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Thema: Larppistolen

  1. #11
    Rakin (Archiv)
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    @Schneemann

    Ich kann dir das auch beantworten, da ich das auch gelernt habe

    Also das ziel des §42a Abs 1WaffG ist es zunächst mal Softairwaffen und ähnlich echt aussehende Waffen von der Straße zu holen um so beispielsweise
    Raubüberfalle mit solchen Waffen mehr oder weniger schwieriger zu machen. Das nächste Ziel ist es Einhandklingen wie messer usw. auch von der Straße zu holen sprich den Beamten eine möglichkeit zu geben auch dinge wie Küchenmesser, die eigentlich nicht unter das Waffengesetz fallen (durch den §42a aber mit eingenommen wenn klingenlänge über 12 cm ist) zu beschlagnahmen und somit auch aus dem Verkehr zu ziehen.

    Sozusagen ne art Präventivschlag.

    Nach §42a Abs 2 WaffG gilt dieser Absatz 1 jedoch nicht bei:

    Verwendung von Film- Fernseh- oder Fotoaufnahmen sowie bei Theateraufführungen (bei Larp laut meinem Waffenrechtslehrer auf jedenfall gegeben)

    Nach absatz 2 nr 3 kommt noch das berechtigte Interesse dazu, was z.b. Jäger miteinschliesst, die solche messer zum ausweiden etc. braucht oder andere Beruszweige in denen das glaubhaft gemacht werden kann, das etwas derartiges notwendig ist.

    In Absatz 3 steht, dass das berechtigte Interesse mit der Berufsausübung, Sport oder der Brauchtumspflege zusammenhängt.

    Somit nach eigener interpretation und nach Absprache mit meinem Lehrer für Waffenrecht im Larp kein Problem ob nun vorderlader oder Neuzeitliche waffen.

    Falls es unklarheiten gibt einfach nachfragen.

    Gruß R.

  2. #12
    Encanto (Archiv)
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    @Rakin:
    Film- Fernseh- oder Fotoaufnahmen sowie bei Theateraufführungen...
    Gilt das auch für private Filmaufnahmen in einem Waldstück,
    oder sollte man sich vorher auf jeden Fall eine Genehmigung einholen?
    - Hier steht demnächste eine ganz-ganz tolle Signatur -

  3. #13
    Rakin (Archiv)
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    So wie mir gesagt wurde ist das egal.

    Beim normalen Theater wird ja auch geprobt, ohne eine Genehmigung zu haben, aber ich denke wenn jemand so eine Waffe mit auf eine Con nimmt (bei einer Radschlosspistole sollte es so oder so keine Probleme geben, aber in Anspielung auf die Zombiecon bei echt aussehenden waffen) kann man ja beim zuständigen Revier anrufen und einfach bescheid sagen, bevor es zu irgendwelchen Anrufen kommt.

    Gruß R.

  4. #14
    Der mit dem Schwert (Archiv)
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    Also ich hab bisher keine Pistole, des oben angezeigte Bild war nur ein Bespiel, wie so eine Waffe aussehen könnte.

    Die Sache mit dem Waffengesetzt is die, dass da auch Nachbauten von Waffen darunter fallen, weswegen man auch oft mit Larpwaffen von der Polizei angehalten wird und dies auch eigentlich berechtigt ist, da Larpwaffen auf Distanz durchaus für echte Waffen gehalten werden können, aus der nähe betrachtet sind sies natürlich nicht, aber des is ja bei viele Softairs genauso! Genauso verhält sichs ja auch mit Schaukampfwaffen, die sogar eigentlich noch wirklich Waffen sind, halt nur nicht geschliffen sind und da hatten wir bisher noch nie wirkliche Probleme damit, obwohl wir schon oft von der Polizei deswegen angehalten wurden, weswegen ich denk, dass eine Vorderladerpistole ebenfalls kein problem darstellen sollte..
    Naja ich denke, wenn man sich komplett absichern will, sollte man wie gesagt beim nächsten Polizeirevier bescheid sagt und dort die Waffe vorzeigt, dann wird es denk ich keine probleme geben.

    Zu der Sache mit dem Schade, ich denk da werden mir alle zustimmen, ich werd se abfeuern und wenn der Gegner meint, er wird nur zurück gedrängt wird er halt nur zurück gedrängt, wenn er meint, er stirbt dadurch, stirbt er halt dadurch, muss man dann wohl dem entsprechenden Spieler überlassen.
    Suff dich voll und fress dich dick doch halt dein Maul von Politik!

  5. #15
    Rakin (Archiv)
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    @ Der mit dem Schwert

    Anscheinswaffen nach §42a WaffG sind NUR Schusswaffen.
    Also Larpschwerter, Äxte etc fallen nicht darunter, somit brauchst du dir keine Sorgen machen und deine Schaukampfwaffen fallen auch unter den §42a WaffG, da diese eine Klingenlänge (ob geschliffen oder ungeschilffen ist sch**** egal) von über 12 cm besitzen.

