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  1. #1
    Moruge (Archiv)
    Moruge (Archiv) ist offline
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    Ich find Mainstream toll

    Ich find Mainstream toll. Vor allem, weil Mainstream nicht versucht literarisch zu sein. Und weil Mainstream es schafft, ein grosses Publikum zu erreichen und damit vielen anderen Autoren gegenüber die Nase echt vorn hat.

    Meinungen?

    Ich kam, sah und rannte weg.

  2. #2
    Einon (Archiv)
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    In einer gewissen Weise muss ich Moruge recht geben, Mainstream will unterhalten und man will ja trotz allem unterhalten werden. Mittlerweile kann man ja selbst Tolkien zum Mainstream zählen, denn jeder hat es schon gelesen.
    Trotzdem gibt es auch viel Zeug, dass im Mainstream rumfliegt und von mir als Schrott empfunden wird, man muss sich ja nicht alles antuen.
    "Hallo mein Name ist Emmerich, ich bin der örtliche Druide"

    Einon, Sohn des Uriens, aus der Blutlinie des Marcians, Mitglied der ehrenwerten Fratres Pendragonis

  3. #3
    Libuse (Archiv)
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    Mir ist Mainstream ziemlich egal, weil mir halt das gefällt, was mir gefällt und wenns mich nicht gefällt, dann gefällts mir halt nicht. Egal obs Mainstream ist oder toootal undergroundmäßig *g*

    Eher lächerlich finde ich die Leute, die - um mal in den Bereich der Musik zu schwenken - eine Band total toll finden, und kaum verdienen die ein bisschen Geld und werden bekannt sind sie Mainstream und deswegen blöd. Waaah. Was dass denn? Deswegen bleibt doch die Musik die gleiche. Da muss ich mir dann immer ganz furchtbar an den Kopp fassen. Ich hab mir jetzt auch die neue LORDI gekauft, obwohl die jetzt bestimmt total mainstream sind *lol* Eigentlich hätt ichs ja boykottieren sollen, ich böse ich!


    Mainstream ist eben der Querschnitt aus allem möglichen, der die breite Masse erreicht, weils vielleicht nicht ganz so extrem ist. Aber deswegen muss es ja nicht schlecht sein. Mich ärgert's nur, wenn schlechte Sachen Mainstream werden, weil man dann von überall her damit genervt wird. Aber das lässt sich wohl nicht vermeiden.


    Edit: Ups, übersehen, dass es um Literatur geht. Also, ich find Mainstream in der Literatur auch toll, weil je mehr Menschen lesen, desdo besser. irgendwie finde ich es erschreckend, wie wenig heute noch gelesen wird (ich bin Bibliothekarin, ich weiß das)
    Heißt aber nicht, dass mir alles, was Mainstream ist, gefallen muss
    (nur ums nochmal zu erwähnen: Dan Brown finde ich total doof, weil irgendwie anspruchslos und nicht, weil viele leute ihn lesen)

    Schweine sind viel freundlicher als Menschen

  4. #4
    Einon (Archiv)
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    Eben, absolute, 100%tige Zustimmung
    "Hallo mein Name ist Emmerich, ich bin der örtliche Druide"

    Einon, Sohn des Uriens, aus der Blutlinie des Marcians, Mitglied der ehrenwerten Fratres Pendragonis

  5. #5
    Moruge (Archiv)
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    traumhafter Job;-)

    Ich zähle mich ja auch zu den Brown-Verweigeren, obwohl ich total gern Mainstream lese. Das jetzt aber nicht, weil ich die abgefahrene Katholikin bin (ich bin Protestant aus freier Überzeugung und Eingebung), sondern weil mich das Verschwörungsthema annervt.

    Aber wie gesagt - ich finde Mainstream toll! Solange es deutscher Mainstream ist - denn solche Sachen wie "Die Orks", die neben einer furchtbaren (nonexistenten) Story auch noch einen grässlichen Stil (dank Übersetzung) offenbaren sind echt nervig.

    Und: Ob in Musik oder Literatur: Zu sagen, "das finden alle toll, deshalb und nur deshalb finde ich es doof", das ist doch Kindergarten*gg*.
    Ich kam, sah und rannte weg.

