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  1. #1
    Cacador (Archiv)
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    "Stangenwaffen mit Bambuskernstab" - Wie steht ihr dazu?

    Hallo ihr!

    Ich hab mal irgendwo gelesen, dass es bei Stangenwaffen auch zugelassen ist einen Kernstab aus Bambus zu verwenden. Wie würdet ihr das sehen? Würdet ihr so eine Waffe zulassen oder nicht?
    Wenn "zivilisiert sein" heißt, dass man geldgierig ist, kein Mitgefühl hat und die Augen für die Schönheit der Natur verschließt, dann bin ich froh, dass ich ein "Barbar" bin.

    >>Zumbis Steckbrief<<

  2. #2
    Doggy77 (Archiv)
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    Wenn es mir als Wafencheck-SL direkt gesagt würde: Nein, da Bambus zwar stabil und leicht ist, aber böse splittert.

    Ob man es merken würde wenn es verschwiegen wird? Keine ahnung, hatte noch keine Bambus-Waffe in der Hand.

    Greets,
    Doggy
    42. Und die Frage?

  3. #3
    Encanto (Archiv)
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    Aus dem Kendo weiß ich, dass Bambus extrem flexibel sein kann, aber auch leicht splittert, wenn er nicht stets geölt wird.
    Ich würde sicherheitshalber auch "Nein" sagen. Ob man allerdings den Bambusstab in einer Polsterwaffe als solchen auszumachen vermag, wage ich zu bezweifeln.
    - Hier steht demnächste eine ganz-ganz tolle Signatur -

  4. #4
    Meldron (Archiv)
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    Stimme mit Doggy und Encanto überein, und Bambusschnitte sind so ziemlich das böseste was es gibt.
    Nur weil man etwas lange spielt heisst das noch lange nicht das man es auch gut spielt.

    Lauft nicht weg, sonst sterbt Ihr müde!


    LARP zero - Ohne DragonSys , so wie es sein sollte.

  5. #5
    Robert Hut (Archiv)
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    Hallo Waffencheck-SL's,

    als Tip zum Erkennen. Bei unseren Waffenchecks fahren wir mit der Hand an den Stangenwaffen entlang. Also wir testen mit zusammendrücken der Hand die gesamte Waffe, Handlänge für Handlänge.

    Es gibt nämlich auch Spezialisten, die gebrochene Stangenwaffen an der Bruchstelle reparieren. Teilweise verschrauben oder Schlimmer. Das merkt man dadurch.

    Wenn also die Cleveren den Bambus nicht mit Leder umwickeln merkt man auf diese Weise die kleinen Wülste des Bambusstockes. Und wenn es doch einer mit Leder umwickelt fliegen dir wenigstens beim Bruch nicht gleich die Splitter um die Ohren.

    Gruß Robi
    Es ist nicht so wie es scheint und ich kann alles erklären....

  6. #6
    Larpi (Archiv)
    Larpi (Archiv) ist offline
    Grünschnabel

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    Tjaja... die Relikte aus alter Zeit *lächel*

    Aber bei Stangenwaffen (bei denen ich jetzt mal ausnahmsweise die Zweihänder u.ä. auch noch mitzähle) ist wegen der Länge die Bruchgefahr einfach zu groß. Ich kenne auch nur die stellenweise Abtastung des Kernstabes bei Verdacht (also bei eindeutigen Selbstbauten oder uralten Waffen).

    Fazit: Bambusstäbe als kostengünstige Alternative bei sehr kurzen bis kurzen Waffen durchaus akzeptierbar (also Dolche bis maximal 50 cm lange Kurzschwerter). Alles darüber hinaus sollte wegen Bruchgefahr nicht zugelassen werden.

    Ich wurde öfters mal mit dem Argument konfrontiert, daß man ja niemals so fest zuhauen würde, daß der Stab brechen könnte. Was diese Leute leider nicht beachten ist, daß die Waffe unter härtesten Bedingungen (also bspw. voll durchgezogener Schlag) nicht brechen darf.

    Auf jeden Fall sollte eine Waffencheck-SL so eine Waffe nicht ohne entsprechende Aufklärung vom Spiel ausschließen (Und wenn es nur darüber geht, daß man mittlerweile GFK-Kernstäbe verwendet woher man diese bekommen kann). Man kann ja mit den Leuten reden (Gell Robert???? )
    Diejenigen, welche im Licht wandeln, sind verblendet.
    Diejenigen, welche im Dunkel wandeln, haben einen Schatten. :spinner:
    Ich wandere zwischen den Welten - und habe von beidem!

  7. #7
    Encanto (Archiv)
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    Vor allem die Frage: ist bei Bambus so viel gegenüber einem GFK gespart?
    Auf Kosten der Sicherheit?

    Übrigens gibt es Larper, die grundsätzlich voll durchziehen, auch nach Ermahnung.
    - Hier steht demnächste eine ganz-ganz tolle Signatur -

  8. #8
    Larpi (Archiv)
    Larpi (Archiv) ist offline
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    Ich sagte ja: Bei sehr kurzen bis kurzen Waffen. Alles längere ist definitiv ein Sicherheitsrisiko. Ordentliche Verarbeitung vorausgesetzt können bei solchen Waffen keine Sicherheitsgefährdung eintreten - selbst mit Bambusstab.

    Im übrigen gibt es immer Möglichkeiten, Material günstiger als normal zu bekommen.

    In obigem Fall könnte jemand eher Schnittreste eines Bambusstabes von bspw. einem Blumengeschäft gekriegt haben als Restteile eines GFK-Stabes.

    Grundlegend ist ein GFK-Stab einem Bambusstab in jeglicher Länge vorzuziehen. Bambus ist fast nicht zu gebrauchen - aber nunmal nur fast.
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  9. #9
    Cacador (Archiv)
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    Danke für eure Meinungen. Ich kenn mich mit der Belastbarkeit von Bambus nicht wirklich aus, deshalb auch meine ursprüngliche Frage. Aber nach dem allgemeinen Tenor ist Bambus in Waffen wohl zu gefährlich. Ich werde also die Finger davon lassen. Denn wegen 10? sollte man nicht die Sicherheit riskieren.
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    >>Zumbis Steckbrief<<

  10. #10
    Grimbart (Archiv)
    Grimbart (Archiv) ist offline
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    Ich schließe mich meinen Vorrednern an, ich würd Bambus überhauptnicht zulassen, da Babus, wenns splittert so spitz und scharfkantig ist, das es fast wie eine geschliffene Metallspitze wirkt. Nicht umsonst wurde und wird in Räumen wo Bambus verfügbar ist, Fallen aus Bambusspitzen gebaut, wie zb. die Panji-Fallen ausm Vietnam-Krieg.
    An Gondor! An Minas Tirith!

    "Ich stellâ?? mir grade vor,
    ich schneide dir ein Ohr..... ab.
    Ach was, papperlapapp.
    Ich schneide beide ab."
    -Bodo Wartke

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