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  1. #1
    Kerith (Archiv)
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    Bearbeitung von Fiberglas

    Ich muss für meine Rüstung zuhause noch die Armschienen fertig stellen und ahbe da ein Kleines Problem.
    Es geht um einen mandalorianischen Katarn MK-VI Panzer, zu dem mir die nötigen Armschienen fehlen.
    hier mal das formschöne Stück, für diejenigen, die sich unter der bezeichnung als solches nix vorstellen können.

    Problem ist, die handelsüblichen Armschienen haben einen Durchmesser von ca. 20 cm, was mir eindrutig zu viel ist, also möcht ich sie selbst bauen.
    Die Rüstung selbst besteht aus Fieberglas, was grade bei Schlägen sehr schockresistent wirkt, im gegensatz zu normalem Kunststoff, und daraus wollte ich eigentlich auch die Schienen machen.
    Standart kunststoffe sind weniger geeignet, da sie oft unter simnplen Schlägen mit ner Latexwaffe schon splittern, bzw. brechen.

    hat jemand Erfahrung mit so einer Arbeit und kann mir Tipps geben?

  2. #2
    Doggy77 (Archiv)
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    Theoretisch müsste es so funktionieren:

    Eine Form erstellen (z.B. aus Gips), Trennmittel rein (welches, weiss ich aktuell nicht, ich nehme an, Silikonöl/Silikonspray). Dann Fiberglasmatten wie sie aus dem Modellbau oder der Autoreparatur stammen nehmen (Die sehen ein bischen aus wie grobes Leinen, sind Flexibel), zuschneiden in kleine "Flicken", etwa Handtellergroß. die Fiberglasmatten mit Harz (Epoxy) tränken und in die Form drücken und wenn alles satt getränkt ist, trocknen lassen, Form entfernen, fertig. Evtl. anschleifen, lackieren, innen polstern.

    Zum bearbeiten von Fiberglas: Schutzhandschuhe, Schutzbrille und ganz wichtig: Atemschutz. Feinstaubfilter der klasse FFP2 (für maschinell erzeugte Stäube, 3er Pack im Baumarkt für ca. 5 Euro). Fiberglasstaub ist lungengängig und somit genau so gefährlich wie Asbest! Was nicht schadet ist ein Ganzkörper-Maleranzug gegen die feinen Glasfasern, sonst hängt das Zeug in den Haaren und den Klamotten. Und das PIEKT! Ach ja: Die Schere mit der Du die Fiberglasmatten zugeschnitten hast kannst danach wegwerfen, weil sie gnadenlos stumpf sein dürfte.

    Für weitere Infos erkundige Dich auf Modellbauseiten / in Modellbauforen. Die machen auf die Methode Schiffs- und Flugzeugrümpfe. Oder auch in Richtung Karrosseriereparatur, da wird so ne Technik verwendet um Dicke Löcher zu schließen oder "Zubehör" wie Spoiler o.ä. herzustellen.

    Greets,
    Doggy
    42. Und die Frage?

  3. #3
    Kerith (Archiv)
    Kerith (Archiv) ist offline
    Neuling Avatar von Kerith (Archiv)

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    das is für den Anfang schonmal weit mehr als ich selbst wusste,... danke dir ! werd mich beizeiten mal bei den Dealern bei uns erkundigen.

  4. #4
    Doggy77 (Archiv)
    Doggy77 (Archiv) ist offline
    Erfahrener User

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    Bezugsquelle und viele Downloads unter:
    http://www.r-g.de/

    ansonsten Google mal unter "GFK verarbeiten", da gibts massig Material und Tipps.

    Greets,
    Doggy
    42. Und die Frage?

  5. #5
    Henning (Archiv)
    Henning (Archiv) ist offline
    Gelegenheitsschreiber

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    Servus,

    auch die Autobastler haben davon echt Ahnung. Sobald ein Umbau professionel wird, kommt fasdt nur noch GFK zum Einsatz.

    Und da gibt es massig Foren im Internet.

    Vielleicht bringt dich das ja weiter.

    Kann leider keine eigenen Erfahrungen mitbringen. Hab noch nie mit dem Zeug gearbeitet.

    Henning

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