    Alles was zu vorrangigen benutzung als Waffe (Schwerter, Kriegsäxte, etc) gebaut und hergestellt wird fällt unter das Waffengesetz, weswegen eine Machete zunächst nicht unter das Waffengesetz fällt, da sie als Werkzeug gilt und auch dafür geschaffen wurde. Aber durch den §42a Waffg (klingenlänge über 12 cm) wieder unter das Waffengesetz fällt.

    Ist harte Materie, aber einmal gelernt ists recht einfach.

    Gruß R.

  6. #16
    Der mit dem Schwert (Archiv)
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    @Rakin:
    Laut nem Gerichtsbeschluss zählen Schaukampfwaffen als Theaterrequisiten, heist ich darf damit in der öffentlichkeit sogar rumfuchteln, ohne mich Strafbar zu machen.
    Suff dich voll und fress dich dick doch halt dein Maul von Politik!

  7. #17
    Sagala
    Gast
    So klar ist die Sache mit den Nerf Guns momentan nicht, und wenn man mal schaut wie "öffentlich" und "Theateraufführung" definiert sind wäre ich mir nicht so sicher wie bei einem Larp in einem Waldgebiet genau entschieden werden würde. Ich wäre da auch wenn der Waffenrechtsleher meint das wäre eine Theateraufführung seeehr vorsichtig. Ein bisschen gegoogelt und man sieht wieviele Larper Probleme hatten

    http://cyberpunk2020.wordpress.com/2...berpunk-larps/

  8. #18
    Rakin (Archiv)
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    @ Der mit dem Schwert

    Das mag für einen bestimmten Fall so sein, aber allgemein gesehen sind es Waffen die unter das Waffengesetz fallen.

    Aber falls du einen Auszug dieses Beschlusses hast, dann kannst du gerne mal einen Link posten würde mich interessieren.

    @Sagala

    Der von dir angegebene Link sagt eigentlich nichts aus, sondern wirft eine Problematik in den Raum, die ich eigentlich bereits versucht habe aufzuklären und wie weiter oben zu lesen ist, kann man bei solchen Situationen wie im Cyberpunk benutzen Softair einfach auf dem örtlichen Polizeirevier anrufen und das abklären.

    Was die Nerfguns angeht, so handelt es sich dabei nicht um Anscheinswaffen, da diese in Größe und Proportion deutlich von realen Waffen abweichen (die genaue Prozentzahl weis ich jetzt nicht).

    Und mit dem Argument es könnte ja trotzdem von der Ferne so aussehen kann man eigentlich nicht ankommen, da du dann genausogut einen Stock in die Hand nehmen kannst, der sieht ab einer bestimmten weite in der richtigen Pose auch aus wie eine Waffe.

    Ich denke Ashen könnte auch nochmal das ein oder andere zum besten geben (auch ich bin nicht vor Fehlern befreit )

    Dieser link ist eine von der Presse herausgegebene Interpretation, die zwar nicht falsch ist, jedoch alles offen lässt und ohne wirkliche angaben des §42a WaffG noch eine Interpretation aus diesem.

    Ich hab den spass gelernt und eininges zum dem Thema erfragen können, deswegen bin ich mir ziemlich sicher, das dass was ich angegeben habe soweit stimmt.

    Gruß R.

  9. #19
    Ashen (Archiv)
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    Also...was die ganz normalen Larp-Waffen angeht stimme ich hier allgemein mit ein...Polsterwaffen sind Spielzeug und fertig.

    Was Schaukampfwaffen angeht....ist prinzipiell mal kein Problem...also rechtlich. Man sollte auf jeden Fall halt damit rechnen, dass man bei einer Kontrolle auch mal in den Lauf einer Polizeiwaffe sehen könnte wenn die Kollegen etwas nervöser bzw. eben einfach nur vorsichtig sind. Denn die sehen nicht gleich, dass ihr harmlose Larper seid. Die sehen eine Waffe. Waffe = Gefahr!

    Was mit allen anderen Sachen, die evtl. wie Waffen, oder auch Schusswaffen aussehen auch zu beachten wäre.

    So...nun zu den Vorderladern.....wenn klar untauglich...heißt kein Lauf durch den ein Geschoss abgefeuert werden kann vorhanden ist...die also maximal Peng machen, dann denke ich dass das ok ist.

    In dem Moment wo aber auch nur ein Gummi oder selbst Papierkügelchen verschossen werden wirds schon grenzwertig und wenns blöd läuft gibts Probleme. Ich habe bei der Arbeit sogar einen Staatsanwalt erlebt, der wegen einem Blasrohr mit Paperküglechen einen Aufstand gemacht hatte. Hier wurde laut seiner Auffassung durch einen Lauf (das Blasrohr) ein Geschoss (das Papier) abgeschossen und auf ein fahrendes Fahrzeug geziehlt das im Straßenverkehr fuhr.

