und P&P (ich habe sie jetzt mal so ausgelegt, könnten natürlich auch Computerrollenspiele gemeint sein), wenn du im Folgenden nicht unterscheidest? Viele LARPer machen eben einfach beides und wissen spätestens ab dem Punkt nicht mehr, worauf sie ihre Antworten beziehen sollen
    - Das mit der "Darstellungsweise" will mir gar nicht einleuchten. Meinst du damit Punkte- oder DKWDDK-Spiel? Meinst du LARP oder P&P? Meinst du, ob ich im LARP viel oder wenig "Telling" betreibe? Oder ob ich im P&P von meinem Charakter in der ersten oder in der dritten Person spreche? Oder ob ich mich für einen guten Schauspieler halte?
    - Skills? Was für Skills? Das kann sich teilweise von Con zu Con ändern, abgesehen davon, dass meine Charaktere natürlich unterschiedliche Sachen gut können und ich sie ohnehin nicht nach solchen Kriterien definiere

    Ich weiß, du willst ganz offensichtlich keine statistisch relevanten Aussagen, sondern ein "Stimmungsbild". Ich sehe da folgendes Problem: Wenn du wissen möchtest, warum die Leute spielen und was ihnen Spaß macht, musst du die vielen Leute bedenken, die unterschiedliche Charaktere spielen (mal ganz abgesehen von den unterschiedlichen Genres, die es ja auch noch gibt).
    Es wäre also vielleicht bei der Erstellugn des Bogens sinnvoller gewesen, dich von den konkreten Fragen nach den Charakteren ganz zu lösen. Ich weiß ja nicht, was dich genau interessiert, aber ich würde in dem Fall vielleicht sicherheitshalber nachfragen, ob der Befragte 1 oder mehrere Charaktere aktiv bespielt, ob es einen "Lieblingscharakter" gibt usw.. Zumindest wenn du wissen möchtest warum die Leute gerne spielen würde dir die Frage danach, warum sie "ihren Charakter" gerne spielen eben nur dann helfen, wenn derjenige, der den Bogen ausfüllt nur einen Charakter oder zumindest immer die gleiche Art von Charakteren spielen würde.

    So, ich schätze, du wirst den Bogen nicht anpassen, aber darf ich fragen, was denn die konkrete Fragestellung deiner Bachelorarbeit ist und in welchem Fach du sie eigentlich schreibst (ich meine, da was von Pädagogik rausgehört zu haben)? Das könnte vielleicht erhellend sein.

  8. #18
    Dutch
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    @Luana:
    Ich fürchte, ich bin für die Umfrage in dieser Form ungeeignet. Ich habe rund sechs regelmäßig bespielte Charaktere, die von der Konzeption her z.T. vollkommen gegensätzlich sind. Die vorhergehenden Postings zeigen, dass es vielen hier im Forum so geht.
    Sechsmal den Fragebogen für sechs verschiedene Charaktere ausfüllen, kommt mir nicht so recht sinnvoll vor. Jedenfalls nicht so lange ich denke, dass es eigentlich nicht so sehr um meine Charaktere, sondern um mich als Spieler geht.

    Wenn du einfach möglichst viele verschiedene Charaktere in deiner Datenbank möchtest, um Unbeteiligten die Vielfalt des Hobbys nahezubringen - einverstanden. Wenn du mit den Daten nach der Auswertung andere Nachweise erbringen möchtest, schleichen sich bei mir leise Zweifel ein. Vielleicht stimmt das Design der Studie in dieser Form nicht? Geht der Fragebogen von Gegebenheiten aus, die in dieser Form in der Praxis nicht relevant genug sind? Erforscht du die Gegebenheiten im LARP, oder dichtet deine Forschung dem LARP Gegebenheiten an?

    Da sich die Reaktionen hier in bestimmten Punkten ähneln, könnte es sich lohnen, auch noch einmal deine Ansätze und Forschungshypothesen zu prüfen, um im nächsten Schritt deine Instrumente (Befragung, Fragebogen, teilnehmende Beobachtung, ...) auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren.

    Zum Abschluss ein paar konkrete Gedanken zu ausgewählten Fragen:

    Was hat die Rolle in dir verändert?
    Diese Frage unterstellt, dass die Rolle eine verändernde Wirkung haben kann. Sie beeinflusst dadurch den Befragten unterschwellig und verzerrt die Antwort. Möglicherweise in Richtung deiner Forschunghypothese(n) ("Sich selbst erfüllende Prophezeiung").

    Setzt du in deinem täglichen Leben auch etwas von deiner Rolle um?
    Auch hier wird bereits ein Effekt von LARP vorausgesetzt und nur noch nach der konkreten Ausprägung gefragt. Siehe oben.

    Was magst du besonders an der Atmosphäre beim Ausspielen?
    Was ist 'Atmosphäre', was 'Ausspielen'? Entsteht Atmosphäre durch das Ausspielen, oder ist sie eine Voraussetzung fürs Ausspielen? Ist es etwas, das mich zusammen mit allen anderen Beteiligten umgibt, oder ist es etwas in mir, das nur ich fühle?

    Vielleicht untersuchenswert, aber noch nicht im Fragebogen präsent: Inwieweit bringen die Befragten sich selbst in ihre Charaktere ein? Die Unterschiede zwischen persönlichen Charaktereigenschaften und Rollen-Charaktereigenschaften fragst du ab. Die Gemeinsamkeiten noch nicht. Dabei ist es realistisch, dass man ganz bewusst eigene Charaktereigenschaften übersteigert in eine LARP-Rolle hineinbringt: Hinterhältigkeit, Aggressivität, "Mieser Typ", "Angsthase", Rückgratlosigkeit, Intellektualität, Neugier, ...

    Tschüs
    Michael
    Für mehr Western im LARP: LarpWiki: WesternLarp

    Cons, Orgas, Aktuelle Infos: Facebook-Gruppe "Western LARP Bayern"
    Gone, but not forgotten: Buffalo Hill 1888

  9. #19
    Ralf Hüls
    Gast
    Zitat Zitat von Strauchdieb
    Sollte tatsächlich eine repräsentativ große Stichprobe von Leuten den Bogen ausfüllen
    Was soll denn "repräsentativ groß" sein? Repräsentativität hat mit der Zusammensetzung einer Stichprobe zu tun, nicht mit deren Größe.
    Bestenfalls kann man bei bestimmten Auswahlverfahren annehmen, daß eine größere Stichprobe auch eine höhere Chance hat, repräsentativ zu sein aber sicher ist das nicht.
    Und eine offene Online-Umfrage hat auch, wenn sie noch so viele Leute beantworten immer einen Bias. Mindestens mal zugunsten online-affiner Leute, die sich die Zeit nehmen, Umfragen auszufüllen.

    Und selbst wenn: was wäre denn "repräsentativ groß", angesichts der Tatsache, daß es m.W. nach wie vor keine brauchbare Schätzung (oder auch nur Definition) der interessierenden Grundgesamtheit gibt?

  10. #20
    Strauchdieb
    Strauchdieb ist offline
    Grünschnabel

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    Gerechtfertigte Frage. Aber ja Repräsentativität ist hier nicht das Richtige Wort, geb ich zu. Nennen wirs angemessene Größe.

    Für eine Studie dieser Art ist wohl 100 Personen die magische Grenze die man mindestens haben sollte.

    Allerdings ist das keine Studie, sondern erstmal nur eine Bachelorthesis. Da muss letztendlich der Betreuer entscheiden was er für richtig hält. Ich persönlich würde 30 Einträge für gut halten, 20 das Minimum.
    Braucht keine Signatur

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