  6. #6
    Accolon (Archiv)
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    die Frage ist, was ihr als "Mainstream" deklariert.
    Der Begriff Mainstream ist nämlich absolut Subjektiv, denn jeder empfindet etwas anderes als Mainstream. In Meiner Auffassung muss nicht alles schlecht sein, was viele Menschen mögen. Es gibt auch Bücher von hohem literarischen Wert, die sehr Anspruchsvoll geschrieben sind und trotzdem von vielen Menschen gelesen werden, wie zum Beispiel "Das Parfüm" von Patrick Süßkind, was ich nur weiterempfehlen kann.
    Nur ich fang halt nicht an irgendwas zu lesen weils grade in der Bestsellerliste ist.
    "Wer nichts weiß, muss alles glauben" - Marie von Ebner-Eschenbach

  7. #7
    Moruge (Archiv)
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    Mainstream ist, IMHO, die Hauptströmung einer x-beliebigen Kunstform. Also ist nicht unbedingt der Auslöser einer Spielform des Mainstream auch Mainstream, aber seine Nachfolge-Produkte. Gemäss dieser Logik war Tolkien nicht Mainstream aber Auslöser für diesen bes. Mainstream, also ist Raymond Feist Mainstream.


    Ich kam, sah und rannte weg.

  8. #8
    Tukky (Archiv)
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    Ich fand Dan Brown toll. der absolute pageturner, was spannung angeht, man hat das Buch gelesen und war 7-8 Stunden gut unterhalten. Und darum gehts ja?!
    Was mich eher genervt hat, war dieses "Sakrileg"-thema, dass sie zigtausendmal in Galileo und sonstigem Sch** breitgetreten haben, und das kam echt so oft!! und diese ganzen "Me-too"Bücher, bei denen nur der Titel bzw die Schrift ähnlich war (!!) und der rest schrott.
    Seine anderen Bücher fand ich auch gar nicht so schlecht, vor allem auf englisch.

    Wg. Mainstream und blöd finden: wenn eine band vorher was Undergroundmäßiges macht, zufällig einen Hit hat, und dann ihren ganzen coolen Stil verliert, um Mainstream-blabla zu machen, DANN finde ich es schon blöd.

    Ich les vieles was auf der Bestsellerliste steht. was viele gut finden, kann so schlecht ja nicht sein. (Ich les natürlich auch andere sachen, die keine Bestseller sind) Und wenn das Buch wider Erwarten doch grottenschlecht gewesen sein sollte, kriegt man es gut wieder los

  9. #9
    Villcyr (Archiv)
    Villcyr (Archiv) ist offline
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    Ich hasse Mainstream.
    Ich renne beständig davor Wech,
    nur holt er mich immer wider ein.

    Ich säbel mir n Iro, zwei Jahre später
    nimmt sich der Retroloop Punk vor
    und jeder Spastiker trägt n "Beckham"
    und erdreistet sich gar das "Iro" zu schimpfen.

    Kumpel bringt mir 2000 n total verschrabbeltes Dancehalltape von seiner Jamaica-Reise mit...
    2002 Boom und Komerzialisierung.

    mittlerweile höhr ich den resampelten Ingamesound
    von Starcontroll 2 (Compugame von 1984). Ziehmlich sick, denke das hält ne Weile bis das publik in wird


    das was pussituktuk beschreibt, das ganze mistige
    mitläuffertum bringt mich auch zum :kotz:
    (vor allem weil ich gelernter Graphiker bin)
    Meiner Meinung nach übelstes Beispiel
    (ja, gleich knallts wider)

    -Metallica/Skt. Anger

    da humpeln die Metallikonen den s*ckh**rlosen
    Spünden des NU´s hinterdrein...verdrehte Welt !
    - Ich kann immer, will oft aber einfach nicht -

  10. #10
    Moruge (Archiv)
    Moruge (Archiv) ist offline
    Fingerwundschreiber

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    naja. Mit Gewalt anders sein wollen, zwanghaftes Nonkonformistentum find ich mitunter auch... merkwürdig.
    Ich kam, sah und rannte weg.

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