    Der wollte dass man das Kind wegen einem gef. Eingriff in den Straßenverkehr anzeigt weil ein Geschoss auf ein Fzg. abgeschossen wurde.

    Ihr seht also, dass das ganze Thema heikel wird, wenn Schusswaffen ins Spiel kommen, die mehr als nur Fasnets-Spielzeug-Peng-Knarren sind. Es gibt unterschiedliche Meinungen der Richter und Staatsanwälte. Für die Polizei in der Praxis bedeutet es immer....Waffe beschlagnahmen! Person als Betroffenen oder gar als Beschuldigten belehren! Verfahren einleiten! Waffe an die KTU (Kriminaltechnische Untersuchungsstelle) schicken. Die machen ein Gutachten (was zum Teil über ein Jahr dauert weil die viel zu tun haben) und von deren Gutachten hängt es normal dann ab wie der Richter vor Gericht dann entscheidet. Ihr seht...Schusswaffen und alles was so aussieht ist heikel. Über die Meinungen von manchen Lehrern (nicht flasch verstehn @ Rakin) lachen wir auf der Straße täglich weil die jeglichen Bezug zur realität verloren haben. Das rein therotisch rechtliche ist das eine. Die Praxis, umsetzung und Auslegung der Richter das andere.

    Ich bin auch ehrlich....in meine Mündung sieht jeder der etwas bei sich hat das für mich wie eine Knarre aussieht. Wenn derjenige dann falsch reagiert wissen wir alle was passiert und was auch rechtlich vollkommen in Ordnung ist (von dem psychischen Problemen hinterher mal abgesehen). Denn ich sehe nicht in den Kopf der anderen, also gehe ich vom schlimmsten aus.

    Ich für meinen Teil finde es extrem fahrlässig mit Waffen oder Dingen die so aussehen herumzulaufen! Egal ob erlaubt oder nicht!

    Ich für meinen Teil würde als ORGA keine Waffe auf einer Con zulassen die einer echten täuschend ähnlich sieht oder bei der durch einen Lauf etwas (egal was) abgefeuert wird. Egal wie die AGB's sind...als Veranstalter bist du der gef..... wenn etwas passiert weil du evtl. das Ding was unter das Waffengesetz gefallen wäre zugelassen hast. Da juckt es die Gerichte auch nicht, dass sich jeder Teilnehmer "der Art der Veranstaltung" bewusst war. Für die ist es dann eine Schusswaffe und fertig.

    Von den Risiken die eine solche Veranstaltung mit sich bringt mal ganz abgeshen....fragt mal Encanto was bei CL...(war es 1 oder 2)...damals fast passiert wäre. Da hätte es mal kurz zich Tote geben können wenn nicht ein glücklicher Zufall die Cops davon abgehalten hätte den Wald zu stürmen. Mit Maschinenpistolen bewaffnet weil "Teufelsanbeter" bei NAcht im Wald herumrannten....Frauen verfolgten die Hilfe schrien...und mit Schwerten und Äxten auf sie einschlugen. Bei NAcht sah da auch keiner dass es Polsterwaffen sind und ein Larper hätte nicht erkannt dass der Cop es ernst meint. Wäre da einer aus dem Wald gesprungen hätte er gefehlt.

    Daher eine Con egal wo immer bei der örtlichen Polizei bekannt geben und denen sagen was da ist....CL hat daraus gelernt...hoff ich!!!
    Nur ein Soldat der das Blut seines Feindes trinkt ist ein guter Soldat!

    Die verstoßenen Wölfe werden das Rudel wieder vereinen....

  10. #20
    Rakin (Archiv)
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    @Ashen

    Kein problem, dass es draussen anders aussieht wissen wir beide

    Nur was die harte Materie und rein rechtliche seite angeht stimmt das von mir geschriebene soweit, zumindest geh ich davon aus (so gelernt).

    Das Verhalten eines zu einer solchen Situation hinzukommen Streifenbeamten ist dann nochmal was ganz anderes. (Deswegen auch dein wie mein Vorschlag das einfach anzumelden um so ärger zu vermeiden).

    Auch der Larper dann weis, das da rechtlich nichts passieren kann, was auch sinn dieses Threads war, muss der Faktor des Beamten (der anfänglich keine ahnung hat das diese Vorderlader in die er gerade schaut keine rechtlich mögliche Atrappe ist bei der das Führen nicht unter den 42a geht sondern zunächst als ernstfall behandelt werden muss).

    Also deswegen rechtlich auf der sicheren seite sein und dann noch auf dem revier anrufen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

    Gruß R. der die Problematik Taktik vor Recht ein bisschen aussen vor gelassen hat

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