Jaja, der gute alte Hohlbein hat mich wieder! Obwohl ich mir nicht so sicher bin, ob sein Name nicht eher als Zugpferd für das Buch diente.

BTW: Es liesst sich schnell und flüssig durch, die Geschichte wird mal wieder von einer anderen Warte betrachtet, man erinnere sich an das Vorläuferwerk "Hagen von Tronje". Diesmal ist der böse wirklich der Böse und die Rache ist sein. Auch wenn mir Hagen von Tronje von der Dichte der Geschichte besser gefallen hat, ist das hier wirklich ... nett und leicht verdaulich.

Die Geschichte, ist altbekannt, da hat auch der Herr Tolkien geklaut: Siegfried wächst unwissend über seine wahre Herkunft im Wald auf, trifft dabei auf Brunhilde, die sich prompt in ihn verknallt. Auch er ist mit dem Herzen dabei, allerdings als er am Burgundischen HOf auf Kriemhild stösst ist alles aus und vorbei. In ihrem Namen bezwingt er den Drachen Fafnir, stiehlt das Gold/den Ring der Nibelungen und seine Geschicke werden verflucht und durch den Ring beeinflusst. Das Unheil kommt im Gewand von Neid und Eifersucht, denn der König von Burgund kann mit dem Held Siegfried nicht mithalten. Der wird dann auch noch König von Xanten und Dänemark und muss dem schwächlichen König Gunter im Kampf gegen Brunhild beistehen, die ja eigentlich Siegfried liebt, ne? So kommts, wies kommen muss, Gunter lässt Siegfried meucheln und wird dann seinerseits von Kriemhild gemeuchelt.

Alle tot, Ende.